DE640258C - Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken - Google Patents

Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken

Info

Publication number
DE640258C
DE640258C DESCH106894D DESC106894D DE640258C DE 640258 C DE640258 C DE 640258C DE SCH106894 D DESCH106894 D DE SCH106894D DE SC106894 D DESC106894 D DE SC106894D DE 640258 C DE640258 C DE 640258C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stones
polishing
roller
polishing device
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH106894D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH106894D priority Critical patent/DE640258C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE640258C publication Critical patent/DE640258C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B28/00Maintaining rolls or rolling equipment in effective condition
    • B21B28/02Maintaining rolls in effective condition, e.g. reconditioning
    • B21B28/04Maintaining rolls in effective condition, e.g. reconditioning while in use, e.g. polishing or grinding while the rolls are in their stands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/363Single-purpose machines or devices for grinding surfaces of revolution in situ

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung· bezieht sich auf eine Poliervorrichtung· für die Walzen von Blechwalzwerken, die dazu dient, die Walzballen dieser Walzwerke abzuziehen und zu glätten, um eine einwandfreie Beschaffenheit der Oberfläche des die Walzen passierenden Walzguts zu erreichen.
Gewöhnlich erstreckt sich das Walzgut nicht über die gesamte Länge des Walzballens, sotidem ist schmäler als diese, so daß es die Endteile der Walzballen nicht erreicht. Diese sind daher weniger dem; Verschleiß ausgesetzt als der Mittelteil des Walzballens. Auch aus anderen Gründen kann der Verschleiß der Walzballen ungleichmäßig sein.
Es besteht deshalb ein Bedürfnis, einzelne Teile der Walzballen häufiger und stärker abzuziehen als andere. Dies war mit den bekannten Poliervorrichtungen noch nicht mög-Hch. Es ist zwar mehrfach vorgeschlagen worden, ein und derselben Walze eines Blechwalzwerkes mehrere Poliersteine zuzuordnen, die innerhalb bestimmter Teile der Walzballen hin und her bewegt wurden. Bei diesen Einrichtungen war aber eine bevorzugte Bearbeitung einzelner Teile der Walzballen trotzdem noch nicht möglich.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Poliervorrichtung für die Walzen von Blechwalzwerken mit mehreren Poliersteinen für jede Walze, die mittels mechanisch angetriebener Stangen parallel zur Walzenachse hin und her bewegt werden, jeder der für eine Walze bestimmten Poliersteine mit einer Ausrückvorrichtimg verbunden, mittels deren er unabhängig von den übrigen für die gleiche Walze vorgesehenen Steinen durch Drehung um seine Achse aus der Arbeitslage herausgeschwenkt, werden kann.
Auf diese Weise läßt sich eine bevorzugte Behandlung einzelner Teile der Walzballen ohne Schwierigkeiten erreichen. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist die, bei der mindestens drei Poliersteine vorgesehen sind, und zwar je einer im Bereich der Endteile und ein weiterer im Bereich des Mittelteils der Walze. Diese Anordnung entspricht dem Bedürfnis, die Endteile stärker und häufiger abzuziehen als den Mittelteil, .um den stärkeren Verschleiß des Mittelteils ausgleichen zu können.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise wiedergegeben.
Abb. ι ist eine teilweise Seitenansicht,
Abb. 2 eine Vorderansicht eines Blechwalz-Werkes, an dem die Poliervorrichtung· nach der Erfindung· angebracht ist;
Abb. 3 ist eine- Einzeldarstellung; der Feststellvorrichtung für die Poliersteine;
Abb. 4 ist eine Einzeldarstellung· der Ausrückvorrichtung für die Poliersteine, bei der mit punktierten Linien die abgehobene Stellung wiedergegeben ist.
Das Walzwerk hat die Oberwalze A und die Unterwalze B, die in beliebiger und bekannter Weise in dem Walzenständer mittels Einbaustücke gelagert sind. Für jede der beiden Walzenil und B sind drei Poliersteine 1, 2, 3
vorgesehen, und zwar bestreicht jeder dieser Steine etwa ein Drittel der Ballenlänge, die beiden äußeren Steine ι und 3 somit die Enden und der mittlere Stein 2 die Mitte der Walzen. Die Steine sind in nachstehend näher beschriebener Weise unabhängig voneinander., ein- und ausrückbar. Auf diese Weise lassfen* sich daher die Endteile der Walzen abziehet!, ohne daß gleichzeitig ihre Mittelteile bearbeitet werden.
