DEP0051673DA - Gerät zum Abziehen von kleineren Getriebe- oder Maschinenteilen von ihren Wellen - Google Patents
Gerät zum Abziehen von kleineren Getriebe- oder Maschinenteilen von ihren WellenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Abziehen von Kugellagerringen, kleinen Zahnrädern und anderen auf ihre Wellen aufgepressten Getriebe- oder Maschinenteilen, bei welchem die abzuziehenden Ringe o.dgl. von Greifern des Gerätes gefasst und durch Vorschrauben einer gegen das Wellenende wirkenden Schraubenspindel von der Welle abgezogen werden.
Um das Gerät für verschiedene Abmessungen der abzuziehenden Getriebeteile verwendbar zu machen, müssen ihre Greifer verstellbar und ihre Verstelleinrichtung so beschaffen sein, dass sie die beim Abziehen der Getriebeteile auftretenden starken Beanspruchungen aufnehmen können. Da das Ende der Welle usw., von dem die Maschinenteile abzuziehen sind, in das Innere des Gerätes hineingesteckt werden muss, damit die am Kopfende des Gerätes befindlichen Greifer hinter den abzuziehenden Getriebeteil, z.B. den Kugellagerring, fassen können, gelingt es nicht oder nur unter Aufwendung ganz besonderer Sorgfalt, die Körnervertiefung im Wellenende auf die Körnerspitze der Schraubenspindel zu bringen, da beide unsichtbar im Inneren des Gerätes liegen. Die Folge ist dann nicht nur ein Verderben des Wellenendes sondern auch ein Verklemmen und Schiefziehen des Wellenendes und des von ihm abzuziehenden Maschinenteiles. Es ist deshalb für die Handhabung des Gerätes von Vorteil, dass das eingeschobene Wellenende und das Ende der Schraubenspindel von aussen sichtbar bleiben. Bei dem Abziehgerät ist es ausserdem erwünscht, dass die Enden seiner Greifer freiliegen, um
dadurch auch kontrollieren zu können, ob die Greifer den abzuziehenden Maschinenteil in der rechten Weise gefasst haben.
Beiden Anforderungen entspricht das Abziehgerät der Erfindung dadurch, dass die am Ende des röhrenförmigen Gerätes schwenkbar gelagerten Greifer Winkelhebel sind, auf deren obere Winkelarme eine den Kopf des Gerätes umschliessende Ringmutter drückt und ferner dadurch, dass der Teil des röhrenförmigen Gerätes, in dem die Abziehschraube liegt, Fenster hat, welche das Körnerende der Schraubenspindel von aussen erkennbar machen.
Diese Verbesserungen machen somit das Abziehgerät bedeutend sicherer wirkend und leichter zu handhaben.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Abziehgerätes in Abbildung 1 im Längsschnitt dargestellt, Abb. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1. Abb. 3 eine Ansicht gegen die Unterseite des Abziehgerätes.
Das Abziehgerät ist eine Röhre oder Hülse 1, in dem eine Schraubenspindel 2 gelagert ist. Das Kopfende 3 der Hülse hat mehrere Greifer, welche hinter den von einer Welle o.dgl. abzuziehenden ringförmigen Maschinen- oder Getriebeteil fassen, während gegen das in den hohlen Kopf 3 der Hülse 1 eingeschobene Wellenende das Körnerende der Schraubenspindel 2 drückt. Durch Anziehen der Schraube 2 wird der von den Greifern 4 festgehaltene Maschinen- oder Getriebeteil von seiner Welle abgezogen, bzw. die Welle aus ihm herausgedrückt.
Die Greifer 4 sind Winkelhebel und im Kopfende 3 des Gerätes so gelagert, dass ihre hakenähnlich gestalteten Greiferenden nach aussen vorstehen. Gegen die kürzeren Hebelarme 4(exp)a der Greifer 4 wirkt eine auf dem Kopf 3 verdrehbare Schraubhülse 5, durch deren Anziehen die Greiferenden der Greifer gegeneinander bewegt werden, wie es die Zeichnung erkennen lässt.
Der lange, röhrenförmige Teil 1 des Gerätes hat längliche Fenster 6, welche die Schraubenspindel 2 und ihr Körnerende von aussen erkennen lassen. Es bleibt dadurch sowohl das in das Gerät hineingeschobene Wellenende wie auch das Körnerende der Schraubenspindel sichtbar und beide können leicht so gegeneinander gesetzt werden, dass ihre Körner ineinander greifen.
Die übrige Form des Abziehgerätes ist für die Wirkung seiner verschiedenen Neuerungen offenbar ohne Bedeutung und kann daher auch in anderer Weise, als auf der Zeichnung dargestellt, geschehen. Die länglichen Fenster des Gerätes, welche die Schraubenspindel von aussen sichtbar machen, können auch durch eine Reihe nebeneinander liegender Löcher ersetzt werden. Ebenso können auch die Treibarme der Greifer, gegen welche die Schraubbüchse wirkt, anders als dargestellt ausgeführt und beide z.B. mit konischen Berührungsflächen gegeneinander wirken.
Claims (2)
1.) Röhren- oder hülsenförmiges Gerät zum Abziehen von auf ihre Wellen aufgepressten kleineren Getriebe- oder Maschinenteilen, welches den abzuziehenden Teil mit an seinem Kopfende angeordneten Greifern fasst und mit einer im Inneren des Gerätes liegenden Schraubenspindel gegen das Wellenende drückt, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer am Kopfende des Gerätes frei vorstehen und schwenkbar gelagerte Winkelhebel (4) sind, gegen deren obere Winkelarme (4(exp)a) eine den Kopf (3) des Gerätes umschliessende Schraubhülse (5) wirkt.
2.) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (1) des Gerätes, in dem die Abziehschraube (2) liegt, Sehschlitze oder Sehlöcher (6) hat, welche die Abziehschraube (2) von aussen sichtbar machen.
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