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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen,
welche über verschiedene Verbindungswege erreichbar sind Die Erfindung bezieht sich
,auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen,
welche über verschiedene Verbindungswege erreichbar sind. Die Verschiedenheit der
Verbindungswege kann dabei in der verschiedenen Ausrüstung der Verhindungsleitun:gen
oder in ihrem Verlauf über verschiedene Vermittlungsstellen liegen. Letzteres ist
z. B. der Fall, wenn in dem Fernsprechnetz zur Abwicklung des Verkehrs der Teilnehmer
des Fernsprechnetzes außer Verbindungsleitungen zwischen den \ etzhezirken bzw.
zwischen den Netzgruppenhauptämtern und den zuge-. hörigen Netzbezirksämtern noch
Ouerverbindungsleitungen zwischen einem N.etzgruppenhauptamt. und anderen Ämtern
des eigenen oder eines fremden :Netzbezirkes vorhanden sind. Die gewünschte Vermittlungsstelle
kann dann vom Netzgruppenhauptamt beispielsweise über die zum \Tetzbezirksamt führenden
Verbindungsleitungen oder über Querverbindungsleitungen der erwähnten Art erreicht
werden.
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Um nun -die Verbindungsleitungen zum 1; etzbezirksamt, insbesondere
wenn es sich um für den Fernverkehr besonders ausgerüstete Verbindungsleitungen
handelt, in, den Verbindungsfällen frei zu halten, die über Querverbindungsleitungen
vermittelt «-erden
| kcinneii. werden li"soildei-e Vorkehrungen @@- |
| troffm, die eine Pelcgung dieser hocll\\-crtien |
| erbindungsleitungen nur dann ermöglichm, |
| wenn keine (iuerverbindmWaleittmgen für d; n |
| .lufbau der gen-ünscliten Verhindung zur |
| Verfügung stehen. Alan sieht hierzu s,:ge- |
| nannte Kennzahlwie lerholer an den von an- |
| rufenden Teilnehmern erreichbaren Verbin- |
| dungshnHelltungen vor, welche die Num- |
| inernstronistoGreihen aufnehnieli, die zur |
| Kennzeichnung der gewünschten Ilchtung |
| ausgesandt wercleli und gemäß dieser Kenn- |
| zeichnung feststellen, ob in der gewünschten |
| 1 ichtung Querverbindungsleitungen zur Ver- |
| fügung stehen, 11111 dann gegebenenfalls eine |
| freie dieser Leitungen init der vom anrufen- |
| den Teilnehmer belegten Verbindungseinrich- |
| tung zusammenzu;cliahm. Je nachdem, oll |
| diese Leitung unmittelbar zur gewüvschten |
| Vermittlungsstelle führt oder zunächst z,1 |
| anderen Vermittlullgsatell:n, über welche clie |
| gewünschte 1'erlrinlung dann weitergeleitet |
| \-ird, werden von dein Iiennza.hlwiederholer |
| mehr oder weniger Stroinstoßreihen der auf- |
| gespeicherten -\ ti:nniernstromstoßreilien aus- |
| gesandt. Werden min diese Kennzahl\\-ieder- |
| holer, um z. B. ihre Benutzung bei Verbin- |
| tiungsherstellung innerhalb des eigenen -Netz-- |
| gruppenhauptamtes zu vermeiden, Ved)in- |
| dnngseinrichttlngeii zur Verfügung gestellt, |
| 12ren Belegung erst nach Wahl einer oder |
| melmererNummerrstronistoßreihrn durch d:u |
| anrufenden 1'ellnthmer erfolgt ist, so muß der |
| hennzahlwiedürholer die schon vor seiner |
| Belegung ausgesandten \unlinerastromatoi.l- |
| reilieri nachbilden, um auch diese für die .'lus- |
| tia111 des zu 1)enutz enden Weges auswerten |
| und gegebenenfalls je nach dein \-erlauf des |
| Verbindungs\veges zur Aussendung bringen |
| zu können. Der Kennzahlwiederlioler miß |
| demnach außerdem noch feststellen, welcher |
| etzbezirk bzw. welches- Tcll des Netz- |
| bezirkes durch den anruf:nden "Peilnehmer |
| bereits gelceiinzeiclinet ist. Weiterhin niuC |
| der Kennzahlwiederholer, da er in dem in |
| Frage @@OI111Ii@Ild:i1 killt nicht einer einzigen |
| Verbindungseinrichtung fest zugeordnet ist, |
| sondern für mehrere @erb@nc@ungse@nr@r@tun- |
| gen gemeinsam vorgesehen ist, feststellen, |
| welche dieser Verbindungseüirichtungen ilin |
| belegt hat, damit die ausgewählte freie Oh |
| tttng mit der vtui dem entsprechenden an- |
| rufenden Teilnehmer belegten Verbindungs- |
| ,:inrkhtullg und nicht etwa mit anderen zu- |
| #a1n@nengeschaltet wird. |
| L"nl das zu erreichen, hat man vorge- |
| schlagen den durch d:Il anrufenden Tell- |
| nehiner durch die voraufgegangene Wahl ge- |
| keimzeicllneteli -Netzbezirk oder- Feil chs- |
| UM 1I11 hennzahlwle,lerholer lnlt Hilf- von |
| P#Aai; zu k:llnzeiclnlcn un1 die dabei be- |
| nutzte Verbin-lung.:cinrichtung durch eins |
| #r;genaallte hr'eislatifl)i-iiftuig in |
| \un.dein dcni @iennzalll\;-ied;rilnier lieicgeilei:a |
| Zugang festzustellen. Da aber infolge der |
| @@inein:amenZuordnuag derKennzahlm-ied@#c- |
| lmler zu mehreren V erbindungseinrichtungri |
| solche Snchllewegungen in sehr vieicn hälle@i |
| von mehreren hennzahlwicderhaalern |
| ausgeführt werden, müssen noch be- |
| soildere Vorkehrungen getroHen werdva, |
| «-elche @sreuz\-2rbinrlttngen bei d:># I@re@s@auf- |
| leüfun; vermeiden. Das kann dadurch er- |
| zielt werden, rlala ein seliritt\vcise fc>rtl@e\\-;g- |
| tes Schaltwerk nacheinander die I'rüfkrei._ |
| für die einzelnen Kennzahl \=;ied@rhol@: |
| schließt, so _laf, jeweils mir eine einzige I'rii- |
