DEP0031529DA - Druckluftflüssigkeitsheber - Google Patents
DruckluftflüssigkeitsheberInfo
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Description
Patentanwalt -Ernst Haigis
18 36 5
fernsprecher Nr. 1^92 IIMlfiHilld^» PosUchedi-Konto·. tot Hannover Nr. 6892S Bank-Konto- Commerz- und PrWat-&arA, Bielefeld
Bielefeld^den 6.^...JOJMaT 19-49.
Lfd. Akt. . 8.9.97/49 Stasnhorststr. 20 - Befee
Akt.-Z..
Ernst F U r h ö 1 tje r , Randen Kr.Lübbecke UW*
" Druckluftflüssigkeitsheber^ .
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Förderung von Flüssigkeit wie beispw. Wasser für Gebrauchs- und Trinkzwecke
aus Brunnenanlagen,
Bei den normalen Pumpanlagen beträgt die Saughöhe etwa sieben Meter,- Diese Förderhöhe reicht aber in sehr vielen Fällen
nicht aust sodaß es erforderlich ist, zwecks Überwindung größerer Saughöhen außerordentlich umständliche und ouch kostspielige Mittel z.B. mehrere hintereinander geschaltete Saugpumpen usw* in Anspruch zu nehmen und die 9i'asserförderung damit zu betreiben. - Zweck der Erfindung ist nunfdie Förderung
mn Flüssigkeit auf möglichst einfache und billige, aber auch absolut sichere Art und Weise zu erreichen und zwar durch eine
Vorrichtung, mit deren Hilfe die Förderung der Flüssigkeit aus Brunnenanlagen beliebiger Tiefe zweckmäßig mittels Druckluft
geschieht,-
Ein Ausführungsbeispiel einer im Vertikal schnitt gezeichneten Vorrichtung ist aus der beigefügten Zeichnung ersichtlich*
Nach der Erfindung soll die Förderung υοη Flüssigkeit durch Druckluft bewirkt werden und zwar mittels einer Vorrichtung
die zweckmäßig gebildet wird, aus einem Bodenbehälter as einen Sammelbehälter b, einem Durchlaßüentil c} einer Steigleitung d
für die Flüssigkeit, einer Druckluftleitung e, einer Entlüftungsleitung f, sovjie einem ein Abschlußventil g betätigenden
Schwimmer h„
Der Bodenbehälter ist nach oben offen. In demselben ist der Sammelbehälter so eingelagert, daß die Flüssigkeit nur von
oben seitlich kommend durch das im Bereiche des Sammelbehälter
boäens befindliche DiirchlaßOentil in das Innere des Sammelbehälters einzuströmen vermag* -
Bei dem Durchlaßventil kann es sich um ein einfaches Tellerventil für das "keinerlei Federn erforderlich sind, handeln,
da es ausschließlich durch die unterschiedliche Druckwirkung des Wassers gesteuert wird, wobei für die Sitzfläche des Ventils zweckmäßig eine Lichtung vorgesehen ist,-Der Sammelbehälter ist mittels eines Deckels b' verschlossen,
welcher unter Zwischenfügung einer entsprechenden Dichtung auf den nach der Zeichnung flanschförmigen oberen Band des
Sammelbehälters befestigt ist9-
Durch den Deckel von.oben hindurchgeführt sind die fast bis auf den Boden des Sammelbehälters reichende Flüssigkeitsleitung, an welche in den verschiedenen Stockwerken die Hähne d'
angeschlossen sind und die kurz unter dem Verschlußdeckel endende, mit einem Druckluftbehälter öder einem in an sich bekannter Weise selbsttätig steuernden Kompressor in Verbindung
stehend^.mit Manometer e' ausgestattete Druckluftleitung.-
Diesen Leitungen gegenüber ist aus Zweckmäßigkeitsgründen die Ent lüftungsleitung oben seitlich am Sammelbehälter angeschlossen und steht unmittelbar mit einem Abschlußventil im
Sammelbehälter in Zusammenhang.-
Das Abschlußventil wird über einen am Ventilgehäuse angelenkten, um den Punkt gr verschwenkbaren Kniehebel g}>
von einem Tiiit dem letzteren verbundenen Schwimmer gesteuert und zwar infolge Steigens oder Fallens der jeweils in den Sammelbehälter einströmenden bzw, demselben entströmenden Flüssigkeit,
