DEP0047306DA - Wandkonstruktion mit einem aus Betonelementen bestehenden Tragskelett - Google Patents
Wandkonstruktion mit einem aus Betonelementen bestehenden TragskelettInfo
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Description
patois flit
Qfienb 0Ch/Main
Franz Bittner
in Salzburg, Oesterreiche
in Salzburg, Oesterreiche
^ertaffT^F^w&^S^e^^^^^van Wandkö ns t rukt i on«**- mit einem aus Betonelenenten bestehenden Tragskelett»
Die Erfindung betrifft eine-'\ferf«tefc©Ä^«»»«Ä©ssi^iuBe» Wfi Uandkonstruktion«» mit einem aus Betonelementen bestehenden
Tragskelett und besteht darin, dass als Pfeiler, gegebenenfalls auch Versteifungen des Skeletts brettförmige Betonelemente verwindet
werden, die vorzugsweise zumindest an einer Schmalseite in an sich bekannter Weise eine Schichte aus einer nagelbaren,
erhärtenden Hasse tragen»
Die Vorteile solcher brettförmiger Betonelemente mit relativ schlankem, rechteckigem Querschnitt gegenüber üblichen
Betonelementen von T-fÖrmigem oder anders profiliertem Querschnitt sind erheblich. Die Verbindung der einzelnen Elemente
zum Skelett gestaltet sich besonders einfach. Die besonders leicht herstellbaren Betonbretter sind leicht und können daher
leicht transportiert werden. Ueberdies können sie leicht aufeinander gestapelt werden und erfordern geringen Lager- und
Transportraum. Ihr relativ geringes Vviderstandsmoment bildet keinen praktischen Nachteil, da sie im Verband durch die Ausfachung,
Ausmauerung oder Ausbetonierung der Wände gegen Knicken völlig gesichert sind.
Während die Zwischenpfeiler aus einfachen Betonbrettern bestehen können, werden die Hauptpfeiler, z.B. Eckpfeiler
zweckmässig aus Guss- bzw. Stampfbeton hergestellt, wobei die Betonbretter als bleibende Schalung verwendet werden können.
Es ist bereits eine Wandkonstruktion vorgeschlagen worden, bei der sämtliche Pfeiler aus Gussbeton bestehen und brettförmige,
aus geeignetem Material bestehende Schalelemente für diese Pfeiler in der Wandkonstruktion verbleiben. Hier handelt es
sich jedoch um Elemente, die ausschliesslich als Schalung dienen, während die erfindungsgemässen Betonbretter vor allem
tragende Skelettgldeder darstellen und bei den Hauptpfeilern überdies die Aufgabe einer Schalung erfüllen,,
Werden die Betonbretter in an sich bekannter Weise mit nagelbaren Schichten versehen, so wird der zusätzliche Vorteil
ersielt, dass an den Skelettgliedern Verkleidungen, Schalungen, Putzträger u.dgl. auf einfache V/eise durch Nagelung oder
Schrauben befestigbtir sind»
In der Zeichnung ist der Erfindurigsgegenstaiid beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt im Schaubild eine Wandkonstruktion,
Fig. 2 veranschaulicht im Schaubild und vergrössertem Majsstab die Herstellung des oberen Betonkranzes und die Fig. 3
und 4 sind Querschnitte durch zwei verschiedene Stegformen«
Das Bauelement nach Fig. 3 besteht aus einem durch Längsstäbe 1 und eine Umschnürung 2 armierten Mittelteil 3 &us
Beton, an den beiderseits Leisten 4 aus tiolzzement oder einer sonstigen nagelbaren Masse angesetzt sind. Nach Fig. 4 sind
ähnliche, jedoch schmälere Leisten 5 an drei Seiten vom Beton des Hauptteiles 3 umgeben. Der Steg kann in einfacher Weise in
Formen durch Giessen, Stampfen oder Rütteln geformt Werdens wobei die Längsstäbe 1 auch vorgespannt werden können. Ein
solcher Steg kann z.B. eine Gesamtbreite von etwa 20 cm, eine Stärke von etwa 5 cm und eine etwa der Geschosshöhe entsprechende
Länge von z.B. 3 m aufweisen, so dass ein relativ dünnes, brettförmiges Element von geringem Gewicht erhalten
wird. Es hat sich gezeigt, dass ein solches Element ohne jegliche Bruchgefahr transportiert und verlegt werden kann.
