DEP0022897DA - Rechenstab - Google Patents

Rechenstab

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DEP0022897DA
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DE
Germany
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scale
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English (en)
Inventor
Heinrich Kiel-Pries Möller
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Description

332*28,8,50
Heinrich Moeller1 Kiel-Pries, Joachim-Kaenl-Str. 22 26 .11.48
Patent'an meldung . Rechenstab
sz: se as.ss-srs=. arr s= s= Jspxtss se = ^ s= = srss-se s;cscrS;B:i£SricL=:a=;=ric: sBa
Da die Ablesegenauigkeit und damit die Rechengenauigkeit bei den bekannten logarithmischen Rechenstaeben hauptsaechlich von der Groesse der Skalenteilung abhaengt, ist zur Erreichung einer grossen Genauigkeit im Rechnen ein sehr langer Rechenstab erforderlich. Dieser ist aber mehr als ein kurzer Rechenstab einer Laengenausdehnung durch Waerme oder einer anders begruendet en Forrnveraenderung und damit einer Fehlanzeige unterworfen. Ausserdem ist er f uer den praktisch en Gebrauch au unhandlich.
Zur Beseitigung dieser Kachteile sind Rechenetaebe bekannt geworden, auf denen die Ιό gar i thm i sc h e Skala von 1-10 in mehrere laengengleiche Teile eingeteilt und die so entstandenen SkaleiiteiIe auf dem Stabkdsrper und dar Zunge untereinander
Diese Art Rechenstaebe gestatten zwar eine doch vviierde besonders bei vielfacher Unter-
Der Rechenstab gemaess der Erfindung besteht wie die bekannten aus dem Stabkoerper1 der Zun ge und dem Laeufer, doch haben alle Teile eine zylindrische Form, sodass sie sich nicht .nur verschieben sondern auch gegeneinander verdrehen lassen. Die logarithmische Skala von 1-10, die in einem beliebig grossen Massstab aufgezeichnet se in kann, ist in eine grosse Anzahl laengengleicher Teile geteilt. Diese Teile sind ""mit ihren Anfangs- und Endpunkten genau unter einander angeordnet und zwar so, dass sie auf dem Umfang des zylinderfoermigen Stabkoerpers und der Zunge in gleichen Abstaenden verteilt 8<fnd.
Auf der anliegenden Zeichnung ist ein Ausfuehrungsbeiepiel dargestellt.
Abbildung 1 zeigt eine Abwicklung des Zylindermantels des Stabkoerρers bzw. der Zunge mit den darauf befindlichen Skalenteilen.
Abbildung 2 zeigt eine perspektivische Anaicht'des Rechenstabes .
Es ist in Abbildung 1 eine Skala von 2m Laenge ζugrundege1egt, und diese in 10 Skalenteile von je 20cm Laenge aufgeteilt. Das MaS3 a entspricht dem 'Zylinderumfang, das Mass b der Laenge der Skalenteile (20 cm). Die Skalenteile (0-9) sind in gleiciiem Abstand am Umfang des Zylinders verteilt. In Abbildung 2 stellt 1 den Stabkoerper, 2 die Zunge und 3 den Laeufer dar. Der Laeufer ist mit einem waagerechten und einem senkrechten Ablesestrich eo* versehen, dass ein Ablesekreuz entsteht. Damit die Skala der Zunge sich tbar ist* ist der Stabkoerper aus durchs ich tigern Werkstoff. Die Einstell- und Ablesegenauigkeit'des Rechenstabes kann noch dadurch erhoeht werden, dass die Zunge aus spiegelndem Werkstoff besteht.
Das Rechnen erfolgt aehnÜch wie bei einem normalen Rechenstab jedoch sind die entsprechenden Zahlen nicht nur in waagerechter Richtung sondern auch in senkrechter Richtung und zwar durch Drehung der Zur-ge gegen den Stabkoerper zur Deckung zu bringen.
Zum besseren Verstaendnis sei folgende» Rechenbeispiel gebracht:
1, ?5 . 2 1-2,b75 . Zunaechs t :>.< i rd die Zunge so eingestellt, dass die "1 der Zunge sich mit der "1,75" des StabkoerperB deckt. Hierbei wird die Zunge nicht nur nach rechts verschoben sondern auch um zwei Skalenteile nach unten verdreht. Bei der
2, Ider Zunge ist dann auf dem Stabkoerper das Resultat 1'8,6?5" tt

Claims (1)

