DEP0052524DA - Putzvorrichtung für die Riffel- oder Druckzylinder in Streckwerken von Spinnereimaschinen - Google Patents

Putzvorrichtung für die Riffel- oder Druckzylinder in Streckwerken von Spinnereimaschinen

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DEP0052524DA
DEP0052524DA DEP0052524DA DE P0052524D A DEP0052524D A DE P0052524DA DE P0052524D A DEP0052524D A DE P0052524DA
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Germany
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cleaning device
cleaning
cylinder
rod
weight
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English (en)
Inventor
Franz Plaue Herbrich
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Description

leg. Franz Herbrieh, lirektor, Plaua bei Plöha/Saehsao
Putzvorrichtung für die Ki ffel- oder I rückzylinder in f. treckwerke η von Γ-pi nne ro !maschinen.
lie Erfindung betriift eine Ritzvorrichtung Tür die Hiffelodar druckzylinder in Htrackwerittn von Spirmereinaschioen,
sie besteht in einer einstellbaren, untar Kaöor-odar Gewichtskrait stahendan, wipj)enarti|^n La^©rung eines parallel zu üsn Zylindern angeordneten drehbaren Putzers, im besonderen besteht der Putzer aus einen durchsphendon oder geteilten stabartigeo das einerseits eine am wechsel bars PutsfläGlie und ande-
eina :'rlaitfläche besitzt, derart, dtsa je neeh der ?* teilung d.an atabarti.^en Putzers die Putz fläche an der «iffel- bzw. Pruckzylincia robe rf lache anlief oder die Gleitfläche an de» ^la4tan Zylinderabschnitt eich abstützt.
Tie i>a^er\xug des stabartigen Ritsars ι?*! hierbei z?;ö2kssä.er,ig so gewählt, dass diaa^r- auf άβη gewünschten ί: tut spunk t am Zylinder einetilbar ist. Im besonderen ist dar ^tabartipe Putzer so an:?o ordnet, dass er sich beiß Ire he η selbständig mit dar jeweiliger, Batzilächa auf &n Zylinder einstallt.
Per Erfolg dar erfindungsi^inässen Anordnung m'irö wo sen tuch dacüurch erhöht, dass dor stabartige "titzbügel zwischen üqxi Patzflächen jeweils ein Abrolltegsent aufweist, Hierbai ist es sehr «veckffläasig, jeden Abroiisegmant einen anterschiedlicheo Farbanstrich oder eine sonstige Markierung za geben, wobei diest als i'chauzeichen für die feststellung der je-eils iß Arbeitsstallung befindlichen Patzflache di-int.
Pie Ausbildung der erfindunge^i&äesen Putzvorrichtung erfolgt mit Vorteil in car ?ais:', da&s car etabartige Ritzer nachgiebig antwedor unter Fsdardruck. oder unter iiüssnzu;·: mit Cewichtsbeiastung derart gelagert ist, dass bei® ftecnselι der Putzfläche der Putzer unter Überwindung einer relati© geringen federkraft bezn. GewichtsMlaetung lediglich zu drehen ist. Im besonderen erfolgt öie Ausbildung dar Bit s fläche η hierbei so, dass sie sieL nach Drehung des Putaars selbständig in dia neue Arbeitsstellung aiujustiaran.
Putzer kann an einer Blattfeder oder an ainesi unter ei ichtsbalasteten Hieoenzu^ stehenden üalter so gelagert ssin, dass durch Änderung des RiaiTtenangrüfr- bzw. Fedterlagsri unktes eine Anpassung an ^a jeweiligen ^jlinderabstacd eraöglicht wird, lie Putzfiächs kasa eine ebene, sine Höcker- oder eins
besitzen. laß arstsrec hui «?i rd, Linieübe rü L. rung, im zweiten Fall I-oppalliaiea- und im dritten /all Hächenberührung: erzielt.