Nach Fig, 1 werden in eine für den Betonsockel bestimmte trogförmige Schalung 6 die einzelnen, aus Stegen der
beschriebenen Art bestehenden Pfeiler 7 eingesetzt und z-B, durch angenagelte Querlatten in der richtigen Stellung festgelegt,
worauf der Betonsockel Ö gegossen wird. Der Eckpfeiler 9 besteht aus drei Stegen 10, die durch ein vorübergehend
angenageltes Holzbrett zu einer Schalung ergänzt werden, die nach Einlegen von Armierungseisen 11 ausbetoniert
wird. In ähnlicher Weise wird der Mittelpfeiler 12 hergestellt. Die Anzahl solcher Haupttragpfeiler 9, 12, sowie der
Abstand der aus einzelnen Stegen bestehenden Säulen 7 richtet sich selbstverständlich nach den jeweiligen statischen Erfordernissen.
Zur Herabsetzung der Knicklänge können die einfachen Pfeiler 7 durch waagrechte Stege 13 versteift sein. Solche
Stege können auch als schräge Streben in Form von Sprengwerken engeordnet werden. In der vorderen Wand ist eine Fensteröffnung
ersichtlich, die in einfacher Weise aus quer verlegten Stegen
besteht, die sich auf lotrechte Stege 14 abstützt.
Der Betonschliessenkranz bzw. die Ueberlagsbalken Vierden
in einfacher Weise derart hergestellt, dass an den oberen Enden
der Säulen 7 U-förmige Klammern 15 mittels Schraubei 16 festgeklemmt werden. Auf diese Klammern werden liegende und stehende
Schalungsbretter 17 bzw. 1Ö aufgesetzt und sodann der Kranz bzw. die Ueberlagsbalken nach Verlegen der Bewehrung 19 betoniert.
Die auf dem Kranz bzw. den Ueberlagsbalken aufruhende Deckenkonstruktion kann beliebiger Art sein5 wobei als Deckenbalken
gleichfalls Stege der in den Fig. 3 ader 4 dargestellten Art verwendet werden können. Ebenso kann der Dachstuhl im
wesentlichen aus solchen Stegen bestehen, wobei die Ansatzfüsse der Sparren mühelos durch entsprechendes Zuschneiden oder
Behacken des nagelbaren Teiles 4 erhalten werden kann.
Die Wände können durch Annageln einer beiderseitigen Verkleidung aus Brettern, Bauplatten, Geflechten od.dg}., an die
Säulen 7 erhalten werden, wobei der Zwischenraum je nach den Erfordernissen nn die Viarmehaltung entweder hohl bleiben oder mit
geeigneten Materialien gefüllt bzw. ausgemauert werden kann. Hiefür kommen z.B. in Betracht Schlackenbeton, Holzbeton, Glaswolle,
Torfmull usw. Statt einer bleibenden Verkleidung kann an den Säulen eine Schalung befestigt werden, die mit einer geeigneten
Isoliermasse ausgefüllt wird. Ber Raum zwischen den Säulen kann auch ohne Verwendung einer Schalung mit Ziegeln,
Platten verschiedener Art, z.B. auch Lehmplatten, u.dgl. ausgefüllt werden. Zur Erhöhung der Knickfestigkeit der Säulen 7 kann
auch eine Ausfüllung der Zwischenräume mit einem druckfesten Material, z.B. Beton einer Ziegelma'uer od.dgl. in Betracht kommen.
Claims (1)
- Patent ansprücheIe e-'is.^■a« Uandkonst rukt ion·*»» mit einem aus Detonelementen bestehenden Tragskelett, dadurch gekennzeichnet, dass ^rs Pfeiler, gegebenenfalls auch Versteifungen des Skeletts"* brett förmige^ Betonelement q^v«wes4et , die vorzugsweise zumindest an einer Schmalseite in an sich bekannter Iieise eine Schichte aus einer nagelbaren, erhärtenden Masse tragen.2, ÄasLsJaos&a/nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betpjibretter als bleibende Schalung von Haupttragpfeilern3. -aah f η a c h Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an aen Säulen Klammern festgeklemmt MaMen, die zum Aufsetzen der Schalungen,z.B. des oberen Betonkranzes, des Eisenbeton» überlagsbalkens usw. dienen.
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