CH213437A - Rollfilmkamera mit einem vom Filmfortschaltknopf und dem Auslösestift abwechselnd betätigten Sperrschieber. - Google Patents

Rollfilmkamera mit einem vom Filmfortschaltknopf und dem Auslösestift abwechselnd betätigten Sperrschieber.

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CH213437A
CH213437A CH213437DA CH213437A CH 213437 A CH213437 A CH 213437A CH 213437D A CH213437D A CH 213437DA CH 213437 A CH213437 A CH 213437A
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CH
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film camera
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Rollfilmkamera mit einem vom     Filmfortschaltknopf    und dem     Auslösestift        abwechselnd     betätigten Sperrschieber.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Rollfilmkamera mit einem vom       Filmfortschaltknopf    und dem     Auslösestift     abwechselnd     betätigten    Sperrschieber, der  den     Auslösestift    nach jeder Betätigung des  Verschlusses sperrt und ihn erst nach dem       Weiterschalten    des Filmes wieder freigibt,  die dadurch gekennzeichnet ist, dass der  Schieber an einer     Längsseitenwand    der Ka  mera verschiebbar und schwenkbar gelagert  ist.  



  Vorrichtungen, die automatisch den Aus  lösestift nach jeder Betätigung des Objektiv  verschlusses sperren     und    ihn erst nach dem       Fortschalten    des Filmes wieder freigeben,  sind an Box-Kameras bereits. bekannt.  



  Den bekannten     Einrichtungen    gegenüber  besteht das Neue darin, dass der Schieber an  einer der     Längsseitenwände    einer Rollfilm  kamera mit     Auslösestift    liegt und verschieb  bar     und.schwenkbar    gelagert ist. Vorzugs-    weise ist der Schieber in einer zu seiner Auf  nahme bestimmten Aussparung, und zwar in  einer von einer Deckplatte überdeckten Aus  sparung der     Längs.seitenwand    angeordnet.

    Zur     schwenkbaren    Lagerung kann der Schie  ber im mittleren Teil einen dreieckigen Aus  bruch und in seinem dem     Auslösestift    zu  gewandten Ende einen Schlitz in Form eines  spitzen Winkels, in -die je ein Stift führend  eingreift,     besitzen.    Der Schieber wird bei  einer bevorzugten Ausführungsform in be  kannter Weise einerseits durch eine Nocken  scheibe und anderseits durch den mit einer  Keilfläche und einem Querschlitz     versehenen          Auslösestift    gesteuert.

   Dies kann zum Bei  spiel so, geschehen,     dass    der in den Winkel  schlitz eingreifende Stift vor dem Auslösen  des Verschlusses in dem quer zur Bewegungs  richtung des Schiebers stehenden Arm und  nach dem Auslösen in dem schräg .stehenden  Arm .des Winkelschlitzes ruht.

   Zweckmässi-           gerweise    steht der Schieber hierbei     unter     Wirkung einer Feder, die     bestrebt    ist, sein  der     Filmaufwickelspule    zugewandtes Ende  ständig an die ihn steuernde     Nockenscheibe     zu     drücken.    Die     Nockenscheibe    wird in be  kannter Weise von der     Filmaufwickelspule          bezw.    dem     Filmfortschaltknopf    angetrieben.  



       Vorteilhafterweise    trägt ferner der Schie  ber eine Markierung, zum Beispiel einen  roten Punkt, der durch ein Fenster der Ab  deckplatte der Kamera die jeweilige Stellung  des Schiebers von aussen her erkennen     lässt.     



