DEP0035973DA - Vorrichtung zur unmittelbaren Anzeige der Beleuchtungsfärbung - Google Patents
Vorrichtung zur unmittelbaren Anzeige der BeleuchtungsfärbungInfo
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Description
zur unml 1t e Ib ar en Ana e ige der Beleuchtungs
färbung
Mir die Farbenfotografie ist es sehr wesentlich, den Farbcharakter der Objektbeleuchtung zu 'bestimmen»
Farbtonrichtige Aufnahmen erzielt man nämlich meist nur dann, wenn die Belichtungswerte des Filmes unter
Berücksichtigung nicht nur der "Helligkeit des Objektes, sondern auch der Färbung seiner Beleuchtung festgelegt
werden Lind gegebenenfalls ein geeignetes Farbfilter vor das Kameraobjektiv'geschaltet wird.
Hierfür sind' bereits Meßanordnungen bekannt geworden, die den Farbgeha.lt der Beleuchtung bzw« unmittelbar das
zu verwendende Farbfilter angeben. Die se Anordnungen benutzen zwei gegeneinander geschaltete Fotozellen, von
denen eine mit einem Blau-, die andere mit einem Rot- bzw. Orangefilter versehen ist» Die Spannungs- baw.
Stromdifferenz beider Zellen wird von einem Meßinstrumezfc angezeigt und kennzeichnet den Farbton des Lichtes.
Damit bei gleichbleibendem Verhältnis der gefilterten TeiHichtströme die Anzeige des Meßgerätes unabhängig
von der Lichtintens ität erfolgt, müssen hierbei die Fotoströme der beiden Zellen im Arbeitsbereich nach eine*
ganz bestimmten, z.B. logarithm!sehen Gesetzmäßigkeit von der Lichtintes ität abhängen. Das wird durch Aus wahl
entsprechender Zellen und dadurch erreicht, daß ihnen im allgemeinen Widerstände vor- und/oder parallel
geschaltet werden, die sein? genau passend abgeglichen werden müssen.
Dieses umständliche und nur von geschulten Fachkräften durchzuführende Auswählen der Zellen und Abgleichen de*
Widerstände vermeidet ein Vorschlag, bei dem die Messung nach einer Eompensa/bionsmethode erfolg^. Auch hier befinden
s ich vor zwei gegeneinanciergeschalteten Fotozellen Farbfilter, außerdem aber- noch eine variable
Blende, Diese beiden Blenden arbeiten gegenläufig. Mit
ihnen werden die Intens itäten der gefilterten Teillicht ströme soobeeinflußt, daß das Meßinstrument auf
seinen Bullpunkt eins pielt. Die Stellung der Blenden gibt dann an einer Skala den Farbton des Lichtesbzw.
das zu verwendende Korrektionsfilter an.- Itfimmt man Blenden und Farbfilter τοη den Fotozellen ab, so werden
letztere durch entsprechende Schaltorgane hintereinander ge schaltet und d ieiien gemeinsam mit dem Meßinstrument
in bekannter Weise der Belichtungsmessung.
Bei der vorliegenden Neuerung befinden sich erfindungs gemäß anstelle der Blenden zwei "G-raukeile" vor den
gegeneinander geschalteten Fotozellen. Zweckmäßig s ind diese G-raukeile nebeneinander und gegenläufig auf- einem
Filmband angeordnet und so gefärbt, daß sie gleichzeitig als BIa u- bzw. Sot- oder Orangefilter dienen. Das
!umband wird vor den Zellen in seiner Längsrichtung derartig "bewegt, daß jeweils die eine Zelle abgedunkelt
und die zweite erhellt wird. Entsprechend der Lichtfärbung läßt sich dabei der Filmstreifen mit den beiden
G-raukeilen so einstellen, daß das in den Zellenkreis eingeschaltete Meßgerät stromlos wird. Die Lage des
Graukeils bzw. des Filmbandes zu den Zellen ist dann ein Maß für den Farbton des Lichtes.
