DEP0050925DA - Vorrichtung zum Stillsetzen von Magnettongeräten - Google Patents
Vorrichtung zum Stillsetzen von MagnettongerätenInfo
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Description
Firma
<j. Schaut Apparatebauges.m.b.H.
Pforzheim, Qstlielie 132
SB EegaIr. 338
Yorricht-ung zum Stillsetzen Ton Iagnettoagerateae 4*»satBrHa !a-
In--4effi^«^4^tea^^ mglämig ρ 5e^ü9t~-ist eine Torrieh-
tung sum Stilleetaen von Magnettongeräten bei Trägerbruch bzw. Tregerezide beschrieben worden.
Die doro Ausführungsformen der Vorrichtung sind im wesentlichen elektrischer Siater<
> Sollen sie nicht nur bei Trägerbruch und Trägerende wirken, sondern auch bei Ausbleiben
der Heizspannung, so sind besondere Massnahmen notwendig. Z.B. kann man kein Arbeit sstromrelais verwenden, weil dieses bei Ausbleiben
der Setzspamaung nicht arbeitet. VQtm man Euheetromre-Iais verwendet, so nüssen diese ß-leichetromrelais sein, weü
?,fecheeletromrelais au Stsörungen im Gebiet hörbarer Frequensen Anlass geben« Zur Vermeidung von DrahtveWicklungen bei Ausbleiben
der Ietespaamung ist deshalb schon ein Außenläufermotor als Eugmotor der Spule verwendet worden, der ein grosses Trägheitsmoment
hat und die ziehende Spule deshalb stets später still* setzt als die gezogene, sodass dadurch Brahtverwicklungen vermieden
werden. Aus senläufermot or en sind aber t euer.
Bie Erfindung vermeidet nun alle diese Nachteile in besonders einfacher und billiger Weise dadurch, dass durch lachlassen der
Sugspannung des normalerweise zwischen den Spulen gespannten Trägers die Entfernung einer .mechanischen Bremsvorrichtung aus
ihrer Suhesteilung veranlasst wird. Eine solche Vorrichtung ist unabhängig von der ITetzspannung und kommt stets zur Wirkung,
wenn die Trägerspannung nachlässt; sei es, dass der Träger reisst sei es, dass der Träger zu Ende ist, ©ei es, dass die Wetsspaniiung
und damit der Zugmotor ausfällt, sei es, dass eine andere elektrische Störung in dem Gerat auftritt.
Die Kraft der Trägerspannung ist aber verhältnismäßig klein, während die Bremswirkung demgegenüber verhältnismäßig gross sein
muss. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung liegt deshalb dem Träger ein Rollenhebel an, der beim Zurückgehen der Trägerspannung
durch eine Feder, unter deren Wirlcung er ständig steht, so verschwenkt wird, dass über eine mechanische Eraftverstärkungs-Dr.B/Schlä
17.1.50
Dr.B/Sehlä
SB 358
einrichtung das Aadrfiokea von Breaeea an die Spulen ausgelöst
Wirda Diese Kraftverstärkungseinrichtung "bestellt zweckmäßig in
einfacher Weise aus einem schwenkbaren Kurvenstück, dem die Verlängerung
des Zugfederdrairfeee aufgelegt ist und auf dessen Achse sowohl ein die Bremsen auslösender Hehel als auch der Rollenhehei sitzt.
Die Zeichnung zeigt in Pigur 1 und in ligur 2 beispielsweise schematisch zwei Ausführungsf ormen der Erfindung«
In dieser Zeichnung ©ind 2 und 3 die beiden Spulea9 4 und 5 die
Bremsen» die über die Hebel 6 und ? und durch die Pedera 8, 9, 22 und 23 zur Wirkung auf die Spulen gebracht werden können.
10 ist der Träger, der über den Sprech** und Hörkopf 11 und die Rolle 12 des Hebels 13 läuft und normalerweise unter einer bestimmten Spannung steht. Der Hebel
13 wird durch die Zugfeder 14 gegen den fräger 10 gedrückt« Der Verlängerungsdraht 15 der feder 14 liegt dem Kurvenstück 16 auf, das um die Achse 1? schwenkbar und mit dem Hebel 13 fest verbunden ist, An der Achse 17 ist
ausser dem Hebel 13 auch der Hebel 18 befestigt, der mit seinem Ansatz 19 die übergreifenden Armenden 20, 21 der Hebel 6 und 7
auseinandertreibt* wenn er sich auf dem eingezeichneten Kreisbogen bewegt.
Das Kurgenstüek 16 bewirkt, dass in der dargestellten Stellung ^er Druck des Trägers 10 auf die Rolle 12 genügt, um den
Hebel 18/seiner ausgeschwenkten Stellung zu halten. Bei nachlassen des Druckes und Drehung der Achse 17 wird sich, wie ersichtlich, die Kraft der Peder 14 beim Abrollen des Drahtes 15 von dem
Kurvenstück 16 ständig verstärken, sodass der Ansatz 19 schliesslich mit genügender Kraft auf die Armenden 20, 21 aufschlägt.
Die Pigur 2 zeigt ein weiteres Aueführungsbeispiel, in dem lediglich die Auslösung der Bremsung durch den Hebel 18 mit seinem
Ansatz 19 dargestellt ist. Der Hebel 6 löst hier die Bremsen mittelbar aus, indem er die Rastscheibe 24 eines Betriebsarten-Schalters freigibt, der sofort in die Stellung "O/Halt" springt
und dadurch auf mechanischem Wege die Bremsung der Draht spul en veranlasst. In der gezeichneten Stellung befindet sich der Betriebsartenschalter gerade in Stellung flSV" {schneller Vorlauf).
Bei Geräten, die einen solchen Betriefesartenechalter besitzen -meist sind das
einmotorige Geräte lässt sich also nachträglich die der Erfindimg zugrunde liegende Vorrichtung einbauen*
Claims (4)
1. Vorrichtung zws. Stillsetsen tob. Magnettongeräten "bei Trägerlnrueli "bzw*
Srägerend© und Isai AuslaXeilseii eier letsapaanung bä lae. ..«^AGQ9-), dadurch gekennzeichnet, dass
durch. Iachlaasea der Zugspa^aag des noirmalerweisa zwischen den Spulen straff gespannten !Trägers die Entfernung einer mechaniachen Bremsvorrichtung aus ihrer Ruhelage veranlasst wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiahnet, dass dem Träger ein schwenkbarer Rollenhebel anliegt, der beim Nachlassen der Srägerspannung durch eine Peder so verschwenkt wird,
dass über eine mechanische Kraftverstärkungeeinrichtung das Andrücken von Bremsen an die Spulen ausgelöst wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2* dadurch gekennzeichnet, dass die llxaftverstärkungseinrichtung aus einem schwenkbaren Kurver stück
besteht, dem die Verlängerung des Zugfederdrahtes aufgelegt und auf dessen Aohse sowohl der dem Träger anliegende Rollenhebel als auch ein die Bremsen auslösender Hebel befestigt sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Kraftverstärkungseinrichtung mittelbar die Bremsung auslöst, in-dem
sie einen durch Federkraft gespannten und eingerasteten Betriebsartenschilter
in seine nO-Stwllung" springen lässt, der dann seinerseits erst die ohnehin bereit® vorhandenen Stillstaadiibremseii mechanisch .
auslöst.
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