Eie Putsflachen können aus wechselbaren futxstoflan bestohan, ®o dass jederzeit und schnell eis Putzflächeη immer wieder auf vollen wirkungsgrad gebracht merken können.
tie Erfindung löst Öae Problem der ;>>3saiti*nirig cas bei i ken«?ark8ß vor, Fpinnere!»saschinsn unvermeidlichen Anfalls an fasern. Ijs basoncareii befasst sich die Erfindung sit einer acliaellan und leichten sowie einwandfreien URschadlichfaaehucg das alten Rugbartss.
Bei der erfindaagegeaäeeen Putsvorrichtung iet das Putzbrattchan durch einen beispialswaisa bei Flyern unter den Vorderzylindern liegenden Putzer ersetzt, der durch blossen und laichten Irehdruck, aus der Arbeitsstellung in öle [!äubörungs-βteilung gebracht werden kann, wodurch, sine einwandfreie Onßchädlichiitachung dss :dtan >lu^bartas erfolft und dieser leicht abgsnoamen werden kann. Besonders vortsilhaft wirkt sich bei dar Irfladung die Wendesögliehkait das Putzers aus dar Arbeitsstellung in die Putzstallu&g dadurch aus_, dass durch das Irehen des Putzers einerseits aolort> i-utzxläche, die soeben in Arbeitsstellung war, von des auf^fangenan l'iaserbart bequeas befrait werden kanc. Aber selbst bei Verwendung sines einfachen tr£iaduags:.iesäss@n Putzers, d^r nur eine Put^f^-icha besitzt, iat der Arbeite- und Putzvorgaag aear einfach, dann
ir diese® Pall braucht der Patzer nur eine kurze Zeit aas der ÄrbeitssteilüBg in öie Haube rungge teilung gedreht und nach Abo&hffie des Putzb&rtes wieder in Arbeitsstellung zurück**edraht zu werden. Vorteilhafter ist naturf^ti8äss die Verwendung eines Putzers nit zwei oder mehr Putsfläehan.
Art der Lagerung ίββ Putzorg&ae ac einer Schwenkarmfeder oder an einem Bügel mit Riameazug ermöglicht eine genaue ^inet ellung dts Putzere» bezogen auf den zu putzenden Zylinder. Je nach de® Xylindarabstand wird der itieaieheaangriffspunkt am bez». dar Lagerpunkt der Pedar gewählt.
Öleichzeitig kann hierbei dar geeigneteste Punkt bestimmt werden, an welcheiB der Putzar am Zylinder anliegen soll. In jede» Fall, also bei engster uad bei weitester Zylinderstillung bleibt der erfindungsgeaässe Putzer in der einmal fixierten lage. Diese lage kann abar leicht undbeliebig oft geändert werden.
lie Vorrichtung nach dar örfindung ^arhindert, dass 'feile caa Planbartas in das durchlaufsade fasergut galanter-% da der Ansatz des faserbartse fast in der fartikalan dss Zylinders
Die erfirdungsgeiüäase Yorrichtuc^ ei;*aat sich im zuai SaubsrhaLtsü der Yorßarz/linddr bsi dtreckwtrken und hierbei in besonderen wiaderua bei Zellwolle. lie Zylinösr bleiben glatt und sauber.
lie irfinctißg ermöglicht eine ^ualitatsverbassoruf-g, Froduktionesrhöhung urd Arbeitserleiehtaruxig bairs Betriab vor Spixmsiaaehinen. liese Vorteile sine vorgeiudich dadurch erreicht, dass praktisch sins üntarbrechong d~-e Spisnprozessjs we .;en notwendiger Putzarbsit nie at eintritt.