Die Verwendung von G-raukeilen anstelle von Blenden und die Vereinigung der Filter mit den G-raukeilen zu
einem einzigen Konstruktionselement vereinfacht den mechanischen Aufbau der Meßanordnung erheblich und ermöglicht
eine wesentlich handlichere Ausführung als die beka nnte Konstruktion, - Der Uhergang von der
Farbtonmessung zur Belichtungsmessung läßt sich hier besonders leicht durchführen, wie anhand der Zeichnungen
gezeigt werden wird. Im Gegensatz zur bekannten Anordnung ist dabei kein besonderer Mechanismus zinn Wegklappen
oder Abnehmen von Filtern und Blenden oder G-raukeileii nötig . - Außerdem wird als weiterer Vorteil
durch die Graukeile erreicht, daß die gesarate Zellenflache "beleuchtet wird und nicht nur Teile von ihr.
Letzteres kann Anlaß zu Feinmessungen geben.
Die Zeichnungen geben den Grundgedanken der vorliegenden Erfindung schematisch wieder.
Die Abbildung 1 zeigt das Filmband, auf dem die "Graukeile" aufgebracht sind. Die se Graukeile a und b werden
s.B. aus Teilen des Fi Inibandes gebildet, die in ihrer Längsrichtung eine stetig oder stufenförmig zu- bzw·»·
abnehmende Lichtabsorption aufweisen. Sie s ind gegeläufig .angeordnet, zweckmäßigerweise auf bleu bzw. rot oder
orange gefärbten Filmflachen. Unter diesen "farbigen Graukeilen" befinden s ich die Fotozellen, die in Abb.
mit gestrichelten Linien angedeutet und entsprechend der Farbe der über sie laufenden Filmstreifen mit
Bl und R bezeichnet sind.
Der eine Ea nd des Filmstreifens trägt eine Skala e, deren Ziffern beim ".Bewegen des Filmes entweder an einer
festen Ma,rke g vorbeige führt werden oder aber in einem passenden Fensterchen erscheinen. Verschiebt man nun
die beiden farbigen Graukeile vor den Fotoelementen so lange, bis das Meßinstrument auf JJuIl einspielt, so
kennzeichnet die der festen Harke gegenüberstehende bzw. die im Fenster erscheinende Ziffer der Skala den Farbton
bz\?. das vor das Kameraobjektiv zu setzende Filter. Um hervorzuheben, daß die Skala e der Farbtonmessung zu geordnet
ist, wird sie zweckmäßigerweise farbig ausgeführt .
Anschließend an die farbigen Graukeile ist das Filmband mit einem farblosen Graukeil c versehen, der sich über
die ganze Breite des Filmbandes erstreckt und bei entsprechender Lage des Filmes beide Fotozellen überdeckt.
Dieser T il des Filmbandes dient der Belichtungsmessung. Der farblose Graukeil c wird über den Fotoelementen so
weit verschoben, daß der Meßwerkzeiger auf eine hierfür auf der Instrumentenskaia vorgesehene Marke einspielt»
Dabei wird "leichseitig die zweite auf dem Filmband aufgetragene Skala f der Belichtungsseiten in eine
Stellung gegenüber einer festen Skala h der Bleildenwerte gebracht, bei der sich die Werte von Belichtungszeit
und Blende gegenüberstehen, die die richtige Belichtung .ergebene Die Empfindlichkeit der verschiedenen FiImemuls
ionen kann s.B. dadurch berücksichtigt werden, daß sich entweder die für das Einregeln des Zeigers
auf bsw» über der Instrumentenskala angebrachten Marke ents precheiid der Empfindlichkeit verstellen läßt, oder
aber mehrere, den verschiedenen Empfindlichkeitswerten zugeordnete Marken vorgesehen werden. Es kann aner auch
die Ska la h so ausgebildet werden, daß sie sich entsprechend den Filmempfamdlichkeiten verschieben läßt.
Ist das Filmband nicht mit einem farblosen Graukeil vers ehen, sondern in dem Teile, der sich bei der BeIichtungsraessung
vor den Fotozellen befindet, gleichmäßig lichtdurchlässig gehalten, so entfallen die Skalen f
und h und die Instrumentenskala ist für die sen Teil der Meßaufgaben wie bei den üblichen Belichtungsmessern ausgebildet»
In der Abbildung 1 ist das FiImband bei χ und y aufges chnitten gezeichnete In der1 prktisehen Ausführung bildet
es ein geschlossenes Band, das Iweckmäßig über sviei Waisen bewegt wird. Eine der Walzen kann dann
gleichseitig als Schalter ausgebildet sein, der die Fotozellen sur Belichtungsmesßung hintereinander schaltet,
s obald die farbigen Graukeile die Fotosellen nicht mehr abdecken. Die Umschaltung läßt sich aber auch durch eine
andere SehalterOrdnung vornehmen« Es ist beis pielsweise vorteilhaft für die Belichtungsmessung, in bekannter Weise
vor den Fotozellen eine Vorrichtung zur Bildwinkelbegrensung vorzusehen. Mit dem Vorlegen dieses Bauteiles
vor die Fotoelemente kann deren Umschaltung gekoppelt werden.
