DEP0041265DA - Einrichtung zur Zonenbestimmung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Einrichtung zur Zonenbestimmung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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DEP0041265DA
DEP0041265DA DEP0041265DA DE P0041265D A DEP0041265D A DE P0041265DA DE P0041265D A DEP0041265D A DE P0041265DA
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DE
Germany
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dor
arm
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Herbert München Töpfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

SiemeflS & Halske . MUrcJa en, ' ilen 22,3«4P.
Aktiengesellschaft
Briefanschrift:
Siemar-s & Tialske A.G-.
Gl/Pa t ent ab t ei Iimg
M ti u. o -'h e r- 1 f
Diefeers tr", 15.
Einrichtung zur Zor.^bestimmung in Pernmelde-"~ - .-·- insbesondere Pernbproohanlagen/ ·
Im Selbstwählweitverkehr ist die Erfassung der Gebühr für diesustandegekoamaner Perrspreohverbindungen entsprechend der. Zone eine seit langem bekannte Porderu tIg. Die Geräte, welche zur Bestimmung der Sone entwickelt wurden, erfordern cdr.en grosson Aufwand an Wählern, besonders wenn die Zoren durch, vielstellige Kernsifferr bestimmt sind. Um die Stellensahl der Kernsiffern naoh Mögliohkeit einzusohränkeü·, sieht man' bei der .neueren. Planung für grosse YorkehrsnetEej z.B. das Deutschland- nets, verhältnismässig grosse Spne^ib er eiche vor, sodass bei de/a genannten Beispiel maximal nur IieHi· vierstellige Eufnuauiearn für die Orte der untersten Ebene des Netzes, die End- oder Unterämter, notwendig sind» Las bedeutet aber, dass die Yerzonungseinriohtuhgen immerhin nooh für die Aufnahme von vier Ziffern geeignet sein müssen. In den weitaus meisten Fällen werden die Zonen schon mit einer dreistelligen Ziffer erfasst, d.h. bei einer dekadischen Einstellung ist ein sehrteiliger Drehwähler für die Aufnahme der ersten Zahl und ein grossgruppiger-Wähler z.B. ein Motorwähler mit 10 Armen und 100 Ausgängen für die beiden -letzten Ziffern erforderlich J Jedooh ist die'Ansah! dor durch vierstellige Kernziffern zu erreichenden Unterämter immer, noch so erheblich, dass dafür ein beträchtlicher Aufwand an Wählern Sich ergibt. Die vierte Stelle der ICurLnziffer nämlich, welche die an die ICnotonämter angeschlossenen Unterämter bestimmt," wird von zehnteiligen Drehwähler*! aufgenommen, ,.welohe sum Anlassen und Rücklauf einen grossen Aufward an Relais und Stouerkroisen benötigen. Ist die Ansalil der an die Knotenämter abgeschlossenen Unterämter klein, so ist die Ausnutzung der Sennz©iohnungewähler schlecht. Es werden oft nur werige Schritte der Wähler ausgenutzt, d.h.. es ergeben sich viele Gruppen, solcher sehntei-'liger Drehwähler..
Die Erfindung will nun dice en Aufwand an FcLtilorn verringern un.d dadurch auoh die Schaltung übSivSioiitIiohcr machen, sodass es auoh wirtschaftlich erscheint, das Versonungsgerät indivijduell den Zonenschaltern, die einem leitungsbündel gemeinsam"- «zugeordnet sind, Zusuordneny·Und--^amit/die bekannte.11. Fachteile der zentralen Anordnung des' Vorzonu.igsgeräts zu. vermeide".
Gemäss der Erfindung werden die die Unterämter bestimmenden Ziffern für die Versonuag nicht unmittelbar diTroJi^i^FTammern.--stromstossempfänger z.B. einen kleingruppigen Drehwähler, sondern indirekt mit Hilfe eines Suchwählers ausgewertet, welcher mit-swei synchron laufenden Schaltarmen einerseits die Kontaktbank ' des die iDiptenamtskennziff er aufnehmenden Wählers und andererseits die Kontaktbank des die unteramtskennziffer aufnehmen den Y/ählers ab3ucht.
Die Verdrahtung zwischen don Ausgängen des das Knotenamt kennzeichnenden Wählers und des Suchwählers einerseits-und des Suohwählers und des das Ifcteramt kennzeichnenden Wählers andererseits ist so vorgenoLj-un, dass an dem einen Arm d'is Suohwählers das Knotenamt und an dem anderen Arm das Unteramt gekennzeichnet, wird. Am Suohwähler sind je Knotenamt so viele Ausgänge vorzusehen, wie Unterämter an das Knotenamt angeschlosser sind. sofern die Unterämter in verschiedenen Sonen liegen.
