DE1303045C2 - Musikinstrument mit Klangplatten ode -stäben für Unterrichts - Google Patents

Musikinstrument mit Klangplatten ode -stäben für Unterrichts

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DE1303045C2 DE19681303045 DE1303045A DE1303045C2 DE 1303045 C2 DE1303045 C2 DE 1303045C2 DE 19681303045 DE19681303045 DE 19681303045 DE 1303045 A DE1303045 A DE 1303045A DE 1303045 C2 DE1303045 C2 DE 1303045C2
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    • G09B15/00Teaching music
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Description

J 303 045 O
ι 2
Der JnstrumomaIuiULTrichi mit den üblichen Lehrprogramm naeli eigener methodischer Konzep-
Musiktnstrumcnten bringt für den Schüler eine Er- tion zu gestalten. Aber auch der Schüler kann damit
Schwerting insofern, als den Klnngvorgiinuen das zu eigener schöpferischer Musikgcsiallung erzogen
Notenhild optisch zuzuordnen ist. Eine [inter- werden.
suchungsreihe über musikalische Gcdiichtnisleislun- 5 Das Instrument kann als SchiUtTinstrurncnt und in
gen hei Kindern hat erwiesen, daß die Zuordnung entsprechender Vergrößerung auch als Lehrinslru-
des nptjseh aufzunehmenden Notcnbildes zu den dar- ment gestaltet sein. Beim Schiilerinsirunwnt wird man
aus resultierenden KIungvorgangcn für die Mehrzahl zweckmäßig von einem solchen ausgehen, dessen
der Schüler verwirrend ist, weil das entsprechende Stabsatz spielferlig in einen Aufbewahrunjjs- und
Assoziatkmsgefügc über den Rahmen einer reinen io Transportkasten eingebaut ist. Vorteilhaft bildet dann
Paar-Assnziutioir hinausgeht. Es besteht daher das der Verschlußdcckel, welcher als Klapp- oder als
musikpiidagogische Problem, beim Schüler die Zu- Schiebedeckel ausgebildet sejn kamt, die Abdeck-
ordiiung vöV NotenbiId und Klangergebnis als reine rshablone. Für den programmierten Unterricht wird
Paar-Assoziation zustande zu bringen, indem das man ein Instrument mit Schiebedeckel wählen, der
Ndtenbild unmittelbar zur OricnticruiigfiirdieKIung- 15 vorteilhaft so gestaltet ist, daß er einen Hallerahmen
auslösung herangezogen wird. Mit den üblichen zum für auswechselbare Schablonen bildet.
Musikimterrieht verwendeten Saiten-. Blas- und Die Erfindung wird in der nachfolgenden Bcschrei-
Schlaainstrumeiiien läßt sich das Problem nicht bung der in der Zeichnung dargestellten Ausfiili-
Iiisen. Bei diesen Instrumenten stehen dem gedruck- rungsbeispiele naher erläutert. Es zeigt
ten Ndtcnbild visuelle Tonordnungsvorstellungen ge- *> Fig. I ein in Schrägansicht und teilweise aufge-
geniiber, die sieh aus dem Bespieluiigsfcld des In- brochen dargestellte« einfaches Schulerinstrumcni
Mriimenies ableiten. Gegenüber dem abzuspielenden mit einem durch einen Schiebedeckel verschließbaren
Notenhikl sieht die Klaviatur, die Tastatur, das Griff- Aufhewahrimgs- und Traiisporlkastcn1
brett und das Stahfeld usw. ein eigenständiges Struk- Fi g. 2 das wcitcrgebildcte Sehülcrinstrumeiit nach
ttirbiJd dar. welches dem Schüler den Urnioriuing =5 Fig. I. welches füi eine Verstellung der Tonlage de*,
erhchlich erschwert. " " Stabsatzes eingerichtet ist.
