DEP0043797DA - Verstellbarer Leisten. - Google Patents

Verstellbarer Leisten.

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DEP0043797DA
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DE
Germany
Prior art keywords
piece
spindle
adjusting device
front part
heel
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Brand
Original Assignee
Georg Hartmann Schuhleistenfabrik, Arfeld über Berleburg
Publication date

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Description

ain
6 16. Mai
II/Si/Ta/Schu
Firma Schuhleistenfabrik Georg Hartmann, Arfeld / Sder
Verstellbarer Leisten.
Die Erfindung bezieht sich auf einen verstellbaren Leisten, wie er zu Reparatur zwecken, bei der Schuhherstellung, und zwar besonders zum Kleben gebraucht wird. Derartige Leisten sind so= wohl für Halbschuhe, als auch für Schnürstiefel zu verwenden» Sie bestehen aus einem Vorderteil und einem Fersenstück, die beide durch eine dazwischenliegende Verstellvorrichtung im Ab= stand veränderbar sind.-
Die bisher bekannten Leisten dieser Art werden ebenfalls zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden Teile durch einen BoI= zen mit Halbrechts- und Halblinksgewinde in entsprechenden Buch= sen der Leistenteile gepreizt und zusammengezogen v/erden konn= ten,beispielsweise mit Hilfe eines Spannringes oder dergl.-Wurden diese Leisten in die Klegepressen eingespannt , die einen senkrechten Druck auf die Kappe des Vorderstückes und auf die Kammflache des Fersenstückes ausübte, so traten starke Druck= beansE>ruchungen auf und durch den Widerstand des Leders des aufge= spannten Schuhes kam es leicht zum Verkannten, Die starken Be= anspruchungen auf die G-ewinde der Verstellvorrichtung fährten zu Beschädigungen und ausserdem bewirkte die gerade Zuführung der in ihrer Bewegung unveränderlichen Teile ungewollte Ver= formungen, indem ζ«Β, bei starker Fersenausbuchtung des Schuhes und bei einem Leisten mit steilem Fersenrücken, die Schuhferse ausgeflacht wurde und umgekehrt. Auch die Anwendung von gerade= ausführungen, die ausser der Verstellvorrichtung noch zwischen den beiden Leistenteilen angeordnet waren, beseitigte diesen Mangel nicht= Die bekennten Leistenanordnungen wiesen dadurch den Nach= teil einer sehr komplizierten Herstellung sowohl der Leisten= teile, als auch der Verstellvorrichtung auf, da eine Spindel mit Links- und Rechtsgewinde verwendet werden musste, die sich in
— Ρ—
zwei Spindelmuttern führte, welche jeweils besonders im Innern jedn Leistenteiles gelagert werden mussten. Ein weiterer grosser Nachteil der bekannten Leisten liegt darin, dass die Ver= Stellvorrichtung nicht auswechselbar war und zu jeder Leisten= grösse eine besondere Verstellvorrichtung gehörte.-
Der erfindungsgemässe verstellbare Leisten kann sich auf Grund der neuartigen ausbildung und Anordnung der Verstell= vorrcitung in weitem Umfange der Schuhform anpassen und sich in der Höhenrichtung verschieben, ohne dass eine Überbeanspruchung der Verstellvorrichtung, auftritt. Das spannstück selbst kann aus wertvollem Material hergestellt werden, da es auf Grund der Auswechselbarkeit für die verschiedensten Leistengrössen benutzt werden kann.-
Es ist also durch die neue Erfindung möglich, sich nur eine Verstellvorrichtung auf Lager zu halten, die jeweils in die beliebigen Leistenformen ohne wieteres und ohne Zeitverlust eingesetzt werden kann.-
Erfindungsgemäss weist das Fersenstück des neuartigen Leistens zur Aufnahme der Verstellvorrichtung; einen„ Vorzugs = wiese nach unten offenen Schlitz auf, in dem das Kopfstück der vorzugsweise als spindel mit öpindel-mutter ausgebildeten Verstellvorrichtung unverdrehbar und unwechselbar geführt is±.-Andererseits sitzt das Endstück der Verstellvorrichtung auswechselbar in einer sacklochartigen öffnung oder dergl. in dem Vorderteil des Leistens.-
Ferner ist gemäss Erfindung noch vorgesehen, dass das Fer= senstück in Bezug auf die Längsmittelebene des Leistens symmet= rischen Querschnitt aufweisen kann, um das gleiche .Fersenstück sowohl für Leisten verschiedener Form und Grösse, wie auch für linke und rechte Leisten verwenden zu können.-
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungbeispiel der Erfin= dung dargestellt und zwar zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäss ausgebildeten, verstellbaren Leisten,
Fig. 2 eine Ansicht des Fersenstückes gemäss Fig. 1 von der Vorderseite aus gesehen.-
Der dargestellte, verstellbare Leisten besteht aus dem
Fersenstuck 1 und dem Vorderteil 2. In dem Fersenstück ist an der dem Vorderteil zugekehrten Seite ein von oben nach unten verlaufender, nach unten offener Schlitz 3 angeordnet, in dem das Kopfstück 4 der Spindel 59 das als Nocken ausgebildet ist, geführt wird. Das Endstück 6 der Spindel sitzt in dem Sackloch
7 des Serc-enctüolroiir 1 und ist hierin ohne zusätzliche An= Ordnung einer Hülse·...·oder dergl. geführt'. Auf der Spindel 5 sitzt die Spindelmutter 8, die sich gegen die entsprechende Seite des Leisten - Vorderteiles abstützt. Die Mutter 8 besitzt auf dem Um= fang verteilt radial verlaufende Bohrungen 9 zum Einstecken von Stiften zwecks Verstellung der Spindel.-
Das Vorderteil des Leistens kann bei abgenommenem Fersen= stück und entfernter Verstellvorrichtung in dem Vorderteil des zu bearbeitenden Schuhes eingesetzt werden, worauf die Verstell= vorrichtung in zurückgeschraubtem Zustand ,d.h.. die Spindelmutter befindet sich hierbei im Bereich des Nockens 4, in das Sack= loch 7 eingeführt wird. Hunmehr -wird das Fersenstück 1 von oben her mit dem Schlitz 3 über denNocken 4 der Spindel geschpben und in den Schuh eingeführt. Durch Verstellen der Sindelmutter erfolg nunmehr eineVerSchiebung der Spindel 5 in Richtung des Fersenstückes, wodurch die erforderliche Spannung aufgebracht wird·®- Hierbei ist die Spindel dadurch gegen Verdrehen gsiehert dass der Hocken 4· in den Schlutz geführt wird. Das Fersenstück selbst findet seinen Halt gegen Verdrehung im Schaft des Schuhes. Um die Druckverteilungim Fersenstück günstigerzu gestalten und diesen jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, besonders um beim Spannen ein ^erausdrehen des Persenstückes zu vermeiden, kann mit Vorteil der Angiffspunkt tiefer gelegt erden, und Z¥/ar durch Anbringung eines unteren Aufsatz^tückes 10 auf dem rück= wärtign Teil des Fersenstückes, oder aber durch Anbringung einer oberen Abflachung 11.-
Das Vorderteil und Fersenstück können aus verschiedenem Werkstoff angefertigt sein, so kann z. B. das Vorderteil aus Holz und das Fersenstück aus Eisen bestehen,-