| fung erfolgen kann. Dieses Schaltwerk katili |
| aber nur mit einer sehr gerhigun Schah- |
| gech\\-iiidigkeit arbeiten, da #Ur <lie be- |
| legende Verbindungseinrichtung festsicllelld:@ |
| Wühler des hennzahl\vierlerlioler@ \rährcn@l |
| jedes Schaltschrittes nies Schaltwerkes eine |
| größere Zahl von Kontakten durchlaufen maß. |
| Aufgabe der vorliegenden I:rfinrlung ist es |
| nun. die Feststellung des vom anrtifendcii |
| Teilnehmer lierei@s bestimmten \etzliezirhs |
| und der hierbei belegten Verbindungseinrich- |
| tung zu vereinfachen und zu sichern. |
| Erlin,düligsgemüß \\"11'd dies dadurch er- |
| reicht, dall den iiennzahlwie derholcrn Schal!- |
| werke zugeordilet sind. an deren Kontakte |
| tüe von den hennzaiilwiederliolei-n zu ile- |
| dienenden t erbllldungselnrlehtttngen gelnall |
| ihrer Verkehrsrichtung gruppenweise zusain- |
| inengefaßt und außerdem einzeln angeschlos- |
| sen sind, so daß durch die .hinstellung d |
| Schaltwerke gleichzeitig die gemäß der Rich- |
| tung -der belegten Verbindungseinrichtung |
| durch den hennzalllwiederliolcr iit:cllzubil- |
| dende herinzeichnung für die die Auswahl und |
| Gien _Aufbau des Verbindungsweges niit (kni |
| aus@u\Iahltell `ei"1)lilChlligs\\-eg zttSallinletiza- |
| schaltenle @-crllindungseinrichtun` li:aimnlt |
| wird. |
| 121 den I'Ig. I 171S j ist e111 @Augftthrlllläs- |
| beisptel der Erfindung dargestellt, und z\var |
| -neigt die Fig. 7 in schematischer DarsteIlung |
| ,irren :setzplan mit niehrereri \-:i-iriittlung<- |
| stellen tiii d verschiedenen zu ihnen führen(len |
| Verbindungswegen, während in Fig. -, ein |
| Aunclmitt aus einem Netzgrulillenhauptanit |
| .1-t!_172 mit einer der von einem ai:rufen<len |
| Vilnehmer erreichbaren Verl)indungseinrich- |
| turg (-t° 12 gezeigt ist. an \\-eldle über
Aii- |
| schalt\vähler, z. B. @4Li' 2, ein mehreren Ver- |
| hindtngseinrichtungen gemeüisamei Iienn- |
| zahlwiederholer, z. B. 1i7_ i, angeschaltet |
| werden kann. =1u1:Ier-lein sind die für :lie |
| Mchaltun- der verschiedenen @-erb@ndunr=- |
| leitungen i-, <1, h, L- an die @-erbilidun@rse@n- |
| richtur` erforderlichen =hier 11-s, 11-a, 1 G, |
| TT'c dargestellt. In Fig. j ist e111 Kennzah;- |
| wiederholer, z. B. KZ i, mit seinen für die |
| verschiedenen Funktionen erforderlichen Wäh- |
| tern und einzelnen hierbei interessierenden |
| Steuerrelais wiedergegeben. "Zum großtcn |
| Teil ist dabei auf eine vollständige Strom- |
| kreisd.arstellung mit Batterie und Erde ver- |
| zichtet, da dies zunl Verständnis der Erfin- |
| dung nicht erforderlich ist. Auch sind die |
| Sclialtinabnete der Wähler mit den zugehöri- |
| gen Umsteuerrelais nicht gezeigt, um die hier |
| interessierenden Vorgänge klarer hervortreten |
| zu lassen. Die Kontaktfelder einzelner Wäh- |
| ler sind teilweise nur schematisch wieder- |
| gegeben, um den Umfang der Wähler in |
| einem noch darstellbaren Rahmen zu halten: |
| aus diesem Grunde ist teilweise auch die Zahl |
| der Schaltarme auf das hier zu erläuternde |
| Beispiel beschränkt «-orden. Für die ,in der |
| Fig.3 gezeigten Wähler mit dein Pezugs- |
| zeichen d finden Schrittsclialt-N\-#"Liiler L nd für |
| die mit dem Bezugszeichen in 1lotorwähler |
| Verwendung; selbstverständlich können auch |
| andere Wählerkonstruktionen Anwend,ing |
| i@naen. |
| Betrachtet man zunächst die Fig. i, so er- |
| kennt man hier zwei Netzbezirksämter BA i |
| und BA7, an welche einige Netzgruppen- |
| hauptämter, z. B. NHA 72 bis IVHA 7 4. bzw. |
| NHA 12 bis jVHA 1 4. angeschlossen sind. |
| An einige der Netzgruppenhauptämter sind |
| dann Knotenämter, z. B. 1(A ; 21. I(A ; 24. |
| bzw. I(A i33 bis I<A 135, angeschlossen, |
| von denen dann teilweise Endämter, z. B. |
| EA724i bis EA72a.3 b7,%1'. EA 135i, |
| EA 1352, abzweigen. |
| Die in der Fig. 2 gezeigte «'erbindunigsein- |
| richtun.g L-e 12 mit den zugehörigen Wählern |
| 1T "s, LFa, Wb, TTT "c ist ebenso wie der in Fig. 3 |
| gezeigte Kennzahlwiederholer KZ i im vor- |
| liegenden Beispiel in dem Netzgruppenhaupt- |
| amt NHA72 vorgesehen. Von dieseln Amt |
| aus verlaufen sogenannte S-Leitungen zum |
| zugehörigen Setzbezirksamt BA7, das über |
| Verbindungsleitungen mit dein Netzbezirks- |
| amt B A i in Verbindung steht. Außerdem |
| verlaufen zwischen dem N'etzgruppenhaupt- |
| alnt,VIIA72 und dem Setzbezirksamt BA i |
| A-Leitungen, zwischen den \ etzgruppen- |
| hauptämtern tVHA72 und IV HA 13, B-Leitun- |
| gen und zwischen dem N etzgruppenhauptamt |
| NHA72 und den Knotenämtern KA 133 bis |
| 1(A 135 C-Leitungen. Zwischen den an- |
| deren Vermittlungsstellen können in beliebi- |
| ger Weise ebenfalls verschiedene Verbin- |
| dungsleitungen verlaufen. |
| Die S-Leitungen sind solche Leitungen, |
| welche in einem S-Gruppenvähler enden, der |
| zur Auswahl des Bezirkes dient. -Die A-Lei- |
| tungenenden in einem A-Gruppenwähler, der |
| die Auswahl eines Netzgruppenliauptanltes |
| vornimmt. Die B-Leitungen führen zu einem |
| B-Gruppelzwäliler, welcher zur Auswahl eine, |
