DE475926C - Spannfutter - Google Patents

Spannfutter

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Publication number
DE475926C
DE475926C DESCH78230D DESC078230D DE475926C DE 475926 C DE475926 C DE 475926C DE SCH78230 D DESCH78230 D DE SCH78230D DE SC078230 D DESC078230 D DE SC078230D DE 475926 C DE475926 C DE 475926C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chuck
locking
ring
locking body
claws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH78230D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidt & Bruckmann Akt Ges
Original Assignee
Schmidt & Bruckmann Akt Ges
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Publication date
Application filed by Schmidt & Bruckmann Akt Ges filed Critical Schmidt & Bruckmann Akt Ges
Priority to DESCH78230D priority Critical patent/DE475926C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE475926C publication Critical patent/DE475926C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/18Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in planes containing the axis of the chuck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Spannfutter, dessen Klauen durch axiales Verschieben eines kegelförmigen Sperrkörpers geöffnet und geschlossen werden.
!Derartige Futter, hei denen der Spannbereich des Futters größer ist als der Spannweg der Spannklauen und diesier größere Spannbereich durch Verlegen des Spannweges erreicht wird, sind bekannt. Bei den bekannten Futtern dieser Art werden zu diesem Zwecke die Kegelflächen des Sperrkörpers von Kieilkörpern gebildet, von denen jeder auf einem zweiten, mittels eines Gewinderinges axial verschiebbar angeordneten Keil'körper gleit bar gelagert ist.
Diese bekannte Bauart erfordert z. B. für ein mit drei Klauen ausgerüstetes Futter sechs Keilkörper, die alle sehr genau gearbeitet sein müssen und von denen die Hälfte mit Gewindestücken versehen sein muß, welche in das Muttergewinde dies sie durch Drehen verschiebenden Gewinderingjes eingreifen. Ferner ist für jedes Keilpaar ein genau gearbeitetes Gleitlager im Futtierkörper vorzustehen.
Sind aber die vielen Teile der Einstellvorrichtung nicht auf das genaueste durchgebildet, so ist es nicht möglich, sie so einzustellen, daß Arbeitsstücke von den verschiedensten Einspanndurehmessern von den Spann klauen stets zentrisch gefaßt werden.
Die verwickelte, vieltiailigie und daher teure Bauart bedingt öfteTes Auseinandernehmen dies Futters zwecks Reinigen der Einzelteile und insbesondere zwecks Entfernen, von auf den Gleitflächen abgesetzten Schmutz- und Ölknieten. Alsdann ist auch das richtige Zusammensetzen der vielen Teile mit Schwierigkeiten verbunden.
Alle diese Nachteile besitzt der Erfindungsgegenstand nicht.
Das Neue beisteht darin, daß ale diese Einzelteile durch entsprechtende Ausgestaltung des kegelförmigen Sperrkörpens vermieden werden. Diesier ist ζω diesem Zwecke an seinem Umfange exzentrisch ausgebildet. Ein einfaches Verdrehen des Sperrkörpers genügt zur Verlegung des Spannklauienwegtes.
Ein Au&fübriuingsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Abb. ι den Längsschnitt durch ein solches Futter nach Linie A\-B der Abb. 2,
Abb. 2 die Vorderansicht ohne Schutzkappe, Abb. 3 die Vorderansicht des Spierrkörpers, Abb. 4 die Rückansicht des Futters und1
Abb. S eine Spannklaue in teilweisem Schnitt.
Der mit einem Muttergewinde; 1 zum Befestigen an der Maschinienspindel versehene Fuitterkörper 2 besitzt im Kopfende drei Querfräsuingen 3, in denen die Spannklauen 4 um je einen Bolzen 5 schwenkbar gelagert sind. Jede Klaue 4 hat eine hinten aus der Querfrä-3ung 3 herausragende Nase 6, die unter dem Einfluß der Druckfeder 7 stets auf der zugieordneten Rastfläche 8 des Sperrkörpers 9 ruht, falls sich diese in ihrem Bereich befindet. Erfindumgsgemäß sind nun die Rastflächen 8 an ihrem Umfange exzentrisch aus-

Claims (2)

