DE538246C - Vorrichtung fuer Fingeruebungen zum Erlernen des Spielens von Musikinstrumenten - Google Patents

Vorrichtung fuer Fingeruebungen zum Erlernen des Spielens von Musikinstrumenten

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DE538246C
DE538246C DER73164D DER0073164D DE538246C DE 538246 C DE538246 C DE 538246C DE R73164 D DER73164 D DE R73164D DE R0073164 D DER0073164 D DE R0073164D DE 538246 C DE538246 C DE 538246C
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DE
Germany
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finger
musical instruments
learning
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DER73164D
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EUGENE LOUIS ROTH
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EUGENE LOUIS ROTH
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/06Devices for exercising or strengthening fingers or arms; Devices for holding fingers or arms in a proper position for playing

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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Fingerübungen zum Erlernen des Spielens von Musikinstrumenten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Fingerübungen zum Erlernen des Spielens von Musikinstrumenten und bezweckt den Ausgleich der Unterschiede zwischen der natürlichen Kraft der verschiedenen Finger eines Schülers. Die Erfindung sieht eine Kontrolle der genauen Leistungen aller Finger während ihrer einzelnen oder gleichzeitigen Tätigkeit vor, wie auch die natürliche Kraft der verschiedenen Finger, die die Vorrichtung bewegen, beschaffen sein möge. Die Vorrichtung läßt erkennen, ob jeder der in Tätigkeit befindlichen Finger durch eigene Mittel arbeitet, ohne Hilfe der Hand, des Handgelenkes oder des Unterarmes. Der Schüler kann daher jeden Finger zwingen, eine eigene Energie im genauen Verhältnis mit seiner natürlichen individuellen Kraft auszuüben. Diese Vorrichtung dient denmach zur Entwicklung der Fingerkraft, die für die instrumentale Musik nötig ist, gleichgültig, welches Instrument gespielt wird. Das Regelungssystem, verschieden oder gleich für alle Finger, bildet nur eine Einzelheit, die die Anpassung der Vorrichtung an alle Hände erlaubt, sei es diejenigen der Anfänger, Fortgeschrittenen oder Künstler.
  • Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von den bekannten Vorrichtungen dadurch, daß man die Stellung der einzelnen Tasten unter sich vergleichen kann, wie auch der Grad ihres Niederdrückens sein mag.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer Klaviatur, die für jeden Finger eine Taste mit
    regelbarem Widerstand enthält. Diese Tasten
    wirken mittels einer geeigneten Übertragung
    auf Schaulöcher, in denen Anzeiger erschei-
    nen, die entsprechend dem auf den Tasten
    ausgeübten Druck verschieden gefärbt sind.
    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-
    stand beispielsweise schematisch dargestellt.
    In einem Kasten 2 sind Tasten i angeord-
    net. Die vordere Fläche des Kastens weist
    für jede Taste ein Überwachungsfenster 3
    auf. Der Apparat wird mit zehn Tasten ent-
    sprechend den zehn Fingern ausgerüstet. Das
    Fenster 3 hat eine genügende Höhe, um die
    genaue Sicht der farbigen Schauzeichen,
    welche hinter diesem Fenster erscheinen, zu
    ermöglichen. Eine gute vorteilhafte Höhe ist
    z. B. die von 1,5 bis 2 cin. Hinter dem Fen-
    ster 3 ordnet man eine Reihe Halter d. an, von
    denen je einer dieser Halter einer derTasten i
    entspricht. Die Halter sind an der vorderen
    Fläche mit farbigen Bändern oder Streifen
    oder Gläsern 5 versehen. Diese farbigen An-
    zeiger können nacheinander gemäß derHöhen-
    stellung des Halters .4 in dem Fenster 3 er-
    scheinen. Eine geeignete Vorrichtung, welche
    die Anzeiger 4. mit den Tasten i verbindet,
    gestattet, im Laufe des gänzlichen Senkens
    der Taste alle Farben vorbeiziehen zu lassen.
    Zu diesem Zweck verwendet man z. B. ein
    Svstern von Hebeln und Rückführstangen 6.
    J Die Taste i und die von ihr mitgenommene
    Vorrichtung werden auf bekannte Art
    elastisch zurückgeführt, so wird z. B. unter-
    halb der Taste eine Rückholfeder 7 angeord-
    net. Da der Widerstand derselben im Verhältnis zu dem auf die Tasten ausgeübten Drucke steht, kann man, je nachdem welches von den farbigen Schauzeichen vor dem Fenster 3 erscheint, den Wert der auf die Taste ausgeübten Kraft ablesen. Es ist vorteilhaft, eineVorrichtung vorzusehen, welche gestattet, den Widerstand der Tasten zu verändern oder zu regeln. Zu diesem Zweck stützt sich z. B. die Feder 7 gegen einen Bund 8 einer Reglerschraube 9, die gestattet, der Feder eine von der Ursprungsspannung mehr oder weniger abweichende Spannung zu geben. Die Regelung des Widerstandes der Tasten kann auch durch Gegengewichte erfolgen.
  • Da die Farbenunterteilung auf allen Anzeigern gleich ist und da jede Farbe einen bestimmten Grad des Druckes auf die entsprechende Taste darstellt, so wird man durch die oberhalb jeder der zehn Tasten sich zeigenden Farben eine ständige Kontrolle über den von jedem Finger ausgeübten Druck erhalten. Wenn der Druck kleiner ist als der für die Übung vorgeschriebene, so wird die erwünschte Farbe gänzlich oder teilweise durch die vorhergehende Farbe des entsprechenden Anzeigers ersetzt. Wenn der Druck übermäßig ist, dann wird die der gewünschten folgende Farbe vor dem Fenster dieser Taste erscheinen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für Fingerübungen zum Erlernen des Spielens von Musikinstrumenten, bei der jede Taste durch den Fingerdruck gegen die Wirkung eines regelbaren Widerstandes niedergedrückt «erden kann und mit einem von außen sichtbaren, bezeichneten, beweglichen Anzeiger verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf allen Anzeigern (q.) eine gleiche Reihe verschiedener Zeichen gleich angeordnet ist und diese Zeichen (5) bei der Verschiebung der entsprechenden Taste nacheinander vor einem an sich bekannten Fenster (3) erscheinen, so daß die verschiedenen, gleich weit niedergedrückten Tasten die gleichen Zeichen (5) der entsprechenden Anzeiger (q.) vor dem Fenster (3) erscheinen lassen.
DER73164D 1927-12-25 1927-12-25 Vorrichtung fuer Fingeruebungen zum Erlernen des Spielens von Musikinstrumenten Expired DE538246C (de)

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