DEP0053288DA - - Google Patents
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Description
Firma Ludwig Niemeyer Korn.-Ges. Oesö Kr3. Iserlohn/Westf.
M Krautschläger für Kartoffelerntemaschinen
"
1352/49
1. August 1949
1. August 1949
Die Erfindung betrifft einen Krautschläger für Kartoffelerntemaschinen.
Krautschläger als Hilfsgerät für Kartoffelerntemaschinen
sind an sich bekannt. Geräte ha% sechs bis acht radial auf einer Antriebswelle angeordnete
Schlagmesser, die am Ende so abgewinkelt sind, daß sie flach über den Boden hinwegschlagen, ohne den
Damm zu berühren, weil sonst Kartoffeln beschädigt werden
können. Sie haben die Aufgabe, das Kartoffelkraut vor dem Kartoffelroden zu beseitigen, damit die
Kartoffelerntemaschine einwandfrei arbeiten kann. In bekannter Weise arbeiten alle Krautschläger über dem
Furchendamm, dabei je nach der Ausführungsart in Richtung
des Dammes oder unter 90°, also senkrecht zum Damm,
Die Arbeitsweise der bekannten Krautschläger ist im Ergebnis sehr unvollkommen, Es bleibt dabei
unberücksichtigt, daß bei reifen Kartoffeln das Kraut abstirbt und sich meist in die Furchentäler legt. Schlägt
nun ein Krautschläger das Kraut über dem Damm ab, dann bleiben - viele lose Krautstengel im Furchental
liegen. Dieses lose Kraut hindert den Einsatz vollautomatischer Kartoffelerntemaschine^ denn abgeschlagenes
Kraut, das auf der noch nicht gerodeten Fläche liegen bleibt und dann doch die Erntemaschine passieren muß,
stört erfahrungsgemäß die Arbeitsweise viel mehreeeefa
als unberührtes Kraut, das sich in der Regel zusammen
LIh 4.((4MtUiU
wickelt und sich a von den Kartoffeln trennt, während
zerschlagenes Kraut sich nicht mehr trennen läßt*-
DieJiErfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß der Krautschläger so angeordnet^ist, daß er durch das Tal einer Furche schlägt. Zu dieser Lösung führte
der bereits erwähnte Vorgang, daß das absterbende Kraut sich meist in das Furchental legt. Der Krautschläger in
der Anordnung nach der Erfindung schlägt also das im übernächsten Furchental liegende Kraut ab und befreit so den
nächsten Arbeitsgang der Erntemaschine vom Kraut. Um nun nicht in den umgekehrten Fehler zu verfallen, fc&$eV das
Krau£ auf dem Damm liegen bleibt, ist erfindungsgemäß ein weiteres Kennzeichen, daß der Krautschläger etwa unter
einem Winkel von 45° zur Furchenrichtung, zweckmäßig seitlich hinter dem Wurfwerk der Erntemaschine,angeordnet ist.
Dadurch wird einmal erreicht, daß derpSchlagkreis so gewählt werden kann, daß der Schläger auch über den Damm
schlägt, daß andererseits aber durch die Schrägstellung
des Schlägers dieser trotz des großen Schlagkreises dicht über die Sohle des Furchentales hinweg schlägt und außerdem
mit Hilfe von Leitblechen das Kraut einwandfrei auf gerodetes ^and wirft. Dieser eigenartigen Anordnung des
Krautschlägers sind auch die Schlagmesser angepaßt, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie abwechselnd nach
vorn und nach hinten abgewinkelt sind und zwar so, daß ein Teil der Messer flach über den linken Damm, der andere
Teil flach über den rechten Damm schlägt. Durch diese erfind ungsgemäße Anordnung des an sich bekannten Krautschlägers
wird eine nahezu vollständige Beseitigung des Kartoffelkrautes erreicht, die nunmehr den Einsatz vollautomatischer
Kartoffelerntemaschinen erlaubt.
Auf der Zeichnung ist Öhb Beispiel &>
£rfindungs§e dargestellt.
Von einer Kartoffelerntemaschine ist nur ein Teil der Hauptantriebswelle a mit dem Wurfwerk b, der Auffang-
und Ablegesiebtrommel c und des BiiftgSchars d gezeichnet.
Von der Hauptantriebswelle a wird über ein nicht gezeichnetes Kegelradgetriebe eine im Winkel von etwa 45° zur Hauptwelle
a angeordnete Welle e angetrieben. Diese Welle e
trägt einen Krautschläger f, der mit echt Schlagmessern g
ausgerüstet ist. Die Schlagmesser g sind an ihren Enden h abwechselnd nach vorn und nach hinten abgewinkelt. D.ie
Winkelstellung ist derart, daß μ e i deWsphίägöie*sser
in der Höhe des linken.Furchendammes 3 parallelySnd e4
c £YXrraef"~Höhe des rechten Dammes 5 parall^
" "e, sodaß die Messer floch über den Damm hinweg das
Kraut abschlagen können. Die Größe des Schlagkreises ist so gewählt, daß bei dieser Schrägstellung de$ Schlägers
die SchlagmesservoernSiseits über die Dämme hinwegschlagen
und andererseits dicht über die Sohle des Furchentales &&&-
, a. Das abgeschlagene Kraut wird durch den in Richtung des Keiles η rotierenden Krautschläger mitgerissen
und unter Zuhilfenahme von nicht gezeichneten Leitblechen hinter das Wurfwerk b der Erntemaschine auf gerodetes
Land geworfen. Aus der Zeichnung geht auch die durch die Anordnung des Krautschlägers bedingte Arbeitsweise auf
dem zu rodenden Kartoffelfeld her-vcr. Der Furchendamm 1 wird im dargestellten Arbeits gerodet, Furchental
2 ist bereits bei dem vorhergehenden Rodungsgang vom Kraut
befreit worden, ebenso die linke Hälfte des Furchendammes 3, der beim nächsten Rodungsgang gerodet wird. Beim
laufenden Rodungsgang wird das Furchdntal 4, Bowie die
rechte Hälfte des Furchendammes 3 und die linke Hälfte des Furchendammes 5 vom Kraut befreit, sodaß der Furchendamm
3 für den folgenden Rodungsgang vom Kraut frei ist. Das abgeschlagene Kraut wird tjdnter das Wurf werk b der Erntemaschine
auf den gerodeten Damm 1 geworfen. De£ vom Krautschläger f erfaßtes, Furchenbereich während des laufenden
Rodungsganges ist als gestrichelte Fläche ο i«//f//*» ·
Claims (3)
1. Krautschläger für Kartoffelerntemaschinen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Krautschläger (f) so angeordnet ist, daß er durch das Tal einer Furche (4) schlägt.
2.)Krautschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Krautschläger (f) etwa unter einem Winkel von 45° zur Furchenrichtung,zweckmäßig seitlich hinter dem Wurfwerk
(b) der Erntemaschine, angeordnet ist.
3. Krautschläger nach Anspruch 1 m£C2, dadurch gekennzeich-
net, daß die Schlagmesser (g) abwechselnd nach vprn und
nach hinten abgewinkelt sind und zwar .so, daß
(irmer lasser flach über den linken Jcamm (3), c
(kV ι Iac η uD6r Sen rechten Damm (5) sehla"gjsr£*t,
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