DEP0038331DA - Verfahren zur Kennzeichnung von insbesondere mit Polyplasten isolierten Drähten - Google Patents
Verfahren zur Kennzeichnung von insbesondere mit Polyplasten isolierten DrähtenInfo
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Description
Es ist bekannt, beim Umspritzen von Drähten mit Polyplasten bzw. Kunststoffen, die Drähte mit einem in Längsrichtung des Drahtes laufenden Farbkennstrich zu versehen. Diese Kennzeichnung wurde zunächst nur einseitig vorgenommen, sie genügte jedoch nicht, da beim Schalten dieser Drähte trotz der Kennzeichnung Verwechselungen vorkamen. Man hat daher versucht, den umspritzten Draht mit mehreren längslaufenden Kennstrichen zu versehen. Die Aufbringung dieser Kennzeichnung machte erhebliche Schwierigkeiten, da der aufgebrachte Lack leicht verlief, und die Kennzeichnung unschön und undeutlich machte.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß ein um den längsbewegten Draht umlaufende Schreibvorrichtung einen oder mehrere wendelartige Lack- bzw. Farbstreifen aufbringt. Hierbei wird ein Lack- bzw. Farbstoff verwendet, der die Isolation des Drahtes anlösende Mittel enthält. Die den Lack bzw. Farbstoff auftragenden umlaufenden Schreibdüsen sind winkel- bzw. schuhartig gestaltet, so daß ein Abrutschen der Schreibdüsen von dem Draht vermieden wird. Um eine gleichmäßige Aufbringung der Kennzeichnung zu erzielen, wird der Lack bzw. Farbstoff den Schreibdüsen unter konstantem Druck zugeführt. Zur Erzielung der jeweils gewünschten Steigung der aufzubringenden Farbwendeln, ist der Vorschub des Drahtes und die Umlaufgeschwindigkeit der Schreibvorrichtung regelbar ausgebildet.
In der Figur ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es ist eine Vorrichtung dargestellt, welche die Aufbringung von zwei wendelartigen Lackfarbstreifen gestattet. Diese besteht aus einem Zylinder 1, der auf der einen Seite durch den Deckel 2 und auf der anderen Seite durch einen Kolben 3 abgeschlossen ist. Der Kolben 3 ist mit einer Dichtungsmanschette 4 versehen und schließt den Raum, welcher den Farbstoff bzw. den Lack 7 enthält, ab. Der Zylinder 1 weist eine zentrische Bohrung bzw. einen Kanal 5 auf, durch welchen der zu kennzeichnende Draht 12 hindurchbewegt wird. An der einen Seite des Zylinders 1 befinden sich zwei Schreibdüsen 6 , welche den Draht 12 winkelförmig bzw. schuhartig umfassen, um ein Abgleiten der Schreibdüsen 6 von dem Draht 12 zu verhindern. Der Lack 7 strömt über entsprechende Kanäle in die Schreibdüsen 6. Bei 8 befindet sich ein Einfüllstutzen für den Lack bzw. Farbstoff. 8 stellt die Lagerung des Zylinders 1 dar, der über das Antriebsrad 13 in Umdrehungen versetzt wird, um hierdurch eine wendelartige Aufzeichnung des Farbkennstreifens zu ermöglichen. Mit 10 sind Längslager bezeichnet; der Kolben 3 wird in Richtung des Pfeiles 11 bewegt und ist regelbar, um einen konstanten Druck des Farbstoffes zu erhalten.
Claims (5)
1.) Verfahren zur Kennzeichnung von insbesondere mit Polyplasten (Kunststoff) isolierten Drähten, dadurch gekennzeichnet, daß eine um den längsbewegten Draht umlaufende Schreibvorrichtung einen oder mehrere wendelartige Lack- bzw. Farbstreifen aufbringt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Lackes bzw. eines Farbstoffes, der die Isolation des Drahtes anlösende Mittel enthält.
3.) Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Lack bzw. den Farbstoff auftragenden umlaufenden Schreibdüsen den Draht winkel- bzw. schuhartig umfassen.
4.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lack bzw. Farbstoff den Schreibdüsen unter konstantem Druck zugeführt wird.
5.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Drahtes und die Umlaufgeschwindigkeit der Schreibvorrichtung entsprechend der gewählten Steigung der aufzubringenden Farbwendel geregelt wird.
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