Claims (6)

  1. _ 4 Pat ent ansprächet
    1,- Verstellbarer Leisten, bestehend aus einem Vorderteil und einem. Fersenstück, die beide durch eine dazwischenliegende Verstellvorrichtung im Abstand veränderbar sind, daurch ge kenn= zeichnet, dass das Fersenstück zur Aufnahme der Verstellvorrich= tung einen vorzugsweise nach unten offenen Schlitz aufweist.-
  2. 2.- Leisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück der vorzugsweise als Spindel mit Spindelmutter ausgebildeten Verstellvorrichtung unverdrehbar und auswechsel= bar geführt ist.-
  3. 3.- Leisten anch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück der vorzugsweise als Spndel mit Spindelmutter ausgebildeten Verstellvorrichtung auswechselbar in einer sack= lochartigen Öffnung oder dergl. in dem Vorderteil geführt ist.-
  4. 4,- Leisten nach den Ansprüchen 1 bis 3S dadurch gekenn= zeichnet, dass das Fersenstück einen in Bezug auf die Längs= mittelebene des Leistens Symmetrischen Querschnitt aufweisen kanii.-
  5. 5·- Leisten nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekenn= zeichnet, dass das £lersenstück am rückwärtigen Teil unten ein Aufsatzstück besitzt oder oben abgeflacht ist,-
  6. 6.- Leisten nach den Ansprüchen 1 bis 5S dadurch gekenn= zeichnet, dass Vorderteil und Fersenstück aus verschiedenem Werkstoffm wie Holz, Metall oder dergl. bestehen.-

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