DEP0047812DA - Musik-Hilfslehrmittel - Google Patents

Musik-Hilfslehrmittel

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DEP0047812DA
DEP0047812DA DEP0047812DA DE P0047812D A DEP0047812D A DE P0047812DA DE P0047812D A DEP0047812D A DE P0047812DA
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DE
Germany
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scale
means according
music
major
auxiliary
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Oskar Schmidt
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Description

Patentanwalt Ernst Haigis
fernsprecher Nr. 1492 Postfach Nr. 726 Postscheck-Kontos Amt Hannover Nr. 68928 Bank-Kontos Commerz- und.Privat-Bank, Bielefeld
Bielefeld, den 3«...Jffl®m?..
Cr,&Q/j,£ Herforder Str. 10
Lfd. Akt.
Akt.-Z...
QsMr -s.e'h-nL i ü t, städesm b.M&tmoIds ?
«Musik-Milfslefmnitter
Die Erfindung betrifft einMusik-ßilJ'gleitmittel für Musiklehrer, Musikschüler, Komponisten usw. Beispw-m musiktMeoretkisGlie Übungen setzen infolge des ordentlich weitreichenden unä in minmAufbau zimtltoh sGfwierigen To&systewis %ermtnls&e worms» die imM. imf^Wm)' ' / wenigen Musikfreunden vollkommen beherrscht werden imd bejahenden Falles uuuh m&ist nur auf Grund eine$ meoht 1mgwierigen, anstrengenden Studiums«
Zweck der Erfindung ist nun, hier, unter Zuhilfenahme eines besonderen Bilfslehrmittels, eine wesentliche Erleichterung und Vereinfachung zu schaffen, die erreicht wird durch zwec'imässig eine bestimmte änzaM von lose in Blockform aufh%w* neheneinanderliegenden oder in Buchform vereinigten Blättern, auf welchen ein- oder beiderseitig die InterOalltöne einer Harmonie, seien es die Intervalle an sich, seien es die Tonstufen der Tonleitern mit den darauf ruhenden Akkorden, schlusskadensen, seien es die Quinten-und Quartenkreise, Verwandtschaftsgrade der Tonarten u.dgl.% musiktheoretische Begriffe in Dur und MoIl9 durch magerechte in den einzelnen Interval lentfernungen voneinander räumlich entsprechenden Abständen laufende Linien, so dargestellt sind, dass dsm Beschauer dadurch ein übersichtliches, leicht begreifliches und infolgedessen schnell zu deutendes Bild geboten wird, wobei innerhalb einer zweckmässig schlitzartigen
Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
Blatt S
ä&snefmung der Blätter eine ühromattseh eingeteilte, mehrere aneinandergereihte Qttamn enthaltend® mrschiebbare oder endlos abrollende fonskala in Erscheinung tritt, welche ®ioh auf den Grundton jeder beliebigen Dur·=· oder MqIltonleiter oder eines AftHordes mit den einzelnen Blättemre^teMe% lässt.
Auf der beigefügten Zeichnung ist der Gegenstand der Mrftndung beispw* veranschaulicht* zeigen:
Abb. 1 ein einseitig anwendbares, als Einzelblatt wirkendes, Musi^Eilf^Lehrmittel mit mrs&hiebbarer Sßsala in Ansicht,
Al)D0 2 das Hilf ^Lehrmittel gmiäss Abb. 1 im Längs$®hnit% Abh» 3 ,ein beiderseitig anwendbare®, mit mmehiebharer, jedoch sahlauf&nfömig ausgebildeter ßliala, versehenes, wiederum als Einzelblatt wirkendes, Eilfslehmiitelt ebenfalls im Ltüigmchnitt und Abb» 4 die Mng^sohnittdarsiellung eines MilftälehmittelQ mit in Buoh- oder Moekfom gehaltenen Blättern sowie einer in Form eines endlosen Bandes abzurollenden Skala.
Ein Musi^Eilfslehrnittel in Sinne der Erfindung besteht aö® einem Blatt α o*dgl„ unfeiner Skala b.
Das Blatt %unn ms Papier, Pappe9 Zelluloid, die in Streifeno%er endlose^ Jkmdfom gehaltene Skala dagegen ms Papier, Zelluloid, Gewebe oüer jedem sonst geeigneten Material bestehen.
Die ßftala ist zmeoimässig stets in Längsrichtung des Blattes, und zwar genau mittig desselben, angeordnet und vermöge mn jeweils in Kopf- bzw« Fassten des Blattes worgemhenen FuM-
atf oder sonstwie zwangläufig verschiebbar■«
Mn als Einzelblatt ausgebildetes Bilfslehmlttel kann tig (s«insbes„ Ahb.2 der ZetcfmungJ oder aber auch zweiseitig (SoAbboJ) anwendbar sein. In letzteren Falle ist die Skala b zweüMässig scMoMfenartig ausgebildet und mittels zwei* jeweils in dem Kopf- unä fussteil uss Blatte®, worgenehenm FährungssGhlitzen a>r längs verschiebbar*
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Blatt 5
Abb. 4 der Zeimhnung lässt ein Milfslehrmittel mtt in Biodsh%w» Buchform mreintgtm Blättern erkennen, bei melahm die Skala b als endlose® Band ausgebildet ist» Das Mond läuft dabei über Bollen c, die in der Blook~ oder SuührüQfmmä ds und zwar in diner Vertiefung ä* der letzteren eingelagert sind* die Betätigung bzw* das Abrollen des Bmdes kann mittel § ei" ne$ seitlich des Mlaofcs oder der BuGhrüGtwmd herau&ragendm Seilenendes einer der Bollen, das mit einem Qriff wer sehen %s$ oder in sonstiger Weise erfolgen.
