DE808912C - Druckluftfluessigkeitsheber - Google Patents

Druckluftfluessigkeitsheber

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Publication number
DE808912C
DE808912C DEP31529A DEP0031529A DE808912C DE 808912 C DE808912 C DE 808912C DE P31529 A DEP31529 A DE P31529A DE P0031529 A DEP0031529 A DE P0031529A DE 808912 C DE808912 C DE 808912C
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DE
Germany
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compressed air
valve
liquid
line
container
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Expired
Application number
DEP31529A
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English (en)
Inventor
Ernst Fuerhoelter
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ERNST FUERHOELTER
Original Assignee
ERNST FUERHOELTER
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Druckluftflüssigkeitsheber Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Förderurig von Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser für Gebrauchs- und Trinkzwecke aus Brunnenanlagen.
  • Bei den normalen Pumpanlagen beträgt die Saughöhe etwa 7 m. Diese Förderhöhe reicht aber in sehr vielen Fällen nicht aus, so daß es erforderlich ist, zwecks Überwindung größerer Saughöhen außerordentlich umständliche und auch kostspielige Mittel, z. B. mehrere hintereinandergeschaltete Saugpumpen usw., in Anspruch zu nehmen und die Wasserförderung damit zu betreiben. Zweck der Erfindung ist nun, die Förderung von Flüssigkeit auf möglichst einfache und billige, aber auch absolut sichere Art und Weise zu erreichen, und zwar durch eine Vorrichtung, mit deren Hilfe die Förderung der Flüssigkeit aus Brunnenanlagen beliebiger Tiefe zweckmäßig mittels Druckluft geschieht.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer im Vertikalschnitt gezeichnetenVorrichtung ist ausderZeichnung ersichtlich. Nach der Erfindung soll die Förderung von Flüssigkeit durch Druckluft bewirkt werden, und zwar mittels einer Vorrichtung, die zweckmäßig gebildet wird aus einem Bodenbehälter a, einem Sammelbehälter b, einem Durchlaßventil c, einer Steigleitung d für die Flüssigkeit, einer Druckluftleitung e, einer Entlüftungsleitung f sowie einem ein Abschlußventil g betätigenden Schwimmer h.
  • Der Bodenbehälter ist nach oben offen. In demselben ist der Sammelbehälter so eingelagert, daß die Flüssigkeit nur von oben seitlich kommend durch das im Bereich des Sammelbehälterbodens befindliche Durchlaßventil in das Innere des Sammelbehälters einzuströmen vermag.
  • Bei dem Durchlaßventil kann es sich um ein einfaches Tellerventil, für das keinerlei Federn erforderlich sind, handeln, da es ausschließlich durch die unterschiedliche Druckwirkung des Wassers gesteuert wird, wobei für die Sitzfläche des Ventils zweckmäßig eine Dichtung vorgesehen ist.
  • Der Sammelbehälter ist mittels eines Deckels b' verschlossen, welcher unter Zwischenfügung einer entsprechenden Dichtung auf dem nach der Zeichnung flanschförmigen oberen Rand des Sammelbehälter befestigt ist.
  • Durch den Deckel von oben hindurchgeführt sind die fast bis auf den Boden des Sammelbehälters reichende Flüssigkeitsleitung, an welche in clen verschiedenen Stockwerken die Hähne d' angeschlossen sind, und die kurz unter dem Verschlußdeckel endende, mit einem Druckluftbehälter oder einem in an sich bekannter Weise selbsttätig steuernden Kompressor in Verbindung stehende, mit Manometer e' ausgestattete Druckluftleitung.
  • Diesen Leitungen gegenüber ist aus Zweckmäßigkeitsgründen die Entlüftungsleitung oben seitlich am Sammelbehälter angeschlossen und steht unmittelbar mit einem Abschlußventil im Sammelbehälter im Zusammenhang.