Um die Steine 1, 2 und 3 an den Walzen .4 und B entlang zu bewegen, ist ein Motor 4 vorgesehen, der über ein Getriebe 5 die beiden am Walzenständer mittels Lager 6 geführten Stangen 7 hin und her bewegt. Die Hinundherbewegung kann dadurch erzielt werden, daß man den Motor umsteuerbar macht, oder dadurch, daß man -ein Umkehrgetriebe verwendet. Von jeder der beiden Stangen 7 gehen an ihren Enden Arme 8 aus, die aufwärts gegen die Walzen gerichtet sind. Zur Lagerung der mittleren Poliersteine 2 dient je eine Achse 9, welche von den Armen 8 getragen wird, während die äußeren Poliersteine 1 und 3 auf Rohren ι ο und 11 sitzen, welche auf die beiden Enden der Achse 9 aufgeschoben sind. Für jeden Polierstein ist ein Halter 12 vorgesehen, in dem der Polierstein drehbar gelagert ist, damit nach Abnutzung einer Stelle seines Umfanges eine andere zur Anlage an die Walzen gebracht werden kann. Die Poliersteine werden in ihrer einmal eingestellten Winkellage dadurch festgehalten, daß eine Klinke 19 in ein mit dem Polier stein verbundenes Sperrad 20 zum Einfallen gebracht wird, wie in Abb. 3 wiedergegeben ist.
Zur Erzielung des für die Poliersteine erforderlichen Auflagedruckes dienen Federn 13, von denen sich jede mit einem Ende gegen ein mit einem Arm 8 verbundenes, aus Muttern 14 bestehendes Widerlager und mit ihrem anderen Ende gegen einen auf einer der Achsen 9 oder Rohre 10 und 11 befestigten Arm 15 abstützt. Die Spannung jeder der Federn 13 ist mit Hilfe der Muttern 14 für sich einstellbar, so daß auch der Auflagedruck der Steine 1,2 und 3 unabhängig voneinander verändert werden kann.
An den Armen 15 greifen auch die Mittel an, welche die Poliersteine unabhängig voneinander ein- und auszurücken gestatten. Sie bestehen aus Nocken 16, die auf nach unten ragenden Fortsätzen 18 der Arme 15 mittels Handräder 17 drehbar gelagert sind und dabei die Arme 15 durch Zusammenwirken mit auf den Armen 8 festen Widerlagsplatten 8' verschwenken, wodurch die Poliersteine von den Walzen abgehoben werden. Da für jeden ...der Poliersteine eine besondere Ein- und Aus-VÄckvörrichtung vorhanden ist, können die Poliersteine einzeln wahlweise in und außer Tätigkeit gesetzt werden.
Da auf ein und demselben Walzgerüst Bleche verschiedener Breite gewalzt werden, so ist die Ausdehnung des Bereiches, auf dem der Verschleiß der Walzballen verstärkt eintritt, ebenfalls verschieden groß. Damit dementsprechend auch der Weg der Poüersteine verändert werden kann, sieht man Anschläge oder andere selbsttätig wirkende Ausschaltmittel vor, die einstellbar sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Poliervorrichtung für die Walzen von Blechwalzwerken mit mehreren Poliersteinen für jede Walze, die mittels mechanisch angetriebener Stangen parallel zur Walzenachse hin und her bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der für eine Walze bestimmten Poliersteine (1,2, 3) mit einer Ausrückvorrichtung (16 bis 18) verbunden ist, mittels deren er unabhängig von den übrigen für die gleiche Walze vorgesehenen Steinen durch Drehung um seine Achse (9, 10 oder 11) aus der Arbeitslage herausgeschwenkt werden kann.
  2. 2. Poliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Poliersteine vorgesehen sind, von denen je einer im Bereich der Endteile und ein weiterer in dem des Mittelteils der Walze liegt.
  3. 3. Poliervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausrückvorrichtung jedes Steines (Daumen 16) an dem gleichen Gestänge (Arm 15) angreift, das auch die den Auflagedruck ergebende Federspannung auf den Stein überträgt.
  4. 4. Poliervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine in ihren Trägern (12) drehbar gelagert und mittels Klinke (19) und Sperrrades (20) in ihrer Winkellage feststellbar sind, um verschiedene Umfangsstellen der Steine zum Anliegen gegen die Walzen zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKSREI
DESCH106894D 1935-04-21 1935-04-21 Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken Expired DE640258C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH106894D DE640258C (de) 1935-04-21 1935-04-21 Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH106894D DE640258C (de) 1935-04-21 1935-04-21 Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640258C true DE640258C (de) 1936-12-28

