DEP0043951DA - Verfahren zur Verarbeitung von Molke - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Molke

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DEP0043951DA
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Germany
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whey
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Herbert Dr. Heidelberg Petrovicki
Friedrich Dr. Heidelberg Schaffernak
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Description

Gegenstand des Patentes: (Anmeldung ... vom ..., unser Zeichen: Se2) ist ein Verfahren zur Verarbeitung von Seren, bei dem man den pH-Wert der zur Verarbeitung gelangenden Flüssigkeit während oder nach der der Entfernung der genannten Bestandteile dienenden Behandlungsweise, aber vor der Konzentrierung bzw. Erzeugung von Trockenprodukt auf einen zwischen etwa 8 und 5 liegenden Bereich einstellt. Dies kann bei dem genannten Verfahren beispielsweise in der Art geschehen, dass man die der Entfernung der unerwünschten Bestandteile dienende Behandlung so weit führt, dass der gewünschte pH-Bereich erreicht wird, oder dass man Ausgangsflüssigkeiten von verschiedenem pH-Bereich in entsprechendenMengenverhältnissen mischt oder dass man schliesslich sauer oder alkalisch wirkende Stoffe zusetzt, wobei man die genannten Maßnahmen auch beliebig kombinieren kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue und technisch besonders zweckmässige Ausführungsform der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung. Sie besteht darin, dass man bei der Entfernung der unerwünschten Bestandteile durch Anwendung einer Kombination von Kationen- und Anionen-Austauschern zumindest eine der beiden Arten von Ionen-Austauschern in getrennten Aggregaten derart anordnete, dass jeweils mindestens eine der genannten Arten von Austauschern nur zeitweise und/oder nur teilweise arbeitet. Die genannte Anordnung und Arbeitsweise gestattet es durch entsprechende Wahl der Grösse, Beschickung und Betriebsdauer der angewendeten Austauscher, die Verarbeitung so zu führen, dass die für die nachfolgende Konzentrierung bzw. Erzeugung von Trockengut erhaltene Flüssigkeit den angestrebten pH-Bereich aufweist, ohne dass es erforderlich ist, die gesamte Anlage hierauf einzurichten. Dies bedeutet den grossen Vorteil, dass man die gesamte Anlage für die Verarbeitung sehr verschiedenartiger Ausgangsflüssigkeiten nutzbar machen und bis zur vollständigen Erschöpfung des Wirkungsgrades der Austauscherelemente belasten kann. Man braucht also nicht von vornherein auf die Zusammensetzung und den pH-Wert der Ausgangsflüssigkeit Rücksicht zu nehmen, sondern kann durch Ein- und Ausschalten der der Steuerung dienenden abschaltbaren Aggregate jeweils auf den angestrebten pH-Bereich hinarbeiten. Die jeweils erforderliche Beschickung, Grösse und zweckmässige Dauer der Einschaltung der "Ausgleichsaggregate" lässt sich durch einen einfachen Vorversuch leicht ermitteln.
Beispiel.
1370 Teile Labmolke werden über 200 Teile eines Kationen-Austauschers auf Kunstharzbasis, der vorher durch Behandlung mit verdünnter Salzsäure aktiviert worden ist, geleitet. Anschliessend wird die Molke über 200 Teile eines Anionen-Austauschers auf Kunstharzbasis, der vorher durch Behandlung mit 10%-iger Sodalösung regeneriert worden war, geführt. Dann werden 250 Teile der Molke noch über 100 Teile eines Anionen-Austauschers auf Kunstharzbasis, der in analoger Weise vorbehandelt war, geleitet. Die so erhaltene Lösung zeigt einen pH-Wert von 6,4. Sie wird anschliessend durch Eindampfen und Trocknen auf einem Sprühturm zu einem süßen, leuchtend weißen Pulver getrocknet.

Claims (1)

1. Verfahren zur Verarbeitung von Molke nach Patent ... (Anmeldung p 43950 IVa/53 vom ..., unser Zeichen Se2), dadurch gekennzeichnet, dass man hier zur Erzielung des für die Weiterverarbeitung angestrebten pH-Bereiches die Entfernung der unerwünschten Bestandteile aus der zu verarbeitenden Flüssigkeit in der Weise bewirkt, dass man durch Anwendung einer Kombination von Kationen- und Anionen-Austauschern zumindest eine der beiden Arten von Ionen-Austauschern in getrennten Aggregaten derart anordnet, dass jeweils mindestens eine der genannten Arten von Austauschern nur zeitweise bzw. nur teilweise arbeitet.

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