Im besonderen ist ale Vorieil dar arfndungsgeaassen Vorrich tang, Toraehmlich bei ?»"ahl vidlfluchi^er Putaseitjn, cio falbstjastierung d^r ja^eiis in Arbeitsstallui^ gol-o^-odan Putzfl.-ehe zu nennen. lurch Anordnar^ aar abrolIsa^Eanto und der leichten lagerung dss Put::sr©^.spielt sich da© jeweils in Arbaitsst-ailurt^ galan^ncs Putssagaant auf dan ZjIine'sr ain, und wird dieser dadurch ständig sauösr und glatt gshaltan, lurch Farbaoastrich odor sonstig .oariderung car -^inlt-ifoll- -ife^ients, beispielsweise mit den farben grün, rot und blau, kann die Vornaama das Lrehena der Putzer zur festgalegten laaiand und ohne Mühe kontrolliert werden, lie Sberwachunyaperson braucht ©ich beim Abschreitan der Maschinen nur diwon zu übtrztugsn, ob zu Qinar bestimmten ώβίΐ dia d&fUr vorgaschriaben© rariie bei alle α toaschin-jn sichtbar ist.
lie erfindungsgamäsee Vorrichtung ist so ?ialfr*ch gestaltungsfähig, dusa sij αΙΪΒΐι Torhauaoaeo. ipinnraaschinöntypen angs-r paent warden kann.
iuch das r»rnsusrn das Futastoffee ααί um Nutzer iat dankbar einfach.
C'ie Irfinöiag iet ia der &iiehcuag an Hand einiger rungsbeispiele sehea&tisch dargestellt, and es bedeuten:
Fig.l: Seitenansicht der erfinduogtgeoatseii Putzvorrichtung aa «iaeffi Flyer/,
Pig,2i .ailausschni it ^s^ss .Hi^. 1 im, Zustande e'er Säuberung der Bitzwrriehtung,
Fig.3 - δ: feilausschaitt ariteprecband Fig.l bei verscbiecleaea iüsbilöon^ari dar Put ζ fläche sslbat,
Fig.©: Vorderansicht geraäss Fig.l,
Fig.?: Vorieransicht gsffläss Fig.3,
ilg.8: Seiteaaaeicht einer erfiadoagegaaiaeetii f\2tzvorrichtiiag ia aiasr weitere« öestaltungsfons,
Pig.S: ^erecfajoltt durch die Ritzvorrichtung,
Fig.Io: Querschnitt öurch die Putzvorrichtung ia «intr weiteren Geetaltaagsforia,
Fig. 11: Seitenansicht dar erfind«mgs^iBäss®ii Putzvorrichtung in einer weiteren ikstaituniform,
Fig.12: Vorderansicht der Patzvorrichtung entsprechend Fig.8,
Fig. 13: Seitenansicht einer erfiaduags^aäeaen Putzvorrichtung in einer weiteren Gestaltung form,
Fig. 14: Querschnitt dar Putzvorrichtung entsprechend ifig. 13, Pig.15: Vorderansicht «eeäss Fig.13,
Pig, 16: Seitenansicht f'?r Oberputzanordnon: dar erfinßua^sgiffiäÄsen Putzvorrichtimf bei Grobfljern,
Pig. 17: Län^eaasicht der Äitzvorrichti rgshalterung, fige18:'Vorderanficht gd4ä*s Fig.l?.
Ia den Hfarsß 1-7 ist die einfiok»^ 3?et iltung dar erf iaduaagt ^öa&atfa Bitzrorrichtun-f dargestellt, lieae besteht entsprechend dar Ausbildung nach Fig.S aas einzelnen Putz- ?täben 1, dia durc^ fallen H koaxial zueinander angeordnet sind. In d@a freien Ewisehartaian 3 befindet sich die lagerung as den Streekwerkzyliadera i, derart, dass ein Bü^el 5 einerseits die teilen 2 umgreift ur.d andererseits von einem Bieschea β erfasst wird, das um die einen at^a kleicerer* Barchaessar aufweiseMeri ^ittea Zjliaderabechnitti 7 g®legt ist, Am freien herabhängenden &&&$ dee Hiemcheas 6 ist ein Gawicht 8 befestigt, Vm freie herautkragende Snde 9 dag Bügele 5 stützt eich an des «ittlarea Zylinder Io ab.
dient der vord re, d.i. der dritte Zylinder d@s Strackwerkes der Lagerung der Batzvorrichttang, la Stab 1 ist dia ei!*satliebe Bitzfläcue 12 befestigt, *Ue kann aas
en Gewebe, wi@ beispielsi?eiEe Samt bestellen, sie ist mit Vorteil laicht auswechselbar auf da« Stab 1 befestigt.
