DE599374C - Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Formkoerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Formkoerpern

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DE599374C
DE599374C DEB155803D DEB0155803D DE599374C DE 599374 C DE599374 C DE 599374C DE B155803 D DEB155803 D DE B155803D DE B0155803 D DEB0155803 D DE B0155803D DE 599374 C DE599374 C DE 599374C
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thin
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L1/00Compositions of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08L1/02Cellulose; Modified cellulose

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Formkörpern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Formkörpern aus einem Leichtbaustoff, der nicht als Deckmasse bzw. zu Verkleidungszwecken, sondern als sogenannte Kaschiermasse dienen soll. Die bisher verwendeten Kaschiermassen sind nicht lichtdurchlässig im üblichen Sinne, und wenn man bei ihnen eine Lichtdurchlässigkeit erreichen wollte, so könnte das nur dadurch geschehen, daß man sie in so dünnen Schichten verwendet, daß sie ihre eigene Tragfähigkeit verlieren und der Unterstützung durch besondere Haltekonstruktionen bedürfen.
  • Bei Massen wie Kunstharzen u. dgl., die an sich mehr oder minder lichtdurchlässig sind, ist die Formgebung nur durch Gießen oder Schmelzen und maschinelles Pressen mittels Metallformen möglich, was schon mit Rücksicht auf die Kosten für viele Fälle nicht in Betracht kommt, abgesehen davon, daß die geringe Elastizität und das hohe Eigengewicht die Verwendung für viele Zwecke ausschließt.
  • Diese Nachteile werden durch das neue Verfahren vermieden, bei dem in leine Form beliebiger Art, z. B. in eine Gipsform, eine oder mehrere dünne Zellstoffwatteschichten nach Tränkung mit der Lösung eines lichtdurchlässigen Bindemittels, wie Gelatine, Gummiarabicum, Celluloseacetat usw., eingebracht, in dünner Schicht an die Formwandung angedrückt und erstarren gelassen werden, wobei eine genügend haltbare, lichtdurchlässige Platte oder sonst ein beliebiger Formkörper entsteht.
  • Die neuen Formkörper haben auch bei dünnwandigem Aufbau eine ausreichende Tragfähigkeit und eine ,sehr große Elastizität, die eine Zerstörung bei Fall oder Stoß ausschließt. Die Herstellung geschieht in jedem Falle auf kaltem Wege.
  • Man kann die Formkörper gegen Witterungseinflüsse in bekannter Weise mit geeigneten Stoffen durch Überzug oder Beigabe bei der Herstellung schützen und sie gewünschtenfalls in der Masse oder durch Oberflächenüberzug färben, metallisieren oder sonst in ihrem Aussehen ändern.
  • Die Herstellung von Gegenständen nach dem Verfahren gemäß der Erfindung richtet sich nach dem jeweils gewünschten Modell, wobei man ebene und reliefartige Modelle unterscheidet und bei letzteren wieder halbreliefartige, dreiviertelreliefartige und vollplastische Modelle. Im folgenden sollen zwei Zahlenbeispiele für ein ebenes und .ein 'halbreliefartiges Modell angegeben werden: r. Plastik mit ebenem Grund, wobei Reliefs eingearbeitet sein können.
  • Bei einer Flächengröße von 1,2 mal z m werden q. qm Watte verwendet, und zwar in drei nacheinander anzuwendenden Schichten. Die Watte wird vor dem Einlegen in die Form mit einer Leimlösung, der Essigsäure und Spiritus zugesetzt werden, getränkt; dann wird die Watte in einzelnen Schichten in die Form eingedrückt und nach dem Festdrücken jeder Schicht die nächste in gleicher Weise aufgebracht.
  • Will man die Durchsichtigkeit des Produkts noch erhöhen, so kann man ein Gemisch von Terpentinöl und i/3 Dammar-Lack zusetzen.
  • Das Austrocknen geschieht bei Zimmertemperatur in etwa 48 Stunden. Die Trocknungsdauer kann natürlich bei Benutzung von Trockenräumen bedeutend verkürzt werden. Nach dem Trocknen wird der Gegenstand aus der Form herausgenommen.
  • Halbreliefkopf in natürlicher Größe. Hierfür sind o,8 qm Watte notwendig, die je nach der Tiefe der Modellierung in entsprechende kleine Teile unterteilt und dann in mehreren Schichten in der vorbeschriebenen Weise behandelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Formkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß eine odermehrere dünne Zellstoffwatteschichten nach Tränkung mit der Lösung eines lichtdurchlässigen Bindemittels, wie Gelatine, G»mmiarabicum, Celluloseacetat usw., in eine beliebige Form eingebracht, in dünner Schicht an die Formwandung angedrückt und erstarren gelassen werden.
DEB155803D 1931-09-16 1931-09-16 Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Formkoerpern Expired DE599374C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045934B (de) * 1955-03-07 1958-12-11 Rudolf Arnold Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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