AT213996B - Vorrichtung zur Bestimmung und bzw. oder Einregelung des Durchhanges von Freileitungen - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung und bzw. oder Einregelung des Durchhanges von Freileitungen

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AT213996B
AT213996B AT762859A AT762859A AT213996B AT 213996 B AT213996 B AT 213996B AT 762859 A AT762859 A AT 762859A AT 762859 A AT762859 A AT 762859A AT 213996 B AT213996 B AT 213996B
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AT762859A
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Josef Dipl Ing Prosser
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Bestimmung und bzw. oder Einregelung des
Durchhanges von Freileitungen 
Zur Bestimmung und bzw. oder zur Einregelung des Durchhanges von Freileitungen ist es bekannt, den Durchhang mittels Messmarken an den Masten des betreffenden Spannfeldes einzuvisieren. Diese Methode ist bei Feldern grösserer Spannweite, insbesondere schrägen Spannfeldern, bei welchen der Durchhang   grösser   ist als die Höhe der   Aufhängepunkte, nicht   anwendbar. Die gestaffelte Einmessung ist infolge der Geländebeschaffenheit häufig gleichfalls nicht durchführbar und überdies zu umständlich. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bestimmung und bzw. oder Einregelung des Durchhanges von Freileitungen. Die oben erwähnten Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass ein Visierrahmen und ein Visierkreuz vorgesehen sind, die an je einem Ende eines Leiters der Freileitung aufgehängt sind, dass die Enden der beiden vertikalen Rahmenteile des Visierrahmens mittelbar oder unmittelbar auf dem Leiter aufgesetzt sind, dass die Länge eines der Rahmenteile veränderbar ist, dass diese beiden Rahmenteile mit zwei weiteren Rahmenteilen gelenkig zu einem Parallelogramm verbunden sind, und dass einer dieser letzteren beiden Rahmenteile eine Visiervorrichtung trägt, mit der das Visierkreuz anvisiert wird. Vorteilhaft wird als'Visiervorrichtung ein Fernrohr mit Fadenkreuz verwendet. 



     EinAusführungsbeispiel   einer erfindungsgemässen Vorrichtung und ihrer Anwendung ist in den Figuren der Zeichnung dargestellt. In Fig. 1 ist der Visierrahmen abgebildet, welcher aus den beiden vertikalen Rahmenteilen 1 und 2 besteht, die mit den Rahmenteilen 3 und 4 gelenkig zu einem Parallelogramm verbunden sind. Der Rahmenteil 4 trägt eine Visiervorrichtung 5, vorzugsweise ein mit einem Fadenkreuz versehenes Fernrohr. Zur vertikalen Einstellung der Rahmenteile 1 und 2 ist vorteilhaft eine Libelle 6 am   Rahmenteil l befestigt. Die Länge   des Rahmenteiles 1 ist mittels eines Schiebers 7 veränderbar. Die Enden der Rahmenteile 1 und 2 sind mittelbar oder unmittelbar am Seil 8 aufgehängt. Der Rahmenteil l ist mit einer Skala 9 versehen, auf der der Längenunterschied der Teile 1 und 2 ablesbar ist.

   Vorteilhaft beträgt   die Länge v der Rahmenteile   3 und 4 von Gelenkbolzen zu Gelenkbolzen genau einen Meter. 



   Fig. 2 zeigt die Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung bei einem schrägen Spannfeld. Das Leiterseil ist wiederum mit 8 bezeichnet. An dem einen Ende ist der Visierrahmen, am andern Ende das Visierkreuz 10 befestigt. Das Visierkreuz 10 hat vorteilhaft den gleichen Abstand vom Seil 8 wie der Gelenkbolzen im Rahmenteil 2, an dem der die Visiervorrichtung 5 tragende Rahmenteil 4 angelenkt ist. 



