DEP0037576DA - Tragvorrichtung für Grubenausbau - Google Patents

Tragvorrichtung für Grubenausbau

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DEP0037576DA
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Etudes et Recherches Industrielles et Scientifiques E.R.I.S., Valenciennes
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Description

In dem deutschen Patent ...(Anmeldung p.28.769<Nicht lesbar> -D) ist eine Tragvorrichtung für Grubenausbau beschrieben, die aus einer Reihe von Traggliedern besteht, welche wie die Glieder einer Kette aneinander angelenkt und mit Verriegelungsmitteln versehen sind, die es ermöglichen, jedes Tragglied mit dem vorhergehenden derart fest zu verbinden, daß es sich gegen das Hangende anlegt.
Diese Tragglieder sind in mehreren Reiben angeordnet, die im allgemeinen zum Abbaustoß senkrecht liegen, wobei die Stempel, die die Tragglieder gegen das Hangende festhalten, für die verschiedenen Reihen in einem gleichbleibenden Abstand vom Abbaustoß angeordnet oder dagegen abwechselnd von einer Reihe zur anderen verschoben sein können, um zwei Querreihen von Stempeln zu bilden, die den Durchgang erleichtern.
Diese letzgenannte Anforderung, die beim Grubenausbau üblich ist, weist jedoch den Nachteil auf, daß dadurch für diejenigen Stempel, die zur Reihe gehören, welche am weitesten vom Abbaustoß entfernt liegt, die Länge des freitragenden Teils erhöht wird; es ist dann nötig, das jedes in dieser Weise gegenüber Abbaustoß verschobene Tragglied sich gegen einen Träger o.dgl. stützt, der von den beiden benachbarten Gliedern getragen wird, deren freitragender Teil kürzer ist.
Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatents ist einerseits ein Tragglied, das besonders zu dem Zweck konstruiert ist, um als Wiege für einen Träger zu dienen, der ein anliegendes Glied trägt und andererseits eine Zimmerung, die systematisch aus so angeordneten Trägern besteht und es ermöglicht, auf jedem Glied vorgesehene Verriegelungsvorrichtungen durch einfache Keile zu ersetzen, sowie endlich die Anwendung von besonderen konstruktiven Anordnungen, die die Anwendung der Tragvorrichtung nach der Erfindung erleichtern.
Das Tragglied nach der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß es an seinem Ende, das gegenüber dem Abbaustoß am nächsten liegen soll, eine Trägerfläche aufweist, die gegenüber der Unterlage, welche mit dem Hangenden in Berührung kommen soll, derart verschoben ist, daß sie einen Träger aufnehmen kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzt diese querliegende Tragfläche eine genügende Breite, damit es möglich ist, auf derselben die beiden entgegengesetzten Enden zweier Träger nebeneinander anzuordnen, die gegeneinander verschoben sind und die beiden Tragglieder tragen, die beiderseits des in Frage kommenden Traggliedes liegen.
Das Tragglied nach der Erfindung kennzeichnet sich ferner dadurch, daß es Teile wie z.B. Haken besitzt, die dazu bestimmt sind, mit dem gegenüber dem Abbaustoß am weitesten liegenden Stempelkopfteil in Berührung kommen sollen und zwar so, daß die durch den Stempel und die Unterzugskette gebildete Vorrichtung beim Rauben nach vorn geworfen wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Zimmerung, die aus Traggliedern besteht, welche von Stempeln getragen werden, die in gegenüber dem Abbaustoß im wesentlichen senkrechten Reihen angeordnet und in diesen Reihen abwechselnd gegeneinander verschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber dem Abbaustoß am nächsten liegenden Tragglieder lediglich auf Trägern ruhen, die sich gegen die querliegenden Tragflächen der benachbarten Tragglieder stützen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt; in diesen zeigen
Abb. 1 ein Tragglied nach der Erfindung in einem Teilaufriss;
Abb. 2 dasselbe in der Draufsicht;
Abb. 3 dasselbe in der Seitenansicht;
Abb. 4 zwei aneinander angelenkte Tragglieder im Aufriss;
Abb. 5 eine schematische Darstellung einer Zimmerung nach der Erfindung in der Draufsicht;
