DE740583C - Sohlenrissmaschine mit verstellbarer Kantenfuehrung fuer die Schuhsohle - Google Patents

Sohlenrissmaschine mit verstellbarer Kantenfuehrung fuer die Schuhsohle

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DE740583C
DE740583C DEU14936D DEU0014936D DE740583C DE 740583 C DE740583 C DE 740583C DE U14936 D DEU14936 D DE U14936D DE U0014936 D DEU0014936 D DE U0014936D DE 740583 C DE740583 C DE 740583C
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DE
Germany
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shaft
cam
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sole
lever
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Expired
Application number
DEU14936D
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Coleman Choice
Fred Ricks
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VER SCHUHMASCH GmbH
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VER SCHUHMASCH GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/02Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for making stitch lips by cutting

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Sohlenrißmaschine mit verstellbarer Kantenführung für die Schuhsohle Schuhsoblenrißmaschinen sind bekannt, in denen die Sohlenkante beim Rissen gegen eine Kantenführung ge4alten wird. Beim Rissen von Brandsohlen z. B. ist es Üblich, die Breite der Ablaßkante an verschiedenen Teilen der Sohle zu verändern, und zwar mittels der Kantenführung, die durch einen Schalthebel verstellt wird. Die bekannten Maschinen haben zum Einstellen der Führung drei verschiebbare Anschläge, und zwar für den Gelenk-, Vorder- und Spitzenteil der Sohle. Die Anschläge sind in der Bewegungsbahn des Schalthebels angeordnet. Jedoch bewegt der Bedienungsmann zum Verstellen der Kantenführung den Schalthebel nicht immer fest gegen den entsprechenden Anschlag, so daß die Kantenführung nicht genau verstellt wird, oder der Schalthebel wird nicht gleichmäßig verschoben, so daß der Übergang von einer Breite der Ablaßkante zur anderen entsprechend ungleichmäßig ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und die.Maschine auch sonst zu verbessern. Erfindungsgemäß wird die Arbeitslage der Kantenführung während des Arbeitsganges der Maschine gleichmäßig durch eine Kurvenscheibe verändert, deren Form dem Umriß der zu bearbeitenden Sohle entsprechend veränderlich ist und die durch ein Kraftgetriebe bewegt wird, wobei ein in das Kraftgetriebe eingeschaltetes Abreißgetriebe das Kraftgetriebe nach einer Umdrehung ausschaltet. Die Kurvenscheibe besteht aus Einer Anzahl schwingbar gelagerter Glieder, deren aneinanderliegende Enden durch Bolzen verbunden sind, woben die Bolzen zum Verändern der Form der Kurvenscheibe verstellt werden, so daß die Kurvenscheibe die Kantenführung mehrmals während eines Umläufes verschiebt.
  • Erfindungsgemäß ist ferner das Kraftgetriebe mit Riemenscheiben versehen, die in entgegengesetzten Richtungen gedreht und wahlweise an eine Welle des Kraftgetriebes gekuppelt werden, um die Kantenführung zum Bearbeiten von rechten sowie linken Sohlen zu verstellen. Ein durch einen Handhebel gesteuerter Schalthebel dient dazu, nach Bedarf eine Kupplung über einen mit der Welle verbundenen Schlitten einzuschalten, um die gewünschte Riemenscheibe an die Welle zu kuppeln.
