DEP0033695DA - Laufwerk für band- oder drahtförmige Tonaufzeichnungsträger - Google Patents

Laufwerk für band- oder drahtförmige Tonaufzeichnungsträger

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DEP0033695DA
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Germany
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drive
tape
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sound recording
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Hamburg Brandt
Rudolf Dipl.-Ing. Hamburg Goetze
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH, Hamburg
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Description

ti 74218 f
Laufwerk für band- oder drahtförmige Tonaufzeichnungsträger
Bei Tonaufzeichnungs- oder Wiedergabeeinrichtungen ist es bekannt, den Aufzeichnungsträger in der Nähe der Aufzeichnungs- oder Abtaststeile durch ein konstant umlaufendes Bollenpaar zu fordern und das Triebwerk für das Bollenpaar auch für den Antrieb der Aufwickelspule zu benutzen« Da der band- oder drahtförmige Aufzeichnungsträger in beiden Richtungen laufen muß - hin ZaBe beim Aufsprechen und vor der Wiedergabe wieder zurück - entsteht die Aufgabei. das Triebwerk in der einen Drehrichtung sowohl auf das Förderrollenpaar wie auch auf die eine Spulenaohse wirken zu Iasseni in der anderen Drehrichtung aber auf das Förderrollenpaar und die andere Spulenachsee Diese Aufgabe wurde bisher durch mehrere Kupplungen gelöst, die wechselseitig mit der einen oder anderen Drehrichtung des Triebwerkes eingeschaltet wurden.
Die Erfindung bezieht sich auf ^eine Kupplung für den angegebenen Zweck, die völlig selbsttätig bei der einen Drehrichtung die eine, bei der anderen Drehrichtung die andere Achse antreibt* Der Erfindungsgedanke beruht auf der Ausnutzung der Trägheit einer Mutter« die auf einem Gewinde läuft, das seinerseits unmittelbar oder mittelbar die je nach ihrer Richtung verschieden weiterzuleitende Drehbewegung beschreibt*
Die Steigung des Gewindes muß so gewählt werden, daß Selbstsperrung nicht auftreten kann| beispielsweise
wird also ein steilgängiges, gegebenenfalls ein zweigängiges Gewinde Verwendung finden. An den beiden üinden des Gewindes sind zwei gleichartige oder auch ungleichartige Kiupplungsglieder lose drehbar auf der Welle angeordnet, die gegen achsiale Verschiebung gesichert Sindf jedes dieser Kupplungsglieder ist einer der beiden Drehrichtungen zugeteilt* Die Mitter ist mit einem nicht unbeträchtlichen Trägheit smoment ausgestattet·
An Hand der Pigurt die teilweise schematisch» ein Ausführungsbeispiel für den &rfindungsgedanken darstellt, sei der Jirflndungsgedanke näher beschrieben« Auf der umlaufenden Welle 4· sind die beiden Schnurrollen 1 und 2 lose drehbar, aber gegen achsiale Verschiebung gesichertt angeordnet. Fest mit der Welle 4* verbunden ist das Gewinde 5? auf dem die Mutter 3 läuft« Die Mutter 3 befinde sich zunächst in der dargestellten Lage zwischen den beiden Schnurrollen 1 und 2o Wird jetzt der Motor 6 eingeschaltet, so beginnt die Welle 4 ihre Drehbewegung, an der das Gewinde 5 teilnimmt, während die Mutter 3 wegen ihres Trägheitsmoments stehenbleibt* Sie wird demnach auf dem Gewindet beispielsweise nach untent Iaufenf bis sie zum Anschlag an die Schnurrolle kommt. Nun wird sie die Schnurrolle mitnehmen und damit den Kraftschluß zwischen dem Motor 6 und der jetzt als Aufwickelspule laufenden Film-Spule herstellen. Wird der Motor gebremst, so
bleibt die Welle 4 stehen, während sich die Mutter 3 in der alten Richtung fortbewegt, sodaß'el® sich von der Holle 2 löst und auf dem Gewinde nach "oben bis zum Anschlag mit der Rolle 1 steigt» Bine Bewegung wird auf die Schnurrolle 1 nicht mehr übertragen! das System steht also still, Wiederholt sich das eben beschriebene Spiel, so schraubt sich die Mutter dank ihrer Trägheit wiederum nach unten gegen die Schnurrolle 2, Würde jedoch die entgegengesetzte Drehrichtung eingeschaltet sein, so würde die Mutter in ihrer oberen Lage unmittelbar die Schnurrolle 1 mitnehmen*
Jiis ist durch die Kupplung der Erfindung mithin erreicht, daß eine eindeutige Scheidung der beiden Drehrichtungen selbsttätig erfolgt und daß in beiden Drehrichtungen Kraftübefctragung auf unterschiedlichen Wegen bewirkt wird«
Statt eines vollen Gewindes könnte natürlich auch eine Schragnuti in der ein Stift gleitet, oder eine ä%liche Gleitfläche benutzt werden«, Statt der Kupplung durch Ringflächen, wie dargestelltt könnte auch eine Lamellenkupplung, Verzahnungen oder ähnliche Übertragungsmittel verwendet werden*

Claims (1)

  1. PA 7421S
    Pai en %ansprüc he
    Iv. Laufwerk für band- oder draht förmige Tonaufichnußgetrager mit einer Vorrichtung zur jcpsitachiüssigen Übertragung zweier Drehbewegungen einer tfelle in zwei verschiedene Wege, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Welle eine Schragflache fest verbunden ist, an der eine Masse mit beträchtlichem Trägheitsmoment gleitet, die in kraftschlüssigen Eingriff mit jeweils einer von zwei Abtriebsscheiben kommt» welche an den beiden iinden der Schrägfläche lose drehbar, aber gegen achsiale Verschiebung gesichert, auf der Welle angeordnet sind«
    2, Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche ein, vorzugsweise mehrgängiges, Gewinde und die Masse eine Mutter ist»
    3» Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsscheiben Schnurrollen mit ebenen ßingflächen sind und daß die Mutter gleichartige Ringflächen aufweist.

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