Ausgehend von einem bekannten Miisikinsirumem Fig..* ,ils Einzelheit die Ausbildung tics Sehliigel-
Hiit Khingplaiteu i;der -stäben, insbesondere einen* kopfes,
(ili)ckenspiel mit einem tonleiicrinüßig ahgeslimm- Fig. 4 und 5 als EinzelheiUiie Ausbildung der bei
ten Sau von austauschbaren Klnngsliihei, IiiUt sieh dem Instrument nach Fig. 2 vorgesehenen Klang-
iiach der Erfindung das musifcpuU-gogischc Problem siab-Dreikantprismen und ihrer VerstcHeinriciitung1
der Zuordnung von Natctibtld und Klangergebnis Fig. 6 als Einzelheit eine andere Ausführimgsform
als reine Puar-AssiHiation dadurch lösen, daß über der umstelibarcii Klaiigstiib-Dreikaniprisinen und
dem StiibsaU mindestens eine flächige, dünne Ab- ihrer Lagerung.
ikLksdiablone angeordnet ist, welche notcnkopfför- 35 Fig. 7 in Schrägansicht ein zur Henittzung als
iitige. auf dem Hintergrund eines Notenlinienbildes Lehrinstrumeiit vorgesehenes vergrößertes Instru-
ungeordiicle Fenster aufweis!, durch die je ein Klang- ment,
slab mil dem spitz zulaufenden Kopf eines Schlägels Fig. 8 in Teilaiisicht und d .i Einzelhcil die Aus
aiisclilagbar ist. bildung des Insiriimeiiies nach Fig. 7 mit einer als
Mit einem eifimhingsgemäß derart ausgebildeten 40 Schiebedeckel ausgebildeten Abdeckschablone,
Iiistnimenl wird dein Schüler die iiniweglose und Fi g. M als Einzelheit und in vergrößertem Malistiih
deshalb spontane Scthslhvscliiiftiguiig mit noten- die Klangstabanordming des Lchrinstrumentes nach
mäßig Hiifiic/eichiictcr Musik ermöglicht. Die Noie den F i g. 7 und K.
-■L'lhsi. d. Ii. ihre Slcllung in dem fünf/eiligen Noten- Bei dem für Schüler bestimmten Untcrrichlsinslni-
IinienAyslem. wird hcraiigc/ogcn. um den ciitspre- 45 ment nach Fig. I. einem Glockenspiel, ist der spiel-
chenden lon η ich I nur mit dem Auge, sondern auch fertige Salz von Kluiigstiiben I mit seinen Traghol-
(liin.li eine nianiiclle Ziclbcwegung des Spielers /ti inen 2 am Boden 4 eines rechteckigen Kastenniiiip
identifizieren, welcher im wörtlichen Sinn den richii- fcs J befestigt. Ziisiimmen mil dem etwa in Liings-
{.'cti lon Hellen muli, indem er mit dem spitzen Kopf richtung des Stahsatzes I ausziehbarer! Schich.:-
ilcs Sihliigels durch das entsprechende Fcnsler der 5" deckel S mit tier Griff- und AnschIagIeisIe 6, bildei
Alnlei Ueiiiibliine den /iigeIiorigen Klangstab au- der Knsteiirumpf J in an sich bekannter Weise den
schlagt. I,s bedarf nicht mehr des den Lernvotgaiig Aufhcwnhriings- und Iranspottitasteii für dm Stab-
crschwerendcfi oplistlieii IImselzvorgangcs vom No- salz I und einen Satz Schliigel 7 /um Spielen des In-
IeiibiM auf die Ilespicluugseiririchlung des Iiislrii- slnimentes.
TiKiiiL-s. 55 Dem Schiebedeckel 5 ist eine spiellechnisch und Wenn dem Instrument eine Mehrzahl von gegen- musikpadugogisch wesentliche Funktion zugewiesen, einander austauschbaren AbdedtMhublnncn zugeord- Indem er al* eine Abdeckschablone ausgebildet ist, nci ist. welche in verschiedenen Timreihenfolgcn, die für jeden der Klangstiibe des Stabsatzes 1 ein MeltHlicnfolgen 11. dgl. angeordnete Nolcnkopf-Fen- noknkcipfarltgcs Fenster IO aufweist, welches etwa sler auf weisen, kann der Schüler direkt win gedruck- So das Mittelfeld des Stabes zugänglich JtWtht. Die Noten Ntitenbildern abspielen. Durch eine entsprechende tenkopffcnster Id sind auf dem Hiritergmnd des bc-Wahl der SehHlttimenfoIgc IaDl «ich somit ein pro- kannten fiitifzeiligen Notcnlinienblldcsll ougcordgnimniierier Musikunierrlchl gestalten. net. welches auf der Oberfliiche des Schiebedeckels 5 Gehl man von zunächst fensterlosen Abdevk- aufgedruckt, eingeprägt, eingeritzt, eingelegt oder in sthtililonen mis und ordnet dem Instrument eine ij einer soiisligcii geeigneten Weise angebracht ist. Die Irughure1 zweckmäßig nach Art einer Luchzange ge- Notenkopffenster 10 können, wie dies aus Fig. 2 Slaltete Vurrtvltiung zum Ausstanzen der fenster du- ersichllieh ist, in Porm des Natenbildes der C-Dur-/Ί so bieiei sich für den Lehrer die Möglichkeit, ein Tunleiterl ahn schrilg ansteigend, angeordnet sein.
