DEP0047796DA - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Zählung während des Gespräches - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Zählung während des GesprächesInfo
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Description
Zur Vereinfachung der Zählung von Fernsprech-Weiterverbindungen sind Anordnungen vorgeschlagen worden, in denen in Abhängigkeit von der Entfernungszone der Verbindung während des Gespräches zeitabhängig Zählerstromstösse dem Zähler des anrufenden Teilnehmers übermittelt werden. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, daß der Zonenwert der Verbindung in der Vermittlungsstelle des anrufenden Teilnehmers bekannt ist. Falls sich die Zonenermittlungseinrichtung in einer anderen Vermittlungsstelle befindet, muss diese Zonenkennzeichnung in die Vermittlungsstelle des anrufenden Teilnehmers übertragen werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Übertragung der Zonenkennzeichnung betriebssicher durchzuführen.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß nach Herstellung der Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer dieser gezwungen wird, so lange das Gespräch nicht zu beginnen, als die Stromstösse für die Kennzeichnung der Zone übertragen werden. Dadurch ist es möglich, die Zonenkennzeichnung auch über mit Wechselstrom betriebene Verbindungsleitungen zu übertragen, welche tonfrequenzempfindliche Empfangseinrichtungen enthalten, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Gesprächsteilnehmer zufällig durch ihre Sprache zusätzliche Kennzeichnungsimpulse erzeugen und damit die Kennzeichnung eines falschen Zonenwertes veranlassen.
Die Beeinflussung des Teilnehmers erfolgt vorzugsweise durch ein lautes akustisches Zeichen, das im Augenblick des Abhebens des Hörers dem angerufenen Teilnehmer gegeben wird. Dies kann
mittels einer besonderen tonfrequenten Stromquelle erfolgen, beispielsweise einer Schnarre. Es kann auch der übliche Wechselstromruf von 25 Hz dem Teilnehmer für die Verzögerungszeit weiter zugesandt werden, wobei zweckmässig dieser Strom zur Vermeidung von Beschädigungen gegenüber dem Anruf gedämpft wird. Diese akustischen Zeichen werden mit einer Frequenz gegeben, auf welche die tonfrequenten Empfangseinrichtungen, welche zur Aufnahme der Zonenkennzeichnung in der Verbindung dienen, nicht ansprechen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt die Stromläufe eines Leitungswählers für Orts- und Fernverkehr. Im Falle einer Fernverbindung, in welcher eine Übermittlung der Zonenkennzeichnung in Betracht kommt, wird vor der endgültigen Einstellung des Leitungswählers ein Fernkennzeichen über die b-Ader übermittelt, durch welches Relais J erregt wird, das sich für die Dauer der Verbindung selbst hält.
Ist der Teilnehmer frei und spricht in bekannter Weise das Prüfrelais P an, dann wird der Rufstromkreis geschlossen, der aus der Wechselstromquelle R1 gespeist wird. In diesem Stromkreis liegt die Wicklung I des Relais A, während die Wicklung II kurzgeschlossen ist. Hebt der Teilnehmer den Hörer ab, dann wird die Wicklung I des Relais A erregt. Der Kontakt a1 schaltet die Wechselstromquelle R1 ab und statt dessen die Wechselstromquelle R2 an. Der Kontakt a2 hebt den Kurzschluß der Wicklung II des Relais A auf, so daß auch diese Wicklung in den Stromkreis eingeschaltet ist. Dadurch erhält der angerufene Teilnehmer nunmehr in seinem Hörer ein Hörzeichen. Dieses dauert solange, bis Relais E abfällt und den Rufstromkreis unterbricht. Der Stromkreis des Relais E wird jedoch über die Kontakte c, i, p und a von einem nicht dargestellten Langsamunterbrecher LU gespeist, welcher für eine bestimmte Zeitspanne nach dem Melden des gewünschten Teilnehmers den Stromkreis noch geschlossen hält. Infolgedessen wird für diese Zeitspanne dem angerufenen Teilnehmer das akustische Zeichen übermittelt, welches den Teilnehmer daran hindert, das
Gespräch zu beginnen. Während dieser Zeitspanne kann somit das Kennzeichen des Zonenwertes der Verbindung zu der Vermittlungsstelle des anrufenden Teilnehmers übermittelt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Gesprächsteilnehmer durch ihre Sprache diese Übermittlung stören.
Claims (4)
1) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Zählung während des Gespräches, dadurch gekennzeichnet, daß der angerufene Teilnehmer nach Abheben des Hörers gezwungen wird, das Gespräch erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne zu beginnen.
2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der bestimmten Zeitspanne tonfrequenter Strom zur Teilnehmerstelle gesendet wird.
3) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß während der bestimmten Zeitspanne Ruf-Wechselstrom verminderter Stärke gesendet wird.
4) Schaltunganordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Wechselstromquelle (R2) angeschaltet wird.
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