DE668118C - Handgeraet zum Ermitteln der fuer das photographische Kopieren erforderlichen Belichtungsmenge - Google Patents

Handgeraet zum Ermitteln der fuer das photographische Kopieren erforderlichen Belichtungsmenge

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DE668118C
DE668118C DEH143721D DEH0143721D DE668118C DE 668118 C DE668118 C DE 668118C DE H143721 D DEH143721 D DE H143721D DE H0143721 D DEH0143721 D DE H0143721D DE 668118 C DE668118 C DE 668118C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/12Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means
    • G01J1/122Visual exposure meters for determining the exposure time in photographical recording or reproducing
    • G01J1/124Visual exposure meters for determining the exposure time in photographical recording or reproducing based on the comparison of the intensity of measured light with a comparison source or comparison illuminated surface

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Handgerät zum Ermitteln der für das photographische Kopieren erforderlichen Belichtungsmenge Es gibt eine Meßvorrichtung für photographische Zwecke, mit welcher der jeweils geeignetste Schichtträger und die Belichtungszeit für ein zu kopierendes oder zu vergrößerndes Negativ in Durchsicht oder in Draufsicht festgestellt werden kann.
  • Diese bekannte Vorrichtung besteht aus einem mit einer Vergleichslichtquelle versehenen Meßtubus und einem getrennt von diesem Meßtubus angeordneten Kästchen mit Ableseskala und eingebautem Widerstand zum Regeln der in dem Meßtubus angeordneten Vergleichslichtquelle. _ Ferner ist ein Kopierphotometer bekannt, bei dem zwei Graukeile gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, die von einer gemeinsamen Lichtquelle durchleuchtet werden, von denen der eine Graukeil die Belichtungszeit und der andere Graukeil die jeweils zu verwendende Papiersorte bestimmt.
  • Es entspricht durchaus dem Stand der Technik, eine Kombination der vorerwähnten Mittel vorzunehmen und dabei die an sich bekannte Graukeilregelung in Anwendung zu bringen. Hierbei würde sich aber der erhebliche Nachteil ergeben, daß in dem Regelkästchen eine zusätzliche Lichtquelle zum Ablesen der Einstellskala -erforderlich wäre, und außerdem würde eine Beobachtung der abdunkelbaren Meßfläche durch die Graukeile hindurch bei gleichzeitiger Sichtbarkeit des zu messenden Feldes so gut wie unmöglich sein.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die abdunkelbare Vergleichslichtquelle in das Regelkästchen verlegt wird, welches mit dem Meßtubus baulich vereinigt wird, wobei in der Wand zwischen diesem und dem Regelkästchen Lichtdurchlaßöffnungen vorgesehen werden.
  • Diese bauliche Gestaltung bietet den Vorteil, daß die Vergleichslichtquelle zum Erleuchten der Ableseskalen für die Abdunkelmittel, z. B. Graukeile, nutzbar gemacht ist, so daß sich eine besondere Lichtquelle hierfür erübrigt, und außerdem bleibt die abdunkelbare Meßfläche, durch den Meßtubus betrachtet, dem Auge stets gut sichtbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Darstellung gebracht. Fig. i zeigt eine Gesamtansicht der Vorrichtung.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht der Fig. i mit fortgelassenem Meßtubus.
  • Fig.3 zeigt einen teilweisen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. i.
  • Fig. ¢ zeigt einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3.
  • Die Meßvorrichtung besteht aus einem die Vergleichslichtquelle 2o aufnehmenden Regelkästchen 1,:2, 3 mit Meßtubus 27, der auf einem zylindrischen Ansatz 5 des Gehäuseteils 2 angeordnet ist und durch eine,Öffnung 4 von der Vergleichslichtquelle 2o Licht empfangen kann.
  • Zwischen dem Gehäuseteil 2 und dem Ge-= häuseteil 3 ist ein kreisförmiger Schlitz 6 frei= gelassen, in dem ein Zylinder 7 absatz bewegbar ist. Dieser Zylinder 7 trägt durchlaßöffnungen 8, die mit der Öffnung q. des Gehäuseteils :2 in Deckung gebracht werden können. Bei der dargestellten Ausführungsform sind zwölf Lichtdurchlaßöffnungen 8 vorgesehen, deren Zahl aber beliebig erhöht werden kann. Jede Öffnung 8 ist durch eine Grauscheibe solcher Art abgedeckt, daß die gesamten im Zylinder 7 befindlichen Grauscheiben einen Stufenkeil bilden. Das zylindrische Gehäuse 7 erweitert sich nach oben zu bei 9 kegelförmig und ist auf seiner oberen Stirnfläche io mit einer der Anzahl der Öffnungen 8 entsprechenden Anzahl Öffnungen i i versehen, die durch Scheiben 12 aus durchsichtigem oder durchscheinendem, zweckmäßig zu beschriftendem Material abgedeckt sind.