  1. gebildet und in bezug auf die Nasen 6 djer Spannklauen 4 verdreh- und feststellbar angeordnet. Zu diesem Zwecke kann der Sperrkörper 9 mit den Kopfschrauben ι ο lösbar mit dem geschlitzten Ringstück 11 gekuppelt werden, das mit der Nase 12 in die Längsnut 13 des Futterkörpers 2 eingreift und hierdurch längsverschiebbar, aber undrehbar auf diesem gelagert ist. Das Ringstück 11 liegt zugleich in einer Ausdrehung 14 des Sperrkörpers 9, der selbsttätig während des Ganges der Maschine in den Richtungen des Doppelpfeiles a zwecks Schließen und Öffnen dies Futters verschoben werden kann, wobei die Nase 12 in der Längsnut 13 gleitet. Die Schiebebewiegungen des Sperrkörpers 9 werden durch geeignete Mittel der Maschine hervorgerufen und mittels eines in der Rundnut 1.5 gelagerten Ringes oder in anderer "Wjeise auf den Sperrkörper 9 übertragen.
    Die Spannklauen 4 sind mit Backen 16 ausgerüstet, die um eine rechtwinklig zur Futterlängsachse stehende Achse schwenken und hierdurch auch an konischen Arbeitsstücken 17 (Abb. s) anliegen können. Die Backen 16, die nur auf Druck beansprucht und daher glashart eingesetzt werden könnlein, sind mit Schlitzen 18 versehen und mittels der durch die letzteren hindurchgesteckten Stifte 19 an den Spannklauen 4 festgehalten. Die Längswände der Backenschlitze 18 sind jiarallel zu den Gleitflächen der Backen 16 angeordnet, so daß die letzteren in jeder Schwenklage und ferner sowohl im klemmenden als auch im nichtklemmenden Zustand im Gleitbett 20 der Klauen 4 aufliegen (Abb. 5).
    Entsprechend dem Durchmesser des durch die Bohrung 21 des Futterkörp ers 2 und durch eine ebensolche der Maschinenspindiel hindurchgeführten Arbeitsstücke 22 kann nun die Stellung der exzentrischen Rastflächen 8 in bezug auf die Nasen 6 der Klauen 4 vierändert werden; es sind lediglich die Schraublein 10 zu lösen und der Sperrkörper 9 auf dem Futterkörper 2 zu drehen, wobei die Schrauben 10 im Schlitz 23 des Ringstückes 11 gleiten. Nach dem Erreichen der gewünschten Stellung der Rastflächen 8 sind die Schrauben 10 wieder festzuziehen.
    Sollten sich nach langem Gebrauich die glasharten Backen 16 abgenutzt haben, wodurch sie das beispielsweise in einer Revolverbank zu bearbeitende Arbeitsstück 22 von stets gleich großem Durchmesser nicht mehr genügend fest fassen, so kann in gleiehiar Weise, wie oben beschrieben, diesem Übelsta'nd durch neues Einstellen der Rastfijächen 8 in bezug auf die Nasen 6 leicht und schnell abgeholfen werden.
    Ferner kann der Erfinduingsgegenstand dadurch für Arbeitsstücke mit sehr verschiedienem Durchmesser Verwendung findjen, daß die Backen 16 jederzeit durch größere oder kleinere ersetzt wjerden können.
    Das Kopfende des Futters ist durch eine Schutzkappe 24 abgedeckt.
    Ρλϊε νtaνSPRUCHn:
    i. Spannfutter, dessen Klauen durch axiales Verschieben eines Sperrköirpers geöffnet 1UHd geschlossen werden undl bei dem die die Klauenverschiebung bewirkenden Arbeitsflächen einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitefläche des an sich bekannten, axial verschiebbaren kegelförmigen Sperrkörpers (9) nicht nur in axialer Richtung, sondern auch am Umfange des Sperrkörpers ansteigt, so daß durch Verdrehen des Sperrkörpers der Spannweg der Spannklauen verlegt wird.
  2. 2. 'Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rastflächen (8) bildende Ring (9) auf dem Futterkörper (2) gegen ungewolltes Drehen, jedoch nicht gegen axiales. Hinundherrükken mittels eines in einer gleiehachsigien Ausdrehung (14) des Ringes (9) liegenden und mittels Nase (12) verschiebbar in eine Längsnuit (13) des Futterkörpers (2) greifenden Ringstückes (11) festgelegt wird, das zu'ddesetn Zweck mit einem Riogschlitz (23) versehen ist, durch den eine oder mehrere in den RastfMchenring (9) eingeschraubte Kopfschrauben (10) treten, die zur lösbaren Verbindung von Ring (9) und Ringstück (11) dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH78230D 1926-03-12 1926-03-12 Spannfutter Expired DE475926C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823385C (de) * 1950-07-14 1951-12-03 Wilhelm Berg Spannfutter, insbesondere zum Einspannen von schwachwandigen Werkstuecken
DE838848C (de) * 1949-10-25 1952-05-12 Fissene Schrauben Mehrbackenzange
FR2119013A1 (de) * 1970-12-23 1972-08-04 Toyoda Machine Works Ltd

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE838848C (de) * 1949-10-25 1952-05-12 Fissene Schrauben Mehrbackenzange
DE823385C (de) * 1950-07-14 1951-12-03 Wilhelm Berg Spannfutter, insbesondere zum Einspannen von schwachwandigen Werkstuecken
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