  Weiters ist es günstig, das Visierkreuz 10 mit etwa dem gleichen horizontalen Abstand vom Aufhängepunkt 12 aufzuhängen, wie der Rahmenteil 2 vom Aufhängepunkt 11 entfernt ist. Mit der Visiervorrichtung 5 wird das Visierkreuz 10 anvisiert und der Längenunterschied w der beiden Rahmenteile 1 und 2 auf der Skala 9 abgelesen. Die Rahmenteile 1 und 2 müssen während der Messung mit Hilfe der Libelle 6 vertikal gestellt sein. Da die relative Neigung u der Seiltangente t im Aufhängepunkt zur Verbindungssehne zwischen   den Aufhängepunkten   11 und 12 eine Funktion des relativen Durchhanges ist, lässt sich die relative Seilneigung u zur Einmessung des Durchhanges verwenden.

   Die relative Neigung u der Seiltangente t ist aus dem Verhältnis   w : v ermittelbar,   welches mit dem Verhältnis   y : x übeteinstimmt.   Die Formel für die relative Seilneigung u im unteren Aufhängepunkt 11 lautet : 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wobei a die horizontale Spannweite, h der Höhenunterschied der beiden Seilaufhängepunkte 11 und 12, c die schräg gemessene Spannweite und d der Durchhang in der Spannfeldmitte ist. Wenn der relative 
 EMI2.1 
 relativen Seilneigung u unter Vernachlässigung der Korrekturglieder je nach dem Verhältnis von Höhenunterschied h bzw. horizontaler Spannweite a zur schrägen Spannweite c etwa   1/2-1%,   so dass im allgemeinen die vereinfachte Formel verwendet werden kann. 



   Die Vorteile der erfindungsgemässen Vorrichtung bestehen in der einfachen Einmessung des Durchhanges und der Anwendbarkeit auch beim Versagen aller bekannten Methoden. Der erforderliche Aufwand für die Herstellung der Vorrichtung ist überdies sehr gering. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Bestimmung und bzw. oder Einregelung des Durchhanges von Freileitungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Visierrahmen und ein Visierkreuz (10) vorgesehen sind, die an je einem Ende eines Leiters (8) der Freileitung aufgehängt sind, dass die Enden der beiden vertikalen Rahmenteile   (1   und 2) des Visierrahmens mittelbar oder unmittelbar auf dem Leiter (8) aufgesetzt sind, dass die Länge eines der Rahmenteile   (l)   veränderbar ist, dass diese beiden Rahmenteile   (1   und 2) mit zwei weiteren Rahmenteilen (3 und 4) gelenkig zu einem Parallelogramm verbunden sind, von denen einer eine Visiervorrichtung (5) trägt, mit der das Visierkreuz (10) anvisiert wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Visiervorrichtung (5) am Rahmenteil (3 oder 4) ein Fernrohr mit Fadenkreuz vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Rahmenteile (1 und 2) in die Vertikale an einem dieser Rahmenteile eine Libelle (6) od. dgl. vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in seiner Länge ver- änderbaren Teil (l) eine Skala (9) angebracht ist, auf der der Unterschied in der Länge zwischen den beiden Teilen (1 und 2) ablesbar ist.
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Rahmenteile (3 und 4) von Gelenkbolzen bis Gelenkbolzen genau einen Meter beträgt.
    6. Vorrichtung nach einem -der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Visierkreuzes (10) vom Seil (8) gleich dem des Gelenkbolzens im Rahmenteil (2) ist, an dem der die Visiervorrichtung (5) tragende Rahmenteil angelenkt ist.
AT762859A 1959-10-22 1959-10-22 Vorrichtung zur Bestimmung und bzw. oder Einregelung des Durchhanges von Freileitungen AT213996B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008049396A1 (de) * 2006-10-25 2008-05-02 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Verfahren zur messung des kettendurchhangs an einem kettenfahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2008049396A1 (de) * 2006-10-25 2008-05-02 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Verfahren zur messung des kettendurchhangs an einem kettenfahrzeug

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