V"
Dementsprechend verläuft dann auch der Smhsui?. Sttibaatzcs I in der im sich bekannten Weise ausschrüg ansteigend im KastenriimpfJ1 wie dies Fiß. 1 tniisehhar gefaltet. Sie können aus ihrer Halterung zeigt- lieniusgenommen und durch einen an(sprechenden
Mit Hilfe des Schlägels7 (Fig, 3), der einen beid- Halbtiin-Kliingstab vnn gleicher Abmessung ersetzt seitig spitz zulaufenden KDpf 8 besitzt und dessen 5 werden.
eine Spitze eine dämpfende Kuppe9 aus Filz auf- VVie dies die Fig,4, 5 und η /eigen, ist den Beweist, kann der Schüler bestimmte Klangstlik· zum diirfnis einer schnellen, auch vom Sehiiler leicht mu-Tiinen bringen, indem er durch das entsprechende nipiilierharcn und der Gefahr einer Klungsiahver-Notcnfenster IO mit dem SchJiigeI 7 den Klangsiah wethslung weitgehend ausschließenden Tonumslelanschlügt und somit genau den Ton trifft, den er vnn m lung dadurch Rechnung getragen, dall jeder Clunzeiiiem gedruckten Notenbild abliest. Notenhild und lon-Klangstab IJ mit seinen beiden zugehörigen Klaiigergebnis sind somit mit Hilfe der Abdeck- Halbton-Klangsläben 12 und 14 zu einer selbstiindischablone ohne den gedanklichen Umweg einet Iu- gen baulichen Einheit in Form eines schwenkbaren strumenlenspielfcldes assoziiert, und zwar als reine gleichseitigen Dreikantprismas gestallet ist. Hei der Paarassoziatinn, die, wie bereits ausgeführt, aus 15 Ausführung nach den Fig.4 und 5 sind die drei musik'piidaeogischen Gründen anzustreben ist. Selbst- Klangiiliibc 13, 12 und 14 um dnc in den TrauliiilverMündlicii kann der Stabsatz 1 wie bisher ohne Be- men 15 und 16 drehbar gelagerte Achse 17 so atln utzung der Abdeckschablone S bespielt werden. geordnet, daß sie ein Dreikantprisma bilder.. Sic denn diese liliit sich mit Hilfe der Oriffleiste 6 aus werden von zwei im Abstand der Sehwiiigungskmiien dem KastenrumpfJ herausziehen, w'.s dies in Fig. I 10 auf der Achse 17 befestigten Dreiecksnalieii 19 und angedeutet ist. 20 getragen, an deren Stirnflächen sie in der üblichen
Es ist vorxilh'-u':, die Sächtfläche der Abdeck- Weise durch Schrauben 21 unier Beiiagc von däiiipschablone 5 als abwischbares Schreibfeld auszubil- fenden Zwischenringen 22 gehalten sind. Mit ihrem den, z. B. durch eine entsprechende Farbschicht oder zylindrischen Bund 23 stützt sich die Dreiccksnalic Kunststoffschicht. Der Schüler hat dann die Miig- as 20 über einen Rcihungsbelag 24 an dem Tragluilm 15 lichkeit, die musikalischen Notierungen, wie Noten- ab, während zwischen dem Bund 24 und der Drei-SL'hlüssel, Fahnen, Balken u.dgl., von der gedruckten ecksnabe 19 und dem Iosbar am Uoden 4 befestigten Vorlage zu übertragen und sie dann wieder durch Tragholm 16 eine vorgespannte Zylinderfeder 25 anAbwischen zu entfernen. Auch die Benutzung von geordnet ist, die das Klangstabprisma krafiseliliissiu sclhsthaflcndcn Zeichen aus Kunststoff ist denkbar. 3» in der gezeichneten Position festhält. An dem freien.