  Die Einzelheiten einer Ausführungsform  der neuen Bauart, welche Ausführungsform  sich von den bekannten Kameras ähnlicher  Art durch ihre Einfachheit und durch die  Zweckmässigkeit der Lagerung     unterscheidet,     sind aus der folgenden Beschreibung zu ent  nehmen.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 .eine Rollfilmkamera mit teilweise  weggebrochener     Längsseitenwand,    in die  ein Schieber eingebaut ist. Der Schieber be  findet sieh in der Stellung, die er nach dem       Fortschalten    des Filmes, jedoch vor dem  Auslösen des Verschlusses einnimmt,       Fig.    2 den Sperrschieber in der Stellung  nach dem Auslösen des Verschlusses, jedoch  vor dem     Fortschalten    des Filmes,       Fig.    3     eine    Einzelansicht des Auslöse  stiftes,

         Fig.    4 einen     Querschnitt    durch den Aus  lösestift an seiner schmalsten     Stelle.     



  In     einer    Aussparung der Längsseiten  wand 1 der Rollfilmkamera ist der Schieber  2 verschiebbar und schwenkbar gelagert. Der       Schieber    ist durch eine     Deckplatte    3, die mit  einem Fenster 3a versehen ist, überdeckt.  Der Schieber 2 wird durch eine Feder 4  ständig gegen die     Nockenscheibe    5 gezogen,  die von dem     Filmspulenknopf    6 angetrieben  wird. Das mit der     Nockenscheibe    5 in Ver  bindung     tretende    Ende des Schiebers 2 ist  mit 2a bezeichnet. Im mittleren Teil des  Schiebers ist .eine     dreieckförmigeAussparung     7 vorgesehen, in die ein Führungsstift 8 ein-    greift.

   Der Stift 8 ,ist an der Kameraseiten  wand befestigt.     Der    dem     Auslösestift    9 zu  gewandte Teil 2b des Schiebers 2 weist eine  Aussparung 10 in Form eines spitzen Win  kels auf. In diese Aussparung greift ein  gleichfalls an der     Kameraseitenwand        be-          festigter    zweiter     Führungsstift    11 ein. Der       Auslösestift    9     besitzt    in bekannter Weise  eine     abgeschrägte    Fläche 9a und einen Quer  schlitz 9b.

   Die     Keilfläche    9a dient dazu,  den Teil 2b des Schiebers beim Herab  drücken des     Auslösestiftes    9 in Richtung     des     Pfeils A zu     verschwenken,    während der       Querschlitz    9b zur     Aufnahme    eines Winkel  stückes 2c des     Schiebers    2 dient. Nach dem  Herabdrücken des     Auslösestiftes    nimmt der  Schieber die in     Fig.    2     dargestellte    Lage ein,  in der die auf dem Schieber vorgesehene  Markierung 12 durch das Fenster 3a sicht  bar ist.

   Diese Markierung 12     zeigt    dem  Photographen an,     da3    er vor der nächsten  Aufnahme -den Film     weiterzusehalten    hat.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung sei  im folgenden kurz erläutert:  Durch das Einspulen des Rollfilmes  nimmt der     Schieber    2 die in     Fig.    1 darge  stellte Lage ein, da ja die mit dem     F'lm-          spulenknopf    6 gekuppelte     Nockenscheibe    5  bei jeder Umdrehung -des     Spulenknopfes    auf  das Ende 2a des Schiebers 2 drückt und den  Schieber 2 unter Überwindung des Zuges der  Feder 4 in Richtung     des    Pfeils B verschiebt.  In dieser Stellung wird der Schieber 2 durch  .den Stift 11, der in den quer zur Schieber  längsausdehnung stehenden Arm 10a des  Winkelschlitzes 10     eingetreten    ist, gehalten.

    Der Stift 8 nimmt die in     Fig.    1     dargestellte          Lage    ein. Wird nun der     Auslösestift    9 her  abgedrückt, so wird der Teil 2b des Schie  bers durch die Keilfläche 9a des     Stiftes    9  zur Seite, das     heisst    in Richtung des Pfeils  A     verschwenkt,    -der Stift 11 tritt aus dem  Teil 10a des Winkelschlitzes 10 heraus, und  der Schieber 2 kann infolge Zuges der Fe  der 4 auf die     Nockenscheibe    zu, das heisst in  Richtung des Pfeils C, bewegt werden.