Die jeweiligen' Schaltungen von Meßinstrument und Fotosellen sind in den Abbildungen 2 Ms 5 dargestellt-Pur
die Parbsti Ohmessung wird entweder die Kompensationsschaltung nach AbTo. 2 oder die Brückenschaltung nach
Abb. 3 gewählt» Pur die Belichtungsmessung aber werden die Fotozellen und das Meßgerät entweder nach Abb. 4
hintereinande-r- oder nach. Abb. 5 para llel geschaltete
Die gesamte Heßvorrichtung läßt s ich ohne vielt ere s als handliches Ia, se he ng er at ausbilden oder-auch in den
bereits bekannten formen mit der Kamera vereinigen.
Claims (1)
- Patentanspruch1„ Vorrichtung zur unmittelbaren Anzeige der BeleuclrUingsfärbung mit zwei Fotozellen, die in Kompensations- oder Brückenschaltung an einem Meßinstrument liegen und vor denen verschiedenfarbige Filter angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Fotozellen zwei zueinander gegenläufige G-raufceile derartig bewegbar angeordnet s ind, daß ihre jeweilige Lage zu den Fotozellen bei stromlosem Meßwerk den Farbton der Beleuchtung angibt,2« Vorrichtung na ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden G-raukeile auf einem Filmstreifen, z.B. fotografisch a !!gebracht sind.3« Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden G-raukeile verschieden gefä rbt sind , und zwar s o, daß sie gleichzeitig als Filter vor den Zellen dienen.4« Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Filmstreifen anschließend an die je auf einer etwa halben Filmbreite nebeneinander lie genden G-raukeile ein s ich etwa über die ganze Filmbreite erstreckender ungefärbter Graukeil angebracht ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmstreifen als geschlossenes Band, um die Fotozellen, s.B, über zwei Waisen laufend, angeordnet ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d adurch gekennzeichnet, daß eine der Walzen oder ein anderer Umschalter s ο ausgebildet ist, daß sie für die Farbtonbestimmung vorgesehene Brücken- bzw. Kompensationsschaltung zur Ermittlung der Belichtungszeit in eine Reihen- oder Parallelschaltung umgeschaltet wird, sobald die beiden gegenläufigen G-raukeile die Fotosellen nicht mehr bedecken.7β Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Skala, die die Bewegung der beiden gegenläufigen G-raukeile mitmacht, bei der Lage dieser G-raukeile, bei der das Meßwerk stromlos ist, unmittelbar den Farbton der Beleuchtung bzw. die Lichtfiltersorte anzeigt, clie vor das Objektiv der Kamera zu setzen ist.8, Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Skala, die die Bewegung des ungefärbten G-raukeiles mitmacht, bei der Lage dieses G-raukeils, bei der der Meßwerkseiger auf eine bestimmte Marke einspielt,unmittelbar die Belichtungszeit abzulesen ist, die bei der herrschenden Beleuchtung mit dem vorgezählten Blendenwert die richtige Belichtung ergibt.■ ö"9. Korrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Skalen am Hände des Filmbandes angebracht sind und bei Verschieben des Bandes an einer festen Marke, hinter einem Fenster oder an einer festen Skala vorbeilaufen,,10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß . entweder die für das Einregeln des Zeigers auf bzw. über der Instrumentenskala angebrachte Marke entsprechet der Empfindlichkeit der verschiedenen Filmemulsioneii verstellbar oder mehrere, den verschiedenen Empfindlichkeitsvferten zugeordnete Marken vorgesehen sind,11« Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Ska la h entsprechend der iUlmempfindli chkeit verschiebbar ist.»Vorrichtung nach. Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dai3 "bei der Belichtung sme s sung den Fotozellen die "bekannten Vorrichtungen zur BiIdwinkerbegrensung vorgeschaltet sind»13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Fotosellen auf die Selichtungamessung durch das Vorlegen der Vorrichtung zur Bildwinke !"begrenzung erf olg.t.
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