DEP0024122DA - Förderrinne, insbesondere für Kratzerförderer - Google Patents

Förderrinne, insbesondere für Kratzerförderer

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DEP0024122DA
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Germany
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conveyor trough
trough
conveyor
side walls
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Wilhelm Ibbenbüren Kötting
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Description

Die Förderrinnen der bekannten Kratzerförderer, wie sie vorzugsweise in Grubenbetrieben verwendet werden und bei welchen die Fortbewegung des Fördergutes durch eine in der Rinne umlaufende, endlose Kette mit daran befestigten Kratzern erfolgt, unterliegen einem erheblichen Verschleiss durch Fördergut und Förderkette, aber auch durch Beanspruchungen anderer Art, beispielsweise dadurch, dass in Grubenbetrieben Gewinnungsmaschinen an dem Rinnenstrang entlang gezogen werden, die beim Arbeiten einen starken Seitendruck ausüben, der hohe Ansprüche an die Stabilität der Rinnen stellt.
Bei derartigen Rinnen ist aber nun die Stabilität vorwiegend abhängig von der Steifigkeit des Rinnenbodens, denn dieser bildet praktisch die alleinige Stütze für die Seitenwände der Förderrinne und es ist klar, dass bei einer Durchbiegung des Rinnenbodens, beispielsweise als Folge einer Verminderung des tragenden Querschnittes infolge Abnutzung oder durch von aussen einwirkende Kräfte der Verschleiss rasch
Ausmasse annimmt, die in kürzester Zeit zur vollständigen Zerstörung der Förderrinne führen können. Die Erhöhung der Bodensteifigkeit durch grössere Wandstärken, bei welchen sich dann auch der Verschleiss nicht so unmittelbar auf die Stabilität auswirken würde, ist mit Rücksicht auf das in Grubenbetrieben geforderte geringe Gewicht der Förderrinnen nicht angängig. Erforderlich ist es deshalb, den Rinnenboden verschleissfest auszuführen, also ein Blech von grösser Härte zu verwenden. Derartig harte Bleche bedingen jedoch eine Verbindung mit den Seitenwänden der Rinne ohne die sonst übliche Schweissung, also beispielsweise durch Schrauben, und ohne daß dabei dem Blech eine besondere Form gegeben werden muss. Eine lösbare, unmittelbare Verbindung des Bodenbleches mit den einteiligen Seitenwänden der Förderrinne ist jedoch bei den bisherigen Ausführungen nicht vorgesehen und auch nicht ausführbar.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Förderrinne, welche die Nachteile der bekannt gewordenen Ausführungen vermeidet und erhebliche Vorteile gegenüber den bekannten aufweist; sie besteht darin, dass durch die Ausbildung der senkrechten Schenkel der einteiligen Seitenwände in Z-Form eine, für die lösbare Verbindung mit dem Rinnenboden besonders günstige Auflage geschaffen wird, ohne dass dabei dem Rinnenboden eine besondere Form gegeben werden muss und damit die Verwendung gehärteter Bleche als
Rinnenboden ermöglicht wird. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu sehen, dass der Rinnenboden teilweise oder auch ganz überdeckt werden kann durch besondere Schleissleisten oder Schleissbleche, die mit den gleichen Mitteln, mit welcher der Rinnenboden mit den Seitenwänden verbunden ist, in ihrer Lage gehalten werden und daß bei teilweise Ueberdeckung des Rinnenbodens dieser bis zur Oberflächengleichheit mit den Schleissleisten durchgekröpft ist, wobei der Rinnenboden auch noch durch quer dazu angeordnete Rippen versteift werden kann, beispielsweise durch rillenförmige Eindrückungen auf der dem Obertrum zugekehrten Seite.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. I stelle einen Querschnitt der Förderrinne dar,
Fig. II einen Querschnitt, aus welchem die Ausführung bei eingelegten Schleissleisten ersichtlich ist,
Fig. III eine Ansicht der Förderrinne, aus welcher insbesondere auch die Verbindung der Förderrinnen miteinander ersichtlich ist.
In der Zeichnung sind mit 1 die Seitenwände bezeichnet, die mit Rücksicht auf geringes Gewicht und einfache Herstellung einteilig ausgeführt und deren vertikale Schenkel in Form eines Z ausgebildet sind mit horizontalen Stegen 2, an welchen der Rinnenboden
3 oder 3' in einfachster Weise mittels Schrauben oder durch andere Mittel lösbar, oder auch fest, befestigt ist entweder direkt oder unter Zwischenschaltung von Schleissleisten 4 zum Schutz des Rinnenbodens an den besonders dem Verschleiss ausgesetzten Stellen, wobei die Schleissleisten auch durch ein, sich über die ganze Breite erstreckendes Schleissblech ersetzt werden können. Zur Führung der Förderkette sind an den Seitenwänden Stege 5 u. 6 fest oder auswechselbar vorgesehen, während an dem oberen eingezogenen Teil der Seitenwände Halter 7 für das Aufstecken von Leitblechen 8 sowie Nocken 9 u. 10 mit Schrauben 11 für die Verbindung der Rinnen miteinander, angeordnet sind, deren Berührungsstelle versetzt zur Stossfuge der Rinnen sein kann.

Claims (6)

1.) Förderrinne, insbesondere für Kratzförderer, dadurch gekennzeichnet, dass die einteiligen Seitenwände in Form eines Z ausgeführt sind, dessen Schenkel die Seitenwand bilden, während der den Rinnenboden übergreifende Steg die unmittelbare Verbindung mit diesen ermöglicht, ohne dass es hierzu einer besonderen Formgebung des Rinnenbodens bedarf.
2.) Förderrinne nach Anspruch 1), gekennzeichnet dadurch, dass der Rinnenboden auswechselbar vorgesehen ist.
3.) Förderrinne nach Anspruch 2), gekennzeichnet dadurch, dass als Rinnenboden ein gehärtetes Blech oder ein aus einem besonders verschleissfesten Material hergestelltes Blech verwendet wird.
4.) Förderrinne nach Anspruch 1) und 2), gekennzeichnet dadurch, dass zusätzliche Schleissleisten vorgesehen werden können, wobei der Rinnenboden so ausgeführt werden kann, dass Oberflächengleichheit mit den Schleissleisten besteht.
5.) Förderrinne nach Anspruch 1) bis 4), gekennzeichnet dadurch, dass an den oberen Schenkeln der einteiligen Seitenwände Halter zum Befestigen von Leitblechen vorgesehen sind.
6.) Förderrinne nach Anspruch 1) bis 5), dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Förderrinne diese einerseits übergreifend, andererseits zurückstehend, an dem oberen Schenkel der einteiligen Seitenwände Nocken zur Verbindung der aufeinanderfolgenden Rinnenstösse angeordnet sind.

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