Ia Beiüplel der Pig.l ißt eiae Zweipuaktlagsruag der Ptatzfläche 12 am Zylinder 11 aageaoiataea, and Fig.i zeigt die Arbeitssteilusg dee Bitzstabes 1.
Zorn Ssecke des Säubtras des ^tsstabee 1 erfolgt ein tierausschw0akea if Sinne dee Pfeiles 13, »o uwq die Stellung nach Fig,2 entsteht. Sobald die Patzflädie 12 geeäubert ist, erfolgt ein ikiriickechwenkön im Sinne ^s Pfeile· 14 la die in Fig.l enthaltene Arbs it«eteilung.
Anstelle «ine· BQ^eIe 5,9 ait Hieeehenzug 6,3 icann aaca ein Federbügel 15 entsprechend den Figuren 3-5 Anwandung fimita, Mmm Federbügel Ii sind an geeigneter Stelle unterhalb dea Streckwerkes anaubringen. tie Sirkungsweiae 1st in filrlfta dUeelbe »ie ie ftg.l und 2 dargeeteilt.
Earch Veränderung It* lUeachenangriffspunitte« U m 5,9 kaan die Stellung i»r Patafläche IZ la Bezug aal den %jH*&*t U verändert »erden. Seine Lage nird durch die gewählte Anordnung dee Bügel« 5,9 und de« Angriffepunkt«· 1$ dee Hieecnene $ fixiert.
Eie Auflage der Bitafläcfi* it let gemäes J?ig.3 gegenüber der Anordnung nach Figuren i esa 2 dahingehend abgewandelt, daee «war der Put «tab 1 eine Winkel fläche ΙΨ aufweiat, daü aber der Put«etof f U eicn der Zylinderfläche des Zylinder« 11 aapaaet. Imdarch entsteht »war eine Flächenberührung aber eit ba tonten Aueeenkanten.
Sine VoI !anlage imr nutzflache 1, ist M Io figA ι Arge β teilt. Za Fig.5 1st der Fall gezeigt, to** die ftitzfläcue XZ den Zylinder 11 aar la einer Mal· berührt.
Während der SäabemngeetaHang enteprechesö Fig. 2 β tut st eich der Putsstab 1 aweckaäeeigereeiee auf ten blanken U&4*rUilm Ψ ab.
glas Tenfollkoftaaetere Ausbildung der Ftitzirirriehtußg sprächest daß Figuren 1-7 Ut is den Figuren 8-18 behandelt. Ühread geeäss den Figuren 1-5 dar ^atzstab aiir jeweils eine Bitzflache 12 aufweist, sind bei den Stäben nach dea Figuren 11 - 16 zwei Ritzflächen 18 uad U uad bei dea Auebilfungea aach dea Figuren 8 - Io drei ftitzH&eaea 2ot Zl und 22 vorgesehen. Hierdurch wird erreicht, dass während der Zeit, di® Sir da· Säubern eiaer Pützfläche erfordsrlish ist, sine «eitere Put ζ fläche an dea zu säibarnden Zylindern sur Anlage gebracht wird, dass also la keines Zeitpunkte die Streckterkzylia&ir ohae S&abertiagrvorrichtoag eisd.
Die Figuren 8-16 zei^ea, data die Aoebildung das Patzetabes 1 ia saaaiffaeher üestaltuag Äglich ist. Äach bei ierwendtiag tob drei RitzfHchea 2o - 22 eßteprachesd F.garen δ - Io and 16 können Voll-, Zweipunkt- und liapunktberührung** der Pützstäbe aa den Zylindern U vorgesehen werden. Ia tig. U sind diese drei FElIe als Boaesa aa nand eines Put ze ta be β dar· «eetal It.
