DEP0045020DA - Universal-Biegemaschine - Google Patents
Universal-BiegemaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Universal-Biegemaschine zum Biegen von Eisenstäben in die verschiedensten Winkel-, Schellen-, Ösen- und Ringformen. Ausserdem können auf der Maschine Rohrbogen und Rohrringe gebogen werden.
In den meisten Fällen werden für die oben genannten Biegungen Spezialmaschinen verwandt.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in der Hauptsache aus einem Maschinenkörper und dem damit gelenkig verbundenen Biegearm. Der Maschinenkörper hat zwei parallel übereinander liegende, in einem gewissen Abstand an einer Seite zusammengeschraubte Flacheisenplatten, zwischen denen eine Spannbacke, in Führungen gleitend, in der Längsrichtung durch eine Schraubenspindel verschoben werden kann. Gegenüber der Schraubenspindelmutter ist der Biegearm mit dem Maschinenkörper, innerhalb desselben liegend, gelenkig verbunden. Neben den Biegearmgelenkbolzen, die zwecks Aufnahme von durchgehenden Stiften durchbohrt sind, befindet sich eine durch beiden Platten des Maschinenkörpers gehende Bohrungen, in welche ein leicht herausnehmbarer Bolzen zum Halten einer festen Backe im Maschinenkörper eingesetzt werden kann. Die vordere Biegekante der festen Backe muss in der Achsenmitte des Biegearms liegen. Der Biegearm ist zur Aufnahme der jeweils benötigten Werkzeuge und zu deren Einstellung auf die gewünschte Entfernung mit nebeneinanderliegenden, durch beide Arme gehenden Bohrungen versehen.
Sollen Stäbe in Winkelformen gebogen werden, wird nach dem Einsetzen der festen Backe in den Maschinenkörper mittels der beweglichen Backe der zu biegende Stab eingespannt und nach dem Einsetzen des Werkzeuges im Biegearm durch Schwenken desselben der Stab gebogen. Es genügt in den meisten Fällen, bei diesen Biegungen in den Biegearm als Werkzeug ein einfaches Druckstück mit rhomboidartigem Querschnitt einzusetzen. Sollen besonders scharfkantige
Winkelstücke gebogen werden, wird ein Werkzeug mit einer Feineinstellung der Druck- bezw. Biegebacke mittels zweier Stifte in den Biegearm eingesetzt. Wird das Biegen von Oesen verlangt, dann muss die feste Biegebacke im Maschinenkörper entfernt und in die Biegeachsenbohrung ein Stift oder Stift mit Büchse, je nach der Grösse der herzustellenden Oese eingesetzt werden. Zum Biegen dünnwandiger Oesen wird ebenfalls vorteilhaft ein Werkzeug mit einer Feineinstellung der Druckplatte in den Biegearm eingesetzt. Für die Herstellung von Schellen benutzt man ein in die Biegeachsenbohrung einzusetzendes, halbkreisförmiges Formstück und zum Biegen von Ringen benutzt man eine Scheibe und im Biegearm ein Druckstück oder Rolle. Zum Biegen von Rohrbogen wird mittels Stift im Drehpunkt des Biegearms ein profiliertes Bogenstück eingesetzt und mittels eingesetzter Rolle im Biegearm die Biegung vorgenommen. Bei den bisher beschriebenen Biegeoperationen wird in jedem Falle der zu biegende Stab durch die bewegliche Backe im Maschinenkörper festgespannt, während zum Biegen von Rohrbogen mit grösserem Rohrdurchmesser auf die bewegliche Backe im Maschinenkörper ein halbkreisförmig profiliertes, gerades Gleitstück aufgesetzt wird. Das in einer halbkreisförmig profilierten Scheibe oder einem Bogenstück liegende Rohrstück wird durch den Biegearm mit diesem bewegt und bei dieser Gelegenheit gleitet das gerade Stück mit und so erfolgt die Biegung. Bemerkenswert ist bei der Maschine die schnelle Auswechselbarkeit der Werkzeuge und Einsätze. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit Teilschnitt durch den Biegearm,
Fig. 3 eine Draufsicht der Maschine
Fig. 4 das Biegen von Flacheisen in Winkelform,
Fig. 5 das Biegen von Oesen,
Fig. 6 das Biegen von Ringen,
Fig. 7 das Biegen von Schellen,
Fig. 8 das Biegen von Rohren mit grösseren Rohrdurchmessern,
Fig. 9 das Biegen von Rohren mit kleineren Rohrdurchmessern.
