DEP0024875DA - Maschine zum Spannen eines Schuhschaftes über einen Leisten. - Google Patents

Maschine zum Spannen eines Schuhschaftes über einen Leisten.

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Publication number
DEP0024875DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
last
machine
grippers
gripper
shoe upper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aubrey Thomas Kestell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Publication date

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Description

PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. Ä. BOHR
dr. H. FlNCKE
X15445-Ke stell
Case II G-e rmany
Beschreibung zum Patentgesuch«
der Firma UNITED SPiOJi MACHIHERY CORPORATION in Fletaington, New Jersey, und Boston, Massachusetts,
Ver. St. A*
betreffend!
Maschinen zum Spannen
eines Schuhschaftes üb©!8 einen Leisten
Priorität: 16« Dezember, 1946 - Gross Britannien
In manchen bekannten Maschinen zum Spannen eines Sehuhschaftes über einen Leisten, beispielsweise Ueberholmaschlnen, wird die Maschine nach dem ersten Arbeitsabschnitt zum Stillstand gebracht, damit der Arbeiter die Kappennaht des Sehuhschaftes, wenn nötig, durch Verstellen der den Schuhschaft anziehenden Seitengreifer im richtigen Abstand von ue\n Spitzenende des Leistens einstellen kann» Hierauf wird der zweite Arbeitsabschnitt der faschine ausgeführt und der Schuhschaft in erwünschter .I<age gegen den ^eistenboden geheftet.
Die Erfindung bezweckt nun eine in ihrem Aufbau und in ihrer Wirkungsweise einfache Vorrichtung vorzusehen, durch die die Greifer verstellt werden können.. Erfindungsgemäss verbindet ein Differentialgetriebe an sich bekannte Drehteile der Seitengreifer mit einem Handhebel, der je nach seiner Bewegungsrichtung beide Greifer über das
Differentialgetriebe gleichseitig in derselben oder in entgegengesetzten Richtungen längs des Leistens bewegt oder nur einen Greifer in dieser f/eise bewegts w'ährend der andere ortsfest bleibt« Das Differentialgetriebe besteht aus zwei Kegelrädern, die sieh je mit den Dreh.te.ilen bewegen und mit eineia dritten Kegelrad in T-reibver« bindung stehen, das lira die Achse der Drehteile bewegbar und ferner um eine lotrecht eu dieser Achse stehende Achse drehbar ist«
Dieses dritte Kegelrad ist gemass der Erfindung mit einer nach jeder Richtung hin bewegbaren Steuerung verbunden, auf welcher der Handhebel gelagert ist* Der Handhebel hat einen Flansch, der in eine öeffnung eines ortsfesten Teiles eingreift, um die Greifer anfänglich in bestimmten Lagen längs des Meistens einzustellen»
Auf den Zeichnungen ist eine /iusrührungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Pig* 1 ist eine Perspektivansient einer Heberholmaschine;
Pig» 2 ist ein© Perspektivansicht einer Vorrichtung zum Verstellen der Seitengreifer in der Längsrichtung des Leistensi
Pig» 5 ist eine senkrechte Schnittansicht der in Fig* 2 dargestellten Vorrichtung ia der Querrichtung der Maschine; und
B1Ig* 4 1st ©ine senkrechte Schnittansicht der in Flg. 2 dargestellten Vorrichtung in der Längsrichtung der Maschine«
Die Maschine ist in bekannter Weise mit einer Sohlenstütze 9 (Pigs 1), einem nicht dargestellten Spitzengreifer, Seitengreifern und einem Fersen^riderlager 397 versehen» Jeder Arbeitsgang der Maschine wird, wie bekannt,» in zwei Abschnitten ausgeführt* und der Arbeiter kaiin, wenn die laschine nach dem ersten Abschnitt zum Stillstand koimat, das Werkstück prüfen.und, wenn nötig» die Kappennaht des Schuhschaftes bezuglich des Leistens zurechtrücken« Hierzu hat die Maschine öle folgende, einfache Vorrichtung. In dem Maschinengestell ist ein© Welle 425 (Fig, 2) drehbar gelagert, Die Welle 425 trägt
an ihrem linken End© ein Ritzel 427S das mit einer Verzahnung an einem Schlitten 429 kämmt. Der Schlitten 429 ist in bekannter 1Aeige mit des linken Seitengreifer 13 verbunden* Auf dem rechten Ende der !kelle 425 ist eine iviuffe 431 drehbar und ©In an der Muffe ausgebildetes Bitsei 4SS kämmt mit einer Verzahnung an einem Schlitten 435* der mit dem rechten Seitengreifer verbunden ist» Da die Verzahnungen der Schlitten 429, 455 auf derselben Seite der Welle 425 liegen» werden beide beitengreifer in derselben Richtung längs des Leistens beim Drehen eier Welle 425 und der Muff© 451 In gleicher Richtung bewegt«
Die lÄuffe 431 1st in einem Lager 438 des il&sehinengestelles drehbar und an ihrem rechten Ende ist ein Fegelrad 437 (Pig« 3) ausgebildet» Auf dem rechten, über die Muffe 431 hinausragenden Ende der Welle 42b ist ein Kegelrad 439 befestigt, Ms Kegelräder 437S 439 stehen in Treibeingriff mit einem Kegelrad 4 41 und die Welle 425 und die Muffe 4SI sind somit durch ein^ Differentialgetriebe verbunden. Das Kegelrad 441 ist auf eine»! Bolzen 44.5 drehbar, der an einem Block 444 ausgebildet ist, wobei der Block 444 sich zwischen den Kegelrädern 457* 439 um die Well© 425 dreht« Das Kegelrad 441 wird ferner von einer Steuerung getragen* die aus einem kugelförmigen Hohlkörper 445 besteht und mit einer Platte 447 verbunden ist. Die Platte 447 1st drehbar auf einem Bolzen 449 des Blockes 444 gelagert und verschliesst das Öberende des Hohlkörpers.
Die Steuerung 445 tragt an ihrer einen Seite ein© Stange 451 (Pig» 4), die sich quer zur Achse des Bolzens 445 nach vorn erstreckt» Auf der Stange ist ©ine Muffe 455 verschiebbar gelagert» Die Muffe 453 hat an ihrem. Aue se nen.de einen Handgriff 455 und an ihrem Innenond© einen bogenförmigen Flansch 457« Der Flansch ist in seiner lormallage
tfS9
in einer entsprechenden Oeffnung -fr49" eines kugelförmigen Hohlkörpers 461 eingestellt, der das Differentialgetriebe teilweise umgibt und an dem rechten Ende des Lagers 432 befestigt ist» Der Hohlkörper 445
auf seiner anderen Saite ein Gegengewicht 483 zum Ausgleichen des Gewichtes der Stange 451 und der Muff© 453·
Wenn der Plansch 457 in der Oeffnung 459 eingestellt ist, sind die beiden Seitengreifer glelohweit von dem Schuhspitzenende eingestellt» Die Muffe 455 kann gegen den Druck einer Feder 456, die zwischen dem Kopfteil eines Bolzens 4β7 im Ende der Stange 451 und einem .Absatz 469 in dem Handgriff 455 eingesetzt ist, verschoben werden, um den Flansch 457 aus der Oeffnung 459 herauszuziehen* Die Stanga 451 und die Muffe 453 dienen dann als ein Handhebel und k'onnen mit dem HdfciLkorper 445 nach jeder Richtung geschwungen werden, um die Seitengreifer Tangs des Leistens su verstellen« Wird der Handgriff 445, bzT*. die Muffe 453, z.B.. aufwärts bewegt, so drehen sich die legelrader 437, 439, 441 als Ganzes um die Welle 425 und die beiden Seitöngreifer werden gleichweit nach dem Spitzenende des Leistens hin bewegt» Bei einer- Abwärtsbewegung des Handgriffes werden die Greifer gleichweit nach dem Fersenende des Leistens hin bewegt» Beim Schwingen des Handgriffes in einer waagerechten Sichtung wird das Kegelrad 441 um den Bolzen 445 gedreht und die Kegelräder 437,, 439 infolgedessen In entgegengesetzten Richtungen gedreht, sodass die Seiten» greifer gleiohweit in entgegengesetzter Sichtung längs des Leistens verstellt -werden* Bei einer- Bewegung des Handgriffes in einem Winkel von 45° sur Waagerechten, wird das Kegelrad 441 uoi die Achse der Welle 425 bewegt und gleichseitig um seinen Bolzen 443 gedreht. Je danach ob der Handgriff ein© Bewegungskomponent© nach oben oder nach unten hat verbleibt der eine Seltengreifer ortsfest und der andere wird nach vorn oder hinten de«· Leisten^ verstellt ο Die den. Greifern erteilte Bewegung hangt sosiit gänzlich von der Bewegung des Handgriffes ab und der eine Greifer kann, wenxi erwünscht, weiter verstellt werden sls der andere·