  • Innerhalb des zylindrischen Gehäuseteils 3 ist ein zweites zylindrisches Gehäuse 13 absatzweise bewegbar, das mit einer der Anzahl der Lichtdurchlaßöffnungen 8 entsprechenden Anzahl Lichtdurchlaßöffnungen 14 versehen ist, die jeweils mit der im Gehäuseteil 2 vorgesehenen Öffnung 4 zur Deckung gebracht werden können. Jede der Öffnungen 14 ist ebenfalls mit einer Grauscheibe solcher Art abgedeckt, daß sie in ihrer Gesamtheit einen Stufenkeil bilden. Der obere Teil des zylindrischen Gehäuses 13 übergreift bei 15 die Stirnfläche i o des Gehäuses 7, 9 um ein geringes. Die Stirnfläche 16 des zylindrischen Gehäuses 13 ist mit einer der Anzahl der Lichtdurchlaßöffnungeni4 entsprechenden Anzahl -Öffnungen 17 versehen, deren jede mit einer durchsichtigen oder durchscheinenden Scheibe 18 abgedeckt ist. Die Scheiben 18 sind zweckmäßig beschriftbar.
  • - Innerhalb des Regelkästchens ist elektrisch isoliert an einem Träger i9 die Vergleichslichtquelle 2o angeordnet. Das Licht dieser Vergleichslichtquelle fällt durch eine Opalscheibe 2i, durch die Grauscheiben in den Öffnungen B und 14 und dann durch eine Opalscheibe Zia auf einen Vergleichsfeldwürfel 24, 25 im Meßtubus 27. Die Vergleichslichtquelle 2o dient gleichzeitig zum Erhellen je einer der in den Stirnflächen io und 16 der Gehäuseteile 7, 9 und 13 befindlichen Öffnungen ii und 17. Um jeweils nur die dem Meßtubus 27 am nächsten liegende Öffnung i i zu erhellen, ist an dieser Stelle in dem Gehäuseteil ,3: eine Öffnung und im oberen Teile des Gehäuses 13 eine Anzahl Öffnungen 22 vorgesehen, so daß durch diejenige Öffnung 22, die mit der im Gehäuseteil 3 befindlichen Öffnung in Deckung ist, ein Teil der Helligkeit der Vergleichslichtquelle 20 in den ko-,_nischen Teil 9 des Gehäuses 7 hineingelangt. ;;Zum Erhellen je einer der Öffnungen 17 des `*llndrischen Gehäuses 13 ist unterhalb der ;'@irnfläche 16, zweckmäßig auf dem Träger i9 der Lichtquelle 2o, eine lichtundurchlässige Scheibe 23 angeordnet, die an ihrer dem Meßtubus 27 am nächsten liegenden Stelle mit einer Öffnung 24 zum Durchtritt des Lichtes versehen ist. Die beiden Gehäuse 7, 9 und 13 für die Lichtdurchlaßregler sind mit Bezug auf die festen Gehäuseteile 2 und 3 absatzweise drehbar und werden in der jeweiligen Stellung, in der eine der Öffnungen 8 bzw. 14 mit der Öffnung 4 zusammenfällt, durch eine bekannte Arretiervorrichtung festgehalten.
  • Der in dem Meßtubus 27 angeordnete V ergleichsfeldwürfe124, 25 besteht aus zwei im Querschnitt dreieckigen Hälften, die mit ihren Hypothenusenflächen aneinanderliegen. In der Mitte der einen Hypothenusenfläche befindet sich ein linsenförmiger Einschliff 26. Das von der Vergleichslichtquelle 2o ausgehende Strahlenbündel wird durch den Vergleichsfeldwürfel in Achsrichtung des Okularrohres 27 abgelenkt. Das Okularrohr 27 trägt in seinem Innern ein verschiebbares Rohr 28, in dem ein Farbfilter 29 und eine Linse 30 befestigt sind. Das Rohr 28 endet in einer Augenmuschel 31. Unterhalb des Vergleichsfeldwürfels 24, 25 ist ein Objektiv 32 und darunter eine mit einem kleinen Loch 33 versehene konische Kappe 34 angeordnet. An dem Gehäuse 35 des Meßtubus 27 ist ein Arm 36 befestigt, der unterhalb der Öffnung 33 der Kappe 34 in eine mit einem Schlitz 37 versehene Gabel 38 übergeht. Zweckmäßig kann der Meßtubus mit einer in einem Halter 4o befestigten Lupe 39 versehen sein, die beim Herstellen von Vergrößerungen dazu dient, festzustellen, ob das projizierte Negativ scharf eingestellt ist. Um die Vergleichslichtquelle 2o von Spannungsschwankungen aus dem Netz unabhängig zu machen, ist in ihren Stromkreis ein nicht dargestellter Eisenwiderstand eingeschaltet.