in dar. der Figur beigegebenen Tabellen sind beispielshalber eino Anaahl dreistelliger Konnsiffera (217·, 218) und cine Ansabl vier stelligor Kennsiffern (5151, 5152 nsf-i, 5012, 5014 us#;, 8263 usäft) angegeben. Die Zahl Ntal dient bekanntlich lediglich als sogenannte Yerkohrsausscheidungssiffer, welche den ersten Grup-· Penwahlei· des Ortsaoites auf die Weitvorkehrsrichtung umsteuert. Die erste Zahl der Kannsiffern wird im Zonenschalter von einem niohtgezeigten zehnteiligen Drehwähler aufgenommen, welcher bei seiher Einstellung einen Schaltarm des zehharmigeh 'Motorwähleirs W auswählt. Der Motorvvählor Tsesitst insgesamt 100 Ausgänge,. wel che in zehn Dekaden I bis X au zehn Einzelschritten 1 bis 10 eingeteilt sind. Durch die erste Zahl der Kennziffer 317 wird zunächst der Schaltarm mg ausgewählt. Die beiden nächsten Zahlen der Kennziffer werden vom Motorwähler MW aufgenommen, welcher in dom genannten Beispiel auf die erste Dekade Ond in dieser auf den siebenten Schritt eingestellt wird. Bei einer dreistelligen Kennziffer wie 217 oder 218 ist bereits durch die Einstellung des Wählerarmes m0 die entsprechende Zone bestimmt. Bei vieratel ligen Kennziffern^ die gewählt werden müssen, wenn an die Knoten
ämter noch Unterämter angeschlossen sind, wird die leiste, das Unteramt kennzeichnende Zahl von einem sehnteiligen Drehwähler D aufgenommen. Dieser Wähler allein genügt fur die Aufrahme sämtlioher vierte» Ziffern. Wie die Tabelle der ICennciffern erkennen lässt, sind an das Enotenamt 226 die drei Unterämter 2261, 2262, 2263, an das Knotenamt 515 die Unterämter 5151 bis 5155, an das Knotenamt 501 die vier Unterämter 5012, 5014, 5017, 5019 angeschlossen. Zwisohen dem die Knotenämter bestimmenden Motorwähler MW und dem diu Unterämter bestimmenden Drehwähler D ist nun gemäss der Erfindung als Suchwähler SW ein vielteiliger Drehwähler, z.B. hundertteiliger Motorwähler, eingeschaltet, TTach Einstellung des Drehwählers D durch die vierte Ziffer wird der Suchwähler SW angelassen. Ist z.B. die Eennsiffer 2263 gewählt worden, dann steht, wie gezeichnet, der Schaltara mpdes Motorwählers in der Dekade II auf dem sechsten Schritt\ der Sohaltarm d des Drehwahlers D steht-auf dem dritten Schritt. Am Eontalct 226 des Motorwählers sind die ersten drei Koj«takte der vom Soheltarm s. des Suohwählers SW bestrichenen. Kontaktbank angeschlossen. Der Suohwahler SW wird nuhm Jhr drei Schritte machen und seine fest gekuppelten Arme s, und sp mitnehmen, in dieser Stellung^wird sodann über die SohSltarmeTiio des Motorwähler MW und/äes Drehwählers B ein Stromkreis fur das Prüf relais P geschlossen, welcher «lan Suchwähler stillSetst® JJi dieser Stellung wird über einen dritten Arm s3 das Suchsrilfe·. Iers SW und Kontalcfe ρ die Zone des gewählten Unteramts gekoruaeichnet, in dem vorliegenden'Beispiel, die Sone II.
Anhand der in der I'igur gegebenen Sciialtuiig lassen sich o&n© weiteres die Schaltvorgänge Verfolgaal weloho bei Veht einer anderen vierstelliger Kennziffer auftreten. So wird sich z.B. bei der Kennziffer 5017 der Suohwähler SW auf seinen elften Schritt einstellen« Infolge der entsprechenden Verdrahtung zwischen den Wählern MW und SW einerseits und den Wählern SW und ±> andererseits wird in dieser Stellung über die Wahlerarae S1, Sg des Wählers SW und die Schaltorarae n„ und d wiederum ein Stromkreis für das Prüf relais P geschlossen, welches deü Suchwähler stillsetzt. lieber den Schaltara a5 ist die Zone III bestimmt .
Reichen 100 Aus gär ge des Suohwählers SW für diu vorhandenen Kennziffern nicht aus, so kann die Einrichtung ohne Schwierigkeit erweitert werden. Es werden dann, wie in dar Pigur rechts unten angedeutet, mit einem weiteren Schaltarasatz 84, S5, S6 des Suchwählers und einem zugeordneten Kontaktsatz von dreiaal 100 Ausgängen die entsprechend verdrahteten Ausgänge des Motor-
Wählars II?? und. des Drehwählers .D abgesucht. Ein zweites, swisphen di© Ariae S4 und 35 eingeschalt et es Prufr^lais P·, bogt Insrii dann, den Arm a6, 'der seinerseits durch seine Einstollüftg' Olw ZoiiO bestimmt.' .