Die als endloses Band ausgebildete 0kala tstrd im Bereiche einer in der MoKwand wrgesehenens zmeolmäs&ig mW. itzförmigen,Ausnehmung a* wirksam* Der Rückwand liegen dann dt® ebenfalls je mit einer gleichartigen AumeMung a* mrsehmm Blätter α m auf, dass die ßkala stets frei Mohtbar bleibt wid wmit bei aämtitGhen aufliegenden Blättern Wechsel weise zur liirksamteit gebracht werden ftann.
Der Srfinuungsgegen stand lässt ston demnach als ein*- oder zweiseitig mit MaIq. ausgestattetes Einzelblatt oder aber in Bloc^io&BThBuohjom mit einer beliebigen AnzaM mn Blättern unter Verwendung ebenfalls nur einer 8KaIa ausbilden, wobei die blockförmig aftnefm- bzw* auflegbaren Blätter gegen unge* wolltes BiGfmersßhieben oder Verlieren auroh Memmen oder sonst geeignete Sioherungmittsl an der Müdkisand festmhalter sind«
um eine Verunreinigung, ein Verwischen o*ägl» der sich auf der Skala befindliGhen linierung und BesGhriftmg zu dem, mäd dieselbe hsispw» äur&h eine aus durohsiuhtigm Ma terial bestehende Scheibe e aus ZeIIuIoM3 Zellufan Qldgl* abgedeokt sein*
Ms im Balmen der Erfindung liegend wird angesehen, wenn dt* Blätter äßs in Buchforn hergestellten dmeldegegenstande® auswechselbar sind, f
Während die Seiten der Blätter dm gemnsdhi@n9 jeweils mn ifm m vermsGhaumden,Aufbauteil des Tonsystemß bzw« der Harmonie durch entsprechende wagereohte und senkrechte Lint eingeteilt sind, ist die Skala mmm@i§ nur mit wagereohtm
Ferner* daß die SKaIa gegebenenfalls auah in Form beizulegenden Stabes ο»dgl*ausgebildet sein kann und naeh Auflegen auf die einzßlnsn Tafeln äi§ gswänsuhtsn Aplesungen srmögjiöht^- wobei die Schlitze in den Tafeln und die zur Verschiebung der Süala erforderlichen Mittel in Fortfall kommen Können,-
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Blatt 4
Linien ausgestattete
Das aus. Abb. 1 der Zeichnung ersichtliche Schema stellt Bin Anschauur&blatt betreffs die T.onstufen der 'OUvtonlMter"mit ■ : den darauf ruhenden .Akkorden dar**. .
Andere,nicht zeichnerisch dargestelltet Ausführuj^gßbei spiele beziehen sieh dann beispw. auf die fonstufen der'Wnleiterfi mit den darauf ruhenden Akkorden-, Veru)mdtsGJmftsgmde$ der Dur- und Molltonarten ueägl„ musiktheoretische Begriffe in Dur and 1ί<λΖ2.*ν** ■■ ■ '
Das Wesentliche des Erfindungsgegenstandes ist darin zu er~ blicken^ dass auf den einzelnen Blättern die Intervalle der jeweils in Frage kommenden Akkorde usw. niaht durch In ein endes LirAensystern eingezwängte Noten dargestellt, wndern durch Querlinien, dia in einem den dazwischen liegenden fönstufen.entspreomnden AbstonüsOerhälinisse parallel laufen» ' sichtbar -gemacht werden» wobei die Linien gleichzeitig auf die zutreffenden* in einer chromatisch eingeteilten^ gleitbaren s Tonskala ersichtlichen Tone hinweisen« Mari erkennt also nicht nur den Abstand der einzelnen Intervalle des betreffenden Akkordes und damit in den meisten Fällen niaht 'nur seine Art und Stellung, sondern man kann auch gleich die einzelnen Töne desselben mn der Skala in Buchstihen ablesen, wodurch nicht nur eine ausBervrdmtLiche Entlastung des Gedächtnisses, sondern auch das Begehen irrtümlicher Fehler, die bei anderweitiger Feststellung einer Harmonie sehr leicht unterlaufen können, verhindert werden*.
Das Einstellen der Tonskala zu den einzelnen $&$&$& erfolgt einfach durch entsprechendes Hin- und Mrschieben der Skala, bis die Linie des Grundtons auf deTn$c$e$ gekennzeichnet durch Doppellinie auf cen fraglichen Grundton der Skala zeigt, und'zwar am besten so, dass die Doppellinie mit dem in der Mitte jeder Skalaspülte befindlichen Punkt übereinstimmt» Statt des Punktes kann man auah die Linie unter dem betreffenden Ton der Skala.anvisierenΛ doch hat Sas die erstere Anwmdungsart den Vorzug, dass .irrtümliche Ablesungen mn der Skali nicht vorkommen kgnnen9 da etwaige kleine Verschiebungen der
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■ .· ' Blatt :....$.
Skala ohne Einfluss dabei bleiben werden« Die Grundtonlinie befindet sich Je nach Erfordernis in verschiedener ®ms88 Möhe der einzelnen in Frage kommenden Blatt® Durch Zuhilfenalme eines ßilfSiehmittels genäss der Erf in-, dung soll sowohl dem Musiklehrer als auch dem Schüler beim Unterricht besonders bei Einführung in aas gesamte Tonsystem in praktischer Weise gedient werden* Das Hilfslehrmittel soll ausserdem aber gleichzeitig auch schontfOorgeschrittenen Musikstudenten* angehenden Komponisten und anderen Musikfreunden ein Mittel seins mit welchem sich in vielen Fragen des Tonsysteme wie auch der Harmonielehre mit einer Sicherheit bewegen lässt9 die aas Auffrischen etwa verl§ren gegangener diesbezüglicher Kenntnisse vermeidet.
Wegen der Verschiebbarkeit der Tonskala kann man von jedem Ton derselben als 'Grundton ausgehen und dadurch alle Akkorde uswe Φη jeder Tonarts ganz gleich ob Dur oder UoIl9 vor dem Auge erseheinen lassen*

