DEP0054114DA - Unterdecke und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Unterdecke und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DEP0054114DA
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DE
Germany
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mortar
ait
die
tea
making
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Inventor
Karl Mayr
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Description

Patentanwalt itsehrift .
Dipl.-Ing. 6eorg 6ut
MÜNCHEN 15
Pettenkofersir-17/Ni
Karl Ilayr Elünchen, den 1. September 1949.
München 13
Schleicheimerstr. 294
- und Verfahren zu
Die bekennten s- bestehen aus einer an die Träeger unterseitig angeiif gelten Bretterverscbi^ung und ^n diesesr befestigten Hatten, meist Rohr-oder Holzsteboiatteri, die von unten her mit
' Je
Mörtel verworfen sind.
In Unterschied hierzu wird nun genäß der Erfindung &in -vorgeschlagen, dessen Tiesentliches Kennzeichen darin liegt,
ds£ &$ aus holzbewohrtetn Mörtel-, vorzugsweise ßetonaörtelverguC
besteht, bei dem die untere Partie dei '!'rager, die Lfatten und vorzugsvfeise such ein sTiischen die Träger eingebauter, die Matten mit tragender lichter Lsttenverband die Holzbewehrung bilden, -^er Lattenverhand kann entbehrt werden, wenn der abstand der Träger so gering ist, daß die Hatten zwischen diesen keiuei zusätzlichen üufhängung bedürfeii. In den meisten Fällen ^ird er aber erforderlich oder zweckmäßig sein.
BeiLi iäinziejien de^ lbf-uuS geht man wie folgt vor: -^er j.attenve_band wird cn besten vorgefertigt, di-iiL baut nan ihn;gleich7-abschneidend mit der Trägeruiiterk8nter zwischen die Träger ein und befestigt an diosen und an ihm die JUatten, für die wegen ihrer größeren steifigkeit vorzugsweise Holzstabmatten verwendet vn-rden. Schließlich errichtet jian in geringem abstand unterhalb der !fatten eine Hilfsverscüalung und gießt darauf uie Bewehrung in einer den
L&ttenverband zumindest teilYssise eiiibe a iahenden Höhe mit Mörtel vorzugsweise rait ^etonmörtel aus.
Die Vorteile der vorgeschlagenen Bauart sind einerseits technischer Järt, insofern"^ie neue Decke stabiler ist als die eingangs erwähnte "bekannte iausführungsform und daher mechanischen Einwirkungen besser standhält. Andererseits sind sie wirtschaftlicher ürt. In dieser Hinsicht ist vor allen der yiel geringere Holzaufwand zu beachten, der durch den Fortfall der Bretterverschalung besw. deren Ersetzung durch einen lichten Lettenverband ermöglicht wird. Zudem erübrigt sich nunmehr der bislang erforderliche Fehlboden, da der Betonvergaß bereits für sich eine hinreichende Schall- und Wärmedämmung gefahrleistet und allenfalls noch vorzusehendes Füllmaterial unmittelbar auf ihm gelsjeit T^r7Sn kannXo kürzerer7 Einbsuseit &&s-, was sich ebenfalls aus dem Fortfall des Fehlbodens erklärt, darm aber auch daraus, öa£ die Hatten nun nicht mehr mit Mörtel ¥©^rworfen zu »'erden brauchen. Zwar Ist dafür eine Eil sverschalung zu errichten, was aber viel weniger
du
Zeit beansprucht ült^vorerwähnte,,Arbeiten.
Ihrem rJesen nach ähnelt die vorgeschlagene^ Decke den bekannten Eisenbetondecken, die jedoch iu Gegensatz zu jener voll ausgeführt «erden und sehr kobtspielig sind, -weshalb sie stets nur für besonders stabile Bauten in ii'r&ge kommen; wahrend die erfindunsTs^endEe Bauart hau, tsächlich auf den ^ebiet der bisherigen Holsclecken invi'endnng findet,.
Ein i.Lisführungsbeispicl ist in der Zeichnung veranschaulicht. In ihr zeigen:
ciiA ivAouJke.
Fig. 1 einen Querschnitt 4 mit der Hilisverschalung im Zustand nach den TergieLen,
Fig. 2 die cugeho'rige -"raufsieht.
Zwischen die verlegten Träger u 1st der aus den yuerlatten b und der en deren Unterseite befestigten Längslftte c "bestehende lichte Lottenverband so eingebaut, daß die längsl^tte, den lichten Trägerabstand ungefähr gleich aufteilend, in Trägerriehtung verläuft und ihre Unterkatite mit der Trägerunter foj nte gleich Lbschneidet. Sollten die i^uerl^tten b senkrecht zur Trägerrichtung zu liegen kommen und viii man zu ihrer Befestigung -aus Sprüngen en den Trägern vermeiden; 30 kt die lattenlänge mit geringem Spiel dem TrägerLbstend ^u entsprechen. Das erfordert Ilalitrbeit, zumal der Trägers'jstand nicht immer gleich groß ausfällt, imßerden bedarf es in diesem !''alle, um. eine gute Verbindung mit den Trägern 3 zu erzielen, cn den JtöLen meist noch besonderer Verbindungsstücke. Einfacher löst man diese Aufgabe dadurch, daß aan die i^ue riet te η b länger bemißt und sie dafür schräg zwischen die Träger einbaut. Ihre Enden sind cUnn entsprechend schräg abzuschneiden. Verbindet man sie mit der Längsistte c auch noch gelenkig, z.B. mit nur einem Iagel d, so kann die Einbaubreite des !■attenverbandes durch Verschwenken der Querlatten in weiten Frenzen unterscniedliedlichen Trägersuotänden augepaßt werden, ^uch die
Q/H yi yj
Befestigung dej- Träger ist dann einfacher, hierzu genügen ein oder s¥*ei Mgel e, die sich bequem auf seiten des stumpfen ü'inkels zwischen Latte und Träger einschlagen lassen.
lach erfolgtem Einbau des Lattenverbandes b,c heftet man an die Unterseite der Längslstte c und die des Trägers s die List ten f &u. Dann errichtet man in geringem .abstand unterhalb der Hatten f eine Hilfsveischalung, die vorteilhaft aus zwei Lageij besteht, einer tragenden Lage g, für die man bretter, noch besser aber Sperrholzplatten verwendet, und einer auf dieser angeordneten, mit einem wasserabweisenden Mittel getränkten La^e h, wofür vor allem
ölgetränkte Hartfaserplatten in ^1 rs ge kommen, .abschließend wird auf die Verschalung i-n einer die Hatten f, die Träger a und die Langslette c einbeziehenden Höhe angemachte ^etonmasse i aufgegossen. Die Aufschüttung kann auch höher erfolgen, wie dargestellt, so daß der -uetonaufgoß die Längslstte c 2.B. gena und erforderlichenfalls auch noch die Querlatten b erfaßt. Ua eine
glatte Deckenuntersicht zu erzielen, die keiner weite i-en Baehbesrbeitung btäarf, sieht man'zuunterst Yorteilhaft eine Lage γόη mit Pl^tzsand angemachtem Betonnörtel vor, nach dessen hb~ "binden die 11Hfsverschslung entfernt uad anderweitig verwendet werden kann, uie hebt öich hierbei infolge ihrpr ölgetränkten Lage h, die k^ine Stiftverbindung mit der Betonmasse eingeht, sauber von der i-tecke ab. Für den weiteren -"ufgul, der am besten erst erfolgt, nachdem die prwähnte untere Betonschicht ausgetrocknet ist, verwendet man aus gröberem Sand hergestellten -^etonmörtel.
Im allgemeinen genügen für den Lattenverband Latten einfachen, also reeilteckigeii Profils. Bedarfsfall kann ncn, uü eine noch festere Verbindung mit dein Beton zu erreichen, ihre ueiten™ flachen fuch aufrauhen oder rillen.
Die neue Bauart ist nicht etwa nur bei Holzträgern, sondern auch bei Eisenbetontragern anvondb&r. Danit hier die t^ueilstteu b ebenso wie im dt.rgesteilten Beispiel aujuagelt werden Jionnen, fuhrt man diese λ rager nit seitlich eingegossenen Letten,zweckmäßig scliwalbenschwanzförraigen Prof ilsf aus.

