DE614698C - Handapparat zur Herstellung von Zigarrenwickeln - Google Patents
Handapparat zur Herstellung von ZigarrenwickelnInfo
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- DE614698C DE614698C DEU12271D DEU0012271D DE614698C DE 614698 C DE614698 C DE 614698C DE U12271 D DEU12271 D DE U12271D DE U0012271 D DEU0012271 D DE U0012271D DE 614698 C DE614698 C DE 614698C
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- hand lever
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- tobacco
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/08—Making tobacco bunches
- A24C1/10—Bunch-making machines with aprons and tables for wrapping
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
15. JUNI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 b GRUPPE
U12271 Uli/p b
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 23. Mai
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1933 ab
Es sind Maschinen zur Herstellung von Zigarrenwickeln mit Rolltuchwickeltisch bekannt,
bei welchen die Einlagetabakmenge mittels eines aus einem Formkasten bestehenden
Hohlmaßes vom Tabakvorrat abgeteilt wird. Dabei war das Hohlmaß an einer sich absatzweise drehenden Kammerwalze
oder an einem in Richtung der Rollwalzenbewegung hin und her verschiebbaren Schlitten
vorgesehen.
Handelt es sich darum, die Einlagetabakmenge von Hand in das Hohlmaß einzubringen
und einzudrücken, um möglichst hinsichtlich ihrer Dichte gleichmäßige Wickel zu erzielen,
dann zeigt es sich, daß die bekannten Einrichtungen sich nicht dazu eignen. Zweckmäßig
führt man doch die Wickelpreßformen in der Längsrichtung des Wickeltisches unter
demselben vorbei, weil es dadurch möglieh ist, die Zigarrenwickel ohne die Verwendung
von besonderen Fördermitteln in die Preßmulden der Wickelform zu führen. Hierbei ergibt sich aber die Schwierigkeit,
daß das Hohlmaß für die Tabakeinlage für die Bedienungsperson infolge der Wickelformenführungsbahn
nicht vor dem Wickeltisch sitzen kann, was aber für das einwandfreie Arbeiten der Bedienungsperson notwendig
ist. Die Bedienungsperson müßte vielmehr seitlich von der Wickelformenführungsbahn
stehen, was das Füllen des Hohlmaßes natürlich erschwert; insbesondere, weil es
sich nicht nur darum handelt, das Hohlmaß überhaupt mit Tabak zu füllen, sondern vielmehr
auch den Tabak über die gesamte Ausdehnung des Hohlmaßes gleichmäßig und mit einer große Anforderung an das Fingerspitzengefühl
stellenden Dichte zu verteilen.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist der Formkasten an einem mit Handhebel versehenen
Schwenkarm zweckmäßig auswechselbar befestigt, wobei der Formkastenboden verschwenkbar oder verschiebbar am Formkasten
angeordnet ist. Auf diese Weise ist es der Bedienungsperson durch einen einfachen
Griff möglich, das Hohlmaß zum Füllen in eine für sie handliche und bequeme Lage zu
bringen.
Zweckmäßig trifft man die Anordnung so, daß der am Handhebel verschwenkbar gelagerte
Boden durch eine Feder o. dgl. in seine Wirkungsstellung gezogen, aber beim Anlangen
des Handhebels in seiner Endstellung durch Zusammentreffen mit einem Anschlag o. dgl. entgegen dem Zuge der Feder zwecks
Freigabe der Bodenöffnung des Formkastens verschwenkt wird.
In dieser Ausführungsform ist eine Zigarrenwickelvorrichtung
auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht, und zwar vom Standplatz der Bedienungsperson aus
gesehen.
Abb. 2 zeigt hierzu eine Draufsicht.
Auf der Tischplatte 1 ist der Wickeltisch 2 angeordnet, unter welchem die Preßformen 3
im geschlossenen Zuge in Richtung des eingezeichneten
Pfeiles absatzweise vorgeschoben werden. Über dem Wickeltisch -ist in bekannter
Weise das Rolltuch 4 angeordnet, welches durch Eindrücken der Tabakportion im Bereiche des Rolltisches die Rolltuchmulde
5 bildet und über die Leitwalzen 6 und 7 geführt ist. Durch Verschwenkung des die Rollwalze 8 tragenden Hebels 9 in Richtung
des eingezeichneten Pfeiles wird die in die Rolltuchmulde eingebrachte Tabakportion
auf dem Wickeltisch 2 zum Wickel gestaltet. Zum Einbringen der für den Wickel bestimmten
Tabakportion dient ,der Formkasten 10, der bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
im wesentlichen aus einem mit einer entsprechenden Ausnehmung 11 versehenen starken
Holzbrett besteht. Dieser Formkasten ist an einem Schwenkarm 12 durch Schrauben 13
befestigt. Der Schwenkarm sitzt auf dem Zapfen 14 und ist mit einer Handhabe 15 versehen.
