DE911948C - Rechenlehrmittelkasten fuer Schueler - Google Patents

Rechenlehrmittelkasten fuer Schueler

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DE911948C
DE911948C DEH13211A DEH0013211A DE911948C DE 911948 C DE911948 C DE 911948C DE H13211 A DEH13211 A DE H13211A DE H0013211 A DEH0013211 A DE H0013211A DE 911948 C DE911948 C DE 911948C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEH13211A
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English (en)
Inventor
Karl Hofmann
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Rechenlehrmittelkasten für Schüler Gegenstand der Erfindung ist ein Arbeitskasten nach Art der üblichen Federkästen, der für Schüler, insbesondere der ersten Jahrgänge bestimmt ist. An ihm ist eine das erste Rechnen erleichternde Einrichtung vorgesehen in Gestalt von mit Löchern oder Vertiefungen versehenen, an sich bekannten Rechenbrettchen mit den dazugehörigen Rechensteinchen, die in dem Kasten unterzubringen sind. Die Rechenbrettchen sind zweckmäßig verschiebbar auf der Innenseite des Klappdeckels angeordnet, so da.ß die durch die Steinehen darzustellenden Zahlenreihen gegeneinander versetzt werden können, und sie können auch herausziehbar sein, um sie unabhängig vom Kasten als Lehrmittel verwenden zu können.
  • Zu dem Kasten gehört ein Einsatz, der, mit Fächern versehen, die üblichen Schreibgeräte aufnimmt. Er palit genau in den Kasten und steht so auf kleinen Stützklötzchen, daß er den ganzen Kastenraum in zwei Teile teilt, deren unterer die Rechensteinchen aufnimmt. Wird in den folgenden Schuljahren die Recheneinrichtung nicht mehr gebraucht, so dient er zur Aufbewahrung für das Arbeitsgerät für den Werkunterricht, also etwa für Schere, Messer, Nadeln u. dgl. Der Einsatz ist in seiner Höhe so bemessen, daß er bei aufgeklapptem Deckel unter diesen gelegt als Auflage dienen kann.
  • Da die Vertiefungen für die Aufnahme der Rechensteinchen auf der Innenfläche des Deckels angeordnet sind, kann jede einzeln gestellte und gelöste Aufgabe dadurch wieder gelöscht werden, daß der Deckel zugeklappt wird, wodurch die Steinehen, ohne daß sie verlorengehen können, mit einemmal in den Kasten entleert werden können. Das ist namentlich für Schüler der ersten Jahrgänge von großer Wichtigkeit, da sonst mit dem Suchen der auf den Boden gefallenen Steinehen viel Zeit verlorengeht. Der Verschluß des Kastens ist so eingerichtet, daß der Deckel stets nachgiebig auf den Kastenrand aufgedrückt wird. Das wird in einfachster und billigster Weise durch ein Gummiband erreicht, das über Stifte an der Kastenwand und an dem Deckel gespannt ist. Dadurch besteht stets das Bestreben, den Deckel auch bei übermäßig voll gepacktem Kasten geschlossen zu halten.
  • Schließlich ist oben auf dem Deckel und auch am Boden des Kastens noch das Hunderterbild der Steinchenanordnung für das fortgeschrittene Rechnen angebracht, entweder draufgeklebt, -gedruckt oder zweckmäßig vertieft und farbig eingeprägt, um nicht die üblichen, leicht zerstörbaren Rechentafeln aus Papier benötigen zu müssen. Diese Bilder können in verschiedenen Darstellungen erscheinen, in Gruppenanordnung, Reihenanordnung u. dgl.
  • Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Arbeitskastens.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht des geöffneten Kastens, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i ; Abb. 3 zeigt eine Ansicht des Deckels von oben und eine solche des Kastens von unten; Abb.4abis4c zeigen verschiedene Ausführungen der Führungen für die Rechenbrettchen im Schnitt; Abb. 5 a zeigt den Deckelv erschluß und Abb. 5 b und 5 c etwas abgeänderte Verschlüsse. Der aus Holz oder Leichtmetall, Kunststoff od. dgl. gefertigte Kasten ist mit a bezeichnet. Er besitzt einen Raum b für die Arbeitsgeräte des Werkunterrichts und einen herausnehmbaren Einsatz c. der sich auf kleine Klötzchen d in den Ecken des Kastens stützt. Der mit Scharnieren angelenkte Deckel e trägt auf seiner Innenfläche zwei mit Löchern la, i versehene Rechenbrettchen f1 und f2, in die die zylindrischen, oben und unten verschieden gefärbten Rechensteinchen g aus Holz od. dgl. passen. Diese Steinehen werden in dem Raum b aufbewahrt und fallen beim Zuklappen des Deckels wieder von selbst hinein. Die Rechenbrettchen f bzw. f1 und f2 sind entweder fest am Deckel angebracht (Abb. 4c und 4b links) oder in schwalbenschwanzförmigen oder nutfederförmigen Führungen verschiebbar (Abb.4a bzw. 4b rechts). Die verschiebbaren Rechenbrettchen können auch ganz herausgezogen und unabhängig vom Kasten gebraucht werden.
