AT241097B - Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff umhüllten Holzgegenständen, wie Tischplatten, Fensterrahmen od. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff umhüllten Holzgegenständen, wie Tischplatten, Fensterrahmen od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff umhüllten Holzgegenständen, wie Tischplatten, Fensterrahmen od. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit härtbarem Kunststoff umhüllten Holzgegenständen, wie Tischplatten, Fensterrahmen od. dgl., bei welchem ein Holz- oder Holzfaserkern in eine dem herzustellenden Gegenstand entsprechende Hohlform eingelegt und durch Aufbringen von Masseteilen aus angehärtetem Kunststoff auf den Kern oder die Hohlforminnenwand in der Form abgestützt wird, worauf der gleiche Kunststoff mittels Zu- und Ableitungen durch die Hohlform geleitet wird bis der Kern von der durchfliessenden Kunststoffmasse vollständig umhüllt ist. Es ist bekannt, bei der Herstellung eines mit Kunststoff umhüllten Gegenstandes auf dem Holzkern oder der Hohiforminnenwand zur Distanzierung des Kernes in der Form angehärtet Kunststoffmassetröpfchen vorzusehen, welche sodann von derselben durchfliessenden Kunststoffmasse vollständig umhüllt werden. Dieses Verfahren ist zwar geeignet aus billigem Rohmaterial in einem Verfahrensgang marktfähige Fertigware hoher Qualität zu erzeugen, hat jedoch den Nachteil, dass die Einlagerungsstellen der Distan- zierungströpfchen, namentlich im auffallenden Licht, an der Schauseite der hergestellten umhüllten Kernkörper gelegentlich sichtbar bleiben. Der Grund liiefür liegt darin, dass die aufgetragenen Distan- zierungs-Kunststoffmassetropfchen angehartet werden und daher ihren Schrumpfungsprozess abgeschlossen haben, bevor sie von der durchfliessenden Kunststoffmasse umhüllt werden. Die nach der Aushärtung der Distanzierungströpfchen in die Hohlform eingeführte warme Kunststoffmasse umhüllt zwar die bereits ausgehärteten Distanzierungströpfchen aus dem gleichen Kunststoff zur Gänze und löst sie auch zumeist vollständig zu einer homogenen Masse auf, doch erfolgt die Schrumpfung bei der Aushärtung der durchfliessenden Kunststoffmasse vielfach nicht im gleichen Ausmass wie die Schrumpfung der bereits angehärteten Kunststoffmassetröpfchen, so dass, namentlich auf der Schauseite der hergestellten, umhüllten Ge- genstande, im auffallenden Licht an den Stellen der ausgehärteten Kunststoffmassetröpfchen mikroskopisch kleine Vertiefungen sichtbar werden, die bei hochwertigen Waren den Verkaufswert derselben beeinträchtigen. Zur Vermeidung dieses Nachteiles erfolgt erfindungsgemäss daher die lotrechte Distanzierung des Kernes in der Hohlform durch Auftragen von ungehärteten, ungeformten Kunststoffmasseteilen, wodurch durch die nachfolgende gleichartige Durchflussmasse nicht nur eine vollständige Homogenisierung mitder vorher aufgebrachten, gleichartigen Distanzierungsmasse erfolgt, sondern auch der Schrumpfungsprozess durchaus homogen erfolgt, so dass auch im reflektierenden Licht keinerlei Spuren der ehemaligen Distanzierungsmasse von der Durchflussmasse im fertigen Produkt zu erkennen sind. Wesentlich bleibt hiebei, dass beim Auftrag der ungehärteten Distanzierungsmasse keine Luftblasen in dem Auftrag eingeschlossen sind, weshalb der Auftrag dieser Distanzierungsportionen mit einer Spritzvorrichtung erfolgt. Vor dem Einlegen des Kernes in die Hohlform wird ein Teil der ungehärteten Kunststoffdurchflussmasse in eine Spritzvorrichtung eingefüllt und mit dieser entweder auf die Ober-und Unterfläche der Hohlforminnenwand mehrere Portionen dieser Kunststoffmasse in der gewünschten Dicke etwa in Lachenform aufgetragen. Zur seitlichen Distanzierung des Kernes in der Hohlform wird zweckmässigerweise die EMI1.1 lotrechten Wänden des Kernes die Distanzierungsportion im ungehärteten Zustand nach unten abfliessen würde. Allerdings hängt dies von der Viskosität der Umhüllungsmasse ab und von der Geschwindigkeit mit der der Kern in die Hohlform unter Zwischenschaltung der Distanzierungsmasse eingelegt wird. In allen Fällen wird aber die Viskosität der Umhüllungsmasse gross genug sein, um die lotrechte Distanzierung des Kernkörpers in der Hohlform in der beschriebenen Art zu bewirken, um solcherart die Spuren der Distanzierungsmasse im Fertigprodukt zu beseitigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff umhüllten Holzgegenständen, wie Tischplatten, Fenstegrahmen od. dgl., bei welchem ein Holz- oder Holzfaserkern in eine dem herzustellenden Gegenstanc entsprechende Hohlform eingelegt und durch Aufbringen von Masseteilen aus angehärtetem Kunststoff au den Kern oder dieHohlforminnenwand in der Form abgestützt wird, worauf der gleiche ungehärtete Kunststoff mittels Zu- und Ableitungen durch die Hohlform geleitet wird, bis der Kern von der durchfliessender EMI2.1 rung des Kernes in der Hohlform durch Auftragen von ungehärteten, ungeformten Kunststoffmasseteilen erfolgt.
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| AT241097B true AT241097B (de) | 1965-07-12 |
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ID=3568082
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1962
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