DE426200C - Logarithmischer Rechenstift - Google Patents

Logarithmischer Rechenstift

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DE426200C
DE426200C DESCH72572D DESC072572D DE426200C DE 426200 C DE426200 C DE 426200C DE SCH72572 D DESCH72572 D DE SCH72572D DE SC072572 D DESC072572 D DE SC072572D DE 426200 C DE426200 C DE 426200C
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Description

  • Logarithmischer Rechenstift. Die vorliegende neue Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung des logarithmischen Rechenstiftes gemäß dem Hauptpatent zum Gegenstande.
  • Bei dem logarithmischen Rechenstifte gemäß dem Hauptpatent ergibt sich sowohl beim Multiplizieren als auch beim Dividieren der Nachteil, daß die Länge der am Schieber fehlenden Skalenhälften in vielen Fällen durch entsprechendes Verschieben ergänzt werden muß, wie aus der Beschreibung des Hauptpatents hervorgeht.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Übelstande abzuhelfen. Es ist hierzu erfindungsgemäß eine Änderung in der Anordnung der Skalen vorgenommen worden, und zwar in der Weise, daß eine der an den Leitlinien des Zylinders aufgetragenen logarithmischen Einheitsskalen sowie die an derselben anliegende Skalenhälfte des verschiebbaren Zylindermantels 'im entgegengesetzten Sinne aufgetragen sind als die andere logarithmische Einheitsskala mit der an ihr anliegenden Skalenhälfte des Schieberzylinders. Hierdurch werden die Resultate beim Multiplizieren und beim Dividieren durch einmalige Einstellung gefunden, wobei die Verschiebungen rascher und kürzer sind als bei den bisher bekannt gewordenen Rechenstiften.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Erfindung in zwei Abbildungen dargestellt. Abb. 1 ist der Querschnitt wie im Hauptpatent.
  • Abb. z ist eine Draufsicht mit geänderten logarithmischen Skalen.
  • Wie im Hauptpatent stellt in der Zeichnung in Abb. r und ? A den Schreibstift mit zwei an seiner Mantelfläche ausgebildeten Leitlinien t und z dar. Mit B ist der verschiebbare, aus elastischem Material angefertigte Zylindermantel bezeichnet, der mit halben Skalen an seinen beiden abgefalzten Rändern, an den Leitlinien t und z, elastisch und federnd anliegt. Die Führungsnut für den Läufer ist mit n und der für die Auftragung von Hilfsskalen bestimmte Teil der Mantelfläche des Zylinders A mit H bezeichnet. Gemäß der neuen Erfindung sind die Teilstriche einer der logarithmischen Skalen D sowie der an derselben anliegenden Skalenhälfte c des Schieberzylinders in entgegengesetzter Richtung, d. h. von rechts nach links, aufgetragen, wodurch dieselben den normal aufgetragenen Teilstrichen des zweiten Skalenpaares C d als Reziprokwerte gegenüberliegen, sowie auch umgekehrt den Teilstrichen dieser Skalen auf der -normal aufgetragenen die Reziprokwerte entsprechen. Reziproke logarithmische Skalen an Rechenschiebern sind an sich bekannt; es sind dies jedoch einreihige logarithmische Skalen, die, in umgekehrter Richtung aufgetragen, dazu dienen. Rückverschiebungen der Zunge wegen Überschreitung der logarithmischen Einheit zu vermeiden. Beim Gegenstande der vorliegenden Erfindung werden sie als zugehöriges Skalenpaar verwendet und dienen zugleich dem Zwecke, die durch die Zweiteilung der Schieberskala erforderlichen Ergänzungen der fehlenden Schieberlänge überflüssig zu machen, so daß die Vorrichtung eine geringere Länge als der Rechenstift nach dem Hauptpatent haben kann. Gibt man ihr aber die gleiche Länge, so werden die Skalen wegen der größeren Teilungsabstände erheblich deutlicher. Im letzteren Falle wirken die Skalen C und c sowie D und d (Abb. 2, wenn man sich die rechten Hälften von C und D wegdenkt) als je ein halbes, reziprokes Skalenpaar und bilden, entsprechend zusammengelegt, ein ganzes reziprokes Skalenpaar, wie es auf neueren Rechenschiebern angetroffen wird.
