DEP0053479DA - Einrichtung zur mechanischen Herstellung von listenförmigen Zusammenstellungen der Angaben von einzelnen Belegen - Google Patents

Einrichtung zur mechanischen Herstellung von listenförmigen Zusammenstellungen der Angaben von einzelnen Belegen

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DEP0053479DA
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Peter Johann Ratingen Steinhaus
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur mechanischen Herstellung von listenförmigen Zusammenstellungen der Angaben von einzelnen Belegen. Solche Zusammenstellungen werden für die verschiedensten kaufmännischen und organisatorischen Zwecke benötigt.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß die einzelnen Belege durch eine Belegabgreifeinrichtung einer Fördereinrichtung derart gestaffelt übereinanderliegend zugeführt werden, daß jeweils nur ein Kopfstreifen der Belege sichtfrei bleibt und daß über der Fördereinrichtung eine Kopiereinrichtung, insbesondere Fotokopiereinrichtung, vorgesehen ist, durch welche die Angaben der Belegköpfe listenweise kopiert werden können.
Obwohl die erfindungsgemäße Anordnung für einfachste Ausführungen mit weitgehender Benutzung von Handbedienung ausgerüstet werden kann, ist auch ihre Ausgestaltung für selbsttätigen Betrieb mit verhältnismäßig einfachen Mitteln durchführbar. So kann z.B. nach dem Zurücklegen eines vorbestimmten Weges der Fördereinrichtung die Kopiereinrichtung selbsttätig wirksam gemacht werden, indem z.B. der Verschluß durch von der Fördereinrichtung verstellte Anschläge ausgelöst wird.
Ferner kann nach der Aufnahme die Weiterschaltung des Films selbsttätig erfolgen.
Ein rein schematisches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Es ist dabei davon ausgegangen, daß die Belege von Karten gebildet werden, auf denen die Detailangaben verzeichnet sind, die jedoch im Kartenkopf Sammelangaben, wie z.B. Resultatzusammenstellungen, enthalten. Diese Resultatzusammenstellungen sollen gemäß dem Ziel der Erfindung wiederum auf einer gemeinsamen Liste zusammengestellt werden.
Die Belege 10 werden in bekannter Weise in ein Magazin 11 eingelegt, so daß die Schriftseite nach oben liegt und die Sammelangabe sich in dem führenden Kopf der Karte befindet. Durch ein hin- und hergehendes Abgreifmesser 12 werden die Karten in bekannter Weise (wie es z.B. bei Lochkartensortiermaschinen üblich ist) dem Vorratsmagazin 11 einzeln nacheinander entnommen und durch Transportwalzen 13 erfaßt. Infolge der ihnen durch die Transportwalzen erteilten Geschwindigkeit werden sie gegen die Anschlagwand 14 geworfen und fallen dann infolge ihres Eigengewichts nach unten auf ein Förderband 15. Das Förderband wird in Übereinstimmung mit dem Kartenmesser 12 weitergeschaltet, jedoch schrittweise und immer so, daß es nach jedem Niederfall einer Karte um eine Strecke weitergeschaltet wird, die dem die Sammelangabe enthaltenden Kopf der Karte entspricht. Beträgt z.B. bei einer Kartenhöhe von 8 cm die Höhe dieses Kopfes 2 cm, so muß das Förderband nach jeder Karte eine Weiterschaltung von 2 cm erfahren. Auf diese Weise werden also die Karten auf dem Förderband gestaffelt übereinanderliegend abgelegt, wie es auf der Zeichnung etwa übertrieben dargestellt ist.
Nach einer vorbestimmten Anzahl von Schaltschritten, die der gewünschten Anzahl der pro Liste aufzunehmenden Belegköpfe entspricht, erfolgt dann das Kopieren der Belegköpfe.