  • Der Einsatz c hat die in Federkästen üblichen Ausnehmungen p1, p2, A für Griffel, Bleistift, Federhalter, Gummi usw. Er kann, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, unter den aufgeklappten Deckel e gelegt, als Stütze für diesen dienen.
  • Der Verschluß wird durch drei mit Köpfen versehene Stifte gebildet, von denen sich zwei, in, und m2, an der Außenwand -kt des Kastens ca und einer, m3, am Deckel befinden. Um diese drei Stifte ist ein endloses Gummiband Z unter Spannung gelegt (Abb. 5 a), wodurch der Deckel nachgiebig federnd auf den Kastenrand gezogen und gehalten wird. Das Gummiband l kann auch mehrfach ausgeführt sein (Abb. 5b). Es können auch über die Gummibänder kleine Rohrstücke oder Perlen r geschoben sein (Abb. 5 c) zum bequemen Anfassen. Natürlich kann auch irgendein anderer Verschluß benutzt %verden.
  • Gemäß Abb. 3 tragen die Außenfläche des Deckels e und die Außenfläche des Kastenbodens o die Hunderterbilder q1 und q2 der Rechensteinchen eingeprägt und verschieden gefärbt.
  • Die herausgezogenen Rechenbrettchen können auch beim Zeichnen als Lineale bzw. mit Teilung versehen als Maßstäbe benutzt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenlehrmittelkasten mit in Vertiefungen einzusetzenden Rechensteinchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (h, i) auf der Innenseite des an dem Kasten (a) angelenkten Deckels (e) angebracht sind.
  2. 2. Rechenlehrmittelkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Kasteninnenraumes ein herausnehmbarer Einsatz (c) angeordnet ist.
  3. 3. Rechenlehrmittelkasten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (la, i.) in auf der Innenseite des Deckels (e) angeordneten Rechenbrettchen (f bzw. f1, f2) angeordnet sind, die in Führungen verschiebbar und gegebenenfalls herausziehbar sind.
  4. Rechenlehrmittelkasten nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (c) durch in den Ecken des Kastens angebrachte Klötzchen (d) gestützt ist und in seiner Höhe so bemessen ist, daß er unter den aufgeklappten Deckel (e) gelegt, diesen in einer Ebene mit der Kastenoberfläche hält.
  5. 5. Rechenlehrmittel''kasten nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß des Deckels (e) aus einem oder mehreren Gummiringen (l) besteht, die über an der Kastenwand (n) und an dem Deckel befestigte Stifte (ml, m2, m.) gespannt sind.
  6. 6. Rechenlehrmittelkasten nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Außenflächen des Kastens, insbesondere des Deckels (e) oder des Bodens (o), an sich bekannte Hunderterbilder (q1, q2) zweckmäßig in verschiedenfarbiger Darstellung der einzelnen Zehner (Gruppen- oder Reihenanordnung) angebracht sind.
  7. 7. Rechenlehrmittelkasten nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenbrettchen (f1, f2) als Lineale bzw. Meßstäbe ausgeführt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 249 607; französische Patentschriften Nr. 41q.090, 720 i23.
DEH13211A 1952-07-15 1952-07-15 Rechenlehrmittelkasten fuer Schueler Expired DE911948C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE249607C (de) *
FR414090A (fr) * 1910-03-04 1910-08-25 Felix Moeschlin Plumier à boulier compteur
FR720123A (fr) * 1931-07-17 1932-02-16 Plumier formant règle et décimètre

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE249607C (de) *
FR414090A (fr) * 1910-03-04 1910-08-25 Felix Moeschlin Plumier à boulier compteur
FR720123A (fr) * 1931-07-17 1932-02-16 Plumier formant règle et décimètre

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