Abb. 6 einen auf der Wiege eines Traggliedes ruhenden Träger nach der Erfindung in einem Teilaufriss und des Trägerprofils,
Abb. 7 denselben in der Draufsicht, und
Abb. 8 einen Schnitt nach VIII-VIII der Abb. 6.
Das in Abb. 1 bis 4 gezeigte Tragglied besteht im wesentlichen aus einem U-Eisen 22 mit einem Querschnitt, der im dargestellten Beispiel einem Handelsprofil entspricht und dessen mittlerer Teil die Unterlage bildet, die sich gegen das Hangende anlegen soll. An einem Ende dieses U-Eisens sind auf der Außenfläche der Flansche je zwei Flacheisen 23, 24 angeschweist, die im wesentlichen L-förmig ausgebildet sind und eine Stufe 23a, 24a besitzen; diese Flacheisen sind in der Nähe dieser Stufe durch eine Strebe 26 und in der Nähe des Endes durch eine Achse 25 und endlich durch ein Winkeleisen 27 verstrebt.
Am anderen Ende des U-Eisens ist ein Flacheisen 28 angebracht, dessen Länge geringer ist als der Abstand der Flansche 23, 24 voneinander und dessen Ende derart gebogen ist, daß ein mit der Achse 25 zusammenwirkender Haken 29 entsteht. Durch eine Strebe 30 wird dieses Ende des Traggliedes versteift.
Das Tragglied besitzt ferner (s. Abb. 4) eine unter dessen Flanschen angebrachte Unterlage 31, die zur Aufnahme des Stempels bestimmt ist, und ferner Haken 32, die auf jeder Seite des Traggliedes liegen und dazu bestimmt sind, mit dem Stempelkopf in Eingriff zu kommen.
Abb. 4 zeigt zwei Tragglieder S(sub)1, S(sub)2, die durch die Stempel F(sub)1, F(sub)2 gegen das Hangende festgehalten werden und durch den Haken 29 und die Achse 25 aneinander angelenkt sind, wobei die Seitenhaken 32 mit demjenigen Stempelkopfteil in Eingriff stehen, der vom Abbaustoß am weitesten entfernt ist. Es ist nun leicht ersichtlich, daß die vom Stempel und der Unterzugskette gebildete Vorrichtung beim Hauben nach vorne geworfen wird und keine Gefahr besteht, daß sie unter das Hereinstürzende zu liegen kommt.
Abb. 5 zeigt in schematischer Darstellung und in der Draufsicht eine zwischen dem Abbaustoß P und dem Hauben F(sub)1 nach der Erfindung ausgeführte Zimmerung, die in dem dargestellten Teil aus fünf Traggliedreihen S(sub)1 - S'(sub)1, S(sub)2 - S'(sub)2, S(sub)3 - S'(sub)3, S(sub)4 - S'(sub)4 und S(sub)5 - S'(sub)5 besteht, die von zwei Stempelreihen A(sub)1 - A(sub)2', A'(sub)1 - A'(sub)2 bzw. A''(sub)1 - A''(sub)2 und B(sub)1, B'(sub)2 getragen werden, welche zwei Längsreihen bilden, die im wesentlichen mit dem Abbaustoß parallel liegen. Durch die Versetzung der Stempel A(sub)2, A'(sub)2, A''(sub)3 gegenüber den Stempel B(sub)1, B'(sub)1 wird die Länge des freitragenden Teils der Tragglieder übermässig groß. Diesem Übelstand wird erfindungsgemäß durch die systematische Anordnung von Trägern P(sub)1, P'(sub)1 abgeholfen, die sich gegen die Wiegen der Tragglieder S'(sub)1, S'(sub)3 bzw. S'(sub)3, S'(sub)3 stützen. Es ist leicht begreiflich, daß die Stempel A(sub)1, A'(sub)1 beim Rauben bei B(sub)2, B'(sub)2 unter die Unterlage der Tragglieder S'(sub)2 bzw. S'(sub)4 zu liegen kommen.
Abb. 6 und 7 zeigen einen erfindungsgemäß ausgebildeten Träger, der aus zwei U-Eisen 33, 34 besteht, die an jedem Ende mit den Stirnflächen ihrer übereinanderliegenden Flansche zusammengeschweißt sind, worauf sie in der Abb. 6 ersichtlichen Weise auseinandergehen und endlich in ihrem mittleren Teil miteinander parallel sind. An dieser Stelle sind zwei Flacheisen 35, 36 an den Flanschen der U-Eisen seitlich angebracht, während eine obere Unterlage 37 das Ganze überdeckt. An jedem Ende ist der Steg des U-Eisens 34 bei 34e winkelförmig umgebogen, um einen Sperranschlag zu bilden.
Abb. 5 zeigt den Träger P(sub)1, der das Tragglied S'(sub)2 trägt und sich gegen die Wiegen der Tragglieder S'(sub)1, S'(sub)3 stützt, von denen ein einziges S'(sub)3 gezeigt ist. Diese Wiegen werden gemäss Abt. 1 - 3 durch die Stirnflächen der Flacheisen 23, 24 gebildet, wobei die Stufen 23a, 24a als Sperranschläge dienen. Das Festklemmen gegen das Hangende erfolgt mittels eines Keils, der zwischen der Unterlage 37 des Trägers und dem unteren Teil des Traggliedes S'(sub)2 angeordnet ist.

