DEP0046597DA - Sicherheitsschloß mit zwischen Nuß und Riegel angeordnetem Kupplungsstück mit eigener Zuhaltung - Google Patents
Sicherheitsschloß mit zwischen Nuß und Riegel angeordnetem Kupplungsstück mit eigener ZuhaltungInfo
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Description
Es ist bereits ein Sicherheitsschloß vorgeschlagen worden, das ein zwischen der Nuß und Riegel angeordnetes, mehrarmiges drehbares Kupplungsstück mit eigener Zuhaltung besitzt. Diese Zuhaltung und das Kupplungsstück bilden die Schlüsselelemente. Das Schloß ist derart ausgeführt, daß der Schlüsselbart beim Aufsperren zunächst die Zuhaltung des Kupplungsstückes öffnet, dann das Kupplungsstück dreht, das nun seine Zuhaltung selbst offen hält. Anschliessend erfolgt die weitere Betätigung des Schloßmechanismus durch einen Arm der Nuß, der vor Beginn des Aufsperrens durch Hochziehen der Klinke o.dgl. zurückzudrehen ist und sich dadurch mit einem Querzapfen vor einen Arm des Kupplungsstückes legt. Bei anschließenden Vorwärsdrehen der Nuß durch Herabdrücken der Klinke wird dann vermittels des Nußarmes das Kupplungsstück weitergedreht, das dabei die Riegelzuhaltung und den Riegel öffnet. Das Absperren des Schlosses erfolgt von diesem Zustand aus einfach durch Rückdrehen der Nuß, also Hochziehen der Klinke, wobei das Kupplungsstück den ganzen Mechanismus in seine Sperrstellung zurückführt. In dieser Stellung ist bei der beschriebenen Bauart zwar der Riegel gesperrt; die Falle aber kann mittels der Klinke,
an deren Stelle auch ein weiterer Schlüssel treten kann, entgegen der Kraft ihrer Vorholfeder nach wie vor betätigt werden.
Das soll nunmehr vermieden werden, d.h. es soll erreicht werden, daß sich die Falle bei geschlossenem Riegel nicht öffnen läßt, so daß, wird die Riegelsperre etwa gewaltsam beseitigt oder auf sonstige nicht die Zuhaltung des Kupplungsstückes betätigenden Weise geöffnet, immer noch die Falle wirksam ist und der Sicherheitsgrad des Schlosses dadurch wesentlich erhöht wird.
Zu diesem Zwecke wird eine Änderung des beschriebenen Schlosses vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß oben erwähnter Arm des Kupplungsstückes einen fanghakenartigen Ansatz hat, der bei gesperrtem Riegel den zugehörigen Nußarm und damit die Nuß sowie ihren auf die Falle wirkenden Arm blockiert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, und zwar zeigen:
Fig. 1 das Schloß in der Sperrstellung,
Fig. 2 einen Ausschnitt des Schlosses in der Stellung nach dem Drehen des Kupplungsstückes mittels des Schlüssels,
Fig. 3 ebenfalls ausschnittsweise das Schloß im geöffneten Zustand.
Das Kupplungsstück 1 ist mittels des Zapfens 2 an der Grundplatte 3 des Schlosses angebracht. Es besitzt, wie auch die ältere Bauart, drei Arme 4, 5 und 6. Von ihnen weist der Arm 4 nunmehr einen fanghakenartigen Ansatz 7 auf, der mit dem Arm 4 selbst eine Art Gabel bildet. In diesen Ansatz greift in der Sperrstellung des Schlosses (Fig. 1) und in der Ruhestellung der Nuß 8 der Querzapfen 9 des Nußarmes 10 ein mit dem Ergebnis, daß bei abgesperrtem Schloß der Ansatz 7 den Nußarm 10 und damit die Nuß 8 sowie ihren auf die Falle 11 wirkenden oberen Arm 12 blockiert.
Die übrigen Teile entsprechen ganz der früher vorgeschlagenen Ausführungsform. Wie dort besteht auch hier die Zuhaltung des Kupplungsstückes 1 aus der gegen Federkraft drehbaren Platte mit der
Nase 14, der Blindplatte 15, ferner der gegen Federkraft drehbaren Platte 16 mit der Nase 17 und dem unter Federkraft stehenden Flachhebel 18 mit dem Schlitz 19, der bei aufgesperrter Zuhaltung die Nasen 14 und 17 in sich aufnimmt. Die Zuhaltung und das Kupplungsstück bilden die Schlüsselelemente des Schlosses. Außerdem dient das Kupplungsstück zur Verbindung der Nuß 8 bzw. der Klinke 20 mit dem Riegel 21 und dessen Zuhaltung 22, deren seitlicher hakenförmiger Fortsatz 23 eine Gleitbahn 24 und die Kippecke 25 für den Arm 6 des Kupplungsstückes 1 aufweist.
Auch der Vorgang beim Auf- und Absperren verläuft genau so wie beim älteren Schloß. Demgemäß wird, ausgehend von der Sperrstellung nach Fig. 1, zunächst die Nuß 8 durch Hochziehen der Klinke 20 zurückgedreht, wodurch der Nußarm 10 in die Stellung nach Fig. 2 gelangt. Dann öffnet man mittels des Schlüssels die Zuhaltung 13, 15, 16, 18 des Kupplungsstückes und dreht mit ihm gleich anschließend das Kupplungsstück 1 an seinem Arm 5 hoch, das nun seine Zuhaltung selbst offen hält (Fig. 2). Darauf wird die Nuß durch Druck auf die Klinke 20 nach vorwärts gedreht, wobei ihr Arm 10 das Kupplungsstück weiterdreht, das nun mit seinem Arm 6 die Zuhaltung 22 des Riegels 21 und endlich diesen selbst öffnet. Das Schloß ist jetzt aufgesperrt (Fig. 3). Abgesperrt wird es lediglich durch Rückdrehen der Nuß 8, also Hochziehen der Klinke 20, wodurch es wie im älteren Falle wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, jedoch mit dem Unterschied, daß der Nußarm 10 dabei mit seinem Querzapfen 9 nunmehr in den Fangansatz 7 einfällt und so die Nuß 8 mit ihren beiden Armen 10 und 12 gesperrt wird.
Claims (1)
- Sicherheitsschloß mit zwischen der Nuß und dem Riegel angeordnetem, mehrarmigen drehbaren Kupplungsstück mit eigener gemeinsam mit diesem als Schlüsselelement dienenden Zuhaltung, das derart ausgeführt ist, daß beim Aufsperren der Schlüsselbart zunächst die Zuhaltung des Kupplungsstückes löst, dann das Kupplungsstück dreht, das hierauf seine Zuhaltung selbst offen hält und sich mit einem seiner Arme vor einen Querzapfen eines zu Anfang rückgedrehten Armes der Nuß legt, so daß es beim anschließenden Vorwärtsdrehen der Nuß durch diesen Arm weitergedreht wird und hierdurch die Riegelzuhaltung und den Riegel öffnet, während es beim darauffolgenden Rückwärtsdrehen der Nuß den ganzen Schloßmechanismus wieder in seine Sperrstellung zurückfallen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß Arm (4) des Kupplungsstückes (1) einen etwa fanghakenartigen Ansatz (7) hat, der bei abgesperrtem Riegel (21) den zugehörigen Nußarm (10) und damit die Nuß (8) und den auf die Falle (11) wirkenden Nußarm (12) blockiert.
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