DEP0048676DA - Antriebsanordnung des Kippwerkes an Anhängern für Schlepper - Google Patents
Antriebsanordnung des Kippwerkes an Anhängern für SchlepperInfo
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Description
Bei den vielen z.Zt. in Gebrauch befindlichen Kippanhängern für Schlepper wird das Kippwerk von Hand betätigt. Bei einem großen Teil der Schlepper ist keine Druckluft- oder hydraulische Anlage, wie man sie zum Teil bei Lastwagen vorfindet, eingebaut. Der Einbau solcher Anlagen in Schlepper, um den Kippvorgang an dem angehängten Anhänger zu beschleunigen und zu erleichtern, würde die Anlage derart verteuern, dass die Wirtschaftlichkeit der Anordnung in Frage gestellt würde. Um dies zu vermeiden, wird die Drehbewegung der bei den meisten Schleppern eingebauten Zapfwelle auf die Antriebswelle des am Anhänger eingebauten Kippaggregates über eine Gelenkwelle übertragen.
In der Zeichnung ist eine solche Antriebsanordnung in
Abb. 1 veranschaulicht.
Abb. 2 zeigt eine automatische Ein- und Ausrückkupplung des Zapfwellenantriebs.
Abb. 3 zeigt eine eingebaute Fliehkraftbremse, die nach der Entleerung der Pritsche beim Zurückfallen derselben ein hartes Aufschlagen auf dem Fahrgestell verhindert, ohne dass ein Bedienungsmann die Bremse betätigt.
Wie die Abb. 1 zeigt, ist der Anhänger mit einer Zugstange am Schlepper angehängt. Die Kraft der ein- und ausrückbaren Zapfwelle 1 des Schleppers wird über die Gelenkwelle 2 und die dazwischen liegende Kupplung 3 auf die Triebwelle 4 des Kippaggregates 5 übertragen. Ein an der sich aufwärts bewe-
genden Pritsche angebrachtes Zugseil 6 löst die Verbindung der Kupplung 3, sobald die Pritsche ihre oberste Schräglage erreicht hat. Jetzt rastet der unter Federdruck stehende Haltehebel 7 ein, setzt die Ausrückklaue in dieser Stellung fest und die Pritsche fällt in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Zapfwelle 1 wird am Schlepper ausgeschaltet. Auf der verlängerten Triebwelle 4 ist eine Fliehkraftbremse 8 angebracht, die die Fallgeschwindigkeit der Pritsche regelt, und so ein Aufschlagen der Pritsche auf das Fahrgestell verhindert. Ist die Pritsche in ihre Ausgangsstellung zurückgefallen, drückt diese auf die Verlängerung des Haltehebels 7; dieser gibt die Kupplung 3 wieder zum Eingriff frei, wodurch erreicht wird, dass beim nächsten Kippvorgang das Kippwerk betriebsfertig ist.
Claims (3)
1. Antriebsanordnung des Kippwerkes eines von einem Schlepper gezogenen Anhängers, dadurch gekennzeichnet, dass die drehende Bewegung der Zapfwelle 1 des Schleppers über eine Gelenkwelle 2 auf die Antriebswelle 4 des Kippwerkes 5 übertragen wird.
2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gelenkwelle 2 und dem Kippwerk 5 eine selbsttätige Ein- und Ausrückkupplung 3 eingebaut ist, die bei höchster Kippstellung der Pritsche die zwangsläufige Aufwärtsbewegung unterbricht, indem ein an der Pritsche befestigtes Zugseil 6 die Kupplung 3 löst und der Haltehebel 7 die ausgerückte Kupplungsklaue in dieser Lage festhält und die fallende Pritsche in der untersten Stellung auf den verlängerten Haltehebel 7 drückt, wodurch die ausgerückte Klaue der Kupplung 3 wieder zum Eingriff freigegeben wird.
3. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Antriebswelle 4 des Kippwerkes 5 eine selbsttätige Fliehkraftbremse 8 angebracht ist, die die Fallgeschwindigkeit der Pritsche regelt.
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