Family

ID=7448273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH106894D Expired DE640258C (de) 1935-04-21 1935-04-21 Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE640258C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037804B (de) * 1954-10-01 1958-08-28 E H Oskar Waldrich Dr Ing Einrichtung an Walzenstuehlen zum Nacharbeiten der Walzen im eingebauten Zustand
EP0154319A3 (en) * 1984-03-05 1986-03-05 Nippon Steel Corporation Roll grinding apparatus for rolling mills

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037804B (de) * 1954-10-01 1958-08-28 E H Oskar Waldrich Dr Ing Einrichtung an Walzenstuehlen zum Nacharbeiten der Walzen im eingebauten Zustand
EP0154319A3 (en) * 1984-03-05 1986-03-05 Nippon Steel Corporation Roll grinding apparatus for rolling mills

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE640258C (de) Poliervorrichtung fuer die Walzen von Blechwalzwerken
DE742075C (de) Ausweitvorrichtung, insbesondere fuer nasse Wirk- und Strickwarenschlaeuche
DE478656C (de) Papierfuehrungsvorrichtung fuer Schreibmaschinen o. dgl.
DE574817C (de) Vorrichtung zum Abheben der die Bewegung auf den Brenner uebertragenden, von Hand gelenkten angetriebenen Laufrolle an Brennschneidmaschinen
DE426062C (de) Walzwerk
DE421998C (de) Kantvorrichtung
DE442552C (de) Vorrichtung zur Verstellung des Schnittwinkels der Hackmesser fuer zweireihige Parallelogramm-Hackmaschinen
DE400472C (de) Maschine zum Biegen von Draht mittels Dorn und ueber diesen zu schiebender Hohlspindel mit kurvenfoermigem Ausschnitt
DE745183C (de) Abzugsvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE2742439C2 (de) Vorrichtung zum Kanten oder Spießkantstellen von Walzgutprofilen
DE633933C (de) Stelleinrichtung an Walzenmuehlen fuer pastenartiges Gut
DE587953C (de) Antriebsanordnung fuer die Brueckenwalze
DE197080C (de)
DE518505C (de) Verfahren zum Auspilgern grosser Rohre auf Pilgerschrittduowalzwerken
DE654006C (de) Geraet zum Reinigen und Abziehen von Parkettfussboeden o. dgl.
DE588138C (de) Vorrichtung zum Ableiten der seitlich eines Kuehlbettes auflaufenden Walzadern auf das Kuehlbett
DE459568C (de) Maschine zum Reinigen der Oberflaeche von Metallplatten durch Abnehmen einer moeglichst gleich dicken Schicht
DE741807C (de) Vorrichtung zum Breithalten von in Maschinen, wie z. B. Praegekalandern, einlaufenden Werkstoffbahnen, insbesondere Papierbahnen
DE666959C (de) In Schraegrichtung nachgiebige Lagerung der Staenderrollen von Block- und Blechwalzwerken
AT58871B (de) Bogenzuführungsvorrichtung für Druckpressen und dgl.
DE619124C (de) Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzgerueste
DE458471C (de) Kappenabglasmaschine
DE497148C (de) Bohnereinrichtung mit abwechselnd verwendbarer, abnehmbarer Buerste und einer mit einem Wachsbehaelter verbundenen Auftragwalze
DE541617C (de) Blockbrecher
DE508417C (de) Korkschleifmaschine