DEP0049034DA - V-förmiger Drahthaken für Riemenverbinder - Google Patents
V-förmiger Drahthaken für RiemenverbinderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen V-förmigen Drahthaken für Riemenverbinder. Derartige Haken werden zur Herstellung von Riemenverbindern verwendet und finden z.B. Anwendung zur Verbindung von Fördergurten, insbesondere in Bergwerksbetrieben.
Diese Drahthaken haben ungleich lange Hakenschenkel und gleich lange, meist geschliffene und dem Einpressweg entsprechend gekrümmte Hakenenden.
Trotz ihrer einfach erscheinenden Form haben diese Drahthaken eine lange und vielseitige Entwicklung durchgemacht, ehe sie ihre heute übliche Gestaltung erreichten. Ein wesentlicher Abschnitt dieser Entwicklung war erreicht, als man sich entschloss, die Hakenspitzen zu schleifen. An der Grundform der Haken selbst wurde jedoch nichts geändert. Zuerst war das Hakenende des kürzeren Hakenschenkels kürzer als das Hakenende des längeren Hakenschenkels. Seit längerer Zeit werden jedoch beide Hakenenden etwa gleich lang ausgeführt und zwar so lang, dass sie das Gurtband durchdringen und die Haken beim Einpressvorgang umgebogen werden und sich dabei bogenförmig umrollen.
An sich ist es selbstverständlich, dass eine aus einer Materialfläche heraustretende Spitze einer Nadel, eines Nagels oder dergl. sich umbiegt, wenn sie beim Heraustreten aus der Materialfläche auf eine harte Fläche, z.B. eine Pressbacke trifft. Es hat sich jedoch gezeigt, dass
das Auftreffen der Hakenenden der V-förmigen Drahthaken auf die gegenüberliegenden Pressbackenflächen beim Einpressen zwar ein Umbiegen oder Umnieten der aus dem Gurtband heraustretenden Hakenspitzen zur folge hat, dass dieses Umbiegen jedoch mehr oder minder willkürlich erfolgt und daher meist unbefriedigend ist, wenn hierbei nicht ganz bestimmte Arbeitsbedingungen erfüllt und eingehalten werden. Über die Art dieser Arbeitsbedingungen war man sich lange Zeit im unklaren, insbesondere hinsichtlich des Einflusses, den die Ausbildung des Hakenendes selbst auf das Einrollen bzw. Umbiegen hat.
So ist z.B. vorgeschlagen worden, die Hakenenden abzustumpfen, um zu erreichen, dass die Hakenenden beim Einpressvorgang sich auf ihrem unteren Drittel halbkreisförmig zu Widerhaken umrollen, welche das Herausziehen der Hakenenden aus den Bandenden verhindern. Zusätzlich zu der Abstumpfung des Hakenendes sollten auch bestimmte Abmessungen des Hakens selbst eingehalten werden, welche an sich aber längst bekannt sind.
Es hat sich nun gezeigt, dass durch die Abstumpfung der Hakenenden gerade das Gegenteil von dem erreicht wird, was erstrebt wurde, nämlich, dass die Hakenenden sich schlechter einrollen als Drahthaken mit spitz geschliffenen Hakenenden.
Die Einrollung solcher spitz geschliffener Hakenenden ist an sich einigermassen befriedigend. Es hat sich jedoch ergeben, dass es verhältnismäßig schwierig ist, die Hakenenden in der Massenherstellung gleichmässig so spitz zu schleifen, dass die gewünschte Einrollung der Hakenspitzen beim Einpressvorgang mit Sicherheit erreicht wird. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die spitzen Hakenenden durch Ausglühen beim Schleifvorgang spröde werden und daher später beim Auftreffen auf die Pressbacken sich nicht umrollen, sondern abbrechen.
Hier setzt die Erfindung ein, welche eine derartige Ausbildung der Spitzen der Hakenenden bezweckt, dass das Einrollen beim Einpressvorgang in einer Weise mit Sicherheit erfolgt, welche das Herausziehen der Drahthaken aus den Bändern verhindert.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, dass sich bei der Hakenspitze an einen schlanken Kegelstumpf ein Spitzkegel mit etwas stumpferem Kegelwinkel oder eine Kegelkalotte anschliesst.
Die Erfindung sei nunmehr an Hand der beigefügten Zeichnung im einzelnen beschrieben. In dieser Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Ansicht des üblichen V-förmigen Drahthakens und
Figur 2 - 5 verschiedene Ausbildungen der Spitzen der Hakenenden in grösserem Maßstab.
Gemäss Figur 1 hat der Haken 1 einen längeren Schenkel 2 und einen kürzeren Schenkel 3. Der Schenkel 2 geht in ein geschliffenes Hakenende 4 und der Schenkel 3 in ein geschliffenes Hakenende 5 über. Diese Hakenenden 4 und 5 dringen beim Zusammenpressen der Schenkel 2, 3 des Hakens 1 in das Gurtband ein. Ist die Länge der Hakenenden 4, 5 grösser als die Dicke des Gurtbandes, so treten die Spitzen der Hakenenden auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Gurtband heraus und werden durch die gegenüberliegenden Pressbacken umgebogen.
