DEP0043310DA - Maschine zum Herstellen von Wickeln für Zigarillos oder Zigarren - Google Patents
Maschine zum Herstellen von Wickeln für Zigarillos oder ZigarrenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von Wickeln für Zigarillos oder Zigarren mit einem Rolltisch, einem auf dem Tisch liegenden Rolltuch, in dem sich an oder nahe dem Hinterrand des Tisches eine für das Aufnehmen einer abgemessenen Menge Tabakblatteile bestimmte emporbewegliche sackförmige Falte befindet, und einer zwischen dem Tuch und dem Tisch beweglichen Rolle, die während des Wickelns einer auf das Tuch gebrachten Menge Tabakblatteile in ein vor der Rolle auf das Rolltuch gelegtes Umblatt eine S-förmige Falte des Tuches vor sich her treibt.
Bei bekannten Maschinen dieser Art wird der hintere Teil des Rolltisches mit der sackförmigen Falte des Rolltuches zum Übernehmen einer Menge Tabak aus einem Presschacht emporbewegt,
während der grösste Teil des Rolltisches an seiner Stelle bleibt. Dies hat den Nachteil, dass das Rolltuch jedesmal vom Rolltisch abgehoben wird und dass der Abstand des vorderen Tischrandes von der sackförmigen Falte in der höchsten Lage des Rolltuches grösser ist als der Abstand von der Lage, in der das Tuch auf dem Tisch liegt, sodass das Tuch beim Zurückgehen auf den Tisch straffgezogen werden muss, da es sonst zu lose auf dem Tisch liegen würde. Das Straffziehen des Tuches muss in sehr kurzer Zeit geschehen. Dies erfordert ziemlich grosse Kraft und verursacht eine schnelle Abnutzung des Tuches. Falls das Tuch zu lose auf dem Tisch liegt, wird die S-förmige Falte des Tuches zu gross und man erhält kein steifgewickeltes Erzeugnis.
Die Erfindung hat den Zweck, diesen Nachteil zu vermeiden. Sie besteht darin, dass der ganze Rolltisch zum Anheben der sackförmigen Falte des Rolltuches um eine waagerechte Achse an oder nahe seinem vorderen Rande schwenkbar gemacht ist. Diese Bauart hat den Vorteil, dass das Tuch auf dem Tisch liegen bleibt und der Abstand zwischen dem vorderen Rande des Rolltisches und der sackförmigen Falte des Tuches in jeder Lage des Tisches gleich gross bleibt, sodass das Tuch straffgespannt bleibt und die Tiefe der Falte, entsprechend der durchschnittlichen Dicke des herzustellenden Wickels, genau eingestellt werden kann.
Für die Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, die eine beispielsweise Rolltucheinrichtung einer Maschine zum
Herstellen von Wickeln für Zigarillos oder Zigarren nach der Erfindung in zwei Lagen schematisch darstellt.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in einer Lage, in der eine von einem Strang abgeschnittene Menge Tabak auf das Rolltuch gebracht ist.
Fig. 2 zeigt dieselbe Vorrichtung in der Lage, in der das Wickeln einer aufgenommenen Menge Tabak in ein Umblatt beginnen kann.
In der Zeichnung ist 1 ein Rolltisch, 2 ein über diesen Tisch gespanntes Rolltuch, 3 eine Rolle, welche von Armen 4 zwischen dem Rolltuch und dem Rolltisch hin und her bewegt werden kann, 5 das Ende eines Presschachtes, in dem der Tabak für die Einlagen der herzustellenden Zigarillos oder Zigarren zu einem Strang gepresst wird, 6 ein Messer zum periodischen Abschneiden eines abgemessenen Teiles dieses Stranges, 7 ein Stempel, mittels dessen der abgeschnittene Teil des Tabakstranges in eine sackförmige Falte 8 des Rolltuches 2 an der Hinterseite des Tisches 1 gedrückt wird, 9 eine Vorrichtung zum Zudrücken der sackförmigen Falte 8 und 10 eine Kurbel, an der das hintere Ende des Rolltuches 2 befestigt ist und die zum Straffhalten des Rolltuches dient.
Der Rolltisch 1, an dem das vordere Ende des Rolltuches 2 befestigt ist, kann um eine waagerechte Achse 11 in der Nähe seines vorderen Randes schwenken. Er wird, wie in Fig. 1 dargestellt, von einer mit einem Arm 12 gekuppelten Stange 13 mit seinem hinteren Ende periodisch geschwenkt, sodass die sackförmige Falte 8 genau unter dem Presschacht 5 liegt.
In dieser Lage des Rolltisches 1 ist die Klemmvorrichtung 9 durch das Anstossen eines Armes 14 gegen einen festen Anschlag 15 geöffnet, sodass durch den Stempel 7 ein durch das Messer 6 von dem aus dem Schacht vorgedrückten Tabakstrang abgeschnittener Teil 16 in die sackförmige Falte gedrückt werden kann. Die Kurbel 10 ist von einer am Arm 17 angreifenden Stange 18 in eine Lage gebracht, in der das Rolltuch 2 straffgezogen bleibt.
Nachdem die gewünschte Menge Tabak 16 in die Falte 8 gebracht worden ist, schwenkt der Tisch 1 nach unten, die Klemmvorrichtung 9 schliesst sich, und die Kurbel schwenkt wieder zurück, sodass das Rolltuch straff auf dem Tisch gespannt bleibt. Ist der Tisch in seine untere Lage gekommen, so wird die Rolle 3 erst nach rechts auf den Tisch zu und darauf wieder zurück bewegt. Bei ihrer Bewegung nach rechts treibt die Rolle 3 eine S-förmige Falte des Rolltuches, in deren unterer Buchtung sich die Menge Tabak 16 befindet, vor sich her, und ein vor der Rolle 3 auf das Rolltuch gelegtes Umblatt 19 wird von der S-förmigen Falte ergriffen und um diese Tabakmenge 16 herumgewickelt.
Dadurch, dass das Tuch auf dem Tisch liegen und der Abstand zwischen dem Vorderende des Rolltuches und der sackförmigen Falte 8 desselben in jeder Lage des Tisches 1 immer gleich gross bleibt, kann das Rolltuch auf dem Tisch straffgespannt behalten werden, so daß man einen steifen Wickel erhält.
Claims (1)
- Maschine zum Herstellen von Wickeln für Zigarillos oder Zigarren mit einem Rolltisch, einem auf dem Tisch liegenden Rolltuch, in dem sich an oder nahe dem hinteren Rande des Tisches eine für das Aufnehmen einer abgemessenen Menge Tabakblatteile bestimmte emporbewegliche sackförmige Falte befindet, und einer zwischen dem Tuch und dem Tisch beweglichen Rolle, die während des Wickelns einer auf das Tuch gebrachten Menge Tabakblatteile in eine vor der Rolle auf das Rolltuch gelegtes Umblatt eine S-förmige Falte des Tuches vor sich her treibt, dadurch gekennzeichnet, dass zum Heben der sackförmigen Falte des Rolltuches der ganze Rolltisch um eine waagerechte Achse an oder nahe seinem Vorderrand schwenkbar ist.
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