   Hier  bei gelangt der Stift 11 in den Teil 10b des       Winkelschlitzes    10 und der     ,Stift    8 in die      dem     Auslösestift    zugewandte Ecke der Aus  sparung 7     (Fig.    2).

   In dieser Lage greift  der winkelförmige Teil 2c des     Schiebers    2  in den Querschlitz 9b des     Auslösestiftes.    9  ein und verhindert hierdurch eine nochmalige  Betätigung des     Auslösestiftes.    Erst durch  das     Weiterschalten    des Rollfilmes um einen  Bildabschnitt wird der Schieber 2 durch  Drehung der     Nockenscheibe    5 wieder in die  in     Fig.    1 gezeigte     Grundstellung    gebracht,  und eine neue Aufnahme kann erfolgen.

   Das  Übersetzungsverhältnis zwischen der Film  spule und der     Nockenscheibe    ist so gewählt,       da.ss    trotz des     wechselnden        Spulenumfanges     bei jedem Bildschritt mindestens eine Um  drehung der     Nockenscheibe    stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamera mit einem vom Film fortschaltknopf und dem Auslösestift ab wechselnd betätigten Sperrschieber, der -den Auslösestift nach jeder Betätigung des Ver schlusses, sperrt und ihn erst nach dem Weiterschalten des Filmes wieder freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber an einer Längsseitenwand der Kameraverschieb bar und schwenkbar gelagert ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Rollfilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber in einer Aussparung einer Längsseitenwand der Kamera gelagert ist. 2.
    Rollfilmkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber in einer von einer Deckplatte überdeckten Aus- sparung einer Längsseitenwand der Kamera gelagert ist. 3.
    Rollfilmkamera nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (2) in seinem mittleren Teil eine dreieckige Aussparung (7) besitzt, in die ein erster Führungsstift @(8) eingreift, und an seinem dem Auslösestift (9) zugewandten Ende einen Schlitz (10) in Form eines spitzen Winkels aufweist, in den ein zwei ter Führungsstift (11) hineinragt. 4. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber einerseits durch die Nockenscheibe (5) und anderseits durch den mit einer Keilfläche (9a:
    ) und einem Querschlitz @(9b) versehenen Auslö.sestift (9) in der Weise .gesteuert wird, dass' der zweite Führungsstift (11) vor dem Auslösen des Verschlusses in dem quer zur Schiebenlängsrichtung stehenden Teil (10a) und nach dem Ausläsen in dem schrägen Teil (10b) des Winkelschlitzes (10) ruht. 5.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass .der Schieber (2) unter Wirkung einer Feder (4) steht, die bestrebt ist, das der Filmaufwickelspule zugewandte Ende (2a) des Schiebers ständig an die Nockenscheibe @(5) zudrücken. 6. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass,der Schieber (2) eine Markierung (12) aufweist, die durch ein Fenster (3a) der Deckplatte (3) die jeweilige Stellung des Schiebers erkennen lässt.
CH213437D 1938-12-10 1939-12-01 Rollfilmkamera mit einem vom Filmfortschaltknopf und dem Auslösestift abwechselnd betätigten Sperrschieber. CH213437A (de)

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CH213437D CH213437A (de) 1938-12-10 1939-12-01 Rollfilmkamera mit einem vom Filmfortschaltknopf und dem Auslösestift abwechselnd betätigten Sperrschieber.

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2637253A (en) * 1949-12-22 1953-05-05 Voigtlander & Sohn Ag Indicating device for photographic cameras
US2722872A (en) * 1952-12-11 1955-11-08 Schrader Goetz Control mechanism for the elimination of double-exposures in photographic cameras
US2725004A (en) * 1951-04-04 1955-11-29 Eastman Kodak Co Interlock for roll-holding cameras of extrusion-loading type
DE1017906B (de) * 1954-04-03 1957-10-17 Colibri Kamerabau Muerdel & Co Doppelbelichtungssperre fuer Rollfilmkameras
US3665830A (en) * 1970-07-10 1972-05-30 Minolta Camera Kk Film transport mechanism

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