DE846009C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gummifaeden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gummifaeden

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Publication number
DE846009C
DE846009C DEK7700A DEK0007700A DE846009C DE 846009 C DE846009 C DE 846009C DE K7700 A DEK7700 A DE K7700A DE K0007700 A DEK0007700 A DE K0007700A DE 846009 C DE846009 C DE 846009C
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DE
Germany
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threads
rubber
production
solution
vulcanized
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Expired
Application number
DEK7700A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Herriger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOELNISCHE GUMMIFAEDEN FABRIK
Original Assignee
KOELNISCHE GUMMIFAEDEN FABRIK
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE846009C publication Critical patent/DE846009C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0078Producing filamentary materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/731Filamentary material, i.e. comprised of a single element, e.g. filaments, strands, threads, fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gummifäden [)ie Irtindung l)ezieht sich auf ein Verfahren und ein Vorrichtung zur Herstellung von Gummiräden, insbesondere von starken Gummifäden.
  • Es ist bekannt, Gummifäden aus Gummiplatten zu schneiden oder in begrenzter Stärke aus Gummiliisung zu pressen oder aus Latex zu spritzen. Es ist weiterhin bekannt, mehrere aus Kautschukmilch gebildete Streifen oder feine, unvulkanisierte Fäden zusammenzulegen oder sonstwie zusammenzufügen und zu einem einzigen Faden zu vereinigen. Danach wird der Faden vulkanisiert und damit zur handelsfähigen Wäre gemacht. Man kennt ferner die Herstellung von Fäden in der Weise, daß die aus einer Düse gespritzten Fäden untereinander mit der gleichen Spritzmasse verbunden werden, wobei die Teilfäden zu einem von der Kreisform abweichenden Querschnitt zusammengesetzt werden können. Wesentlich ist hierbei, daß die Teilfäden so zusammengesetzt verden, daß am Faden längs verlaufende, parallele Rillen entschen.
  • Im Gegensatz zu der bisherigen Art der Vereinigung von unvulkanisierten Fäden zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß zur Herstellung von stärkeren Gummifäden fertig vulkanisierte Einzelfädeii verwendet werden, die miteinander verklebt bzw. durch Oberflächenvulkanisation kalt vulkanisiert sind. Hierbei werden die Einzelfäden je nach Bedarf eiii oder mehrere Male mit einer Gummilösung versehen alsdann werden sie zusammengeklebt. I)ie einzelnen Gummifäden könnell parallel aneinandergeklebt werden, wobei sie gerade nebeneinander verlaufen. Ferner ist es möglich, die einzelnen Gummifäden gedrillt zu einem Strang zu vereinigen. Statt einer Gummilösung kann auch eine selbstvulkanisierende Lösung verwendet werden. die erfindungsgemäße Herstellung yon stärkeren Gummifäden hietet in mancher Hinsicht Vorteile.
  • So ist es möglich. Fäden verschiedener Figenschaftell miteinander zu einem einheitlichen Gebilde zu vereinigen. wobei für den Kern oder für die am Umfang 1 liegenden Fäden unterschiedliche Qualitäten benutzt werden können. Weiterllirl gestellt die Möglichkeit, gegehenenfalls aus Platten geschnittene Fäden zu einem einheitlichen, starken Fadengebilde zusammenzuführen. Es lassen sich ferner allgemein Fäden größerer Stärke herstellen. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens l>esteht darin. daß die l>ei der Erzeugung von Preß-und Latex und auch Schnittfäden anfallenden ungleichen Fäden beim Erfindungsgegenstand noch verwandt werden können, da sich bei der Zusammenführung der Fäden die Ungleichheit weitestgehend aufhebt.
  • Das erflndungsgemäße Verfahren wird vorteilhaft in einem kontinuierlichen Arheitsgang durchgeführt. 1 )ie vulkanisierten Gummifäden werden zuerst durch Gefäße od. dgl. geführt, in denen sie mit Gummilösung od. dgl. versehen werden. Vorteilhaft verwendet man Behälter od. dgl. mit düsenartigen Ausgangsöftnungen, die nur soviel Gummilösung otl. dgl. auf dem Faden lassen, wie notwendig ist. Danach wird die Gummilösung getrocknet, und der Faden kann von neuem nochmals mit Gummilösung od. dgl. bestrichen werden. Die so behandelten Einzelfäden werden sodann zusammengeführt, was vorteilhaft mit einer düsenartigen Vorrichtung erfolgt. Nlit Hilfe der Diise kann ein gewisser Anpreßdruck erzielt werden, durch den die Einzelfäden dicht aneinandergepreßt und verklebt werden. Der so gewonnene Strang wird alsdann getrocknet oder durch eine Vulkanisierkanimer geführt. n n der Zeichnung ist die Erfindung in einem Schema veranschaulicht.
  • I)ie einzelnen vulkanisierten Gummifäden a werden über Zubringerwalzen b den mit Düsen versehenen, Gummilösung od. dgl. enthaltenden Töpfen c l)zw. d zugeführt, worauf sie eine Trockenstrecke e durchlaufen. Nach nochmaligem Walzen mit Gummi- oder einer sell)stvulkanisierenden Gummi lösung werden die einzelnen Fäden in der Vorrichtung f miteinander vereinigt, z. 13. mit Hilfe einer Zusammenführungsdüse, zusammengeklebt, durch die die Fäden eng aneinandergepreßt werden.
  • Die so zusammengekleliten Gummi fäden durchlaufen alsdann eine Trocken-bzw. Vulkanisierstrecke g. ferner eine Einstaubvorrichtung ii, um hierauf abgezogen, z.B. von den Alizugswalzen i bei k aufgewickelt zu werden.
  • Die mit Gummilösung od. clgl. gefüllten Töpfe kann man während des Durchlaufens der Fäden in eine gewisse Drehung versetzen, so daß sich ein gedrillter Strang ergibt. I)er fertiggestellte Gummistrang läßt sich in beliebige Längen aufteilen und wirkt wie ein einziges Ganzes.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R U C H E: 1. Verfahren zur Herstellung von Gummifäden, insbesondere von starken Gummifäden, liei dem mehrere Einzelfäden zu einem einzigen Gummifaden vereinigt werden, gekennzeichnet durch die Verwendung von fertig vulkanisierten Einzelfäden, die miteinander verklebt bzw. durch Oberflächenvulkanisation kalt vulkanisiert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelfäden nach Bestreichen mit Gummi lösung dicht, vorzugsweise unter Anwendung eines Anpreßdruckes, zusammengeführt werden und danach eine Trocken-bzw. Vulkanisierkammer durchlaufen.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelfäden mehrmals mit der Lösung bestrichen werden, wobei Trockenstrecken zwischengeschaltet sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Düsen oder Düsenkörper zum 13estreichen der Fäden mit Gummilösung od. dgl. und zum Zusammenführen dienen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen bzw. Düsenkörper zur Erteilung eines Dralls in dem fertigen Strang bewegbar, z. B. drehbar angeordnet sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 637 335, 694 710.
DEK7700A 1950-10-17 1950-10-17 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gummifaeden Expired DE846009C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE637335C (de) * 1930-12-23 1936-10-30 Int Latex Processes Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukfaeden
DE694710C (de) * 1934-04-18 1940-08-07 Koelnische Gummifaeden Fabrik Kautschukfaden

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE637335C (de) * 1930-12-23 1936-10-30 Int Latex Processes Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kautschukfaeden
DE694710C (de) * 1934-04-18 1940-08-07 Koelnische Gummifaeden Fabrik Kautschukfaden

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