| Knotenamtes dient, während die C-Leitunge:) |
| zu einem C-Gruppenwähler führen, der die |
| Auswahl eines Endamtes vornimmt. |
| Aus dein Setzplan der Fig. i erkennt man, |
| daß anrufende Teilnehm:r, die zum Netz- |
| gruppenhauptamt X HA72 gehören, b2-isPiel:- |
| weise das Knotenamt 1(A i 35, über S-Leitun- |
| ge-n zum Setzbezirksamt BA7 und dann über |
| BA i, A'H A 13 oder über A-Leitungen |
| zum Netzbezirksamt BA i und dann über |
| YHA 13 oder über B-Leitungen zum \ etz_- |
| gruppenhauptamt NI-1A 13 oder über C-Lei- |
| tungen unmittelbar erreichen können. Die |
| Kennziffer, um zu diesem Knotenamt zu ge- |
| langen, ist 135, und zwar dient die erste |
| Ziffer i zur Einstellung eines im Netzgrup- |
| penhauptanit 1 H.1 j2 liegenden Gruppenwäh- |
| lers Gff- auf die erste Dekade, in der dieser |
| eine freie Verbin:lungseinriclitung, z. B. die |
| an den:Kontakt 2 angeschlossene Verbindungs- |
| einrichtung Ve i2, aufsucht. An diese @'er- |
| bindungseinrichtung (vgl. Fig. 2) wird über |
| einen Aiisclialt@vähler.qif2 ein freier Keiin- |
| zalilwiederholer, z. B. KZi, angeschaltet. |
| Dieser Kennzahlwiederholer, der im einzelnen |
| in der Fig. 3 wiedergegeben ist, bildet die |
| bereits vom Gruppenwähler GTl' aufgenom- |
| mene Zahl i der Kennziffer durch Einstel- |
| lung der Schaltarme d 1o bis d i 5 nach Ein- |
| stellung der Schaltarme in io bis 1;a17 nach; |
| er nimmt die weiteren vonl anrufender; Teil- |
| nehmer .auszusendenden, aus drei und fünf |
| Stromstößen bestehenden Stromstoßreihen |
| durch Einstellung der Schaltarme d2o bis |
| d22 und d 3o bis d 3i auf, gegebenenfalls |
| wird dann noch eine weitere Stromstoßreihe |
| durch Einstellung des Schaltarmes d.lo auf- |
| genommen. Durch entsprechende Einstellung |
| der weiteren Sclialtarin; ;1a 2o bis 1;126 ,
)11 30 |
| bis i;136, nt.4o bis i;1..16, m 5o bis ;;156
und |
| d6o bis d62 wird die Art der in der ge- |
| wünschten Richtung zur Verfügung stehen- |
| den @rerbin.rj:un:gsleittinge:i festgestellt, die |
| ausgewählte Leitung finit der vom anrufenden |
| Teilnehmer belegten Verbindungseinrichtung |
| (7e i:2 zusammengeschaltet und je nach der |
| Art der angeschalteten Leitung bestimmt, wie- |
| viel Stromstoßreihen vom kenn7ai-llwieder- |
| holer KZ i gemäß der Einstellung des Schalt- |
| armes d 5o zum Erreichen des gewünschten |
| Knotenamtes KA 135 auszusenden sind. |
| Diese eben in großen Zügen geschilderten |
| Schaltvorgänge v--rlaufeii im einzelnen in fol- |
| gender Weise: |
| 'Zach Einstellung des Gruppenwählers GIU |
| im letzgruppenhauptamt A"H.-172 (Fig.2) |
| durch die Zahl 1 auf die Dekade i sucht dieser |
| in freier Wahl eine freie -'erbindtingseinrich- |
| tung. Erreicht er beispielsweise die an den |
| Kontakt 2 angeschlossene Verbindungsein- |
| richtung l'e i2, so kommt über die vom |
| c -Arm erreichte Prüfader ein Stromkreis für |
| das Relais C zustande, welches durch Ein- |
| clialtung seiner hocholnni.gen Wicklung 11 |
| über den Kontakt i c die Sperrung der Ver- |
| bindungseinrichtung gegen Belegung durch |
| einen anderen Gruppenwähler unterstützt. |
| Der der Verbindungseinrichtung L"e i2 zuge- |
| ordnete AnschaltwählerAW2 steht vorberei- |
| tend auf einem freien Kennzahiwiederlioler, |
| z. B. KZ i, so daß das Relais T des Anschalt- |
| wählers AW 2 erregt ist über Erde, Batterie, |
| 1lji6 (Feg. 3), Kontakt 13 c i, Ader i, Schalt- |
| arm a 2 des Anselraltwählers ALl-2 (Feg. 2), |
| Il"i 3, Kontakt 3 t. Wicklung 11 des Relais!, |
| Erde. -Nach Schließen des Kontaktes 6c |
| kommt detiizufol.ge eine Erregung des Re- |
| lais P ( Fig. 2) und des Relais C i (F i-. 3 ) |
| zustande über Erde, Batterie, Wi 7, Wick- |
| lung 11 des Relais C i, Kontakte 15 c -2, 1 C@ Sf , |
| Ader z, Schaltarm b2 des Anschaltwählers |
| A W2, Wicklung 11 und I des Relais P, Kon- |
| takte ; 2 t, 71a , 6c, Erde. Dias Relais P sperrt |
| nach Kurzschluß seiner hocholimigen Wick- |
| lung I über den. Kontakt 7P den Kennzahl- |
| w-iederholer KZ i gegen eine Belegung durch |
| andere Anschaltwähler. Durch Schließen des |
| Kontaktes 8p wird das StromstoßemDfangs-- |
| relais A i des Kennzahlwied.erholers KZ i an- |
| geschaltet über Schaltarm c 2 des Anschalt- |
| wählers All"2, Ader 3, Relais A i, Kontakt |
| 1.4c i, li'i6, Batterie, Erde. Durch Schließen |
| des Kontaktes 9P wird über den Schaltarm d 2 |
| des Anschaltwählers AIf'2 und die Ader d der |
| Stromstoßkreis für die vom Kennzahlwieder- |
| holer KZ i auszusendenden Ziffern vorbereitet. |
| Im Kennzahlwiederholer K Z i sind nach |
| Erregung des Relais C i die zugehörigen Kon- |
| takte betätigt, so daß u. a. durch Schließen |
| des Kontaktes 21 c i das Relais C 2 erregt tmcl; |
| damit in Reihe das Relais C i über seine Wick- |
| lung III gehalten wird. Weiterhin wird nach |
| der Belegung des Kennzahlwiederholers K 7. i |
| der mit den. Schaltarmen: in.io his ist i7 aus- |
| gerüstete Wähler auf irgendeine hier nicht |
| interessierende Weise in Gang gesetzt. um die |