  • Das Abreißgetriebe besteht erfindungsgemäß aus einer 1 ockenscheibe, die durch eine Nut- und Bolzenverbindung mit der Welle verbunden ist und einen einzelnen Nocken bat, so daß der Hebel selbsttätig am Ende einer Drehbewegung der Welle zum Auslösen der Welle über ein Verbindungsgelenk angehoben wird. Hierdurch wird ein weiteres Verstellen der Kantenführung auch beim Festhalten des den Schalthebel steuernden Handhebels in Arbeitslage verhindert. Um ferner zu verhindern, daß der die Kantenführung steuernden Welle weitere Drehbewegungen in hochgezogener Lage des I-l;andhebels erteilt werden, trägt ein Lenker des Verhindungsgelenkes einen Bolzen, der durch den Nocken der \ ockenscheibe zum Bewegen einer zum Steuern des Hebels dienenden Stange in unwirksame Lage angehoben wird, wobei die Stange erst nach Freigeben des Handhebels in Normallage zurückkehrt.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht: Fig. i ist ein Schaubild der Maschine, insbesondere der Kantenführung und ihrer Steuerung.
  • F ig. 2 ist ein Grundriß der Kurvenscheibe und des Hebels zum Verstellen der Kantenführung.
  • Fig. 3 ist eine Abwicklung der in Fig. 2 dargestellten Kurvenscheibe.
  • Fig. d. ist eine Schnittansicht des zum Steuern der Kurvenscheibe dienenden übertragungsge.triebes.
  • Fig.5 ist eine Schnittansicht nach Linie V-V der Fig. d..
  • Fig.6 ist eine Ansicht einer Bremse für die zum Steuern der Kantenführung dienenden Welle.
  • Fit-"- 7 ist ein Grundriß eines zum Ein- und Ausschalten der Kupplung dienenden Schlittens.
  • Fig. 8 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, einer Kurvenscheibe zum Ausschalten der Kupplung, und Fig. 9 ist ein Grundriß der Gelenke zum Steuern des Kupplungsschalthebels.
  • Die Maschine hat eine Kantenführung 12, die durch ein Übersetzungsgetriebe 14. bezüglich der Vorschublinie zum Verändern. der Breite der Ablaßkante hin und her bewegt wird. Der Bedienungsmann steuert das Übersetzungsgetriebe 14 durch einen zweiarmigen Handhebel 16 (Fig. i und .I) und verstellt somit die Kantenführung 12 während des Arbeitsvorganges in Anpassung an die zu bearbeitende Sohle. Eine verstellbare Kurvenscheibe 18 (Fig. 2) und ein Steuerhebel2o verbinden das Übersetzungsgetriebe 14 mit der Kantenführung 12. Der Hebel 20 schwingt um einen Bolzen 22 und ist einerseits durch eine Verzahnung 24 mit dem Träger der Kantenführung, und andererseits durch senkrechte Stangen 26 (Fig. i) mit der Kurvenscheibe i8 verbunden. Die Stangen 26 liegen gegen die beiden Seiten der Kurvenscheibe an und bewirken somit, daß die Kantenführung beim Drehen der Kurvenscheibe zwangsläufig hin und her bewegt wird.
  • Die Kurvenscheibe 18 besteht aus vier fortlaufend eine auf dem Vorderende ; iner Welle 3 2 befestigte Trommel 30 (Fig. i und .I) umgebenden Gliedern 28 (Fig. 1 und 3). Die Gliederenden liegen nicht unmittelbar gegeneinander an und sind je mit halbrunden Ausnehmungen versehen. Jedes Glied -28 ist halbwegs zwischen seinen Enden schwingbar auf einem Bolzen 34 gelagert, der auf einem T-förmigen Schlitten 36 befestigt ist. Die Schlitten 36 sind in T-förmigen Führungen 38 gelagert, die auf dem L mriß der Trommel 3o ausgebildet sind und parallel zur Trommelachse verlaufen.