Durch dio fortlaufende Belegung der Kontakte in dor JIontakt-· bank des SuoawählQra - ist nun nicht etwa die- Möglichkeit .eia-r.-r' späteren Brrieiterung der Anlage durch weiter hinsukoraaondG-Eonnsiffern erschwert. in diesem Pall -ist lediglich d~,s neu hiasukommende Amt mit seiher Ecnaziffor auf den in dir lauf on-, den Eoihe nächsten freien Schritt dos SüQhwählors au logon, -wo'·" ös über den oat sprochondca Arm dos Suchwahlors Veraont wird. . Sin Beispiel für oino später hinsutrotendo IIennsiffcJr ist äuroh die Ziffer 5010 angedeutet. Uxq aus der Ilgur au ersehen, wird die linotiOnaEitskoniiEiff or 501; in der. einer:, dom Motorwähler zugeordneten Eontaktbank ty) an den Sohritt 43 des Suchwählers,
der als nächster frei sein soll, und die durch der·. Drehwähler D bestimmte Ziffer O an den Schritt 45 ö.er andere'?. T rOntaktba.'-k töü) des Suchwähl^rs gelert.
Die· ^^fi-nd-ungsgeiaasse Anordnung;hot den gross on"""Yort eil, dass der Suciiwählar soviel, aber auch nur soviel Schritte uafasseii muss j als vierstellige Eonns^jiloh ausgeschieden worden müssen, ist boi vorsohiedonoa Eonnzahl-ja durch dio vierte Ziffer die gleiche Zeno bestimmt, so kann, eine Ihrallolsohaltung fvn den Ilonta-kton des Suchwählors vorgeaoanon werden, sodass or. SucJawähler nur jeweils ein Schritt für die beider· zonennästfig gleichen-Eonnanhlen benötigt wird.

Claims (1)

  1. Γ η. t ο ίι t ρ. ή S ρ r ii c h e
    •Ί.- Ii-CiriolituJig Eur Bosticimuiig dor Wortiglcoit von l?oriisprooU-verb.ir.duiigch cr.tsproohond (lea11 Sono, insbesondere im"Eot:j~ gruppenverkohr, daduroh gQkeniizeioiUD-Ot;, dass bei mehrst*ollige.ii, iiisbQS'Oiidero vierstelligen Eei;nsiffern swisahon don die letstü Zahl dor Eexyisiffor (Endamts-Eonnsiffor) aufüoh-laohdon Wtihler (D) und dem" die vorletzte Eenhaiffor (Enotiih-Ofcto-KCiSiiElfier) aufnehmenden TOhlor (MW) eih Suohwiililor (ÜW) Oingosohfiltet ist, der über swoi synchron laufende Sohaltarmo die Ausgänge der beiden FfUalor absuchend die dor gewählten Eoniisiffer ontsproohendo- SohG bestimmt.
    *i. BLhriohtimg s^-3GStiffmung
    M-nd-vingen.- entsprechend- dor -Zane na'oh Pctoitnnspruoh'!, dadurch gekennzeichnet, är.ss der Suohwiihler soviel Sohritto' umfasst, als YiQrstolligei, sononmässig verschiedene Eenngiffern ausgeschieden worden müssen.
    3. Jftnrichtung nach Patentanspruch d, dadurch gekennzeichnet, dass die viorte Zahl der Eennsiffer von einem allen ,vierstelligen Eonnsiffern gemeinsam sugoordneten zehnteiligen Drehwähler (D) aufgenommen wird.
    ο Einrichtung nach Tatentanspruchd, dadurch gekennzeichnet, class die Verdrahtung zwischen den Ausgängen dos Xonnaeichnuj'igswählers der Knotenämter (%ffl) und des Suehwählers (S·//) einerseits und den Ausgängen des Eennaoiohniuigswählors der Bndamtor (D) imd djs Suchwäh.lers andererseits so vorgenoxamon ist, dass der Suohwahler mit dem einen" Arm (s- ·, &Λ) die Ausgänge des ' Enot enamts-Eennsoiohnungswäiilersf · mit 'den anderen Arm (S0 , S5) , die Ausgänge des !Rndfjnts-KenhaoicJtmuhgswählers absuchend auf einem der gewählten Eennniifer zugeordneten Schritt stillgesetzt wird.
    5. Einrichtung nach Patentanspruoh 4, Induroh 'gekonhseich.net, dass die Stillsetzung des Suehwählers durch ein Prilfrclais· .(!>, P^) erfolgt, das in die Verbindung zwischen den beiden Wählerarmon" des Suehwählers eingeschaltet ist und nach Einstellung des Suehwählers auf dem durch die gewählte E-^nnsiffer bestimmten Schritt in einem über die Fählerarme der - 'beiden Eennqeichnmigswähler (m- - si. und d) verlaufenden Stromkreis betätigt v/ird.
    Einrichtving Jticph Patentanspruch 5, dadurch gekennseiohnet, dp.ns des jeweils betätigte Prüfrelais (P odor Έλ) den Soiienbestimmungsarm des Suohw^lilers (^3 oder 6) Eonnaeichne

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