| belegte Verbindungseinrichtung L'e 12 feStzu- |
| stellen. Der Wähler läuft so lange, bis sein |
| Schaltarm ni io die an den K=ontakt 2 ange- |
| schlossene Ader erreicht. Dann spricht das |
| Relais P i an über (Feg. 2) Erde, Batterie, |
| 111i8, Kontakte 75 ", i2P, Schaltarm j2, Ader |
| 12, (Feg. 3) Schaltarm in io auf Kontakt 2, |
| Relais P i, Kontakte 21 q 1, 22 c 1, Erde. Das |
| Relais P i wird also nach zweimaliger Fort- |
| schaltung des Wählers zur Erregung gebracht |
| in hier nicht gezeigter Weise wird eine wei- |
| tere Fortschaltung des Wählers verhindert. |
| Der mit dein Schaltaren in To eingestellte |
| Schaltaren in i i hat in der von ihm bestriche- |
| neu Kontaktbank die Verbindungseinrichtung |
| Uc 12 durch seine Einstellung auf den zweiten |
| Kontakt gekennzeichnet. In dieser Kontakt- |
| bank sind jeweils soviel Kontakte miteinander |
| verdrahtet, als in der entsprechenden Rieb- |
| Verbindungseinrichtungen vorhandei, |
| sind. In :lein vorliegenden Falle sind der Ein- |
| fachheit halber für die Richtung i zwei Ver- |
| hindungseinrichtungen angenommen. |
| -Nach der Erregung des Relais P i erfolgt |
| über den Kontakt 23P i eine Erregung des |
| Relais Q i, welches sich über seinen Kontakt |
| 2.[q i in einen Haltestromkreis legt. Nun.inehr |
| «-erden in Abhängigkeit von hier nicht gezeig- |
| ten Steuerrelais die Wähler finit den Schalt- |
| armen m4o bis in.I6 und irr so bis
tii 5Ü in |
| Gang gesetzt. Sie drehen so lange, bis die |
| Scbaltarine nz.fo bzw. -w5o den durch den |
| Schaltaren ni i i gekennzeichneten Kontakt er- |
| reicht haben. Das tritt nach einem Schalt- |
| schritt ein, also sobald die Schaltarme in 40 |
| und in So auf dem Kontakt i stehen. Die Re- |
| lais P 2 und P 3 kommen in dieseln Aurienblicl; |
| zur Erregung über Relais P 2, SchaltarinMd.o |
| auf Kontakt i hzw. Relais P 3, Schaltarm sei 30 |
| auf Kontakt i, Schaltarm nt i i auf Kontakt 2, |
| Kontakt 25 C2. |
| Außer der Einstellung dieser Wähler er-- |
| folgt nach Erregung des Relais 0 1 in hier |
| nicht gezeigter Weise eine Einstellung de |
| Wählers mit den Schaltarmen (1 io bis d i 5. |
| Die Fortschaltung dieser Schaltarire erfolgt, |
| bis das Relais P.1 über den Schaltaren (11 o |
| und den vom Schaltarm nt i i gekennzeichne- |
| ten Kontakt anspricht, also nach einem Schalt- |
| schritt. Durch diese Einstellung ist die nach- |
| zubildende Ziffer ermittelt. Die Verdrahtung |
| zwischen den Schritten der Arme d io und |
| in i i ist nämlich so gewählt, daß die nachzu- |
| bildende Ziffer (die erste. Zahl der Kennziffer) |
| gleich der Schrittzahl ist, die der Wähler ni:t |
| den Scbalt.arrnen ä. io lies dis von der Null- |
| stellung entfernt ist. Über den auf d#;in Kon- |
| takt i stehenden Schaltaren d i S wird dann |
| später die erste Stronistoßreihe Beteuert, die |
| durch den Wähler mit dein Schaltar en d So |
| zur Aussendung kommen soll. |
| -Nach Erregung des Relais 1-'d. wird über |
| den Kontakt 26P.1. das Relais 0 2 erregt. Da: |
| schon erwähnte Stroinstoßempfangsrelais @z1 i |
| des Kennzahlwiederholers KZ i nimmt über |
| die Ader 3 die weiteren vom anrufenden Teil- |
| nehmer kommenden Stromstof)reilien auf. |
| Durch die nächste Stromstoßreilie wird der |
| Wähler mit den Schaltarmen d20 bis d23 ein- |
| gestellt, und zwar gelangt er, da die nächste: |
| Stromstoßreihe aus drei Stromstößen besteht, |
| auf den Kontakt 3. Hiernach erfolgt auf |
| irgendeine hier nicht interessierende Weise |
| eine Umsteuerung, so daß die dritte Strom- |
| stoßreihe 5 von dem Relais A i auf den |
Wähler mit den Schaltarenen
d 3o und
d 31 übertragen
wird. Nach einer weiteren Umsteuerung wird dann, soweit erforderlich, eine vierte
Stromstoßreihe auf den Wähler mit dem Schaltarm d 4o weitergeleitet.
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Im vorliegenden Falle sind mit den drei ersten Nummernstromstoßreihen
alle überhaupt möglichen Ouerverbindungsleitungen A, B, C bestimmt.
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Das nach der Erregung des Relais P4 bei Feststellung der nachzubildenden
Zahl i über den Kontakt 26P4 beeinflußte Relais Q2 schaltet in hier nicht gezeigter
Weise die Wähler mit den Schaltarmen 333 2o bis M 26
und "3t 3o bis
g236 in einen selbsttätigen Stromstoßkreis. Sie drehen so lange, bis ihre Schaltarme
"312o und "3t 30 den Kontakt erreichen, der durch den. auf dem Kontakt i stehenden
Schaltarm d i i gekennzeichnet ist. Die Prüfrelais P 8 und P 9 dieser beiden Wähler
werden in diesem Augenblick erregt und setzen die Wähler still. Der Erregerstromkreis
verläuft über Relais P 8, Schaltarm m 2o bzw. RelaisP9, Schaltarmm3o auf Kontakt
1r, Verdrahtung, Schaltarm d i i auf Kontakt i, Kontakte 3,5 at 2, 36
u 3 und 41 c 2. \, ach: Schließ en der Kontakte 39p 8 und 38p9 wird
das Relais U 3 erregt über Kontakte 37 q 5, 381' 9, 39P8, 40q
2. Das Relais U 3 trennt am Kontakt 36 tt 3 den Stromkreis
der Relais P 8 und P9 auf, so daß die beiden Wähler noch einmal eingeschaltet werden.