Das Kopieren erfolgt durch das Kopiergerät 16. Bei der einfachsten Betriebsart wird nach einer vorbestimmten Anzahl von Kartenvorschüben und Schaltschritten des Förderbandes 15 der Kartenantrieb still gesetzt, so daß die Bedienungsperson weiß, daß nunmehr das Kopieren vorgenommen werden muß. Sie kann dann die Aufnahme durch Verschlußauslösung vornehmen, den Film weiterschalten und dann den Kartentransport wieder in Betrieb setzen zur Herstellung der nächsten Liste. Vorzugsweise wird aber durch einen am Förderband oder am Förderbandrand vorgesehenen Nocken 17 oder durch andere in Übereinstimmung mit dem Förderband bewegte Maschinenteile ein Auslösekontakt 18 für den Verschluß geschlossen, so daß nach Erreichen der vorbestimmten Anzahl von Belegköpfen die Aufnahme selbsttätig erfolgt. Auch die Weiterschaltung des Films kann selbsttätig erfolgen, wenn man sich dazu einer bekannten Uhrwerkskamera bedient.
Die Ablage der Karten in das Ablagemagazin 19 ist sehr einfach, weil die lose auf dem Förderband 15 auffliegenden Karten, nachdem sie über die linke Wand des Ablegebehälters 19 geschoben worden sind, von selbst in den Ablegebehälter hineinfallen.
Der Erfindungsgegenstand ist natürlich noch mannigfacher Abänderungen und Ausgestaltungen fähig.
Für den vollselbsttätigen fortlaufenden Betrieb braucht z.B. weder das Kartenmesser, noch das Förderband stillgesetzt zu werden. Es genügt, wenn bei ununterbrochenem Lauf des Förderbandes 15 in bestimmten Zeitabständen durch den Auslösekontakt 18 kurzzeitig die Aufnahme erfolgt und dann der Film selbsttätig weitergeschaltet wird. Da die Aufnahme bei genügend starker Belichtung der Karten mit Belichtung der Karten mit Belichtungszeiten in der Größenordnung von tausendsteln Sekunden erfolgen kann, spielt die Bewegungsgeschwindigkeit der ununterbrochenen vorbeilaufenden Karten keine Rolle. Es ist lediglich darauf zu achten, daß die Einstellung der Verschlußauslösung so erfolgt, daß die Aufnahmen immer fortlaufend für die gleiche Anzahl von Belegen vorgenommen werden, so daß z.B. bei der ersten Aufnahme die Belegköpfe Nr. 1 bis 20, bei der zweiten Aufnahme die Belegköpfe Nr. 21 bis 40 usw. aufgenommen werden.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist der Erfindungsgegenstand in mannigfachster Weise für kaufmännische und organisatorische Zwecke anwendbar. Er kann sogar da mit besonderem Erfolg angewandt werden, wo bereits andere maschinelle Hilfsmittel verwendet werden, z.B. in Verbindung mit Verbundlochkarten, d.h. von Karten, die Angaben sowohl in Lochschrift als auch in gewöhnlicher Schrift tragen. Die Lochschrift kann in bekannten Lochkartenmaschinen zur mechanischen Steuerung verwendet werden. Listenförmige
Zusammenstellung, die z.B. auch Textangaben enthalten, die in Lochkartenmaschinen nicht oder nur unzulänglich ausgewertet werden können, können dann mit der Einrichtung gemäß der Erfindung gewonnen werden. Der Erfindungsgegenstand bietet also Vorteile, die das gegenwärtige Lochkartenverfahren nicht zu bieten vermag.

Claims (3)

1.) Einrichtung zur mechanischen Herstellung von listenförmigen Zusammenstellungen der Angaben von einzelnen Belegen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Belege (10) durch eine Belegabgreifeinrichtung (12, 13) einer Fördereinrichtung (15) derart gestaffelt übereinanderliegend zugeführt werden, daß jeweils nur ein Kopfstreifen der Belege sichtfrei bleibt und daß über der Fördereinrichtung eine Kopiereinrichtung, insbesondere Fotokopiereinrichtung (16) vorgesehen ist, durch welche die Angaben der Belegköpfe listenweise kopiert werden können.
2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zurücklegen eines vorbestimmten Weges der Fördereinrichtung (15) die Fotokopiereinrichtung (16) selbsttätig wirksam gemacht wird.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Fotokopiereinrichtung (16) durch von der Fördereinrichtung (15) verstellte Anschläge (17) bewirkt wird.

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