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1» Maschine zum Spannen eines Schuhschaftes über einen Leisten, beispielsweise ein© Ueberhö Maschine* mit Greifern zum Anziehen des Schuhschaftes zu beiden Seiten des Leistens und Drehteilens die- sich um eine gemeinsame Achse drehen und zum. Bewegen der Greifer längs dos Leistens mit denselben verbunden sind,, dadurch gekennzeichnet, dass ©in Differentialgetriebe (437, 430, 441) die Brejatell© (425, 4SI) mit einem Handhebel (451, 455) verbindet., der je nach seiner Bewegungsrichtung beide Greifer über das Differentialgetriebe gleichzeitig in derselben oder in entgegengesetzten Richtungen, längs des Leistens bewegt oder nur einen Greifer längs des Leistens bewegt, wlhrend der andere Greifer ortsfest bleibt®
    £·■ Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Differentialgetriebe aus zwei Kegelrädern (437$ 439) besteht* die sich j© mit den Drehteilen (43I1, 425) bewegen und mit einem Kegelrad (441) in Treibbewegung stehen, das um die Achse'der beiden Drehteile bewegbar und ferner um eine lotrecht zu dieser Achse verlaufende Achse drehbar ist*
    Se Mas eh. ine nach Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, dass <Sas üfoffic Kegelrad (441) mit einer nach jeder Richtimg hin bewegbaren Steuerung (44S3, 447) verbunden ist, auf welcher der Handhebel (451, 455) gelagert ist®
    4» Maschine nach ^-nsprueh S, dadurch gekennselehnet, dass der Handhebel (451, 453} einen Plansch (457) hat* der in eine Oeffnung (459) eines ortsfesten Teiles (461) eingreift* um die Seltengreifer anfänglich in bestimmten Lagen längs des Meistens einzustellen»

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