DEP0053950DA - Richtungsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Richtungsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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DEP0053950DA
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Germany
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vehicles
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Arthur Hamburg Oelkers
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Description

Richtungsanzeiger für Fahrzeuge aller Art, insbesondere für Kraftfahrzeuge, deren Richtungsweisungsorgan ausschwenkbare Hebel, elektrische Lampen usw. sind, die dazu dienen, an einem geradeaus fahrenden Fahrzeug die gewollte und gewünschte Geradeausabweichung des Fahrzeuges bei Kurvenfahren vorher durch persönliche Schaltbetätigung von Hand kenntlich zu machen, sind bekannt. Bei einen solchen Fahrtrichtungsanzeiger soll nach der Erfindung das elektrisch oder magnetisch gesteuerte, die gewollte Kurvenrichtung anzeigende Richtungsweisungsorgan solange in der Anzeigestellung verharren, bis ein Organ des Fahrzeugs, wie z.B. Steuerrad, Steuergestänge usw. oder irgendein auf Kurvenfahren ansprechendes, am Fahrzeug befestigtes Kreiselgerät seine beim Geradeausfahren des Fahrzeuges gehabte, jedoch beim Durchfahren der gewünschten Kurve ausweichende Stellung gegenüber dem Fahrzeug nach dem Durchfahren der Kurve wieder eingenommen hat.
Bei den bisherigen Konstruktionen von Richtungsanzeigern mußte die Kurvenrichtungsanzeige nach Durchfahren der Kurve von Hand wieder gelöscht werden.
In den Abbildungen I bis IV ist eine Bauart eines erfindungsgemäßen Richtungsanzeigers schematisch dargestellt. Abb. V zeigt eine Abwandlung desselben.
Soll der z.B. magnetisch betätigte, um 90° ausschwenkbare Anzeigehebel 1 bekannter Bauweise ausgeschwenkt werden, so muß, wie Abb. II zeigt, die Handhabe II entgegen dem Uhrzeiger um Achse 7 verdreht werden. Hierdurch wird die unter radialer Federspannung der Feder 4 in dem hülsenförmigen Teil 3 der Handhabe 2 radial gleitend liegende Kugel 5 vor der Raste 6 gedreht und durch diese in der jetzt eingedrehten Stellung gesperrt gehalten. Mit dieser Drehung der Handhabe 2 bewegt sich um Achse 7 der am Teil 3 befestigte Kontaktfinger 8 über die kreisförmige feste Kontaktbahn 9, wodurch über Stromquelle 10 und Magnet 11 der Stromkreis zur Betätigung des ausschwenkbaren Hebels 1 geschlossen wird.
Zur Anlage gehört ferner der aus den Abbildungen III und IV erkenntliche im Joch 12 gelagerte elektrisch, durch Luft oder sonstwie angetriebene Kreisel 13. Das Joch 12 ist um die Achse 14 drehbar gelagert. Das Joch 12 wird durch die Federn 15 und 16 in der Null-Lage gehalten. Ferner sitzt am Joch 12 der Kontaktfinger 17. Die Ebene des Joches 12 liegt möglichst parallel zur Fahrbahn des Fahrzeuges. Geht jetzt das Fahrzeug in eine Kurve, so schlägt der Kreisel 13 entsprechend seines Drehsinns mit seinem Joch 12 nach oben oder unten, drehbar um Achse 14 aus. Damit weicht der Kontaktfinger 17 von seinem Isolierstück 18 ab. Er geht auf die Kontaktschiene 19 oder 20 über. Es sei angenommen, daß bei einer Linkskurve des Fahrzeugs der Kreisel 13 mit seinem Joch 12 nach oben ausweicht, so gleitet dann der Kontaktfinger 17 auf den Kontaktschiene 19, wodurch folgender Stromkreis geschlossen wird: Von Stromquelle 10 über Kontaktschiene 19, Kontaktfinger 17, Magnet 21, Magnet 11 zur Stromquelle zurück. Durch diese Schaltung wird Magnet 21 erregt, der dann das unter Federspannung der Feder 22 stehende mit den