  • Auf der Trommel 3o sind ferner T-färlnige Führungen -1o (Fig.d.) ausgebildet, die gleichweit voneinander entfernt und je zwischen zwei der Führungen 38 vorgesehen sind. In jeder Führung 40 ist ein T-förmiger Schlitten d.2 verschiebbar gelagert, in dem ein radial zur Trommel verlaufender Bolzen 44 (Fig. d ) befestigt ist. Jeder Bolzend.d. greift je in die beiden Ausllehmungen von zwei nebenein- i anderliegenden Gliedern 28 ein. in jeder Ruhelage der Trommel ist einer der Bolzen zwischen den Stangen 26 eingestellt. Die Schlitten 42 erstrecken sich über das Z@orderende der Trommel 30 hinaus und haben auf ihrer Innen-, d. h. nach der Trommelachse hin liegenden Fläche eine 0uernut 46 (Fig. 4.). In jede Nut 46 greift ein Flansch :a.8 einer parallel zur T rommelacbse verlaufenden Stellschraube So ein, die in die Trommel 30 eingeschraubt ist. Durch Drehen einer der Schrauben So wird einer der entsprechenden Bolzen .L1. verstellt und schwingt somit zwei nebeneinanderliegende Glieder 28 um die Bolze'n 44 an ihren anderen Enden, wobei die entsprechenden Schlitten 36 um die halbe Länge der Verstellbewegung vor- oder rückwärts bewegt werden. Durch Verstellen der vier Balzen 44 können der Kantenführung 12 bei einer vollen Umdrehung der Trommel ;io vier verschiedene Einstellungen erteilt werden. Auf jedem Schlitten 42 ist eine Skala 54 (Fig. 3) angebracht, so daß der Bedienungsmann mittels Anzeigers 56 auf der Trommel 30 beim Anliegen der Stangen 26 gegen einen der Bolzen 44 genau die Einstellung der Kantenführung 12, bezüglich des Rißmessers bestimmen kann.
  • Die Weile 32 ist in einem Lager 58 dreh: bar,°das an einem mit dem Maschinengestell verbundenen Gehäuse 6o befestigt ist. Ein auf dein Hinterende der Welle 32 ausgebildetes Zahnrad 62 (Fig: q.) kämmt mit einem kleineren Zahnrad 64 auf einer Welle 66, die ebenfalls in dem Gehäuse 6o drehbar gelagert ist. Ein Zahnrad 68 auf dem anderen Ende der Weile 66 kämmt mit einem Zahnrad 70 auf einer Welle 72, die in dem Gehäuse 6o drehbar gelagert und durch die Welle 32 gesteckt ist. Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 62, 64, 68, 70 ist 4 : 1, so daß die Welle 32 bei jeder Umdrehung der Welle 72 um 9o° gedreht wird.
  • Auf dem Flansch 76 einer auf der Welle 72 drehbar gelagerten Muffe '74 ist eine Riemenscheibe 78 durch Schrauben 8o befestigt. Der Flansch 76 liegt gegen ein Lager 82 in dem Gehäuse 6o an. An einer zweiten drehbar auf der Muffe 74 gelagerten Muffe 84 ist eine Riemenscheibe 86 durch Schrauben 88 befestigt. Riemen go, 92, die über Riemenscheiben auf der Hauptwelle der Maschine - (Fig. i) laufen, bewegen die Riemenscheiben 78, 86 in entgegengesetzten Richtungen.
