DE876060C - Vorrichtung zum Lackieren von Draehten, Faeden od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Lackieren von Draehten, Faeden od. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C3/00—Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
- B05C3/02—Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material
- B05C3/12—Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material for treating work of indefinite length
- B05C3/15—Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material for treating work of indefinite length not supported on conveying means
Landscapes
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Description
- Der Lackauftrag beim Lackieren von .Drähten, Fäden oder anderen langgestreckten Formsträngen unbegrenzter Länge erfolgt in der Regel dadurch, daß der Formstrang durch einen mit dem Lack gefüllten Behälter hindurchgezogen wird. -Zur -Vergleichmäßligung des Auftrages durchläuft dann der Formstrang einen Abstreifer. Hierfür werden die verschiedensten Bauarten verwendet, die sich im Grunde auf zwei Typen zurückführen lassen, nämlich Abstreifer aus hartem Werkstoff, wie Metall od. dgl., oder aus einem weichen Werkstoff, wie Gummi, Filz u. ä. Die ersteren haben den Nachteil, daß: bei Verdickungen oder Knotenstellen in dem Formstrang der Abstreifer nicht nachgeben kann und der Formstrang somit abgerissen wird. Die Abstreifer der zweiten Art besitzen diesen Nachteil zwar nicht, werden aber dafür sehr rasch ausgeschliffen, so daß der Laclcauftrag ungleichmäßig wird. Beiden Arten ist außerdem die Schwierigkeit der Zentrierung gemeinsam.
- Gemäß der Erfindung können alle diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt werden, daß auf einen Abstreifer überhaupt verzichtet wird; die' Vergleichmäßigung des Lackauftrages wird dadurch erzielt, daß dafür gesorgt wird, daß sich die Oberflächenspannungen der Lackschicht genügend lange frei auswirken können. Dies wird dadurch erreicht, daßl der von dem Formstrang nach dem Austritt aus dem Lackbad frei durchlaufene Raum zwischen Bad und Ofen allseitig gekapselt wird. Dieser gekapselte Raum wird sich somit mit Lösungsmitteldämpfen anreichern, so daß die Lackschicht innerhalb dieses Raumes daran gehindert wird, durch Verdampfen des Lösungsmittelgehaltes sich rasch zu verfestigen; der Lackauftrag behält somit eine genügende Zeit lang seine ursprüngliche Viskosität, so daß er sich infolge der Oberflächenspannungen v ergleichmäßigen kann.
- In der Zeichnung ist beispielsweise eine Einrichtung gemäß der Erfindung im Querschnitt dargestellt. Der von einer Vorratstrommel i ablaufende Draht a wird zunächst über eine Umlenkrolle 3 geführt und tritt von hier durch eine Einführungsdichtung 4 im Boden des Lackbehälters 5 in diesen ein, den er senkrecht von unten nach oben durchläuft. Oberhalb des Lackbades tritt der nunmehr mit dem Lacküberzug versehene Draht in den Trockenofen 6 ein.
- Gemäß der Erfindung ist nun derRaum zwischen Lackbehälter 5 und Trockenofen 6 mit einer allseitigen Kapselung 7 versehen. Gegenüber dem Ofenraum ist der gekapselte Raum 7 durch Drosselschieber 8 abgeschlossen, so daß die sich in ihm entwickelnden Lösungsmitteldämpfe nicht frei in den Ofenraum abziehen können. Um dagegen die ,zur Trocknung erforderliche Frischluftzufuhr zu dem Ofenraum zu gewährleisten, sind Belüftungsschieber g vorgesehen, die je nach Bedarf mehr oder weniger geöffnet werden können. Je nach Bedarf kann der - Draht mit einer mehrfachen Lackschicht versehen werden, zu welchem Zweck er dann in bekannter Weise über dem Ofen 6 über eine oder mehrere weitere Umlenkrollen wieder nach unten geführt und über andere, neben .den Umlenkrollen 3 angeordnete Rollen wieder nach oben umgelenkt wird, so daß er parallel zu dem ersten Strang nochmals das Lackbadgefäß 5 und den Ofen 6 durchlaufen kann. Stattdessen können aber auch mehrere Drähte parallel zueinander durch die Vorrichtung geführt werden. In diesen Fällen wird dann zweckmäßig die Kapselung 7 für alle Drähte gemeinsam ausgebildet.
- Die Erfindung ist im Grunde für Lacke jeder Art geeignet; besonders vorteilhaft ist sie jedoch für dünnflüssige Lacke vor allem auf Cellulosederivatbasis, wie z. B. Cellulosetriazetat, bei denen die Erzeugung einer einwandfreien Schicht von der erforderlichen geringen Auftragsstärke mit den üblichenAbstreifrnitteln nur schwerzuerreichenist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:-Einrichtung zum Lackieren von Drähten, Fäden oder anderen langgestreckten Formsträngen unbegrenzter Länge, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Formstrang nach Austritt aus dem Lackbad frei durchlaufene Raum zwischen Bad und Ofen allseitig gekapselt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES9037D DE876060C (de) | 1943-12-03 | 1943-12-03 | Vorrichtung zum Lackieren von Draehten, Faeden od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES9037D DE876060C (de) | 1943-12-03 | 1943-12-03 | Vorrichtung zum Lackieren von Draehten, Faeden od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE876060C true DE876060C (de) | 1953-05-07 |
Family
ID=7472886
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES9037D Expired DE876060C (de) | 1943-12-03 | 1943-12-03 | Vorrichtung zum Lackieren von Draehten, Faeden od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE876060C (de) |
-
1943
- 1943-12-03 DE DES9037D patent/DE876060C/de not_active Expired
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