Bei der spitzen Form gemäss Figur 2 bildet das Hakenende 4 einen schlanken Kegel, dessen Mantelfläche mit der Fläche der Pressbacke einen Winkel (Phi) bildet. Trifft die scharfe Spitze des Kegels auf die Pressbacke unter dem richtigen Winkel auf, so biegt sich die aus dem Gurtband heraustretende Spitze kontinuierlich um und rollt sich im Gurtband zu einem Art Widerhaken ein. Wie bereits erwähnt, ist es jedoch in der Praxis schwierig, Haken mit genügend spitzen Spitzen für das sichere Einrollen herzustellen.
Es wurde daher eine Spitzenform gemäss Figur 3 vorgeschlagen, bei welcher das Hakenende 4 einen Kegelstumpf bildet. Diese Abstumpfungsfläche 6 des Kegelstumpfes sollte etwa 1/8 des Drahtquerschnittes betragen. Hat der Draht bei 2 z.B. den üblichen Durchmesser von 2 mm und damit einen Querschnitt von etwa 3,14 mm(exp)2, so beträgt die Fläche der Abstumpfung 6 etwa 0,39 mm(exp)2 und der Durchmesser des Kegelstumpfes 4 an seinem abgestumpften Ende somit etwa 0,7 mm. Dass bei Haken mit derartig abgestumpften Enden sich diese nicht besonders gut einrollen, liegt vermutlich daran, dass der Querschnitt des Drahtes am abgestumpften Ende des Kegelstumpfes schon verhältnismässig gross ist und daher der Draht sich nicht mehr so leicht umrollt, wie bei einer spitzen Spitze gemäss Figur 2.
Die Spitzenform des Hakenendes gemäss der Erfindung zeigen die Figuren 4 und 5 in zwei Ausführungsformen.
Gemäss Figur 4 bildet den Hauptteil des Hakenendes ein schlanker Kegelstumpf 4, während die Spitze des Hakenendes von einem Kegel 7 gebildet wird. Der Winkel (Phi), welchen die Mantelfläche des Kegels 7 mit der Pressbacke bildet, ist verhältnismässig klein, so dass die grösste Kraftkomponente, welche das Umrollen der Hakenspitzen bewirkt, relativ grösser ist und auch der Drahtquerschnitt dem Umbiegen nicht entgegenwirkt, weil der Kegel 7 für eine Führung der Spitze sorgt, welche das Umbiegen einleitet und während des ganzen Einpressvorganges sichert.
Die Ausbildungsform der Spitze des Hakenendes gemäss Figur 4 hat gegenüber der bekannten Ausbildung gemäss Figur 2 den wesentlichen Vorteil, dass die Spitze nicht zu schlank ist und daher bei ihrer Herstellung durch Schleifen nicht die Gefahr des Ausglühens und späteren Abbrechens besteht. Gegenüber der bekannten Ausführung gemäss Figur 3 besteht der Vorteil darin, dass keine relativ starke Abstumpfung 6 mit einer Kante auf die
Pressbacke auftrifft und daher zu einem unkontrollierbaren und nicht ausreichenden Umbiegen führt, sondern dass zunächst die Spitze des Kegels 7 auf die Pressbacke auftrifft, dann die Mantelfläche des Kegels 7 mit der Pressbackenfläche in Berührung kommt und schliesslich erst nach der sicheren Einleitung des Umbiegens der Kegelstumpf 4 an dem Einrollen der Hakenspitze teilnimmt, soweit er aus der Gurtbandfläche herausgetreten ist.
Die Ausführungsform gemäss Figur 5 zeigt anstelle des Kegels 7 (Fig. 4) eine Kugelkalotte 8. Bei dieser Ausführungsform ist der Winkel (Phi) praktisch gleich Null, so dass jederzeit eine sichere Führung des ersten Stadiums des Umbiegens und Einrollens gewährleistet wird. Ob eine Spitze mit Kegel 7 oder Kugelkalotte 8 Verwendung findet, entscheidet sich nach Gesichtspunkten, welche mit dem Erfindungsgedanken nicht unmittelbar in Zusammenhang stehen, insbesondere der Auswahl des Werkstoffes und der verfügbaren Maschine zum Schleifen und zur sonstigen Fertigung der Haken.
Claims (1)
1.) V-förmiger Drahthaken für Riemenverbinder mit ungleichlangen Hakenschenkeln und geschliffenen Hakenenden, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei der Hakenspitze an einen schlanken Kegelstumpf (4) ein Spitzkegel mit etwas stumpferem Kegelwinkel (7) oder eine Kugelkalotte (8) anschliesst.
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