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Inzwischen ist durch Schließen des Kontaktes 43q 5 ein neuer Prüfkreis
über den Schaltarm d 2o vorbereitet worden; denn nach der zweiten, diesen Schaltarm
einstellenden Stromstoßreihe des anrufenden Teilnehmers wird -das Relais Q_ 5 über
den Schaltarm d 23 erregt.
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Da im vorliegenden Falle .diese Stromstoßreihe aus drei Stromstößen.
besteht, also der Schaltarm d 2o auf dem Kontakt 3 steht, laufen die beiden Wähler
mit den Schaltarmen "3t 2o bis y32 26 und na 3o bis m 36 so
lange, bis die Schaltarme em2o und m30 den Kontakt 13 erreichen. Di.e Relais
P 8 und P 9 sprechen an über Schaltarm "r2 2o bzw. m 3a auf Kontakt 13, Verdrahtung,
Schaltarm d2o auf Kontakt 3, Kontakte 42 2C2, 43 q 5 und 4.1 c 2. Nullmehr wird
das Relais Q 4 über die Kontakte -1-1q5 45P9, 46P8 und 47q2 erregt; es hält sich
über seinen Kontakt 77 q 4. Das Relais Q 5 kommt durch. Kurzschluß über den
Kontakt :18q.1. zur Aberregung. Eine heitere Fortschaltung der beiden Wähler ist
verhindert.
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In dem Kontaktfeld dieser Wähler, das @ an den Schaltarmen "3t21 bis
m26 und M31 bis 33t36 bestrichen werden kann, sind alle vorhandenen Verbindungsmöglichkeiten
in den Haupt- und Querrichtungen enthalten. Die von diesen Schaltarmen erreichbaren
Kontakte- werden mit den von den Schaltarmen 33t 4i bis "12.46 erreichbaren Kontakten
in bestimmter Weise verdrahtet. Gemäß der voraufgehenden Beschreibung stehen z.
B. die Schaltarme ""t 4o bis v1.46 entsprechend der Gruppe der belegten Verbindungseinrichtung
L!e 12 auf dem Kontakt i, während die Schaltarme M 2o bis "3t 26 und "Ft
30 bis "st 36 entsprechend den beiden .ersten Stromstoßreihen i und 3 auf dem Kontakt
13 stehen.
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In dem eingezeichneten Verdrahtungsbeispiel der FinG. 3 wird nun angenommen,
daß es für die durch die drei Stromstoßreihen i, 3, 5 gekennzeichnete Richtung folgende
Verbindungsmöglichkeiten gibt:
| C-Richtung gemäß den Wahlziffern 135, |
| B-Richtung gemäß den Wahlziffern 13;- |
| A-Richtung gemäß der Wahlziffer 1, |
| S-Richtung gemäß der Wahlziffer 1. |
Die entsprechenden Kontakte 13 sind daher in .der gezeigten Weise mit dem Kontakt
i der von den Schaltarmen "n 41 bis in 46 bestrichenen Kontaktbank verbunden.
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Die Verdrahtung für die übrigen Richtungent ergibt sich je nach den
vorhandenen Verbindungsmöglichkeiten ahn; weiteres hieraus.
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Wie die Fi.g. i zeigt, sind an das Netzbezirksamt BA i z. B. drei
Netzgruppenhauptämter A'HA 12 bis NHA i4 angeschlossen. In diesem Falle sind dann
in der vom Schaltarm 11121 bestrichenen Kontaktbank die Kontakte 12 bis 14 :miteinander
zu verbinden und, da der Netzbezirk zur Gruppe i gehört, die von den Schaltarmen
""a 4o bis w46 nach :einem Schaltschritt erreicht wird, mit dem ersten Kontakt der
vom SchaltarmVrt41 bestrichenen Kontaktbank zu verdrahten. Sind auch noch A-Leitungen
vorhanden, so sind in der vom Schaltarm ya-t22 bestrichenen Kontaktbank die Kontakte
12 bis 14 zu verbinden und mit dem ersten Kontakt der vom Schaltarm "3t 42 bestrichenen
Kontaktbank zu verdrahten. Entsprechendes gilt für die B- und C-Leitungen.
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Wie oben gezeigt, wird bei dem vorliegen-,den Verdrahtungsbeispiel
mach der Einstellurig der Schaltarme"it2o bis m26 und bis "3t36 das Relais Q4 erregt.
Auf irgendeine hier nicht interessierende Weise werden nunmehr die Schaltarme d
6o bis
d62 fortgeschaltet. Sobald der Kontakt 2 von dein Schaltarm d 6o erreicht
ist, sprechen die Relais P io und P i1 in Reihe an über Kontakte
52c 2, 88
r i ,
5 i
q 4, Relais P i o, .Schaltarm
d 6o auf Kontakt 2,
Schaltarm "3t45 auf Kontakt i, Schaltarm "3t32 auf Kontakt 13 (135), Schaltarm
d 31 auf Kontakt 5, Kontakt 5o tt
2, Relais P i i. Über die Kontakte
87 r i, 53P10 wird das Relais P 12 an den Schaltarm d 61 angeschaltet; es
kann, da der Schaltarm d6i auf
| dtnl Kontakt 2 und der Schaltarie 1l1 5 j auf |
| dein Rolltakt I (Ader vc) steht, ansprechen, |
| sofern Tiber die Ader z,c eine freie ('-Leitung |
| (Fig. 2,k zur" Verfügung steht. In diesem
Falle |
| wird das Relais P 12 erregt über Kontakte |
| SW, I, 53P10- Relais h I2, |
| d6I aui |
| Kontakt ..'., Schaltar111 ni 55 auf Kontakt i, |
| A(l@r zc, hontal;te 5sze, 55 311C, &lais
1-'.r, |
| Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht |
| auch das Relais Bc an, «-elches durch Schlie- |
| 1-.'.en seines Kontaktes 5(>hc über den Kontakt |
| 5; ylcc eine B°einflussung des Drelnliagneteil |
| Dc des Wählers 11-c veranlaßt. I@icser Wählr |
| lauft so lange. bis das Relais .IIc erregt -wird, |
| über Erde, Kontakte 59z,c, 58bc, Wicklun- |
| gen 1I und I des Relais He. Schaltarm dc, |
| Ader dc, (Fig. 3 ) Schaltarili ,u 16 auf Konl |
| takt 2, Schaltarui d62 auf Kontakt 2, Kontakt |
| (opI2. In dies-11 Fall ist ii"<tallicli die vonl |
| Gruppenwähler G11- l)elegte @erl>indun;e@n- |
| richtung ('e 12 erreicht, alI welche 111t11 die |
| freie CC-Leitung über den Wühler 11"c angr- |
| sclilosscn wird: leas ReIlis Jlc verhindert |
| durch (@ti:I1 des 1Untaktes ; ; nee eilte weitere |