Mit dem Maschinenkörper a (Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 ist der Biegearm b gelenkig verbunden. Im Maschinenkörper a befindet sich, auf der ganzen Länge des Maschinenkörpers verschiebbar die Spannbacke c mit der Gewindespindel d und der Kurbel e. Im Biegearm b sind auf der ganzen Länge nebeneinanderliegende Bohrlöcher f, in welche Stifte eingesetzt werden können. Zur Betätigung des Biegearmes dient ein Griff g (Fig. 2 und Fig. 3).
Zum Biegen der Stäbe in scharfkantige Winkelformen wird mittels Stift die hintere feste Backe h in den Maschinenkörper eingesetzt, während in dem Biegearm das mit Feineinstellung versehene Werkzeug i, Fig. 4, mittels zweier Stifte befestigt wird.
Sollen Oesen gebogen werden, wird die feste hintere Backe wieder entfernt und in die Drehachsenbohrung ein Bolzen k oder ein solcher mit Büchse eingeführt. Auch bei diesen Biegungen kann ein Werkzeug l mit einer Feineinstellung Verwendung finden (Fig. 5).
Wird statt des Bolzens k eine Scheibe m eingesetzt (Fig. 6), so können mittels einer im Biegearm befindlichen Rolle n ringe gebogen werden.
Zur Herstellung von Schellen benutzt man ein halbkreisförmiges Formstück o und zum Umlegen der Schellenschenkel ein Druckstück p im Biegearm (Fig. 7).
Rohrbogen mit grösserem Rohrdurchmesser werden nach Fig. 8 gebogen. Das Rohr wird durch die Scheibe q und das Druckstück r durch Mitnahme gebogen, während das Formstück s auf der Spannbacke gleitet.
Rohrbogen mit kleineren Rohrdurchmessern werden nach Fig. 9 gebogen. Im Biegearm ist die Rolle t und in der Drehpunktachse
das Bogenstück u eingesetzt.
Claims (5)
1.) Universal-Biegemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenkörper aus zwei im Abstand parallel angeordneten Flacheisenplatten (a) besteht, zwischen denen eine Spannbacke (c) durch eine Schraubenspindel (d) verschoben werden kann, deren Mutter als Distanzstück zwischen den Platten liegt, und dass an dem, dem Distanzstück gegenüberliegenden Ende der Platten ein ebenfalls aus zwei Flacheisenplatten bestehender Biegearm (b) gelenkartig angebracht ist.
2.) Biegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten des Biegearmes (b) in ihrer Längsrichtung nebeneinanderliegende Bohrungen (f) besitzen derart, dass durch beide Platten gehende Stifte eingesetzt werden können.
3.) Biegemaschine nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenkörper (a) in Richtung der beweglichen Spannbacke (c) eine feste, jedoch durch Entfernen eines Bolzens leicht herausnehmbare Backe (h) besitzt, deren eine Kante in der Mittelachse des Biegearmgelenkes liegt.
4.) Biegemaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einsetzen in den Biegearm (b) mehrteilige Werkzeuge (i, l) Verwendung finden, die durch eine Schraubenspindel eine Feineinstellung der Biegedruckwerkzeuge ermöglichen.
5.) Biegemaschine nach Anspruch 1 bis 4, zum Biegen von Rohrbogen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der beweglichen Spannbacke (c) und dem Rohr ein gerades auf der Backe (c) gleitbares Druckstück (s) angeordnet ist.
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