Sobald aach Srfcrdernie oder entepreohead einer geschaffenen Betriebsanweisung zweckmäeeig »ämtliche/Sutzetäbe aas Ihrer bi eheri^n Ärliei teste! lang la die nächste Arbeit se teilung fibersuilhreo sind, erfolft eia blosses Irehea ^r Pützstäbe ie Siaae iar Pfeile 23, wobei eich die Welle 2 entgegaa der Sraft der Feder 15 abwärts bewegt aad aach erfolgte® Äalegea aaT aächstea "ut ζ fläche wieder in die alte Ärbei taste Haag Ton der Feder 15 zurüc^gedrückt wird.
Ii iet zweckaaeeig, dl« Zwiechenraume mtmeimn den einzelnen Putz flachen 2o - 22 mit -.aride rungs flächen 24, 25, 2$ zu versehen. Diane Markieruo^efläcüen können durch Farbacetriebe, beiapialeweiee Fläche 24 grün, Fläche Zh rot und Fläche 26 blau, geschaffen werden. ler Betriabeaeister hat dadurch die Möglichkeit, durch blossen Slick auf die Patzstäbe unterhalb der Strackwerke zu orkeenan, ob entsprechend der gegebene» Betriebsanweisung die Uowschalung der Putzetaue korrekt durehgefihrt worden iet.
Während is Pig. 3 d#r Fall angenommen ist, dass der Put ze tab 1 geteilt au8(^e bildet 1st, so daeß der ''litze to ff 12 durch Znischanklammung fastgehalten wire, ist in den figuren 9 and 14 eine Schnurbefestigung dargestallt. Um 'tcJrungen durch die ,e raus ratenden Schraubkopf β zu verhindern, können dieee entsprechend Figuren 9 und 11 mit Kamppen 27 rarkleidet »ein, die ihrerseits die farbigen Markierungen erhalten können.
In Fig.13 iet der Fall dargestellt, daes sowohl der vordare Zylinder 11 1 al» auch der nächste la Bic&t«äig YorgKras^al· liegende Eyliaier 28 je eiae PatZTorricktaaf erbilt. Is diea*n fall ist für eine Strecke in Ibnaadluiig vom fig. 1 am Bügel ende 9 de? zweite Putzstab gelagert* km Bügel 5,9 sind Löcher 29 vorgesehen, im da« Knopfende 16 dea Hiauchen· 6 axt veränderlichem An^riffapunkt la Mgel §/3 lagern zu könren.
In Figar 16 iet die Verladung der erfiaduagegea&eeeii ?orrichtung bei Oborputsanordnug ilir Grob flyer largeetellt. lii»
hierfür geeignete Halterung behandeln die Figuren 17 and 18.
Figur 16 stallt die Verbindung das Putzars als Ordnung dar. Sinn, Zweck und Vorgang iat derselbe wie in Figur S. Dieser Oberputzer wird von zwei Armen gehalten, wobei die Fixierung, z.B. durch eine Pützwalze, die auf den zwei vorhergehenden Zylindern liegt, vorgenommen wird.
Der in Figur 17 dargestellte rechte Arm (von vorn gssehen), besteht aus zwei Teilen, und zwar dem Halter, der entsprechend der Zylinderstellung nach Wunach beliebig verstellbar ist, und dem eigentlichen Arm.
Figur 18 stellt die Vorderansicht des Putzers mit Ana uad üalter dar,
Ss ist verständlich, dass bei der erfindungsgemässen Putzvorrichtung auch bei unterochiedlich grossen Zylinderabständen die Putzstäbe stets zuw. ordnungsgemässigen Angriff an den Streckwerkzylindern gebracht werden können.
Bestimmend für die je^eili"^ Ausbildung dar Putzvorrichtung sind die Konstruktion der Spinnmaschine, die Zjlincerbankhöhe, der Austritt des Fasergutea aus dem Vorderzylinder und der Binlauf am Flügelkopf zweiter Beihe oder am Streckwerktrichter.
