DE828824C - Schnellspannschraubstock - Google Patents

Schnellspannschraubstock

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DE828824C
DE828824C DEH1706A DEH0001706A DE828824C DE 828824 C DE828824 C DE 828824C DE H1706 A DEH1706 A DE H1706A DE H0001706 A DEH0001706 A DE H0001706A DE 828824 C DE828824 C DE 828824C
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Germany
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clamping
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Expired
Application number
DEH1706A
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DE1612208U (de
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Leonhard Horn
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/103Arrangements for positively actuating jaws using screws with one screw perpendicular to the jaw faces, e.g. a differential or telescopic screw

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Schnellspannschraubstock Die Erfindung betrifft einen Schnellspannschraubstock mit einem festen und einem beweglichen Spannbacken, welch letzterer durch die Verdrehung einer Spannspindel mit zwei Gewinden entgegengesetzter und verschieden großer Steigung zwangsläufig verstellt wird.
  • Durch die bei der Massenfertigung gestellte Forderung, Werkstücke in Schraubstöcke schnell, bequem und sicher ein- und ausspannen zu können, sind sog. Schnellspaimschraubstöcke entwickelt worden, bei denen der verstellbare Spannbacken an Stelle der sonst gebräuchlichen Gewindespindel durch besondere Spaniielemente bewegt wird. Mit diesen wird meist nocli ein größerer Spannhub ausgeführt, um namentlich sperrige Werkstücke bequem und rasch ein- und ausbringen zu können. So sind Schnellspannschraubstöcke bekanntgeworden, bei denen der bewegliche Spannbacken das Werkstück mittels einer Unrundscheibe an den festen Backen andrückt. Diese Art der Werkstückfestspannung ist nicht sicher genug, besonders wenn bei der Bearbeitung große Kräfte am Werkstück angreifen, denn die Flächenpressung zwischen Unrundscheibe und Spannbacken erfolgt nur über eine Linienberührung, welche aber erfahrungsgemäß zur Nachgiebigkeit neigt. Wird demgegenüber der Spannbacken durch eine Schraubenspindel bewegt, so geschieht das entweder unter Verwendung eines mehrgängigen Steilgewindes, das aber nicht mehr selbsthemmende Wirkung besitzt und infolgedessen die geforderte sichere Festspannung des Werkstücks nicht mehr gewährleistet, oder aber mit zwei Gewinden kleiner Steigung, die zwar in ihrer Gesamtheit noch selbsthemmend sein können, doch ist mit ihnen mehr als eine Spindelumdrehung zur Erzeugung eines größeren Spannhubs notwendig, womit sich wiederum die Spannzeit vergrößert. Es ist weiter ein Schnellspannschraubstock bekannt, bei dem der Spannbacken durch ein mehrgängiges Steilgewinde bewegt wird und unter Zuhilfenahme zusätzlicher Mittel die fehlende Selbstliemmung dadurch ersetzt wird, daß innerhalb der verwendeten Spannelemente eine Klemmwirkung erzeugt werden soll. Die Mutter des mehrgängigen Steilgewindes ist zu diesem Zweck als mehrfach geteilte, außen kegelige Büchse ausgeführt, welche in einer dazu passenden kegeligen Bohrung sitzt, womit beim Spannvorgang ein konzentrischer Flächendruck der Büchse auf das Steilgewinde hervorgerufen wird. Auch in diesem Fall besitzt keines der verwendeten Spannelemente die Eigenschaft der Selbsthemmung, weder das mehrgängige Steilgewinde noch der Kegel. Die Möglichkeit, den Kegel selbsthemmendauszubilden, ist zwar durchaus gegeben, aber dem steht entgegen, daß derartige Kegel schon zu den festenVerbindungen zweier Maschinenelemente zählen, wenn sie mit solch großenKräften ineinandergepreßtwerden, wie sie beim Festspannvorgang zur Anwendung gelangen. Nur mit sehr großen, schlagartig ausgeübten Kräften kann die Verbindung wieder gelöst werden, was aber den Ausspannvorgang recht un--üns.tig beeinflussen würde. Mit dieser Einrichtung ist eine sichere Werkstückfesthaltung also ebenfalls nicht gewährleistet trotz zusätzlicher, die Vorrichtung verteuernder Mittel.
  • Der Schnellspannschraubstock nach der Erfindung vermeidet diese Mängel durch die Anordilung, Form und Wirkungsweise der zwei Gewinde, insbesondere des Steilgewindes mit Mutter, indem beim Verdrehen der Spannspindel, beispielsweise zum Zwecke des Spannens, das Steilgewinde zunächst eine rasche Längsbewegung von Spannspindel und Spannbacken bewirkt, worauf es aus seinem Muttergewinde heraustritt, sich mit einer ebenen Schulterfläche auf dem Nabenrand seiner Mutter abstützt und dort entlanggleitet. Damit kommt beim weiteren Verdrehen der Spannspindel für den nun einsetzenden eigentlichen Festspannvorgang zwischen Spannbacken und Werkstück ausschließlich das Gewinde kleiner Steigung zur Wirkung, also genau so wie bei allen Schraubstöcken üblicher und bewährter Ausführung. Beim Ausspannen des Werkstücks verläuft infolge der Zwangsläufigkeit der Wirkungsweise der Vor£ang umgekehrt, indem durch Drehung der Spannspindel im entgegengesetzten Drehsinn zunächst das Gewinde kleiner Steigung zur Wirkung gelangt, den Spannbacken etwas vom Werkstück löst, bis das Steilgewinde nach Eintritt in seinen Muttergang für eine rasche Freigabe des Werkstücks sorgt. Als Vorteil des Schnellspannschraubstocks nach der Erfindung wird daher angeführt, daß nur ein Teil einer ganzen Spannspindelumdrehung für den gesamten Spannhub benötigt wird, wodurch letzterer sehr kurzzeitig ausgeführt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Schnellspannschraubstocks nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Schraubstock in Spannstellung, Abb. 2 den Schraubstock in geöffnetem Zustand, Abb. 3 die Spannspindel mit den beiden Gewinden und der Mutter des Steilgewindes in Spannstellung, Abb.,4 eine Stirnansicht zu Abb. 3.
  • Auf dem Schraubstockkörper i mit dem festen Backen 2 Sitzt in Gleitbahnen der bewegliche Spannz# backen 3 mit der -Mutter -1, in die das Gewinde kleiner Steigung 5 der Spannspindel 6 eingreift. Auf dieser ist ein Stück Steilgewinde 7 angebracht, das mit dem zugehörigen Muttergang8derBüchseg zusammen arbeitet. Das Steilgewinde der Spannspindel besitzt an seinem einen Ende eine ebene Schulterfläche 16, mit der es sich nach seinem Heraustreten aus seinem Muttergang auf dem Außenrand 17 der Büchse 9 abstützen und auf ihm gleiten kann. In dieser Stellung hat sich die Spannspindel mit ihrem linken Ende einer Anschlagfläche 18 im Schraubstockkörper bis auf einen ganz geringen Abstand genähert. Damit das beim Spannen aus seiner Mutter herausgetretelie Steilgewinde beim Ausspannen auch wieder zwangsläufig in sie hineingeführt wird, ist ein einseitiger Vorsprung io am Muttergang angeordnet, der die Einführung einleitet. Letztere wird noch dadurch unterstützt, daß sich beim Ausspannen das linke Ende der Spannspindel an die Anschlagfläche 18 legt, wodurch eine Längsverschiebung 'der Spannspindel verhindert wird. Die Büchse 9 des Steilgewindes ist drehbar in einem Lager i i des Schraubstockkörpers angeordnet, mit einer Ringmutter 12 abgebunden und durch eine Einrichtung gegen Verdrehung gesichert. Diese besteht beispielsweise aus einem Federbolzen 13, der in einem Auge verschiebbar untergebracht ist und mit seiner Rast 14 in entsprechende Rastnuten 15 eingreift, die auf dem Bund der Büchse 9 eingearbeitet sind. Die drehbare und feststellbare Lagerung der Büchse 9 dient einem doppelten Zweck. Einmal soll diese vor Verdrehung gesichert werden, wenn sie beim Spannvorgang durch größere Kräfte auf Verdrehung beansprucht wird. Ferner dient die Einrichtung dazu, eine beliebig große Spannweite der beiden Spannbacken zueinander einstellen zu können, je nach der Größe des zu spannenden Werkstücks. Zu dem Zweck wird die Verdrehungssicherung durch Zurückschieben des Federbolzens 13 gelöst, worauf die Spannspindel mit Büchse 9 so oft verdreht wird, bis die beiden Spannbacken die gewünschte Maulweite für das einzuspannende Werkstück erreicht haben. Danach erfolgt die Sicherung gegen Verdrehung der Büchse durch Einfallen des Federbolzens in eine entsprechende Rast im Büchsenbund.