  • Auf dem Hinterende der als Kupplungsteil dienenden Muffe 84 sind Zähne 94 ausgebildet. Auf dem über das Hinterende der Muffe 84 hinausragenden Hinterende der Muffe 74 ist ein Kupplungsteil 96 befestigt, auf dem in entgegengesetzter Richtung von den Zähnen 94 verlaufende Zähne 98 vorgesehen sind. In einem auf der Welle 72 befestigten Block io6 sind parallel zur Wellenachse verlaufende Führungen 104 ausgebildet, in denen ein Schlitten zog verschiebbar gelagert ist. Eine nach unten zeigende Klaue ioo des Schlittens zog ist gewöhnlich in dem Zwischenraum zwischen den Zähnen 94, 98 eingestellt und wird wahlweise in Eingriff mit den Zähnen 94 oder 98 bewegt, so daß die Kupplung eingeschaltet und die Welle 72 in der einer- oder anderen Richtung gedreht wird. Ein federbelasteter Bolzen iio in dem Block io6 greift in eine von "zwei Ausnehmungen io8 des Schlittens 1o2 ein und sperrt somit die Klaue ioo in Eingriff mit den Zähnen 94 oder g8: Ein aufrechter Ansatz 112 (Fig. 4 und 7) des Schlittens zog greift in eine Nut eines Schlittens 114 ein, der in einer Führung eines in dem Gehäuse 6o befestigten - Blocks 116 (Fig. 5) gelagert ist und ein Loch i 18 (Fig. 4 und 7) in seiner Mitte hat. Zum Bewegen des Schlittens 114 dient ein dreieckiger Schalthebel i2o, dessen abgerundetes Unterende in das Loch 118 eingreift. Das rechte Oberende (Fig. 4 und 9) des Hebels -120 ist durch einen Bolzen 122 mit einem waagerechten Lenker 124 verzapft, dessen anderes Ende schwingbar auf einem mit dem Gehäuse 6o verbundenen Bolzen 12,6 gelagert ist. Das linke Oberende des Hebels 12o ist durch einen Bolzen 128 (Fig. 9) mit einem waagerechten Lenker 130 verzapft, dessen anderes Ende auf einem mit dem Gehäuse 6o verbundenen Bolzen r32 schwingbar gelagert ist. Die Lenker 124, 130 verlaufen parallel zueinander und zur Welle 72 auf entgegengesetzten Seiten des Hebels i2o. In Normallage des Hebels i2o (Fig. 4) sind die Bolzen 122, z28 koaxial mit den Bolzen 132, 126.
  • Auf den Lenkern 124, 130 (Fig. 4 und g9) sind Ansätze 134 bzw. 138 ausgebildet, gegen deren Unterenden gewöhnlich Klinken 136 bzw. 140 anliegen und somit den Hebel i2o in Ruhelage abstützen. Die Klinken 136, 140 sind auf mit dem Gehäuse 6o verbundenen Zapfen 142, 144 schwingbar gelagert. Federn 146, 48, die einerseits gegen das Gehäuse 6o und andererseits gegen die über die Zapfen _ 142, 14q. nach unten hinausragenden Enden der Klinken 136, 14o anliegen, sind bestrebt, die Oberenden der Klinken gegeneinander zu schwingen und somit in Eingriff mit den Unterenden der Ansätze 134, 138 zu halten. Die Innenflächen -von nach oben zeigenden Armen 150, 156 der Klinken 136, i4o liegen je gegen Blöcke 152, 158 an, die auf einer waagerechten Stange 154 befestigt sind. Die Stange 154 ist in einer in dem Gehäuse 6o ausgebildeten, parallel zur Weile 72 verlaufenden Führung verschiebbar gelagert.
  • Eine mit der Stange 154 verbundene Stange 16o ist mit einem Arm 162 verzapft, der mit dem zweiarmigen, auf einem Bolzen 164 schwingbar gelagerten Handhebel 16 verbunden ist. Beim Herabziehen des einen Hebelarmes wird die Stange z54 nach vorn der Maschine, und heim Herabziehen des anderen Hebelarmes nach hinten der Maschine bewegt. Infolgedessen wird eine der Klinken 136, i4o ausgelöst, so daß ein federbelasteter Balzen 166 (Fig. 4 und 9) das freigegebene Lenkerende und den Hebel 12o um die Bolzen 132, 122 oder 126, 128 nach unten schwingen und die Kupplung einschalten kann. Der Bolzen 166 ist in einer Ausnehmung 168 eines mit dem Gehäuse 6o verbundenem Trägers 170 verschiebbar gelagert.