| Beeinflussung des Drliin.iileten Di ; es schal- |
| tet über seinen Kontakt f@ i Flic das Relais 1"C |
| rin den. Schaltarie c des Wählers 11.'c an. ;o |
| daß dieses Relais anspricht über (-Leitung, |
| @@-iclclungell 1I und I des Relais Xe, Kontakt |
| (,i ;;rc. Schaltarie c dis Wählers li "c, Relais
R, |
| Kontakt ; S Y", Schaltarm e 2 des Anschaltwäh- |
| Iers A11' 2 Ader ;, I Fig. ; Wicklung I des |
| Relais R1, Kontakt,- 79P12, 80C I, Erde. In |
| cliesein Stromkreis sprechen außer dein Relais |
| .Xc die Relais P u11-1 R i an. Durch i htnen |
| des Kontaktes; ,'# y- wird die Ader 5 aufgetrennt. |
| Der Haltekreis für die Relais A'c lind R ver- |
| läuft - nunln:h r iiher die Kontaktei 31"# 71a |
| und 6e, während sich (las Relais R i (Fig. 3) |
| finit seiner j@@ ici;lung II über den Kontakt |
| "2t-1 in einen Haltelcrcis legt. Darch Sclilie- |
| ßen des Kontaktes (3411c wird rl.e vom «aller |
| Il-c erreichte @erbindun.gseinrichtullg @'_ 12 |
| gespe rrt, währen :1 durch Schi ießen der Wln- |
| takte (2uc u11#1 ( 311c eine Durclischalturg
(]er |
| Sprechadern erfolgt. Durch Schließen des |
| ILOntakt°s 65 nc v,irl das Relais 1-I"
betätigt, |
| um das Relais % über seine M'icklung I11 |
| und den Kontakt ÜM erregt zu aalten. Nach |
| Erregung des Relais 1"c erfolgt durch U)finen |
| des Kontaktes 5s z@c eine Abschaltung der be- |
| legten (-Leitung von cl:r Adel vc und cin^ |
| Weiterschaltung dieser Ader auf die nächste |
| freie C-I 2itung durch Schließ:n des Kontak- |
| tcs;0vc. Durch Schlizßen der Kontakte 83r |
| uni 81r erfolgt eine Durclischalt#ing Gier |
| Adern a 2 und b 2 in der Verbinduiigseinl:ich- |
| tung EI 12 und drrch Schließen des Kontak- |
| ts 85i- 1 (Fih. 3) eine Einleitung dir Stronl- |
| stoßs; ndung, die aller zunächst noch nicht er- |
| 1<ititert werden ;oll. |
| Ist edle freie C -Leitung 1I1 der gel;cilil7.eicli- |
| neten Mlchtung ( 135 nicht vorhanden, sol |
| kann das Relais P 12 nicht über eine entsprc- |
| chende vc-Ader zur Erregung kommen; die |
| Schaltahne d6o bis d62 werden daher weit#,r- |
| geschaltet, bis der Kontakt T erreicht lt. \ adi |
| Ansprechen des Relais P in wiederholt sich |
| über die Ader vb eiile der ollen beschriebenen |
| Prüfung ((-Leitung) entsprechende Prüfung |
| anf Vorhandensein einer freien L-Leitung. |
| Ist eine solche vorhanden, so erfolgt durch Be- |
| einflussung der entsprechenden Relais, «-ie 1):i |
| Belegen einer freien (--Leitung. eine Lilistei- |
| lung des @;-ählers l("b auf die erllindanrs- ' |
| einriclitung (-c 12 und eine D@Irchschriltunr |
| des Verbindungsweges. |
| Ist auch keine B-Leitung frei, ;o @i-erclen |
| die Schaltarme doo bis d62 weiter`eschaltet, |
| bis cler Kontakt 5 erreicht ist. Nach Anspre- |
| chen des Relais P 1o prüft das Relais 1' 12 |
| über die Ader va, ob eine freie A-i-eitung zur |
| Verfügung steht, und veranlaßt, wenn dies der |
| Fall ist, eine Einstellung des Wühler: 11 u |
| auf die Verbindungseinrichtung ('f° 1 2 in erI- |
| sprechender Weise wie oben bei den C- oder |
| 13-Leitungen. |
| Sofern keine freien A-Leitmigen zur Ver- |
| fü, gung stehen, «-erden die Schaltarme d(111 |
| bis d62 «-eitergeschaltet, bis sie denKontakt6 |
| eireichen, über den auf eine freie .S'-I-eitung |
| geprüft wird. Ist eine solche vorhanden, |
| wird entsprechend über die Ader _,-s der Wiili- |
| Ier II"s zur Einstellung auf die erb@n<@ungs- |
| einrichtung 1-e12 angereizt und gelllilll (Ur |
| gekennzeichneten Ader ds stillgesetzt. |
| Man erkennt also, daß übe=r den Schalt- |
| rin d () i uni =n.51 bis in 5(z
die verschiedr-nun |
| Leitungsbündel auf Freisein gepriitt wci-den, |
| wobei dann über die entsprechende z,-Ader |
| zc, z,b, va, z,s ein entsprechender Wähler |
| Wc, 11'b, 11-a, f's angelassen wird. Ober |
| die Schaltarme d(12 und 1Y1 I2 bis M17 \\ 1r:1 |
| gemäß den entsprechenden <l-Adern de db, |
| da ds gekennzeichnet, auf welche Verbin- |
| ,lungseinrichtung der entsprechende «IühM- |
| aufprüfen muß. Sobald das geschehen lt. |
| sprechen, wie gezeigt, die Relais R uni 1? |
| an. Die |
| für 'die Relais I' 1o und |
| l' 12 «-erden all den Keniaakten R; t" 1 und 8s j- 1 |
| unterbrochen. N urinieilr kann die A'Igabe der |
| I Sirolnstöße WO deti IZLnnzahluiederholer |
| KZ i beginnen. je nachdem, über «-elchen |
| Weg C. B, A, S eine Verbindung abzuwickeln |
| ist, ist die Kennziffer 135 ganz oder teilweise |
| zu verschlucken oder voll auszusenden. |
| 1s1 z.Ii eine ('-Leitung llelet. #o ist Eile |
| ., |
| 1111"l-(. hellIlzlü:r 135 1a 11:'.;W 1'::1"11(1;e11; t'# |
| wird nur die vierte Zalll, welche deti Schalt- |
| raum dso einstellte, ausgesandt. Wie ohcn dar- |
| gelegt, wird das Wais P i r nadi der Fest- |
| stellung einer C'-I_eitung el";;gt; es hält sich |
weiter über den Kontakt 89p i i. Durch Sch lie-Llen des Kontaktes
gi p i i wird in der vom Scli-altarm d5o zu bestreichenden Kontwktbank sofort ein
Kontakt gekennzeichnet, der der Einstellung des Schaltarmes d4o en-cspricht, so
daß der Schaltarm d 5o dessen Einstellung abgreifen kann. Nach Erreichen desselben
wird dann das Relais P7 erregt über Schaltarm d 5o, Verdrahtung, Schaltarm d 4o,
Kontakt iooic i, Relais Sp, Kontakte gi p 1 i, 92p12, 93c2. Weitere Schaltvorgänge
werden später beschrieben.