  • Die Wirkungsweise des logarithmischen Rechenstiftes ist die folgende: Das Multiplizieren zweier Zahlen, von denen jede einen kleineren Ziffernwert als 316, und solcher, von denen jede einen größeren Ziffernwert als 316 darstellt, die also auf der Schieberskala d bzw. c vorkommen, erfolgt durch Verschieben der diese Zahlenwerte enthaltenden Schieberhälften, entlang den ihnen anliegenden Skalen C und D, wie auf den bekannten Rechenschiebern. Diese Verschiebungen erfolgen jedoch nur von links nach rechts, da wegen der Reziprokteilung die Anfangs- und Endstriche aller Teilungen in eine Linie fallen. Bei zwei Faktoren, von denen der eine ziffernmäßig kleiner und der andere größer als 3 16 ist, die also auf den Schieberskalen d und c zu finden sind, kommt die Reziprokskala zur Anwendung. Es werden hierbei nur die linken Skalenhälften des Zylinders A benutzt, und es wird der Schieberzylinder nur von links nach rechts verschoben. Von den gegebenen zwei Faktoren wird derjenige, dessen Teilstrich weiter nach rechts fällt, als erster Faktor auf der linken Hälfte der Skalen C oder D mit dem Läufer markiert. Ein Blick auf diese gegenüberliegenden Skalen gibt hierbei darüber sofort Aufschluß, welcher Faktor weiter nach rechts fällt. Der Teilstrich des zweiten Faktors wird auf der gegenüberliegenden, mit gleichen, kleinen Buchstaben bezeichneten Schieberskala abgelesen, unter die Marke des Läufers geschoben und das Produkt am linken Ende des Schieberzylinders auf der Ausgangsskala abgelesen.
  • Divisionen werden als Multiplikationen auf die Weise durchgeführt, daß man den Läufer über dem Divisor auf einer der Skalen C oder D einstellt, auf der gegenüberliegenden Skala den reziproken Ziffernwert desselben abliest oder mit dem Läufer markiert, und den also gefundenen Wert als Faktor behandelt, der mit dem Dividenden als zweitem Faktor nach dem für das Multiplizieren beschriebenen Vorgang multipliziert wird.
  • Wie im Hauptpatent können auf der Mantelfläche des Zylinders A Hilfsskalen H, wie die Quadrat- und die Kubusskala, die trigonometrischen Skalen u. a., aufgetragen «-erden und mittels des Läufers oder der Enden des Schieberzylinders mit der logarithmischen Skala C in Beziehung gebracht werden. Infolge der vorhandenen Reziprokteilung ist der Gebrauch dieser Skalen noch erweitert, da man Divisorenwerte mittels des Läufers auf der gegenüberliegenden Reziprokskala ohne weitere Verschiebung als Faktoren abliest und mit denselben, wie beschrieben, multipliziert.
  • Es werden demnach, infolge der beschriebenen Neuanordnung, mit dem logarithmischen Rechenstift die Resultate beim Multiplizieren und beim Dividieren nur durch einmalige Einstellung des Schieberzylinders, wie auf den vollkommensten Rechenschiebern mit Reziprokteilung, gefunden, wobei diese Einstellungen mit dem kurzen, handlichen Schieberzylinder rascher ausgeführt werden können als mittels der schmalen, in enger Stabnut beweglichen Zunge, und wobei die Verschiebungen nur halb so lang ausfallen. Es bedeutet dies, abgesehen von der nützlichen Verbindung mit einem Schreibgerät, einen technischen Erfolg auf diesem Gebiete.

Claims (1)

  1. PATENT-A\ SPRUCH: Logarithmischer Rechenstift mit auf der zylindrischen Mantelfläche von Schreibgeräten, wie Bleistiften und. Federhaltern,.. aufgetragenen Teilungen gemäß Hauptpatent 4-3733, dadurch gekennzeichnet, daß eine der an den Leitlinien (t und z) des Zylinders (A, Abb. r und a) aufgetragenen logarithmischen Einheitsskalen (D) sowie die an derselben anliegende Skalenhälfte (c) des verschiebbaren Zylindermantels (B) im entgegengesetzten Richtungssinn aufgetragen sind als die andere logarithmische Einheitsskala (C) mit der an derselben anliegenden Skalenhälfte (d) des Schieberzylinders, zu dem Zweck, dem Rechenstift bei gleicher Deutlichkeit der Teilungen eine geringere Länge zu geben.
DESCH72572D 1925-01-01 1925-01-01 Logarithmischer Rechenstift Expired DE426200C (de)

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