  • Das Abschlußventil wird über einen am Ventilgehäuse angelenkten, um den Punkt g' verschwenkbaren Kniehebel g" von einem mit dem letzteren verbundenen Schwimmer gesteuert, und zwar infolge Steigens oder Fallens der jeweils in den Sammelbehälter einströmenden bzw. demselben entströmenden Flüssigkeit, wobei der Kniehebel sich beispielsweise innerhalb von entsprechend begrenzenden Anschlagorganen i bewegt.
  • Nach der Zeichnung befindet sich der Schwimmer in seiner Tiefstellung, d. h. das Entlüftungsventil in der Offenstellung, so daß der Schwimmer zwecks Schließens des Ventils zunächst bei einströmender Flüssigkeit einen Weg, wie durch strichdoppelpunktierte Pfeilrichtung angedeutet, zurücklegen muß, wobei dann der mit dem kurzen Kniehebelschenkel im Eingriff stehende bzw. zu bewegende Ventilkolben die Luftaustrittsöffnungen abschließt.
  • Die Vorrichtung wird so in einen Brunnen k eingebaut, daß sie unterhalb des Wasserspiegels sich befindet und der Bodenbehälter auf der Sohle des Brunnens ruht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz wie folgt: Das Wasser bzw. die zu fördernde Flüssigkeit kann aus dem Brunnenschacht stets nur über den Rand des Bodenbehälters in diesen und von ihm aus durch das Tellerventil in das Innere des Sammelbehälters gelangen (s. Pfeilrichtungen). Hier steigt das Wasser hoch und hebt den Schwimmer an bzw. verschwenkt den mit ihm verbundenen Kniehebel so, daß bei einer gewissen Steighöhe des Wassers das Entlüftungsventil geschlossen wird. Die nun zugeleitete Druckluft von etwa 3 Atm. sammelt sich in dem zwischen Deckel des Sammelbehälters und Wasserspiegel noch vorhandenen Raum und bewirkt nicht nur eine Schließung des Tellerventils, sondern bei Offnen von Abzapfstellen bzw. der Hähne d' auch das Emporsteigen des Wassers durch die Steigleitung außerhalb der Brunnenanlage. Sobald der Wasserspiegel und mit ihm der Schwimmer so weit nach unten gesunken sind, daß der Kniehebel zwangsläufig das Ventil wieder geöffnet hat, erfolgt eine Entlüftung des Sammelbehälters durch die Leitung f, und infolge des hierdurch entstehenden Druckausgleichs strömt in gleicher Weise, wie vorher geschildert, wieder Wasser in den Sammelbehälter ein. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß jetzt erhebliche Fördertiefen überwunden werden können und es ohne weiteres möglich ist, beispielsweise Förderhöhen von 15 bis 20 m zu erreichen.
  • Vorrichtungen im Sinne der Erfindung sind nicht nur einfach und übersichtlich in ihrem Aufbau sowie billig in der Herstellung, sondern vor allem auch unbedingt zuverlässig in ihrer Wirkungsweise.
  • Mit j sind in der Zeichnung sowohl in der Steigleitung für die Flüssigkeit als auch in der Druckluftleitung jeweils im Bereich des unteren Endes beider Leitungen eingebaute Rückschlagventile bezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENT ANS?R('CHE: i. Druckluftflüssigkeitsheber, gekennzeichnet durch einen Bodenbehälter (a), einen Sammelbehälter (b), ein Zulaufventil (c), eine Steigleitung (d) für die Flüssigkeit, eine Druckluftleitung (e), eine Entlüftungsleitung (f) sowie einen das Abschlußventil (g) der Entlüftungsleitung betätigenden Schwimmer (h).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter mittels eines auf dem flanschartigen Behälterrand befestigten abnehmbaren Deckels (b') abgeschlossen wird, durch welchen von oben sowohl die Steigleitung (d) als auch die Druckluftleitung (e) hindurchgeführt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steigleitung für die Flüssigkeit und in der Druckluftleitung am unteren Ende je ein Rückschlagventil (j) eingebaut ist.
DEP31529A 1949-01-14 1949-01-14 Druckluftfluessigkeitsheber Expired DE808912C (de)

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