  • Am Ende einer Umdrehung der Welle 72 wird dieselbe auch beim Festhalten des Hebels 1 16 in herabgezogener Lage selbsttätig durch ein Abreißgetriebe angehalten. Ein mit der Welle 72 verheilter Kragen 172 (Fig. 4.) trägt einen Bolzen 174 (Fig. q. und 8), der sich in einer konzentrischen Nut 176 in einer Nockenscheib-e 178 führt. Die Nockenscbeibe 178 ist drehbar auf einem Flansch i8o des Kragens r72 gelagert und hat einen einzelnen Nocken 182 (Fig. 8). Infolge der Bolzen- und Nutverbindung muß die Welle beim Drehen im Zeiger- sowie Gegenzeigersinn immer eine volle Umdrehung ausführen, ehe der Nocken 182 der Scheibe 178 wirksam wird.
  • Gegen die Nockenscheibe 178 liegt eine Rolle 184 (Fig. q.) an, die drehbar auf dem Unterende einer senkrechten Stange 186 gelagert ist. Die Stange 186 ist verschiebbar in einer Bohrung 188 eines Ansatzes igo dies Gehäuses 6o gelagert. Ein waagerechter Bolzen 192 auf der Stange 186 führt sich in einem Schlitz 194 (Fig. q.) des Ansatzes igo und tritt beim Anheben der Stange durch den. Nocken 182 der Scheibe 178 mit dem waagerechten Arm eines auf dein Bolzen 164 schwingbar gelagerten Winkelhebels 196 in Eingriff. Der andere Arm des Winkelhebels i96 greift gegen eine waagerechte Stange 198, die durch einen aufrechten Flansch Zoo des Gehäuses 6o gesteckt und mit dem Arm 2o6 eines Winkelhebels 2o8 verzapft ist. Eine die Stange 198 zwischen dem Flansch Zoo und einem auf der Stange versteilbaren Kragen 20¢ umgebende Feder 202 ist bestrebt, die Stange 198 nach vorn der Maschine zu schieben. Der Winkelhebel 2o8 ist auf einer waagerechten, drehbar in dem Gehäuse 6o gelagerten Welle 2io befestigt. In ein Loch 2o9 in dem anderen Arm des Winkelhebels 2o8 greift ein verstellbarer Exzenterbolzen 212 ein, der mit einem Arm 213 eines neben dem Winkelhebel 208 schwingbar auf der Welle 2io befestigten Hebels 214 verbunden ist. Zwei nach hinten zeigende Arme 215 (Fig. q. und 5) des Hebels 214 sind mit senkrechten Lenkern 216 verzapft, die sich je auf den Außenseiten der Lenker 12q., 130 nach unten erstrecken. Auf den Lenkern 124, 130 befestigte Bolzen :2i8 führen sich in senkrechten Schlitzen 217 in den Unterenden der Lenker 216.
  • In Normallage der Steuervorrichtung sind die Bolzen 218 in der Mitte der Schlitze 217 eingestellt (Fig. q. und 5). Beim Auslösen einer der Klinken 136, 140 und Abwärtsbewegen des freigegebenen Lenkers 124 oder i3o tritt der entsprechende Bolzen 218 mit dem Unterende seines Schlitzes 217 in Eingriff. Die beiden Lenker 216 werden durch den Nocken 18-2 der Nockenscheibe 172 angehoben und bewegen sich dann wieder abwärts. Beim Anhebender Lenker 216 bewegt sich der eine Bolzen 218 im Leerlauf in seinem Schlitz. Der andere dagegen wird angehoben und bewegt den Hebel 120 und somit den Schlitten 114 in Ausgangs- oder Normallage, worauf die ausgelöste Klinke 136 oder iq.o wieder in Stützlage bewegt wird.
  • Am Anfang der Drehbewegung der Welle 72 wird der Ansatz i i-- des Schlittens rot aus der durch Ouerschienen 220 (Fig. 7) gebildeten Nut des Schlittens 114 hinausbewegt. Schrägflächen 222 an den Schnenen wfrken mit Schrägflächen 22q. des Ansatzes 112 zusammen und führen denselben somit am Ende der Drehbewegung der Welle 72, ganz gleich in welcher Richtung die Welle gedreht wird, in Normallage zurück.