Die erfindungageaäeeen Wendeputzatäbe ermöglichen ein sehr schnelles und gewissenhaftes Austauschen dir Putzflächen, wodurch erhebliche Arbeiteerleichterungen, Qualitätsverbesserung und Produktioneerhöhung erreicht Herden. Die Sendei utastäbe legen sich automatisch nach Putzstabschwenkung in ihre neue Stellung; sie rollen gewissemassen in diese Stellung hinein. Die Auswechselung ganzer Putzstäbe ist ebenfalls 2ufolge der dargestellten Lagerung einfach and schnell torchführbar, line Unterbrechung des Spinnereimaschinenbetriebes tritt praktisch nicht ein.
gez: Dr. Fritz Walter,
Patentanwalt

Claims (11)

Pattßtaasprüche .
1) BitzYor iciitußs ittr die UiUl- oder Bruekeyliader in StreeJt- *erken Ton Spinnereieaaciiiiiefl, gekannaeichnat c-rch eise eineteilbare, uoter Qewichte-oder ieöerkraft »tehende, wippenartige Lageruog diät« far&Uel za iaa Zjlinderrfn angeordneten drehbaren Putzers.
Putzvorrichtung nach Anepruch I1 dadurch gekennzeichnet, daee der Putaer au« einem durchgehenden oder geteilten etabartigen Glied besteht, da« einerseits eine auewechtelbare Ptitefläche aod andererseite eine Gleitfläche beeitst, derart, daee je nach 4er £teilung da« drehbaren β ta bat iifts Bittere tie R»t*f3üea· aa isr fliffal- bm. Uri^iaiyliadiroberfläche anlieft oder Sie Gleitfläche am dta platten ZyIinderabe-haitt «ich abetiitzt.
PutzvorrichtuBg nach Anepruch 1 oder 2, dadurch g e k β η nseichnet, daea öie La^rung dam staöa. tigen Put se r· so gewählt ist, Sa·· dieser aal Sea gewünschten Stützpunkt aa «insttUliar is;.
4) Putzvorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden» dadurch gekennzeichnet , dass der stabartige Put* zer so angeordnet ist, dasllsich bein Proben selbständig ait dar jeiseili,gen Putzf lache auf den Zylinder eiastellt.
5) Putzvorrichtung nach Anspruch 1 oder folgendaa, dadurch gekennzeichnet , dass der stabartige 2t zer zwischen den Patzflächen jeweils ein Abrollsegaent aufweist.
6) Putzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gskean-
z e i ohne t , dass jedes Abroi^segment unterschiedlichen» als Schauzeichen für die Feststellung der jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Putzfläche dijnandan Farbanstrich oder eine sonstige Markierung besitzt.
7) Putzvorrichtung nach Anspruch 1 oder foigeadan, dadurch gekennzeichnet , dass der stabartige Putzer nachgiebig entweder unter Fe eier druck oder unter Hieseazug ait Gewichtsbelastung derart gelagert ist, dass beim Wechsele der Ritzfläcka der utzer unter 8btrwindung einer relativ geringen Fäderkraft bzw, Gbwichtsboiastung lediglich zu drehen ist.
8) Putzvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet r dass die Pützflächen so auegebildet sind, dass sie sich nach Drehung dee Putzers selbständig in die neue Arbeiteeteilung einjuetieren.
gez: Dr. Fritz Walter
9) Püttzvorrieht«ng nach Ans^ruGb. 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet , dass dar Putzar an einer Blattfeder odar an eine:: üdter eines /iiamanzug gewicht«- belaatetea Halter so gelagert ist» daas durch löderung des -iiamanangriffe-bzw. raderlagerpunktee sine Anpaeaa den jewsiligea Zjlisdarabstaai abglich ist.
I Putzvorrichtung nach Anspruch 1 oder i^l;on<ien, dadurch gekennzeichnet, dass die Putzfläcae eine ebone, eine Hocker- oder eine ZyIindarraaataIflache besitzt.
11) BitsTorrichteng aaeh Aasp?ach 1 oder folgenden, ckcureh gekeanzeiekaet , dass die Puts flächen durch auswechselbare Ptitzstoffe «^bildet sind.
gez: Dr. Fritz Waiter Patantanwalt

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