DEP0033866DA - Verschlußauslösersperre an photograhischen Kameras. - Google Patents

Verschlußauslösersperre an photograhischen Kameras.

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Publication number
DEP0033866DA
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Germany
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exp
lever
shutter release
pin
release lock
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Häcker
Original Assignee
Kodak AG, Stuttgart
Publication date

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Description

Photographische Kameras mit Verschlussauslösersperre, bei welchen bei Betätigen des Verschlussauslösers bezw. Gestänges verschiedene Schaltelemente zur Sperrung desselben freigegeben werden, sind bekannt. Demgegenüber unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand von den bereits bekannten Verschlussauslösersperren in vorteilhafter Weise dadurch, dass als Sperrmittel ein einziger, um einen Zapfen o.dgl. schwenk- und längenverschiebbarer Hebel dient, der durch einen vom Filmlaufspulwerk mitgenommenen Teil, einer Stiftscheibe o.dgl., aus seiner Sperrlage zum Auslösergestänge gebracht wird.
Der Erfindungsgegenstand ist durch ein Ausführungsbeispiel zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt:
Abb. 1 eine Ansicht einer Verschlussauslösersperre im Schnitt,
Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 eine Seitenansicht des Auslösergestänges, Schnitt A/B.
Die Filmaufspulachse 1 lagert in einer Büchse 2(exp)a des Kameragehäuses 2 und trägt, zwischen Friktionsscheiben 3 und 4 gleitend, die Stiftscheibe 5 mit den beiden Stiftbolzen 5(exp)a und 5(exp)b.
Wie Abb. 2 zeigt, ist die Lagerplatte 6 justierbar angeordnet. Sie trägt einen Lagerzapfen 6(exp)a, der dem Langloch 7(exp)a des schwenk- und längsverschiebbaren Hebels 7 zum Lager dient. Aus dieser Abbildung ist auch die Lage des Hebels 7 nach dem Weiterschalten bezw. Weiterdrehen der Filmaufspulachse 1 um eine Bildlänge ersichtlich. Der Stiftbolzen 5(exp)a liegt dann in der hakenförmigen Aussparung des Hebels 7. Entgegen dem Zug der am Haken 7(exp)c befestigten Feder 8 ist der Hebel 7 bis zum Anschlag des Langlochs 7(exp)a am Lagerzapfen 6(exp)a gezogen. Das Hebelende 7(exp)d des Hebels 7 liegt dabei, wie Abb. 3 verdeutlicht, an einer schrägen Kante 9(exp)a des Auslösergestänges 9 an.
Wird nun das Auslösergestänge 9 betätigt, so gleitet die schräge Kante 9(exp)a an dem Hebelende 7(exp)d entlang. Dabei schwenkt sie den Hebel 7 im Uhrzeigersinn so, dass die hakenförmige Aussparung vor dem Stiftbolzen 5(exp)a zur Seite bewegt wird und dabei, infolge der Einwirkung der Feder 8, um diesen Stiftbolzen herumgeleitet.
Nach dem Loslassen des Auslösers kehrt das Auslösergestänge 9 in seine Ausgangs- bezw. Ruhelage zurück. Dadurch gelangt der Hebel 7 in die gestrichelt gezeichnete Lage. Das Auslösergestänge 9 wird dabei durch den Teil 7(exp)e des Hebels 7 gesperrt, indem dieser in die Aussparung 9(exp)b eingreift. Durch Weiterschalten des Films um eine
Bildlänge wird der Hebel 7 sodann erneut, durch den Druck des Stiftbolzens 5(exp)b gegen die Fläche 7(exp)b seiner hakenförmigen Aussparung, in die beschriebene und dargestellte Lage gebracht und damit die Auslösung freigegeben.

Claims (4)

1.) Verschlussauslösersperre an photographischen Kameras, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrmittel ein einziger, um einen Zapfen o.dgl. (6(exp)a) schwenk- und längsverschiebbarer Hebel (7) dient, der durch einen vom Filmaufspulwerk mitgenommenen Teil (Stiftscheibe o.dgl.) (5) aus seiner Sperrlage zum Auslösergestänge gebracht wird.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenken des Hebels durch einen Keil, eine schräge Kante o.dgl. (9(exp)a) am Auslösergestänge erfolgt.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil, die schräge Kante o.dgl. (9(exp)a) am Auslösergestänge dem unter Federwirkung (8) stehenden Hebel (7) zum Anschlag dient.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 oder einem oder mehreren derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel mit einer Schulter (7(exp)e) versehen ist, die als Sperrmittel für das Auslösergestänge dient.

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