  1. abzulesen. Die "3,1" der Sange macht die entsprechende Bewegung der "1", d.h. die "1" wandert um 2 Skalenteile nach unten und um den waagerechten Abstand zwischen "1" uri d wI 75" nach rechte, Die"2,1" de©kt eich dann mit dem Wert "3,675" des Stabkoerpers. Die Anwendung des Lasufers ist sinn gemaess die gleicne wie bei den bekannten Recnenstaeben.
    Das Potenzieren una das Wurzelziehen io.it gebrochenem Exponenten erfordert eine Skala mit Io-^arithmischer funktion. Auch diese ist auf dem Rechenstab gemaeee der Erfindunc ent-SprscJiend genauer als bei den bekannten Rechenstae ben. Sur einfaenen Ablesung der Mantisse ist es zweckmaess ig , den Reciienstab so einzurichten, dass die Anzahl der Skalenteile durch 10 teilbar iet. Die .einzelnen Slialenteile erhalten in dem Auefuehrungsbeispiel der Abbildung 1 die auf der linken Seite des Rechenstabes befindlich en Zahlen von 0-9. In waagerechter Richtung ist die in dem Bei spiel vorgesehene Laenge von SOcra in 10 gleiche Teile von je Scm eingeteilt. Ausserdem ist auf dem Laeufer eine Unterte i lung der 2cti in 10 laengengleiche Teile von .] e 2mm vorgesehen. Soll z.B. der Logarithmus von 3,4 gesucht werden, so ist zur a ech a t festzustellen, aaes die 5,4 in der Skalenreihe 5 liegt, d.h. die erste Ziffer der Mantisse ist eine 5. Durch Verschieben, des Laeufers wird dann festgestellt, dass die 3,4 zwischen der 3 und der 4 der oben liegenden waagerechten SXala der logarithmischen Funktion liegt. Die zweite Siffer der Mantisse^ist also eine 3. Zum weiteren Interpolieren dient die 8kala auf dem Laeufer, die anzeigt, dass die 3,4 zwieciien dem Teilstrich 1 und 2 des Laeufere lie.it. Folglich ist die dritte Ziffer der Manties e eine !.Da die Ablesung in der Mitte zwischen 1 und 2 liegt, ergiebt sich als vierte Stelle die Zah± 5. la ist also: log 3,4 « 0,5315.
    Die Bkalen fuer die trigonometrischen Funktionen koennen nebAt anderen zweckerforderlichen Skalen in d^r Zunge 4(Abbildung 2) angeordnet werden, die in der ZiiBge 2 verschiebbar gelagert ist.
    Eine zweite Loesurig der Aufgabe, ein e grosse Si al a siuf moeglichst kleinem Raum unterzubringen, besteht darin dass anstatt der mehrfach aufgeteilten Sk&la (in dem Beispiel JLO Teile ) eine zusammenhaengende Skala den Stabkoerper und die Zunge sehraubenfoermig umwindet.
    Die bekannten Rechenstae be haben eine Ablesegenauigkeit von 3 Stellen. Mit dem Rechenstab gemaess der Erfindung laesst sich ohne Uebersoarei turig der normalen Abmessungen eine Ablesegenauigkeit von 4-5 Stellen erreichen sodass der Rechenstab nicht nur vom Techniker sondern auch vom Kaufmann, Handwerker usw. benutzt werden kann.
    Bei groesseren Abmessungen, bei denen der Rechenstab die Gestalt einer Trommel bekorn.nt, is t eine Ablese genauigkeit von 7 Stellen moeglicn. Di e Trommel wuerde dann etwa Im.im Durchmesser und 1 m Laenge besitzen. Derart ige Ausfuehrunsen sind Lid up t s a ech 1 i ch fuer Banken, lese haeftshaeuser und aehnliche Institute geeignet.
    Patent anaprueche
    1. Rechenstab mit geteilter Skala, dadurch gekennzeichnet, dass ein durcasichtiger, zylindrischer Stabkoerper (1) und eine zylindrische in dessen Laengsacfc.ee verschiebbar» und drehbare Zunge (2) an inrem Umfange mit einer in beliebig viele laengengleiclie Teile geteilten Skala versehen* sind,
    dass die Siuienteile as Umfang dee Stabkosrpers und der Zunge in gleichen Abataenden verteilt sind und dass der auf dem Stabkoerper ν erden i? boare and drehbare rin^f o^r-nip-e Laeufer (i) einen senkrechten und e inen waagerechten Ablseeatrich in KreUrform hat.
    Zo Hechenetab, dadurch ^e kenn ze i c ane t, dass ein durchsichtiger , zylindrischer Stabkoerper (1) und eine zylindrisch® in dessen Laengsachse verschiebbare und dreibare Zange (2) an ihrem Umianse mit einer zusaamanhaengenden eich schraubenfο ermi gum den 3tab windenden Skala versehen sind t und dass der auf dem Stabkoerper verschiebbare und drehbare rin^foermige laeufer (3) einen senkrechten und einen waagerechten Abies es trio ι in Kreuzform hat.
    3. Heehens tab nach Anspruch 1 dadure h gekennzeichnet, dass die Anzahl der untereinander angeordneten Skalenteile zweckraaeesig durch 10 teilbar ist und diese mit den Ziffern Or-9 ekennzeichnet sind, dass eine waagerechte Skala mit 10 Zifern in gleichen Abstaenden vorgesehen ist und dass der Laeufer eine' Feinteiluag hat.
    4. Rechenstab nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass in der Zange (3) mit Skalen versehene weitere zylindrische Zungen angeordnet sind.
    5. Rechenstab nach Anspruch 1 and ?, dadurch gekennzeichnet, dass die /Zunge (25 aus spiegelndem Werkstoff besteht.

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