DE157487C - - Google Patents
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- DE157487C DE157487C DENDAT157487D DE157487DA DE157487C DE 157487 C DE157487 C DE 157487C DE NDAT157487 D DENDAT157487 D DE NDAT157487D DE 157487D A DE157487D A DE 157487DA DE 157487 C DE157487 C DE 157487C
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- scale
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G1/00—Means for the representation of music
- G10G1/02—Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Auxiliary Devices For Music (AREA)
- Electrically Operated Instructional Devices (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 157487 KLASSE 51 e.
FRANZ LEBER in GREIZ.
Die Erfindung betrifft ein Hilfsmittel für den Musikunterricht und bezweckt, im Musik-
und Gesangunterricht den Schülern dadurch einen genauen Einblick in den Aufbau der
verschiedenen Tonleitern zu verschaffen, daß sie ihnen in leicht faßlicher Form vor Augen
geführt werden.
Bekanntlich bereitet im Musik- und'Gesangunterricht die Erlernung der verschiedenen
ίο Tonleitern deshalb große Schwierigkeiten,
weil mit den bisher zur Verfügung stehenden Lehrmitteln Art und Wesen der Tonleitern
nur durch die Aufeinanderfolge der Töne selbst verständlich gemacht werden kann, das
aber noch der Ausbildung bedürftige. Gehör die oft nur feinen Unterschiede in der Tonfolge
nicht genügend zu unterscheiden vermag.
Diesem Mangel soll mit dem Gegenstande der Erfindung so abgeholfen werden, daß
zur Einprägung der Tonleitern außer dem Gehör auch das Gesicht herangezogen wird,
so daß sich nun Gesichts- und Gehörsinn gegenseitig unterstützen und auf diese Weise
dem Schüler Art und Wesen der verschiedenen Tonleitern in leicht faßlicher Form vorgeführt und eingeprägt werden kann.
Die Möglichkeit, den Gesichts- und Gehörsinn im Musik- und Gesangunterricht zur
Einprägung der Tonleitern in Anspruch zu nehmen, wird bei der Erfindung dadurch geboten,
daß auf der Klaviatur der Lernvorrichtung unterschiedliche Merkzeichen α α} angebracht
sind, in solcher Weise, daß beispielsweise die C-dur-Tonleiter (Fig. 1) der mittleren
Tonlage durch anders geartete Marken bezeichnet wird als die an diese sich anschließenden
Tonleitern der oberen und unteren Tonlage (Fig. 2).
In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Merkzeichen a al durch verschiedene
Schraffierung bezw. verschiedene Farben gekennzeichnet.
Hierbei wird im Unterricht zur Vermeidung von Mißverständnissen und zur besseren Einprägung
für jede der drei Tonlagen immer die gleiche Farbe angewendet, so daß beispielsweise
bei jeder Tonleiter die mittlere Tonlage durch rote, die obere durch violette und die untere Tonlage durch grüne Merkzeichen
angedeutet wird (Fig. 1 bis 6).
Während die zwischen Anfangs- und Endton einer Tonleiter liegenden Stimmen durch
einfarbige Marken α bezeichnet werden, sind zur Kennzeichnung des Anfangs - ' und Endtons
vorteilhaft zweifarbige Marken α1 zu benutzen, wodurch dem Schüler klar gemacht
wird, daß der Endton der einen Tonleiter in der einen Tonlage gleichzeitig der Anfangston der gleichen Tonleiter in der anderen
Tonlage ist und umgekehrt.
Die Ausbildung der Marken selbst als auch deren Befestigung kann in sehr verschiedener
Weise erfolgen.
In Fig. 7 bis 9 ist beispielsweise angenommen,
daß die Kennzeichnung der Tonleitern durch Knöpfe b erfolgt, deren Zapfen έ1
in entsprechend an den Tasten d vorgesehene öffnungen i (Fig. 9) einzustecken sind und
in diesen auswechselbar gehalten werden.
Das Lerngerät kann mit Zungenstimmen oder Pfeifen g ausgerüstet werden, die durch
70
Luftleitungen h mit den unter den Tasten d angeordneten Bällen k oder Bälgen verbunden
sind (Fig. 7), oder es lassen sich mit den Tasten anreißbare Stahlstimmen oder mittels
Hämmern m anzuschlagende Saiten η in Verbindung bringen.
Wird nun eine bestimmte Tonleiter in einer bestimmten Tonlage durch entsprechende Verteilung
gleichartiger Merkzeichen auf der
ίο Klaviatur bezeichnet, so entsteht auf letzterer
ein ganz bestimmtes Bild, welches sich dem Gedächtnis leicht einprägt und so dem Schüler
eher einen Anhalt über Wesen und Aufbau der Tonleiter bietet, als es mit Noten oder
Tönen allein möglich sein wird.
Da die Tonfolge bei jeder Tonleiter auf der Klaviatur eine vollständig andere ist und
demzufolge beim Unterricht die Merkzeichen auf der Klaviatur je nach Art der zu erläuternden
Tonleiter anders verteilt werden müssen, erhält der Schüler von jeder Tonleiter ein anderes, scharf unterscheidbares
Bild, wodurch er bald in die Lage versetzt wird, scharf zwischen den verschiedenen Tonleitern
unterscheiden zu können und so größere Sicherheit im Spiel oder Gesang erhält.
Insbesondere wird dem Schüler aus den auf der Klaviatur aufgebauten Merkzeichenbildern
der charakteristische Unterschied zwisehen den Dur- und Molltonleitern sehr leicht
verständlich, er wird sehr bald erkennen lernen, daß bei allen Durtonleitern von der
dritten zur vierten und von der siebenten zur achten Stufe eine halbe Tonstufe, bei allen
harmonischen Molltonleitern dagegen, von der zweiten zur dritten, von der fünften zur
sechsten, von der siebenten zur achten eine halbe Tonstufe ist und von der sechsten zur
siebenten ein und eine halbe Tonstufe beträgt.
Gerade diese charakteristischen Unterschiede lassen sich mit der vorliegenden Vorrichtung
in leicht faßlicher Form vor Augen führen.
Claims (2)
1. Aus einer Klaviatur bestehende Lernvorrichtung für den Musik- und Gesangunterricht,
dadurch gekennzeichnet, daß auf ihren Tasten durch ihr Aussehen unterschiedene Kennzeichen (b) auswechselbar
so angebracht werden können, daß dieselben Tonleitern in den verschiedenen Tonlagen durch sich unterscheidende
Gruppen von Kennzeichen auf der Klaviatur dargestellt werden, die innerhalb der Gruppe derselben Tonlage untereinander
gleich sind.
2. Lernvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anfangs-
und Endton zweier benachbarter Tonlagen bezeichnenden Marken al die
Merkmale beider diese Tonlagen bezeichnenden Markengruppen haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157487C true DE157487C (de) |
Family
ID=423754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157487D Active DE157487C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157487C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2713804A (en) * | 1950-09-08 | 1955-07-26 | H & A Selmer Inc | Piano |
-
0
- DE DENDAT157487D patent/DE157487C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2713804A (en) * | 1950-09-08 | 1955-07-26 | H & A Selmer Inc | Piano |
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