Das Instrument ermöglicht es dem Lehrer, auch aus dem Traghnlm 16 vorkragenden Filde der Achse ein Unlerrichtsprogramm melhodisch durchzuführen. 17 ist die VcrstefNchrauhe 26 Iiishar befestigt, die im Zu diesem Zweck sind dem Schülerinslrument eine ihrem Kreisumfang eine Triebslutkver/ah 11 ung in Mehrzahl von Ahdeckschabloncn 5 zuzuordnen. Form mn axialen gegen die Stiitzwange 16 gericlitewclche entsprechend dem Unterrichisprugranim in 35 ten Stiften 27 aufweist, in die eine mit entsprechenfortschreitender Folge Anordnungen von Noteiikopf den Zahnlücken versehene Schubstange 28 eingreift, fenstun IO aufweisen, die Tonreihen, Melodien usw. welche durch die beiden Seilenwände des Kustcnlieinhalten. Damit dem Lehrer die Möglichkeit ge- rumpfes 3 (Fig. 2) Iiindurchgefiihrt ist und die .111 geben ist, nach eigenen didaktischen und mclhodi- ihren Fnden lösbar aufgesetzte Ciriffiuicken 29 tmil sehen Überlegungen ein Unterrichispmjrramm auf- 40 30 aufweist, die mit den entsprechenden Svinlmleii zubauen, bzw. zusammen mit dem Schüler zu er- für die Haltnöne (/> und #) bezeichnet sind. IJie arbeiten, ki'iin das Instrument mit einem Satz von Schubstange 28 dient, was nicht näher erläutert zu zunächst fensterlosen, aber mit dem Notenlinienbild werden braueht, zur gleichzeitigen Schwenkung alk-r versehenen Abdcckscliahlone ausgerüstet sein, in die Dreikanlpnsmen in die gewünschte Hiilbiiniposiiiuii. durin mil Hilfe einer dem Instrument bzw. einer 45 je nachdem ob man am CrrifIiiockcn 29 odei Jfl in Mehrzahl von Instrumenten zugeordneten, in der Pfeilrichiung ziehl. Durch nicht dargestellte Ait-Zcichiiung nicht dargestellren, zweckmäßig in Form schlüge ist für die funklionsgereehie Begrenzung der einer an sich bekannten Lochzange gestalteten Stanz- Zugbewcgung gesorgt. AuBerditrch die jeweilige SielwirrichtuiigdicNoieiikopffensterlflindergettiinscli- hing der Grffnocken 29, 30 kann die eiiigcMellle ten Anzahl und Anordnung entweder vom Lehrer 5'· Tonlage auch durch unterschiedliche I iirnuiig tier oder auch vom Schüler selbst nach einer Ntitenvor- Klatigplatten 13, 12 und 14 angezeigt sein, wobei bei lage ausgestanzt werden. Man wird dabei auch aus gleicher tlruiidfarbc. z, B. Rot, aller Plauen tier niedtmindcti der Kostenersparnis von dünnen, leicht rigere Halbtnn durch eine dunklere und der höhere stanzbaren Abtleckschablonen aus Karton, Kunsl- Ihilbtoii durch eine hellere Farbtönung markiert ist. stoff od. dgl ausgehen, die in einen HaHeruhmen 55 Diese i'arbtoiiunlerseheiduiig der Klangplutteii ist cinlegbar sind, welcher seinerseits den Schiebe- oder dum unerläßlich, wenn bei nur einzelnen Klang-Klappdeckel des Atifbewalirungs- und Transport- plaltenprismcn eine Tonumstcllung erforderlich ist, kastens bildet. Einer besonderen zeichnerischen Dar- um die Oriiiidionleitcr in eine andere Tonleiter, z. B. stellung dieser Ausbildung bedarf es nichl, da diese die G-Dur Tonleiter, umzuwandeln, ohne Jedes erfinderisches Zutun von einem cinschiii- 60 Dies ist. wie sich aus Fig. 4 ergibt, dadurch morgigen FaLhrtiann realisierbar ist. lieh, dall man auf das freie, z.B. vierkantig iilige-
