DEP0045962DA - Verfahren zu Polymerisation von ungesättigten organischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zu Polymerisation von ungesättigten organischen Verbindungen

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DEP0045962DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polymerization
parts
organic compounds
solution
unsaturated organic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr. Herrle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

l\ G FARBENINDUSTRIE AtCTIENGESELLSCHAFTN
\ „In Auflösung" «En cours de dissolution» /
Empfänger Betreff
528
P 45 §€2
Unsere Zeichen
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Blatt
1950.
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528»
giertem uad flDckenförmigem Polymerisat vollkommen unterbinden kann, wenn man geringe Mengen Polymerisationsverhisderer «iBetz die im Wasser löslieh und in den zu polymerisierend©** Verbindungen schwerlöslich oder unlöslich sind» Als solche Polymeri. sationsverhinderer kommen z»B„ in Fraget Sin~ und mehrwertig© Phenole, Methylenblau und wasserlösliohe Terbindumgen dee Kupfers, Die Mengen, die Yon diesen Staff en feenötigt werden* sind sehr klein und je mach Art des Polymerisationsverhiaderer® und der au polymerisieren&en Terbindung verschieden* Jm allgemeinen sind Mengen von öf01 ~ 1 $q ©der auch noch weniger 9 feerechnet auf die angewandte ffiesige Wassere amsreiGhend* um die Bildtmg von feindispergiertem und flockigem Polymerisat zn verhindern« iiberrasiEhenderweise werden Polymerisationsgesshwindigkeit und ^olymerisationsgrad durch diese Jgusätae nicht od-er kaum beeinflusst.
Die Verwendung der vorstehend genannten Stoff© unä. auch anderer als Polymerieationsverhinderer ist bekannt, Schon sehr geringe !Sengen von ihnen verhindern die !Polymerisation, und man befreit deshalb die bo stabilisierten Monomeren vor der Polymerisation sehr sorgfältig von ihnen.
Hach der vorliegenden Erfindung soll aber die Polymerisation gerade in Gegenwart geringer Mengen Polymerisationsverhinderer ausgeführt werden» Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, daß bei dem Polymerisationsverfahren die Polymerisation in der organischen Phase stattfinden und verhindert werden muss, daß in der mitangewandten wässrigen
Phase ebenfalls Polymerisation stattfindet, weil sonst geringere Ausbeuten erhalten werden und ungleiohmässige PoIy-
-3~ 0»Ζβ15 528«
merisate entstehen. Dies lässt sick erfindungsgemäss duröia die Anwendung geringer Mengen Wstiamter itolymerisationsverhinderer erreiQhen* und swar solcher» die in Wasser löslich? in den au polymer isi er enden Yerlaiiidungen aber schwerlöslich oder unlöslich sind* Diese Polymerisationsverhinderer sind offenbar praktisch ausschließlich in der wässrigen Phase und vermindern dort die Polymerisations während in der niehtwäsßriges, Bias© die Polymerisation ungehindert in der beabsichtigte» Weise stattfinden kann.e
Beispiel 1»
line Lösung von O025 teilen Benasjlperoxyd in 50 teilen Vinylacetat wird duroii inteiisires Rühren in einer lösung von 0*2 teilen PolyTinylpjrrolidon vom 3£-fert 90r 0r02 Seilen ^upfersulfat und 0?2 Teilen Eisessig in 100 teilen Wasßer fein verteilt und dureli Erhitzen. &ia au scb.wach.eft Hüekfluss polymerisiert« Die Reaktion ist in 5 Stunden "beendet» Das Polymerisat bestekt aus sohönen* klaren. Eu^eln«
Me Mutterlauge ist vollkommen telank* Das Polymerisat eignet si'eh f.je die Herstellung von Sacken«
Beispiel 2»
Ein© lösung von 0*25 bellen lenaaylperoxyd in 50 Seilen Styrol -wird mit einer iösosg von O9I 2©il Polyvinylalkohol i Qs02 leile^ iöapfersulfat und Qf2 teilen lisessig in 100 teilen Wasser unter intensivem Rühren etwa 5 Stunden auf 85 erhitzt« Das Polymerisat wird in form von etwa 0*1 mm grossen Perlen erhalten« Es entstehen keine flocken und dispsrgierten Anteileβ
Bei einem ?ergleichsansatz ohne &upf er sulfat erhält man reichlich Flocken und dispergiertes Polymerisat«
*4*. 0.2*15 528ο
Beispiel 3«.
Man mischt gleiche Seile einer lösung von 0?l Teil Benzoylperoxyd in 100 Teilen Styrol mit einer Lösung von 0,1 Teil Polyvinylpyrrolidon vom k-Wert 90» Q51Ql Teil Kupfer sulfat und O9I Teil Eisessig in 100 Teilen Wasser und erhitzt unter intensivem Sühren und Überleiten von Stickstoff etwa 20 Stunden auf 80°. Das entstehende Polymerisat ist frei von Flocken und dispergierten Anteilen. Eb eignet sich als Spritzgussmaterial.
Beispiel 4o
Eine Lösung von 0*25 Teilen Benzoylperoxyd in 50 Teilen einer Mischung von 70 Teilen Styrol und 30 Teilen Acrylsäurebutylester wird durch intensives Eiüiren in einer Lösung von O5I Teil Polyvinylpyrrolidon vom k-Wert = 90 und 0,001 Teil Hydrochinon in 100 Teilen Wasser fein verteilt und durch etwa 8-stündiges Erhitzen auf 80° polymerisiert Das Polymerisat besteht aus klaren,, etwa 1 mm grossen Eugeln· Flocken.- und Dispersionsbildung treten nicht ein»
25 feile einer 0*2 $igen Lösung von Bensoylperoxyd eine* lisehung von Vinylchlorid und Vinylacetat im Verhältnis 70 S" 30 werden mit einer Lösung von 0,075 Teilen Polyvinylpyrrolidon vom k~Wert = 90 und 0,00075 Teilen Methylenblau in 75 Teilen Wasser etwa 36 Stunden in einem Schüttelautoklaven auf 60° erhitzt.' Das Polymerisat besteht aus klaren» 1 - 2 mm grossen Perlen und ist frei von disper giert es. oder flockenförmigen Anteilen·

Claims (1)

  1. -5*
    siar Polymerisat lon το» img«sättigtea
    j daS msn geringe M«n4»@EL vom Polymerisatlons« üus©tsts äi© in last er löellch umä in dem au V©rl>indtt»£©n. echw«r lößlieli oder ua
    sind*
    BAI5IS0H1 AHlEOL. & SUDfc-7ASE2E

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