Claims (1)

  1. Patentanwalt
    Dipl.-Ing.6eorg Gut
    MÜNCHEN 15
    Pettenkoferstr. 17/111
    fc a y r Mäwshm* ä®a ίΐΖ^ψΐίΙ 1950
    IS
    sie
    tem Mörtel-, vorBtMBweiee BatomsorteXyer^ttBd) beeti*B,ts Ta«! "i#a 4er TOfe^rt t^il 6«r Trü^r(a) die ItatlesCf) tmd voris&uswia« sis 2wieoli6ti däe :rö-;ar(a) ©ii^'ebaaterj die icaftenCf} ait*-
    ^ ijfctWarcrbbudCb, o) die LqI »unterdecke »sell firjeftrueh X? dadunsh ge
    as© i^tt«»nTerböiKiei(b» e) sit 4s;r Intericnte der t Cä) Madig abschließt,
    nash Aoaprnah 1, dexlurcli ^jjsejsneeichiiet» daB eier e) auf; fOrs%T;i;eise nur siaer dan 'irU aufteilenden ^a^iuattt(e) «od a«iv tea ^EiiilPletteiiib) beisteht, die sm ä©a ueitoni'läobm ötT i
    s&oh Aeepmoh St dÄüitneh geheim» iQim®tt <!®r »tterUittenCb) ait s®r i^ßgsigtteie) gelenkig l*t »»ώ ά,φ %m%®r® lüa^er Als äer liehie t
    dadaröh ^kftu&SEeidtiiei* i^B suB&efa»t fei* i
    in gering« Abit&ai tmttriiölb 4er Mattejifö) ©rrloät^tea Hilfe-
    ii* BfWekraiigia^egf) in eistr 41e 2 teilweise -siabegisiienäes Ste alt I&rtel-
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    föreitigr.wc-i re ^lje

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