Daß man siih der musikpädngogischen Vorteile setzte Ende 18 der Achse 17 einen mit Slriclilinicti des Instrumentes nur dann in vollem Umfange be- angedeuteten Vmlcllschliissel aufsteckt, stidaiin die dienen kann, wenn die Möglichkeit eines Austausches Achse gegen den Druck tier Feder 25 verschiebt, bis der Ganzton-Kl-.ingstobe gegen solche des niedrigeren «s die Verslellschcihe 26 mit ihren Stiften 27 aus den oder höheren HaJbiones gegeben ist, versteht sich Zahnlücken der Zugstange 28 heraustritt, also die von selbst. Beim Glockenspiel nach Flg. I sind aus Kopplung aufgehoben ist, und dann die Achse 17 Gründen der Pteiswlirdigkcit die Klangsliibu des radial verdreht, bis die gewünschte Halbtim-Klaiig-

Claims (7)

Mine Iiaiilicli weniger aufwendige Ausbildung der 'fönIimslrlIiinfL des Instrumente!! ist in Fig. f> dargestellt. Auch hier wird von den zu einem baulich sclhstiindigcn Drcikiintprismii zusammengefügten Kltintistiihcn 13,12 und 14 ausgegangen, die ähnlichdie Tondaucr einer Viertelnote. Der daneben liegende belle Klangstab 40 ist langtönend und ergibt beim Anschlag die Tondaucr einer halben oder einer ganzen Note, je nachdem, wie durch ein zweites Anschlagen des Schlägel« eine Dämpfung, d. h. eine Ikendigung des Scliwingvorgangcs emeil wird. Selbstverständlich ist der Zeitunterschied der beiden Anschlüge durch Mitzählen zu bestimmen. Es ist rmisikpädagogisch gesehen von Wert, fur die Damp- wie bei den Ausführungen der Fig. 4 und 5. auf to fiingdes langklingenden Stabes40 eine eigene Dämp- fungsvorrichtun(; vorzusehen, die gleichfalls vom ScIiIiigcI ausgelöst wird und die von einer tonlosen Diimpfcrlastc gebildet ist, welche neben der schwarzen Vicrlelnotcnklangplattc auf deren freier Seile ungeordnet ist. Diese Dämpfcrlaslc sollte in Form und FarlK der hellen Klangptalte 40 entsprechen, ihr Anschlagimpuls wird durch einen Hcbctmcchanismus auf den eigentlichen Dämpfer iilwrtrngen. der auf die helle Klangplatte 40 einwirkt. Dieser bauliche zwei dreikantigen, durch einen Verbindungsstab 31 im IKitwciidigen Abstand, Stiitzscheiben 32 sil/en. Die Lagerung dieser Drciknntprismcn im Aufhcwiihrungs-Iiml Tniiisportkaslcn 3 ist dadurch bewirkt, daß die beiden Süit/wiiiigcn 2 an Stelle von Abslands- und 1 Iallcslifteti und einer elastischen Schnurheltung mit Ciihpiiclicndcn. etwa trapezförmigen Dcltungs-Ausschnitten 33 \ ersehen sind, deren Stützflächen eine elastische Dänipfuiigsauflagc 34 aufweisen und mit den Aussparungen 35 für die Aufnahme der Kiipfc ta Aufwand ist aber nur dann vertretbar, wenn es auf der Ibilieschraubcrt 22 verschen sind. Diese Klang- höchste Präzision der mit dem Instrument darzuslclsttibdrciknntprismcn sind somit ebenso lose auf- Iendcn Rhythmik ankommt. liegend gelagert wie die Klangstäbe 13 des Instru- Daß es bei einem Lchrinsirumcnl noch mehr als iiientes nach Fig. I. Sie brauchen aber zum Zwecke bei einem Schi'ilcrinstrumcnt darauf ankommt, die der Torumstclhing lediglich angehoben, sodann um »5 Dcckplalle und Abdeckschablonc 37 besehreibbar ihre Längsachse um 120 gekantet und schließlich auszuladen bzw. so zu gestalten, daß sic cine gewieder in ihre Bctlungs-Aiisschnittc 33 zurückgelegt eignete Haftgrundlage für das Notenbild ergänzende zu werden. Zeichen bilden, versteht sich von selbst. So konnte 1-in instrument, mit welchem dem mit den Instru- die Dcckplallc <wd Abdeckschablore 37 mit einer mcnlcn nach den F i g. I bis 6 arbeitenden Schüler 30 dünnen Stahltolic kaschiert sein, um magnetisch Iiafvom Lehrer methodisch Hilfestellung geleistet wer- tendc Zeichen verwenden zu können. den kann, ist in den Fig.7 bis 9 dargestellt. Es handelt sich um ein in geeigneter Vergrößerung hergestelltes, an der Wand aufzuhängendes oder an der Wandtafel zu befestigendes Glockenspiel