DEP0050260DA - Spritzpistole zum Aufbringen von Farben auf Decken und Wände - Google Patents

Spritzpistole zum Aufbringen von Farben auf Decken und Wände

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DEP0050260DA
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DE
Germany
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spray gun
gun according
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nozzle head
cranked
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Josef Freiherr
Original Assignee
Freiherr, Josef, Schmi/Wttbg.
Publication date

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Description

25«
Josef Freiherr« Schmi/Wtt'bg. , Krs« Vaihingen/Enz.
Spritzpistole zum Aufbringen von Farben auf Decken und Wände.
Die aum Spritzen von öl- und Lackfarben bekannten Spritzen sind nicht ohne weiteres zum Spritzen von Wasserbzw, leimhaltigen Farben verwendbar, weil deren Kondition anderer Voraussetzungen bedarf« Abgesehen von einer notwendigen Änderung der Schaltung und Steuerung des Druckmittels wurde gefundene dass der Düsenkopf einer Änderung bedarfv deren Wesen darin beruht» dass die von der zu verspritzenden Farbe beaufschlagte Innenfläche des Düsenkopfs halbku-
die
gelförmig ausgehöhlt sein muss, so dass die/flache beaufschlagenden Farbteilchen umgewirbelt werden, um dann erst die Spritze durch die Düsenöffnung z,u verlassen. Dieser Wirbeleffekt wird noch verbessert, wenn auch die der halbkugelförmigen Wandung gegenüberliegende Fläche des Düsenleitkörpe rs muldenförmig ausgebildet ist. Es entsteht dadurch oberhalb dieses Leitkörpers ein ei- bzw. kugelförmiger Hohlraum, der vor ihrem Austritt aus der Düsenöffnung von der Farbe durchwirbelt wird» Dadurch wird ein überraschend gleichmässiges Aufspritzen der Farbe auf die Wand bzw. Decke erzielt, ohne dasfe die bei den bekannten Spritzpistolen unvermeidlichen
nicht gespritzten Kreisflächen verbleiben.
Der beidden bekannten Pistolen zuai Spritzen von Lacku. dgl. bekannte Ventilstössel in Form einer Flächendichtung ist erfindungsgeraäss durch einen unter i'ederdruck stehenden konischen Stössel ersetzt worden, ü»s hat sich nämlich gezeigt, dass die Flächendichtungen für das Verspritzen von Wasser- bzw. leimhaltigen Farben ungeeignet sind, weil sich zwischen Ventilteller und Sitz leicht S're radkörper festsetzen !können, die einen Farbaustritt auch dann zulassen, wenn der Abzughahn nicht betätigt ist. In Gemeinschaft mit dem beschriebenen Düsenkopf hohl rau in ist aber das sichere öffnen und Schliessen des Farbventils von besonderer Bedeutung. Denn die angestrebte Gleichmässigkeit der gespritzten Farbfläche würde nicht mehr gewährleistet sein, wenn man nicht die Steuerung des Farbzutritts genauestens in der Hand hat.
Eierher gehört auch die dritte Verbesserung, die nach der Erfindung an der Pistole vorgesehen ist und sich darauf bezieht, dass auch die Steuerung der Druckanlage» z.B. eines Kompressors,an die Pistole verlegt ist, so dass ohne Zuhilfenahme der anderen Hand und ohne gar zur Druckanlage hingehen zu müssen, diese ein- und ausgeschaltet werden kann. Eu diesem Zweck ist längs des Pistolenhandgriffs eine abgefederte Zunge vorgesehen, an der der Ballen der die Pistole betätigenden Hand zur Anlage kommt. Während mit dem Zeigefinger dieser Hand der Ventilstössel in bekannter Weise betätigt wird, kann durch Schliessen bzw. öffnen der übrigen Finger'» zur Faust der
Kompressor ein- oder ausgeschaltet werden.
Die Erfindung ist an einem Ausfuhrungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zei,.t Alb. 1 eine Ansicht der Pistole im ochnitt und Abb. 2 eine seitliche Ansicht des Druckmittel schalters.
Mit 1 i'.-t da.·? Pistolenrohr und mit 2 der Pistolengriff dargestellt.» an den in bekannter Weise die Druckmittelleitune 3 anges lilosseii ist. Rohr 1 und Handgriff 2 sind ebenfalls in bekannter Weise durchbohrt (Io bzw. 2a). Zwischen diesen beiden Bo irungen befindet sich der Ventilstössel 4S der bei 4-a einen schlangen Konus aufweist und vermittels des Abzughebels 5 entgegen einer Feder 6 in Richtung 4 ge3ffnet v/erden kann.
An der Rückseite des Handgriffs 2 ist bei 7a ein zungenerti^er Hobel 7 angelenkt, der r>ei Druck entgegen der Jeder 8 vermittels des Ballens der die Pistole betätigenden Hand die beiden Kontakte 9a und 9b und damit den Stromkreis der nicht gezeichneten Druckanlage schliesst. Dss Kabel zur Druckanlage ist in geeigneter VJeise längs der Druckleitung verlegt.
An Ende des Pistolenrohrs 1 ist ein Gewinde Ib vorgesehen zum unmittelbaren Aufschrauben des Düsennalters Io oder - wie dargestellt - eines Zwischenrohrs H1 das zweckmässiger Weise vorgesehen wird, wenn Decken gespritzt werden sollen» ohne die Leiter benutzen zu müssen. Dieses Zwischenrohr 11 ist gekröpft, ua nicht über Kopf arbeiten zu müssen. Durch Lösen und nachträgliches Anziehen einer Ringmutter 14 kann das Zwischen cOhr 11 bzw« der Düsenhals Io in jeder gewünschten Ar-
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beitsstellimg befestigt werden. An dem ebenfalls gekröpften Hals Io befindet sich das Düsenmundstück 12, in dem ein mit schragen Wüten 13a versehener Leitköruer 13 vorgesehen ist» der einen Stift IJb aufweist, um den Körper 13 bei abgeschraubtem Mundstück 12 leicht aus diesen herausnehmen zu
können, falls er sich in dem Mundstück festgesetzt haben
sollte. Die der Düsenöffnung 12a zugekehrte Deckelfläche des Hutenkörpers 13 ist bei 13c rauldenarti^ ausgehöhlt. Ausnerdem ist die dieser SdUl de zugekehrte In r: emv ar» dung 12b des
Düsenkörpers 12 halbkugeiförmig ausgebildet, so dass zwischen Körper 13 una Düsenkopfwandung ein ku^eli^er bzw. eiförmiger Hohlraum entsteht» in dem die Farbe» wie dargestellt, einem Wirbel unterworfen wird, um danach erst das Mundstück 12 bei 12a zu verlassen.
V-nn durch Druck auf den Hebel 7 die Druckanlage eingeschrltet ist, wird dirch Betätigen des Abzughebels 5 das
V ntil 4, 4a geöffnet. Die Farbe tritt durch die Bohrung la in das Zwischenrohr 11 bzw. den Düsenhals Io und gelangt von da in die schrägen Nuten 13a des Leitkörpers 13? die den Farbsfcrahl einem Drall unterwerfen, der dank des beschriebenen
Hohlraums im Düsenkopf in eine wirksame Wirbelung aufgelöst wird. Die Möglichkeit, das Druckmittel durch den Handgriffschelfcer mehr oder weniger häufig an- und abzuschalten» und dabei, gleichzeitig die Msnge der Farbe durch den Abzughebel dosieren zu können, gewährleistet in Verbindung mit der
wirksamen Wirbelerzeugung'«Ä Mundstück 12 e±ne überraschende Gleichmässigkeit der gespritzten Wand- bzw. Deckenfläche,
onne dass die leidigen nicht L.espritzten Kreisflächen entstehe n«.