  • Um zu verhindern, daß die Kupplung beim Festhalten des Handhebels 16 in herabgezogener Lage wieder eingeschaltet und der Welle 72 somit eine weitere Drehbewegung erteilt wird, :ist ein Bolzen 226 auf einem der Lenker 216 (Fig. 5) vorgesehen. Beim Anheben der Lenker 216 durch die Nockenscheibe 178 greift der Bolzen 226 gegen die Stange 15d., so daß .dieselbe aufwärts bewegt und der Arm 150 oder i56 ausgelöst wird, worauf die entsprechende Klinke 136 oder iqo durch ihre Feder 146 oder 1q.8 in Stützlage zurückbewegt wird. Wird nun der Handhebel 16 in herabgezogener Lage gehalten, so bleibt die Stange 154 in ihrer ausgeschalteten Lage, in welcher der Block 152 oder i58 gegen das Oberende des Armes 150 oder 156 anliegt. Beim Freigeben des Handhebels 16 werden der Hebel und die Stange 154 durch eine Feder 228 (Fig. i) wieder in Normallage bewegt und die Stange somit zwischen den Armen 150, 156 eingestellt. Die Stange 154 wird gegen den Druck einer Feder 230 (Fig. q.) angehoben, die einerseits mit der Stange, und andererseits mit dem Gehäuse verbunden ist.
  • Nach Auslösen der Klaue ioo wird die Welle 72 durch eine Bremse angehalten, die aus einer Exzenterscheibe 232 auf der Welle 72 (Fig. q. und 6@) und einem neben der Scheibe mit dem Gehäuse 6o verzapften Bremsteil 23q. besteht. Die Exzenterscheibe 232 greift unmittelbar vor dem Ende der Umdrehung der Welle gegen den Bremsteil 234 und verhindert somit weitere Drehbewegung derselben. Zum Verstellen des Bremsteiles 23q. dient ein durch einen Schlitz 238 des Bremsteiles gesteckter Exzenter 236, der auf einem mit dem Gehäuse 6o verbundenen Bolzen 2qo (Fig. q.) gelagert ist.
  • Beim Drehen der Kurvenscheibe 18 um 9o° und Verstellen der Kantenführung 12 werden dem Werkstück durch die Hauptwelle drei fortschreitende Vorschubbewegungen erteilt. Wird beispielsweise das Werkstück bei jeder Vorschubbewegung um o,63 cm vorgeschoben, so wird das Werkstück beim Verstellen der Kantenführung ungefähr um 1,9 cm vorgeschoben. Da die Drehbewegungen der Hauptwelle und der Welle 32 während des Arbeitsganges der Maschine immer gleichmäßig bleiben, so wird jede Änderung in der Breite der Ablaßkante beim Verstellen der Führung während'-des Arbeitslaufes der Maschine auch gleichmäßig sein.