Rasten 6, 23 und 24 versehene Gleitstück 25 anzieht. Es fließt jetzt ein Strom von der Stromquelle 10 über Kontaktschiene 19, Kontaktfinger 17, Magnet 21, Magnet 11 zur Stromquelle 10 zurück. Der ausschwenkbare Hebel 1 bleibt in der Anzeigestellung und die Handhabe 2 wird durch die Feder 26 in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen. Ist die Kurve durchfahren, und das Fahrzeug fährt wieder geradeaus, so wandert der Kreisel 13 und mit ihm das Joch 12 mit dem Kontaktfinger 17 getrieben durch die Feder 15 wieder in die Null-Lage zurück. Der Kontaktfinger 17 steht wieder vor dem Isolierstück 18 und alle geschilderten Stromkreise sind unterbrochen. Der Magnet 21 läßt das Gleitstück 25 los, dieses wird getrieben durch die Feder 22 nach unten bewegt, die Kugel 5 legt sich in die Raste 23, die gesamte Anlage ist wieder ausgeschaltet und die Richtungsanzeige des ausschwenkbaren Hebels 1 ist gelöst. Für die Anzeige einer Rechtskurve muß eine gleiche Anlage vorhanden sein, sie ist jedoch nicht mitgezeichnet. Die Handhabe 2 müßte dann in umgekehrtem Sinn verdreht werden, wodurch dann die Kugel 5 in die Raste 24 einspringt, usw.
In der Abbildung V stellt Teil 27 das Steuerrad eines Kraftwagens dar. Am Steuerrad 27 sitzt der Kontaktfinger 27, der bei Geradeausfahren des Fahrzeuges auf dem fahrzeug-festen Isolierstück 29 sitzt. Bei Drehung des Steuerrades 27 zum Einfahren in die gewollte Kurve gleitet Kontaktfinger 28 auf die Kontaktschiene 30 oder 31.
Wird diese Kontakteinrichtung eingebaut, anstatt des Kreisels 13 mit der Kontakteinrichtung 17 bis 20 in die vorher beschriebene Anlage, wird auch über Magnet 21, Teile 22, 25 usw. die Kurvenrichtungsanzeige des Anzeigehebels 1 nach dem Durchfahren der Kurve wieder gelöscht, und Handhabe 2 wieder in die Null-Lage zurückgeführt.
Eine ähnliche oder gleiche Kontakteinrichtung für denselben Zweck könnte auch durch die Grad- oder Kurvenbewegung irgendeines Fahrzeugteiles betätigt werden, das zur Einleitung und Ausfahrung einer Kurvenfahrt des Fahrzeugs dient, z.B. könnte auch das Gleitstück 25 mit den Rasten 6, 23 und 24 usw. feststehend ausgebildet sein, und die Rückführung der Handhabe 2 mit der Kugel 5 in ihre Null-Lage durch einen Magneten entsprechend dem Magnet 21, der z.B. die Feder 26 spannt die Handhabe 2 aus der Raste 6 löst und Teil 2 in die Null-Lage und Ausgangsstellung dann einspringt.
Die gesamte Anlage könnt, z.B. konzentrisch, an der Säule des Steuerrades angebracht werden.

Claims (1)

  1. Richtungsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, deren Richtungsweisungsorgan ausschwenkbare Hebel, elektrische Signallampen, usw. sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus des vom Fahrer geschalteten und elektrisch oder magnetisch betätigten ausschwenkbaren Hebels oder der vom Fahrer eingeschalteten Signallampen usw. beim Einschwenken des Fahrzeuges in die vom Richtungsweisungsorgan angezeigte Kurve von einem Organ des Fahrzeuges, das beim Durchfahren einer Kurve seine Lage gegenüber dem Fahrzeug ändert, wie Steuerrad, Steuergestänge, Kreisel, usw., derart beeinflußt wird, daß der ausschwenkbare Hebel oder die elektrischen Signallampen, usw. in ihrem richtungsweisenden Zustande bestehen bleiben und erst wieder selbsttätig ausgeschaltet werden, wenn die gewünschte Kurve durchfahren ist und die erwähnten Organe des Fahrzeuges ihre Ausgangsstellung beim Geradeausfahren des Fahrzeuges gegenüber dem Fahrzeug wieder eingenommen haben.

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