Claims (8)

1. Tragvorrichtung für Grubenausbau nach Patent..... (Patentanmeldung p.VIb/5cD), dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem dem Abbaustoß am nächsten liegenden Ende eine querliegende Tragfläche aufweist, die gegenüber der Unterlage verschoben ist, welche mit dem Hangenden in Berührung kommen soll und zwar so daß sie einen Träger aufnehmen kann.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte querliegende Tragfläche genügend breit ist, damit es möglich ist, darauf die beiden entgegengesetzten Enden zweier Träger nebeneinander anzuordnen, die gegeneinander versetzt sind und die beiden beiderseits des in Frage kommenden Traggliedes liegenden Tragglieder tragen.
3. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied mit Teilen wie z.B. Haken versehen ist, die mit dem vom Abbaustoß am weitesten entfernten Stempelkopfteil in Eingriff kommen sollen.
4. Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem U-Eisen besteht, dessen mittlerer Teil die Unterlage bildet, welche mit dem Hangenden in Berührung kommen soll und dessen eines Ende seitlich zwei Flacheisen aufnimmt, die passend verstrebt, sowie gegenüber der Unterlage versetzt sind und in der Nähe ihrer Enden je eine Querachse tragen, während das andere Ende des Traggliedes mindestens einen Haken aufweist, der mit der Achse des zugehörigen Traggliedes in Eingriff kommen soll.
5. Tragglied bzw. Tragvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkhaken aus einen Flacheisen besteht, das passend gebogen und am Ende des U-Eisens ange- schweißt ist.
6. Tragvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkhaken aus zwei Flacheisen besteht, die hakenförmig ausgeschnitten sind und je auf eine der Innenflächen der U-Schenkel angebracht werden.
7. Träger zur Verwendung in Verbindung mit der Tragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem symmetrischen Balken besteht, der in seinem mittleren Teil versetzt ist und aus zwei U-Eisen besteht, die zunächst mit den Stirnflächen ihrer übereinanderliegenden Flansche miteinander verschweißt sind und dann in der Weise auseinandergehen, daß sie in ihrem mittleren Teil miteinander parallel liegen, wo sie durch seitlicheFflacheisen miteinander verbunden und durch eine nachträglich angebrachte obere Unterlage überdeckt werden.
8. Grubenzimmerung bestehend aus Traggliedern nach den vorstehenden Ansprüchen, die von Stempeln getragen werden, welche in Längsreihen angeordnet sind, die im wesentlichen zum Abbaustoß senkrecht liegen und welche in den genannten Längsreihen gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Abbaustoß am nächsten liegenden Traggliedern lediglich von Trägern getragen werden, die sich gegen die querliegenden Tragflächen der benachbarten Tragglieder stützen.

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