  • Zum Bearbeiten einer Sohle wird die Form der Kurvenscheibe 18 zunächst durch die Schrauben 50 genau dem Umriß der zu bearbeitenden Sohle entsprechend verstellt. Der zwischen den Stangen 26 eingestellte Bolzen 44 stellt die Kantenführung zum Rissen des Gelenkteiles der Sole ein und die anderen Bolzen sind entsprechend eingestellt, so daß bei der Bewegung der Kurvenscheibe in derselben Richtung die Kantenführung in erwünschter Weise hin und her bewegt wird. Der Bedienungsmann beginnt nunmehr den Arbeitsvorgang in bekannter Weise am Gelenkteil der Sohle. Wenn das Rißmesser ungefähr den Vorderteil der Sohle erreicht hat, zieht der Bedienungsmann den Handhebel 16 herab und dreht die Kurvenscheibe 18 um 9o°, so daß die Kantenführung zum Rissen des Sohlenvorderteiles verstellt wird. Ferner wird die Führung beim Rissen des Spitzenendes der Sohle und des Vorderteiles und des Gelenkteiles auf der anderen Sohlenseite wieder verstellt. Infolgedessen führt die Kurvenscheibe eine volle Umdrehung während des Rissens einer Sohle aus. Zum Rissen von rechten Sohlen wird die Kurvenscheibe in der einen Richtung, und zum Rissen von linken Sohlen der gleichen Form und Größe in entgegengesetzten Richtungen durch entsprechendes Bewegen des Handhebels gedreht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Sohlenrißmaschine mit verstellbarer Kantenführung für die Schuhsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitslage der Kantenführung (12) während des Arbeitsganges der Maschine gleichmäßig durch eine Kurvenscheibe (18) verändert wird, deren Form dem Umriß der zu bearbeitenden Sohle entsprechend veränderlich ist, und die durch ein Kraftgetriebe (14) bewegt wird, das durch ein in.das Kraftgetriebe eingeschaltetes Abreißbetriebe- (178) nach einer Umdrehung ausgeschaltet wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe .(18) aus einer Anzahl schwingbar gelagerter Glieder (28) besteht, deren ameinanderliegende Enden durch Bolzen (44) verbunden sind, wobei die Bolzen (44) zum Verändern der Form der Kurvenscheibe (18) verstellt werden (Schrauben 5o), so daß die Kurvenscheibe die Kantenführung mehrmals während eines Um-, laufes verschiebt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftgetriebe (14) mit Riemenscheiben (78, 86) versehen ist, die in entgegengesetzten Richtungen gedreht und wahlweise an eine Welle (72) des Kraftgetriebes gekuppelt werden, um die Kantenführung zum Bearbeiten von rechten sowie linken Sohlen zu verstellen.
  4. 4. Maschine nach Ansprüchen f und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein über einen H ndhebel (16) gesteuerter Schalthebel (i#o) je nach Bedarf eine Kupplung (84 oder 96) über einen mit der -Welle (72) verbundenen Schlitten (io2) einschaltet, um die Riemenscheibe (78 oder 86) an die Welle (72) zu kuppeln.
  5. 5. Maschine nach Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abreißgetriebe aus einer Nockenscheibe (178) besteht, die durch eine Nut- und Bolzenverbindung (174, i76) mit der Welle (72) verbunden ist und einen einzelnen Nocken (182) hat, durch den der Schalthebel (12o) selbsttätig am Ende einer Drehbewegung der Welle (72) zum Auslösen der Welle (72) über ein Verbindungsgelenk (186, 196, 2o8, 216) angehoben wird.
  6. 6. Maschine nach Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lenker (216) des Verbindungsgelenkes einen Bolzen (226) trägt, der durch den Nocken (182) der Nockenscheibe (i78) zum Bewegen einer zum Steuern des Schalthebels (12o) dienenden Stange (154) in unwirksame Lage angehoben wird, wobei die Stange (154) erst nach Freigeben des Handhebels (16) in Normallage zurückkehrt.
DEU14936D 1939-02-18 1940-01-17 Sohlenrissmaschine mit verstellbarer Kantenfuehrung fuer die Schuhsohle Expired DE740583C (de)

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DEU14936D Expired DE740583C (de) 1939-02-18 1940-01-17 Sohlenrissmaschine mit verstellbarer Kantenfuehrung fuer die Schuhsohle

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DE (1) DE740583C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950625C (de) * 1951-12-22 1956-10-11 Schuhmaschinen Ges Hanke & Co Einrichtung zum Aufrichten der Lippe von innengerissten Brandsohlen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950625C (de) * 1951-12-22 1956-10-11 Schuhmaschinen Ges Hanke & Co Einrichtung zum Aufrichten der Lippe von innengerissten Brandsohlen

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