DEP0049938DA - Spannfutter - Google Patents

Spannfutter

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DEP0049938DA
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clamping
chuck
sleeve
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ernst Taesler
Original Assignee
Ernst Taesler, Stuttgart
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Description

Bei Spannfuttern, die insbesondere auf Revolverbänken, aber auch auf anderen Drehbänken und Sondermaschinen zum Einspannen vornehmlich schwererer und längerer Werkstoffstangen Verwendung finden, wird die Spannbewegung des Handhebels, wie die Zeichnung an einer beispielsweisen Ausführungsform im Längsschnitt durch das Futter veranschaulicht, mittels einer verschiebbaren Spannmuffe 1 über Winkelhebel 2 im Futterkörper 3 auf einen verschiebbaren Spannkegel 4 übertragen, der unter Federwirkung auseinanderspreizende Spannbacken 5 zusammendrückt. Diese halten unmittelbar oder über Einsatzbacken die Werkstoffstange fest. Dabei wirkt die Spannmuffe 1 durch einzelne Schrägflächen 6 oder eine entsprechende konische Bohrung auf Daumen 7 der Winkelhebel 2 ein, die gewöhnlich in einer Anzahl von drei oder vier Stück rund um den Futterkörper 3 verteilt sind.
Bei den bekannten Spannfuttern dieser Art verläuft nun die genannte Schräge verhältnismäßig steil und meist noch etwas konvex gekrümmt unter solchen Winkeln, daß während des Hinwegschiebens der Muffe im Spannsinn über die dabei einwärts schwenkenden Winkelhebel das Getriebe unter dem Rückfederungsvermögen der Teile 4 und 5 stets in seine Entspannungslage zurückkehren will. Erst durch das Eintreten der Hebeldaumen in den zylindrischen Bohrungsteil der Muffe ist das Futter gegen ein selbsttätiges Nachlassen und ungewolltes Entspannen gesichert. Grundsätzlich ist demnach das bekannte Futter nur zum Festspannen von Material eines ganz bestimmten Durchmessers, also von gezogenem oder sonstwie schon maßhaltig vorgearbeitetem Material befähigt. Aber schon verhältnismässig enge Toleranzen können sich recht ungünstig auswirken, indem bei Größtmaß der Werkstoffstange die Spannmuffe überhaupt nicht oder nur unter großer Kraftanstrengung bis in die sichernde Spannstellung zu bringen ist, während andererseits bei Kleinstmaß das Futter selbst in der Endstellung des Spannhubs die Stange mitunter nicht genügend faßt und festhält. Es bedarf daher des öfteren noch einer besonderen Nachstellmöglichkeit des Futters, wozu die auf einen vorderen Konus der Spannbacken 5 wirkende Einstellmutter 8 dienen kann. Jedoch läßt sie sich nur bei stillstehendem Futter betätigen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile verlaufen nach der Erfindung die Schrägflächen der Spannmuffe derart flach, daß sie innerhalb des gesamten Spannhubes gegenüber den Winkelhebeln selbsthemmend sind. Das erleichtert den Spannvorgang erheblich und ergibt ein weiches Anziehen des Futters. Außerdem ist sein Spannbereich beträchtlich erweitert. Es können jetzt Durchmesserdifferenzen des Werkstücks in solchem Maße ausgeglichen werden, daß auch rohe Stangen zuverlässig einspannbar sind.
Bei dem in der Spannstellung gezeichneten Ausführungsbeispiel eines Futters weist die Spannmuffe 1 zur Steuerung der Winkel- hebel 2 gemäß der Erfindung eine flachkonische Bohrung 6 auf. Es empfiehlt sich dafür ein Keilwinkel zur Drehachse von etwa 5°, womit für jede Anlage des Hebeldaumens 7 an der Schräge Selbsthemmung gegen einen Rückgang der Muffe 1 gewährleistet ist, diese aber andererseits zum Lösen des Futters mittels eines nicht gezeichneten Handhebels, der in bekannter Weise über eine Gabel am Mitnehmerring 9 der Muffe angreift, ohne besondere Kraftanstrengung verschoben werden kann. Eine Abrundung 10 an der Mündung der konischen Fläche 6 dient lediglich als Einlaufführung für den Hebeldaumen. Natürlich kann die Fläche 6 zur Erzielung etwa gewünschter oder fallweise zweckmäßiger besonderer Spannverhältnisse in axialer Richtung auch gekrümmt verlaufen oder aus Teilflächen mit verschiedenen Keilwinkel zusammengesetzt sein, gegebenenfalls mit Unterbrechung durch zylindrische Mantelflächen. Es ist nur dafür zu sorgen, daß die Schrägen innerhalb des Selbsthemmungsbereiches liegen. Auch steht dem nicht im Wege, der Spannmuffe 1 noch den bekannten Überzug bis zum Eintreten des Hebeldaumens 7 in ihre zylindrische Lagerbohrung zu geben.
Die Einstellmutter 8 braucht in der Regel nur zur Ersteinstellung des Futters auf einen bestimmten Nenndurchmesser, etwa beim Auswechseln von Einsatzbacken, benützt zu werden oder zu einer einmaligen Einstellung entsprechend der Art der zu bearbeitenden Stangen, also rohes, gezogenes oder sonstwie vorgearbeitetes Material. Zweckmäßig ist die Schräge 6 so bemessen und angeordnet, daß sie innerhalb des für einen bestimmten mittleren Werkstücks-Nenndurchmesser geltenden Toleranzbereiches auf ihrem mittleren Teil zum Tragen kommt. Dann läßt sich das Futter mittels der Einstellmutter 8 den vorkommenden Durchmesserdifferenzen bestens angleichen, und es hält in jeder Spannstellung seiner Muffe 1 unbeschadet der Toleranz im Werkstoffdurchmesser mit Sicherheit fest.

Claims (1)

  1. Spannfutter, bei dem Schrägflächen einer verschiebbaren Spannmuffe einen Spannkegel verschiebende Winkelhebel verschwenken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen der Spannmuffe derart flach verlaufen, daß sie innerhalb des gesamten Spannhubes gegenüber den Winkelhebeln selbsthemmend sind.

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