-
Ist an Stelle einer C-Leitung -eine freie B-Leitung belegt, so ist
nach der Feststellung dieser B-Leitung das Relais P 13 erregt; -s legt sich über
den Kontakt 143 p 13 in einen Haltekreis. Über den Kontakt 144p 13 wird in der vorn
Schaltarm d So zu bestreichenden Kontaktbank sofort der Kontakt 5 entsprecliend
der Einstellung des Schaltarmes d3o (dritte Zahl der Kennziffer) gekennzeichnet,
so daß der Schaltarm d 5o .diese Einstellung abgreifen und dabei, wie später noch
erläutert wird, fünf Stromstöße .aussendenkann. Es werden also in diesem Falle nur
die Zahlen i und 3 unterdrückt.
-
Bei Belegung einer freien A-Leitung an Stelle einer B-Leitung ist
das Relais P 14 erregt; es hat sich über den Kontakt I46 P 14 in einen Haltekreis
gelegt. t#ber den Kontakt 147P 14 ist der Schaltarm d21 angeschaltet, so daß .dessen
Einstellung auf Kontakt 3 zuerst von dein Schaltarm d 5o abgegriffen wird. In -diesem
Falle wird also nur die Zahl i der Kennziffer verschluckt.
-
Ist eine S-Leitung belegt, so ist sofort der Schaltarm d i 5, der
auf dem Kontakt i steht, angeschaltet; denn die Kontakte 15i c2 und 150 p
12 sind wie auch in den voraufgehenden Fällen geschlossen. Der Schaltarm d So wird
dcmnach zuerst die Einstellung dieses Schalt-<<rines dis abgreifen. Es wird
keine Zahl unterdrückt.
-
Die jeweilige Fortschaltung des Sch,altarines d So bei seiner Abgreiftätigkeit
zwecks Strornstoßsendung erfolgt durch das ohne weiteres erkennbare wechselseitige
Spiel der Relais I und K, nachdem der Kontakt 85 r i geschlossen ist. Der Kontakt
19i gibt über die Ader .4 und den Schaltarm d 2 des Wählers _zlf"2 Stromstöße über
die Verbindungseinrichtung Ue 12 hinaus, während ein anderer i-Kontakt den
nicht gezeigten Magneten des Schaltarmes d So beeinflußt.
-
Nimmt man an, daß eine S-Leitung Tiber den Wähler LVs an die Verbindungseinrichtung
Ue 12 angeschaltet ist, so ist, wie oben gezeigt, die gesamte Kennziffer
135 auszusenden. Die Zahl 1 ist durch Einstellung des Schaltarmes dis auf den, Kontakt
i, die Zahl 3 durch Einstellung des Schaltarmes d2i auf dien Kontakt 3 und die Zahl
5 durch Einstellunä des Schaltarmes d.o auf den Kontakt 5 gekennzeichnet. Da nun
zunächst nur das Melais P 12 erregt ist, aber nicht die Relais 1-' 11, P 13 und
P 14, ist nur der Schaltarm d 15 angeschaltet.; er kennzeichnet durch seine Einstellung
auf den Kontakt i in der vom Schaltarm d So zu bestreichenden Kontaktbank den Kontakt
i, so daß schon nach einem Schaltschritt, verbunden mit der Aussendung eines Stromstoßes,
:der Schaltarm d 5o stillgesetzt wird, da das Relais P7 anspricht und das Relais
.1 am Kontakt 15,~p7 abschaltet. Der Schaltarm d So wird darauf über einen hier
nicht gezeigten Relaisunterbrechor in die -Nullstellung zurückgeschaltet. In Reihe
mit dem Relais P7 ist das Relais P 14 über seine Wicklung II erregt, so daß der
Arm d 15 an dem Kontakt 153p 14 abgeschaltet und dafür über den. Kontakt
147P 14 der Arm d21 angeschaatet ist. Inzwischen ist das Relais P7 abgefallen,
so d.aß die nächste Stroinstoßsendun:g mit einer neuen Fortschaltun:g des Schaltarmes
d So von der Nullstellung aus erfolgt. Entsprechend der Einstellung des Schaltarmes
d 2i auf Kontakt 3 kommen drei Stromstöße zur Missendung, da das Relais P 7 nach
Einstellung des Schaltarmes d So auf den Kontakt 3 anspricht über Schaltarm d5o
auf Kontakt 3, , Schaltarm d 2i auf Kontakt 3, IZ-OntaICt 32 1a
1, U"icklung II des Relais I' 13, Kontakte 147p 14, 1_8p 13,
149 p 11, 157 p 12, 151c 2. Das Relais P 13 spricht in diesem Stromkreis
in Reihe mit dem Relais P7 an und schaltet den Schaltann d21 ab u:nd dafür den Schaltarm
d 3o an. Der Schaltarm d So wird inzwischen wieder zurückgestellt.