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I.) Musik-~Hilfslehrmittels dadurch gekennzeichnet, dass
    durch zweckmässig eine bestimmte Anzahl von lose in, Blockform auf- bzw* nebeneinanderliegenden oder in BucWom vereinigten Blättern, auf' welchen sein- oder beiderseitig die Intermllt'öne einer Harmonie9 seien es die Intermlle an sich9 seien es die Tonstufen der Tonleitern mit dem darauf ruhenden Akkord dens Schlusskadenzens seim es die Quinten·' und Quartenkreise» Verwandtschaftsgradeder Tonarten u*ägle, musiktheoretische Begriffe in Dur und MoIl9 durch magerechte in den einzelnen Interval lentfemungen voneinander räumlich entsprechenden Abständen laufende Liniens so aargestellt sinä9 dass dem Beschauer uaduröh ein übersichtliches, leicht begreifliches und Infolgedessen schnell zu deutendes Bild geboten wird» wobei innerhalb einer zwecMässig schlitzartigen Ausnehmung der Blätters eine ohromatisch eingeteilte9 mehrere aneinandergereihte Oktaven enthaltende, verschiebbare oder endlos abrollm de Tonskala in Erscheinung tritt, welche sich mxf den Grundton jeder beliebigen Dur- oder Molltonleiter oder eines Akkordes mit den einzelnen Blättern buchstabenmässig einstellen lässt.
    Patentanwalt Ernst Haigis, Bielefeld, Herforder Str. 10
    Blatt ...g. . ■ .
    2*) Hilf Siehmittel nach Anspruch I9 dadurch gekmn- ■
    %eicfmet$ dass die Skala streifen'- öder sohl auf mart ig ausgebildet in entsprechenden* in dem Kopf* bzw* Fassten eines Blattess vorgesehenen FührungsscKLitzen ο »dgl* (a9) zwangläufig längsbewegbar ist»
    %) aufziehmittel nach Anspruch 1 und 29 dadurch gekennzeichnet 6 dass eine in Form eines endlosen Bandes ahmrollende 8KaIa in einer ent sprechenden e tn der Bückwand .V eines Blocks oder Buches wrftandmen* Vertiefung eingelagert ist*
    4«) . . Hilfslehnnittel nach Anspruch 1 bis 39 aauurch gekennzeichnet, dass die Süala durch eine axis transparente® Material bestehende scheibe (e) abgedeckt wird» ' ■· '.
    5J aufziehmittel nach Anspruch 1 bis 4* dadurch gekennzeichnet* dass die Blätter (a) desselben in Buchform , gehal ten auswechselbar sind« . . .
    ·. 6«) hilf sie ftrmtttel rmeh Anspruch 1 bis ös'.aaäurch
    gekemzezahnetDaaß aw Skala in Form eines lose beizulegenden\ Stabes oder dergl* ausgebildet ist und beispielsweise nach . Auflegen·auf ate einzelnen Tafeln äiß gewünschtem Ablesungen

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