Claims (2)

  1. PATENTANSP11fCHE: i. Schnellspannschraubstock mit einem festen und einem beweglichen Spannbacken, welch letzterer durch die Verdrehung einer Spannspindel mit zwei Gewinden vers'chied,-n großer und entgegengesetzter Steigung verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Spannvorgang das Steilgewinde (7) zwangsläufig seine lUtitter (9) verläßt, worauf es sich mit einer ebenen Schulterfläche (16) auf dem Außenrand (17) der Mutter (9) abstützt und entlanggleitet, so daß zum eigentlichen Festspannen des Werkstücks ausschließlich das Gewinde kleiner Steigung (5) zur Wirkung gelangt.
  2. 2. Schnel Ispannschraubstock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel angeordnet sind, das beim Spannen aus seiner Mutter (9) lierausgetretene Steilgewinde (7) beim Ausspannen zwangsläufig wieder in die Mutter (9) hineinzuführen, beispielsweise durch einen einseitigen Vorsprung (io) des Mutterganges (8) und einen festen Anschlag (18) am Schraubstockkörper für das Spannspindelende. 3. Schnellspannschraubstock nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (9) des Steilgewindes als Bundbüc#hse ausgebildet ist, die w:a#hlweise sowohl drehbar als auch gegen Verdrehung gesichert in einem Lager am Schraubstockkörper sitzt.
DEH1706A 1950-02-21 1950-02-21 Schnellspannschraubstock Expired DE828824C (de)

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