wobei der Kniehebel sich beispielsweise innerhalb von entsprechend begrenzenden Ansohlagorgcnen i bewegt, -Nach der Zeichnung befindet sich der Schwimmer in seiner
Tief-, %■<$. das heißt das Entlüftungsventil in der Offenstellung, soäaß der Schwimmer zwecks Schließ ens des Ventils zunächst bei einströmender Flüssigkeit einen Weg, wie durch
strichdoppelpunktierte Pfeilrichtung angedeutet, zurücklegen muß, wobei dann der mit dem kurzen Kniehebelschenkel im Eingriff stehende bzw» zu bewegende Ventilkolben die Luftaustritts -Öffnung en abschließt*-
Die Vorrichtung wird so in einen Brunnen k eingebaut, daß sie unterhalb des Wasserspiegels sich befindet und der Bodenbehälter auf der Sohle des Brunnens ruht*-
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz wie folgt; Das Wasser bzw,, die zu fördernde .Flüssigkeit kann aus dem
Brunnenschacht stets nur über den Hand des Bodenbehälters in diesen und von ihm aus durch das Tellerventil in das Innere
des Sammelbehälters gelangen (s. Pfeilrichtungen)» Hier steigt das Wasser hoch und hebt den Schwimmer an bzw* verschwelt den mit ihm verbundenen Kniehebel so, daß bei einer
gewissen Steighöhe des Wassers das Entlüftungsventil geschlossen wird* Die nun zugeleitete Druckluft von ca, 3 Atmosphäre^
sammelt sich in dem zwischen Deckel des Sammelbehälters und Wasserspiegel noch vorhandenen Baum und bewirkt nicht nur
eine Schließung des 'Tellerventils, sondern bei Öffnen von Abzapfstellen ζβίο* der Hähne d' auch das Emporsteigen des Wassers durch die Steigleitung außerhalb der Brunnenanlage,-
Sobald der Wasserspiegel und mit ihm der Schwimmer soweit nach unten gesunken sind, daß der Kniehebel zwangläufig das
Ventil wieder geöffnet hat, erfolgt eine Entlüftung des Sammelbehälters durch die Leitung f und infolge des hierdurch
entstehenden Druckausgleiches strömt in gleicher Weise wie vor geschildert wieder !fässer in den Sammelbehälter ein* Die
Erfindung bietet den Vorteil, daß jetzt erhebliche Fördertiefen überwunden werden können und es ohne weiteres möglich ist,
beispielsweise Förderhöhen von I5 bis 2o Meter zu erreichen»-
Vorrichtungen im Sinne der Erfindung sind nicht nur einfach und übersichtlich in ihrem Aufbau, sowie billig in der Herstellung sondern vor allem auch unbedingt zuverlässig in ihrer
Wirkungsweise,-
Mit j sind in der Zeichnung sowohl in der Steigleitung für die Flüssigkeit als auch in der Druckluftleitung jeweils im
Bereiche des unteren Endes beider Leitungen eingebaute Rückschlagventile bezeichnet* -
Claims (1)
- Patentanwalt Ernst HaigisFernsprecher Nr 1492 O . Λ&$XflffPKfej^ Postsdied-Konto Amt Hannover Nr. 68928 Bank-Konto Commerz-und Privat-Bank, BielefeldBielefeld, den ^y, MmM„Lfd. Akt. smf/^ B/BeUSrs.ffl&eolte iPatentansprüche;I* J $n$ö&liifif2üB$ig%&U&hm€r g&semsetGttmt üwak einen goaer&sihdOttsr Lei ®lnm Sm^PjchäZterΦΙ sin &, lüufßmtil CgJ @ine SteigleitungCd)SUr Mu nüäst&&it* etm Bpugf*2uft2eitmffU3l ^^ flntmftimgsleitungCf}sowie ePtm das ibsüMußmniifik&r mtiuftunfjsleiimff betätigenden $of®4mer KS*) Vorrt&htmg m$k Anspruch I4 dadurch gekennzetefonet0 üaß £®r SammlbeMlter mtfiels ntmss mtf ärntl* j2ttn&charti§m Sehälterrtmä tmfmitgten* mmfmtaren Deufce2s(b') tibgesefclQBsm &}frö# anrät xelctoen mm obm 8tetQlB%tMng(ui &Is auch dieWOTTiahtung m&h ärmpruoh 1 Mb Ss daBurcih gsüem t, Φ38 in 4er Steigleitung fi-t1 dt® HÜsolgHeit in üer uruä&uftleltwi& m imfmm snäe Je ®in Bä &a%2 agsmttZ 0 kingeüaut tat·
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