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende: Es werden durch verschiedene Probebelichtungen von ein und demselben Negativ unter Beobachtung -der jeweils verschiedenen Belichtungszeiten und unter Verwendung des gleichen Positivmaterials mehrere Probeabzüge hergestellt, bis ein bestmögliches Positiv erhalten ist. Das bestmögliche Positiv ist immer dasjenige, das in den Schattenpartien des Bildes die maximale Schwärzung des Positivmaterials aufweist. Die für dieses beste Bild notwendige Belichtungszeit, z. B. 2 Sekunden, wird notiert. Alsdann richtet man die Öffnung 33 des Meßtubus 27 auf die hellste Negativpartie, also auf den Schattenbereich, und stellt die Zeitskala i i des äußeren Lichtdurchlaßreglers 7, 9, io, 11, 12 auf diejenige Zeit ein, mit der das beste Positiv erzielt wurde, im vorliegenden Fall 2 Sekunden. Dann dreht man das innere Gehäuse 13, 15, 16, 17 so lange, bis im Meßtubus Lichtgleichheit bemerkt wird. Diese Stellung des inneren Lichtdurchlaßreglers, erkenntlich durch die oberhalb der Öffnung 24. beleuchtete Ziffer, entspricht derjenigen Helligkeit, mit der bei dem gewählten Positivmaterial innerhalb der soeben ermittelten Zeit die maximale Schwärzung erzielt wurde. Diese Ziffer wird nun in jedem Falle eingestellt, in dem man mit dem gleichen Positivmaterial ein Negativ z. B. vergrößern oder kopieren will. Den unterschiedlichen Dichten der Negative wird entsprochen durch Einstellen der äußeren Zeitskala ii des äußeren Lichtdurchlaßreglers, der bei dichteren Negativen eine längere Belichtungszeit anzeigt als bei weniger dichten Negativen.
  • Die Ermittlung der Kennziffer, Empfindlichkeitsziffer, für anderes Positivmaterial mit anderer Empfindlichkeit wird in gleicher Weise durch Probekopien und wie vorstehend beschrieben vorgenommen.
  • Der Umfang des gesamten Lichtdurchlaßreglers entspricht dem handelsüblichen Positivmaterial, er kann aber auch durch Änderung der Zeitskala und der Helligkeit des Vergleichslichtes an jedes andere empfindliche Positivmaterial angepaßt werden.
  • DieLichtmenge, die für einPositivmaterial zum Erzielen der maximalen Schwärzung bei einer gegebenen Zeit notwendig ist, wird durch die Stufen des inneren Lichtdurchlaßreglers ermittelt und dessen Ziffern gekennzeichnet. Wenn eine genaue Angleichung an dieses:Licht mittels der Stufen nicht möglich ist,--so wird die nächsthellere oder -dunklere Stufe gewählt, da es auf unbedingte Genauigkeit nicht ankommt, wenn die Unterteilung der Stufen fein genug gewählt wird. Die dadurch entstehenden Fehler können bei der Entwicklung leicht ausgeglichen werden.
  • Für die Erfindung kann jedwede Art von Lichtdurchlaßreglern benutzt werden, z. B. Lichtdurchlaßregler mit verschieden .großen Bohr1,ingen, mit einem Stufenkeil, mit einem stufenlosen Graukeil, mit Sieben o. dgl.
  • Die Erfindung kann auch mit Vorteil bei solchen Kopier- oder Vergrößerungsgeräten benutzt werden, die mit einer Einheitskopierzeit arbeiten. In diesem Falle erfolgt die Angleichung der Vergleichslichtfelder im Meßtubus durch Regeln der Lichtmenge der Kopier- oder Vergrößerungslichtquelle und nicht durch Verändern der Einstellung der Zeitskala.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handgerät zum Ermitteln der für das photographische Kopieren erforderlichen Belichtungsmenge auf Grund der Dichte bildwichtiger Teile der Vorlage, bestehend aus einem Meßtubus und einem Regelkästchen für die meßbare Abdunkelung einer Vergleichslichtquelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichslichtquelle in dem mit dem Meßtubus baulich vereinigten Regelkästchen angeordnet ist und daß in der Trennwand zwischen Tubus und Kästchen Lichtdurchlässe sind.
DEH143721D 1935-05-19 1935-05-19 Handgeraet zum Ermitteln der fuer das photographische Kopieren erforderlichen Belichtungsmenge Expired DE668118C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091430B (de) * 1958-05-07 1960-10-20 Agfa Ag Fotografisches Kopiergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1091430B (de) * 1958-05-07 1960-10-20 Agfa Ag Fotografisches Kopiergeraet

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