Der Drehzapfen 14 ist in einem auf dem Maschinen tisch befestigten Lagerbock 16
um seine lotrechte Achse drehbar gelagert. Auf dem Zapfen 14 sitzt weiterhin verdrehbar
die Bodenplatte 17, die in der aus Abb. 2 ersichtlichen ausgezogenen Stellung die Ausnehmung
11 nach unten verschließt. Die Bedienungsperson, die etwa an der mit χ bezeichneten
Stelle sitzt oder steht, hat nunmehr die xA.ufgabe, in die Ausnehmung 11 eine entsprechende
Tabakportion gleichmäßig einzudrücken. Um zu verhindern, daß bei dem Eindrückendes Tabaks in die Ausnehmung 11
die Bodenplatte 17 nach unten vom Formkasten abgedrückt wird, ragt das freie Ende
der Bodenplatte 17 in den Schlitz 18 eines am
Schwenkarm 12 befestigten Halters 19. An
der Bodenplatte 17. greift an einem Stift 20 Ha o. dgl. die Zugfeder 21 an, die andererseits
an einer Öse 22 o. dgl. an dem. Schwenkarm befestigt ist. · Diese Feder ist bestrebt, die
Bodenplatte 17 gegen die Anschlagleiste 23 zu legen, die an dem Schwenkarm 12 nach unten
ragt.- Weiterhin ist an dem Lagerbock 16 ein Anschlag 24 befestigt, der die Bewegung des
Schwenkarmes 12 in der einen Richtung begrenz^
während die Bewegung des Schwenkarmes nach, dem Rolltisch durch einen am
. 50 Wickeltisch 2 vorgesehenen Anschlag 25 begrenzt
wird.
Nachdem der Tabak in die Ausnehmung 11
ordnungsgemäß eingedrückt worden ist, wird mittels der Handhabe 15 der Schwenkarm 12
in die in Abb. 2 durch gestrichelte Linien eingezeichnete Stellung geschwenkt. Dabei stößt
die an der Bodenplatte vorgesehene Nase 26 · ■gegen einen zweckmäßig verstellbaren Anschlag
27, der an dem Lagerbock 16 vorgesehen ist, und verschwenkt dadurch die Platte
entgegen dem Zuge der Feder 21 relativ zum Schwenkarm 6. Dadurch ist die Ausnehmung
11 nach unten freigegeben, die sich hierbei gerade über der Wickeltischmulde 5
befindet. Nun kann der Einlagetabak mittels eines von oben wirkenden Stößels o. dgl. aus
der Ausnehmung 11 heraus und in die Wickeltischmulde gedruckt werden. Hiernach wird
durch Zurückschwenken des Schwenkarmes 12 in die Ausgangsstellung der Formkasten 10
wieder in den Arbeitsbereich der Bedienungsperson gebracht, wobei die Bodenplatte 17
wieder die ursprüngliche Stellung zum Formkasten einnimmt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Handapparat zur Herstellung von Zigarrenwickeln mit Rolltuchwickeltisch, bei welchem die Einlagetabakmenge mittels eines aus einem Formkasten bestehenden Hohlmaßes über die Wickeltischmulde befördert wird und bei welchem die Wickelpreßformen in der Längsrichtung des Wickeltisches unter demselben vorbeige- . führt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkasten an einem mit Handhebel (15)»versehenen Schwenkarm (12) zweckmäßig auswechselbar befestigt ist, wobei der Formkastenboden (17) verschiebbar oder verschwenkbar zum Formkasten angeordnet ist.
- 2. Handapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Handhebel (15) schwenkbar gelagerte Boden (17) durch eine Feder (21) o. dgl. in seine Wirkungsstelle gezogen, aber beim Anlangen des Handhebels (15) in seiner Endstellung durch Zusammentreffen mit einem - Anschlag (27) entgegen' dem Zuge der Feder (21) zwecks Freigabe der Bodenöffnung des Formkastens verschwenkt wird. - - -Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU12271D DE614698C (de) | 1933-07-25 | 1933-07-25 | Handapparat zur Herstellung von Zigarrenwickeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU12271D DE614698C (de) | 1933-07-25 | 1933-07-25 | Handapparat zur Herstellung von Zigarrenwickeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE614698C true DE614698C (de) | 1935-06-15 |
Family
ID=7567926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU12271D Expired DE614698C (de) | 1933-07-25 | 1933-07-25 | Handapparat zur Herstellung von Zigarrenwickeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE614698C (de) |
-
1933
- 1933-07-25 DE DEU12271D patent/DE614698C/de not_active Expired
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