mit einem rechteckigen flachen Kasten 36, dessen abnehmbare oder aufklappbare Deckplatte 37 mit dem Notcn-Iinienbild 11 und mit entsprechend vergrößerten Notcnkopf-Fcnstern IO versehen ist, die eine C-Dur Tonleiter bilden. Somit stellt die Deckplatte 37 die *° Ahdcckschablonc für die im Innern des Kastens 36 an dessen Bodenplatte 30 gehalterten Klangstäbe dar. Es ist von Vorteil, wenn die Deckplatte und Abdeckschablnne 37. so wie dies bei den kleinen SchiiIerinslrumenten der Fall ist, den Schiebedeckel 38 des Kastens 37 bildet, der dann aber senkrecht nach oben verschiebbar und in der OfTenstelIung feststellbar sein sollte, um nicht nur dem Lehrer das Unterrichten am offenen Instrument zu ermöglichen, sondern auch das dnniberlicgende Notenbild der Abdeckschablone zum 5» Vergleich mit heranzuziehen. Das vergrößerte Lchrinstrument bietet die Möglichkeit, den Klangstabsatz so einzurichten, daß mit ihm rhytmische Differenzierungen der Tondauerwerte zu erarbeiten sind. Zu diesem Zweck besteht der SS Stabsatz aus Gruppen von Klangstiben des gleichen Tonwertes, und jede Stabgmppe enthält Klangstäbe unterschiedlicher Tondauer, die durch das zugehörige Notenkopf-Fenster 10 unabhängig voneinander angeschlagen werden können. Bei dem Lehrinstrument nach den Fig. 7 bis 10 ist jedem Notenkopf-Fenstcr eine Gruppe von zwei Klangstäben 39 und 40 zugeordnet, und diese verlaufen etwa diagonal zum großen Fenslerdurchmesser sowie leicht schräg an· steigend. Die beiden Klangplatten 39, 40 sind zur deutlichen Unterscheidung kontrastfarbig ausgeführt. Die Klangplatte 39 ist schwarz gefärbt und mit einer Diimpliing versehen, sie erbringt beim Anschlagen Patentansprüche;
1. Musikinstrument mit Klangplattcn oder -stäben für Unterrichtszwecke, insbesondere Glockenspiel mit tonleitermäßig abgestimmtem Satz von austauschbaren Klangstäben, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Stabsatz mindestens eine flächige, dünne Abdeckschablone angeordnet ist, welche notenkopfförmige. auf dem Hintergrund eines Notenlinienbildes (11) angeordnete Fenster(IO) aufweist, durch die je ein Klangstab mit dem spitz zulaufenden Kopf (8, 9) eines Schlägels (7) anschlagbar ist.
2. Musikinstrument nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ihm eine Mehrzahl von gegeneinander austauschbaren Abdeckschabloner zugeordnet ist, welche in verschiedenen Tonreihenfolgen angeordnete Notenkopf-Fenster (10' aufweisen.
3. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihm eine tragbare Vonich tung zum Aussbtnzen der Fenster (10) aus fenster losen, IedigHch mit dem NotenlinienbiId(Il) ver sehenen Abdeckschablonen zugeordnet ist.
4. Musikinstrument nach einem der An spräche 1 bis 3, dessen Stabsatz spielfertig ii einem Aufbewahnings- und Transportkasten ein gebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ver schlußdeckel die Abdeckschablone bildet.
5. Musikinstrument nach Anspruch 4, dadurc gekennzeichnet, daß ein Schiebedeckel (5, 6) dt AbdcckschabIone bildet.
6. Musikinstrument nach den Ansprüchen oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vei schlußdeckel den Halterahmen für auswechse bare Abdcckschablonen bildet.
2002
7. Musikinstrument nach den Ansprüchen I bis fi, dadurch gekennzeichnet, dnß die Deck fläche der Abdeckschablonen mit einer beschreibbarcn Tarb- oder Kunstsloffschiclil versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
* 2G02
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