Claims (6)

  1. Patentansprüche^
    1* Spritzpistole» dadurcli ge la?, anzeichnet, daas cie öffnung (12a) des DüsenkOjfes (12) derart in einen kugel- "bzw. eiförmigen Hohlraum mündet, dass die zu verspritzende Wasser- Tdzw. lcinilialti^e Farbe einem Wirbel unterworfen v/irö, bevor sie aus dem Düsenkopf (12) austritt.
  2. 2. Spritzpistole,nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das1· der mit schrägen Nuten (13a) versehene Düsenkörper (13) an seiner oberen Fläche muidenartig (13c) ausgehöhlt und die Innenwandung (12b) des Düsenkopfes (12) halbku-
    ist.
  3. 3· Spritzpistole nach Aaistruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Farbzutritt steuernde ®entilst"->'ssel (A) bei (4a) einen zweckmässig schlanken konischen Ventilsitz auf'vei st»
    •'
  4. 4. Spritzpistole nacli Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, da es der die Drucken!So© ein- bzw· ausschaltende Schalter derart an dem Pistolenhandgrii'f (2) vorgesehen ist, dass er von der den Abzughebel (5) handhabenden Hand betätigt werden kann.
  5. 5. Spritzpistole nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass längs des Handgriffs a± (2) ein vom Handballen zu betätigender Hebel (7) vorgesehen ist, der bei Druck entgegen ■jiner Feder (8) die beiden Kontakte (9a, 9b) schliesst.
  6. 6. Spritzpistole nach Anspruch 1 bis 5s dadurch gekennzeichnet, dass dei\gekröpfte Düsenhals Clo) sowohl unmittelbar als auch mittelbar über ein zweckmässig ebenfalls gekröpftes Zwieeh'enröhr (11) mit 'dem Pi stolen röhr (l) ver schraubbar ist.

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