Durch die dritte Zahl, die wie die voraufgehenden über den Kontakt igi hinausgesandt
wird, wird der Schaltarm d 5o zum drittenmal eingestellt, und zwar bis der durch
den Schaltarm d 30 gekennzeichnete Kontakt 5 erreicht ist. Das Relais
P7 spricht nunmehr in Reilie mit dem Relais P i i an über Schaltarm d So auf Kontakt
5, Schaltann d 3o auf Kontakt 5, Kontakt 1:1.5 ac i, Wicklung Il des Relais
P i i, Kontakte i44 p i3, 90P 11, 92p 12, 93 C2. Der
Schaltarm d30 wird abgeschaltet und dafür der Schaltarm d4o angeschaltet. Die vierte
Stromstoßreihe wird dann bei einem neuen Umlauf des Schaltarmes d So gemäß .der
'.#.instellung des Schaltarmes d4o abgegriffen. Nach Erreichen des entsprechenden
Kontal,:t.°s wird das Relais P7 in Reihe mit dem Relais Sp erregt. Die Kontakte
i6sp und 161 sp veranlassen eine Abschaltung des Kennzahlwiederholers KZ i. In der
VerbindungseinrichtuTrg Ue 12 wird das Relais P stromlos und durch Aberregung des
Relais P (Fig. 2) die Ader a. zur Ader d2 über den Kontakt io p durchgeschaltet;
der anrufend; Teihi;hiner
erhält ein Amtszeichen. als Aufforderung,
die noch fehlenden Ziffern bis zum Erreichen des gewiinsehten Teilnehmers nachzuwählen.
-
Die vorstehend beschriebenen Schaltvorgänge treten ein, falls vor
der Belegung des K.ennzahlwiederholers KZ i eine einzige Zahl, i, der Kennziffer
135 .ausgesandt worden ist. Sind aber z. B. zur Herstellung einer -Verbindung innerhalb
des eigenen \ etzbezirks >>A 7
bereits zwei Zahlen gewählt (vgl. Fig. i, in
der zum Erreichen der Netzgruppe 73 vor der Belegung einer Verbindungseinrichtung
bereits der GLV und der Gll'7 eingestellt sind), so wird der Verkehr unter Benutzung
eines Kennzahlwiederholers nur dann abgewickelt, wenn als zweite Ziffer nicht die
Kennzahl des eigenen Netzgruppenhauptamtes gewählt ist, also beispielsweise wenn
im vorliegenden Fall die Zahlen 7 3 gewählt sind. Diese vor der Belegung des Kennzahlwiederholers
gewählten Zahlen sind nachzubilden. Hierzu ist ein besonderer Schaltarm d 13 mit
einem Relais P5 vorgesehen. Die von ihm bestrichene Kontaktbank ist mit der vom
Schaltarm in, i i bestrichenen Kontaktbank so verdrahtet, daß das Relais P5 nach
der Schrittzahl anspricht, die der zweiten nachzubildenden Zahl, 3, entspricht.
Das Relais P 5 schaltet über seinen Kontakt 27p 5 die Relais l' t , L'
2 ein, worauf über den Kontakt 28 fit 2 das Relais
0 2 erregt wird. Die nach der Erregung des Relais P 5 fortgeschalteten Schaltarme
zza 2o bis yn 2h und ix 3o bis M36 kommen nach Erreichen des Kontaktes
71 zum Stillstand, da in diesem Augenblick die Relais P8 und P9 erregt w;2rden über
Schaltarm 1;1.2o bzw. n130, Kontakte 71, 159P5, 158U2, 157l(3, i 56c
2. Da:t Relais L"3 wird erregt, so daß der eben be= schriebene Stromkreis am Kontakt
I 57 U 3 unterbrochen wird. Die Schaltarme iri2o bis H.126 und 1113o bi;
1;1 36 werden nun bis zum Erreichen des Kontaktes 73 fortbewegt, da dieser
Kontakt durch. den mit dem Schaltarm c? 13 eingestellten Schaltarm d 12 gekennzeichnet
ist. Die Relais P8 und P9 sprechen wiederum an. Wenn später die auszusendenden Zahlen
vom Schaltarm d50 abgegriffen werden, wird die erste Zahl, 7, so gebildet, da!3
das Relais P; nach sieben Schaltschritten erregt wird über Schaltarm d 5o auf Kontakt
7, Kontakte 2 5 p 5, 30 1i 1, Wicklung II des
Relais P 14, Kontakte 153P 14, 152p 13, 149P 11, 150p 12, 151 c2. In diesem Stromkreis
spricht auch das Relais P 14 an, welches sich über seinen Kontakt i46 p i4 in einen
Haltekreis legt. Beim zweiten Umlauf des Schaltarmes d 5o spricht dann das Relais
P 7 in Reihe finit dem Relais P 13 an über den Schaltarm d50 auf Kontakt 3, Schaltarm
d 15, Kontakt 31 11 i ,
VV, clclunglI rlesRelaisPI3,
Kontakte 1d.7 p i4, 148p i3, i49p i i, i5op i2, i5i C2. Es sind dann drei Stromstöße
zur Aussendung gekommen. plan erkennt also, daß somit die beiden vor Belegung des
Kennzahlwiederholers bereits vom anrufenden Teilnehmer ausgesandten Zahlen nachgebildet
«-erden und dann von dem Kennzahlwiederholor bei Benutzung einer S-Leitung zur Aussendung
gebracht werden. Bei Benutzung anderer Leitungen werden sinngemäß '-Stroins-oßreilien
unterdrückt.
-
Entsprechende Vorgänge treten ein, wenn eine Dienststelle gewünscht
wird, zu deren Kennzeichnung beispielsweise die Zahlen 04 zu wählen sind. In diesem
Falle tritt das Relais P (% über den Schaltarm d 14 in Tätigkeit. Es erfolgt auch
in dieseln Falle eire Erregung der Relais L' i, 1'2 und 0_ 2. Außerdem werden entsprechend
die Schaltarme 111 2o bis 01 26
und Mao bis zn.36 erst auf den Kontakt
oi und dann auf den Kontakt o4 eingestellt. Benn Herausgeben der ersten Zahl spricht
das Relais P7 über den Kontakt 34p6 in Reihe mit dem Relais P 14 an, während die
nächste Zahl in entsprechender Weise wie bei den voraufgehend beschriebenen Vorgängen
zur Aussendung gelangt. Bei Benutzung andrer Leitungen wird auch hier sinngemäß
ein Teil der Stromstoßgabe unterdrückt.
-
Es sei nur noch bemerkt, dall bei Aussendung sämtlicher Zahlen der
Kennziffer mit Hilfe d--s Schalt.arines d50, wenn zwei Zahlen nachgebildet sind,
die erste "Zahl gemäß der innmittelbaren Kennzeichnung über die Kontakte 25p
5 bzw. 34p6, die zweite Zahl gemäß der Einstellung des Schaltarmes d i ,;,
die dritte gemäß :der Einstellung des Schaltarmes (121 usw. ausgesandt wird, «nährend
bei -Nachbildung einer Zahl sämtliche Zahlen der Kennziffer in der Weise mit Hilfe
des Schaltarmes d50 zur Aussendung I:ommen. daß d: r Schalt.atm
d i5 d ie erste, d2i die zweite, d30
die dritte Zahl usw. bestimmt.