DE632389C - Streichholzschachtel mit einem Einsteckloch zum Abbrechen eines abgebrannten Streichholzes - Google Patents

Streichholzschachtel mit einem Einsteckloch zum Abbrechen eines abgebrannten Streichholzes

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DE632389C
DE632389C DEH142088D DEH0142088D DE632389C DE 632389 C DE632389 C DE 632389C DE H142088 D DEH142088 D DE H142088D DE H0142088 D DEH0142088 D DE H0142088D DE 632389 C DE632389 C DE 632389C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F27/00Match receptacles or boxes

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  • Cartons (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Streichholzschachtel mit einem Einsteckloch zum Abbrechen eines abgebrannten Streichholzes an der mit einer überlappten Schmalwand versehenen Hülse.
Streichholzschachteln dieser Art sind bereits bekannt. Sie haben jedoch den Nachteil, daß die auf der einen Schmalseite der Schachtel angebrachte, aus Blech bestehende Abbrechvorrichtung scharfe Vorsprünge aufweist, durch die die Kleidung leicht beschädigt werden kann.
Zweck der Erfindung ist es, bei Verwendung von sogenannten doppelköpf igen Streichhölzern das durch die Benutzung angekohlte eine Ende des Streichholzes nach Gebrauch abbrechen zu können, und zwar vermittels einer besonders billig herzustellenden, leicht an einer Normalschachtel anbringbaren Lochöse. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß das Einsteckloch durch eine an ihrer innenliegenden Kante geschärften und die beiden Lappen der Schmalwand miteinander verbindenden Lochöse gebildet ist, durch welche sich ein Streichholz gerade hindurchstecken läßt, wenn die Schachtel herausgezogen und die Lochöse freigelegt ist· Durch Wiedereinschiöben der Schachtel wird dann das in die Hülse hineinragende Ende des Streichholzes abgeschnitten und entfernt.
Die Vorteile der Erfindung gegenüber dem Bekannten werden vor allem darin gesehen, daß doppelköpfige Streichhölzer nach Benutzung der einen Seite ohne sonstige Hilfsmittel, insbesondere auch, ohne daß man sich die Finger irgendwie beschmutzt, von dem angekohlten Ende befreit werden können.
Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Abb. ι im Aufriß, teils in Ansicht, teils im Schnitt, eine teilweise geöffnete Streichholzschachtel ein Holzende abbrechend und
Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. 1. In der Zeichnung ist mit α die Hülse und mit b das Einsteckloch an einer Schmalwandg der Streichholzschachtel bezeichnet. Die Größe des Einsteckloches b ist hierbei so bemessen, daß sich ein Streichholz c nach Herausziehen der eigentlichen Schachtel d durch das Einsteckloch b hindurchstecken läßt.
Das Einsteckloch & in der Schmalwand g der Hülse α ist durch eine Lochöse / verstärkt, deren innenliegende Kanten geschärft sind. Zumindest ist hier die Kante der Lochöse/ geschärft, an welcher das Abknicken des Streichholzes stattfindet. Es können aber auch alle vier Kanten geschärft sein, so daß gegebenenfalls das Streichholz auch quer zu der Schieberichtung der Schachtel d lediglich durch Umbiegen von seinem angekohlten Ende e befreit werden kann.
Um das angekohlte Endee von dem Streichholz c abzubrechen, zieht man die Schachtel d aus der Hülse α nach oben heraus, wie in Abb. ι dargestellt.
Wird nun die Schachtel d wieder in die Hülse α eingeschoben, so stößt sie auf das in die Hülse α hineinragende Ende e des Streichholzes c. Es genügt ein kleiner Druck auf die Schachtel d, um das Ende e von dem Streichholz c abzubrechen- Hierdurch wird das Streichholz c von dem angekohlten Ende e befreit und kann nunmehr zum Anzünden der zweiten Kuppe verwendet werden, ohne daß wie sonst durch das verkohlte Ende e ein Beschmutzen der Finger erfolgt.
In Abb. 2 ist besonders veranschaulicht, wie die Lochöse f mit dem Einsteckloch b in den beiden übereinander liegenden Lappen der Schmalwandg der Hülsea angeordnet ist. Die Lochöse/ geht durch beide Lappen der Wandg hindurch. Hierdurch erhält die Öse einen besonders festen Sitz ,in der Hülse«. Zugleich verhindert die Lochöse /, daß sich die beiden Lappen der Schmalwand g lösen.
Durch den Einbau der Lochöse / in der beschriebenen Weise wird auch die Widerstandsfähigkeit der Lochöse so gesteigert, daß selbst bei Streichhölzern aus zähem Holz von diesen das Ende e einwandfrei vermittels der Lochöse / abgebrochen werden kann, ohne daß eine Beschädigung der Hülse α zu befürchten ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: oc
    Streichholzschachtel mit einem Einsteckloch zum Abbrechen eines abgebrannten Streichholzes an der mit einer überlappten Schmalwand versehenen Hülse, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteckloch (b) durch eine an ihrer innenliegenden Kante geschärften und die beiden Lappen der Schmalwand (g) miteinander verbindenden Lochöse (/) gebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH142088D Streichholzschachtel mit einem Einsteckloch zum Abbrechen eines abgebrannten Streichholzes Expired DE632389C (de)

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